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Stress lass nach!

Raus aus dem Hamsterrad!

Alles hinter sich lassen. Sich Zeit nehmen. Die Seele baumeln lassen. Tief durchatmen. Und einfach sein.

Um Burnouts, Midlife Crisis oder gar Trennungen vorzubeugen, sollte man sich ab und an eine Auszeit gönnen. Denn es gibt Momente im Leben, da ist Rückzug das einzig Richtige – raus aus dem Alltag und der Hektik, Abstand von der Familie, dem Job, sich eine Atempause gönnen und wieder zu seinen eigenen Bedürfnissen finden. Wer eine Auszeit nehmen will, muss dazu jedoch nicht seinen Job hinwerfen oder gleich auf Weltreise gehen: Schon ein paar Tage oder Wochen können wahre Wunder bewirken.

Auf dem Weg zu sich Selbst
Stress und Hektik prägen häufig unseren Alltag. Einen Pilgerweg zu begehen, ist da ein perfekter Ausgleich. Nirgendwo ist der Ausdruck «Der Weg ist das Ziel» so passend wie beim Pilgern. Unterwegs kann man bewusst entschleunigen und wieder zu sich selbst finden. Der deutsche Komiker und Moderator Hape Kerkeling machte es vor einigen Jahren vor. Er nahm sich nach einem Hörsturz und einer OP eine Auszeit und nutzte diese für eine spirituelle Reise auf dem Jakobsweg. Wie er machen sich täglich Hunderte von Pilgern jeglicher Konfession und Glaubens- oder Weltanschauung auf den Weg. Vor ihnen liegt eine Reise, die teilweise an körperliche wie psychische Grenzen führt und dennoch ein Über-sich-Hinauswachsen mit sich bringt. So kann Pilgern durchaus eine spirituelle Reise sein, muss sie aber nicht.

Schweigen ist Gold
Stress, Verkehr, Kommunikation oder eine ständige Musikbeschallung haben einen Geräuschpegel in unseren Alltag gebracht, der erst die Ohren und später die Seele belasten kann. Nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise im tiefen Wald oder auf einem Berggipfel, bekommt man eine Ahnung von der Bedeutung Stille. Diese Stille zu erleben ist sehr vielen Menschen ein „un-still-bares“ Bedürfnis. Eine besondere Stille lässt sich in sogenannten Schweigeklöstern finden. Bereits im Mittelalter liess der Mönch Bernhard von Triest verlauten: „Erst wenn der Lärm verstummt ist, kommt die innere Stimme zu Gehör.“ Seit jeher sind Klöster Orte der Stille. Sie bieten stressgeplagten, ruhesuchenden Menschen eine Auszeit und spirituelle Erholung. Die Abgeschiedenheit eines Klosters bietet Zuflucht vor der Hektik des Alltags, vor Informationsflut und Leistungsdruck. Kein Handy, kein Small Talk, keine Fragen, auf die Antworten erwartet werden. Nur das Ich als Gesprächspartner. Daran muss man sich erst gewöhnen. Doch nach einer Weile bemerkt man: Wer nicht spricht, sensibilisiert die fünf Sinne. Ganz getreu dem Motto: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“

Ashram
Mithilfe von Yoga, Meditationen und Atemübungen bringt man den Stress, der in der zurückliegenden Zeit geplagt hat, schnell unter Kontrolle. So reisen auch heute noch viele Menschen nach Indien, zur Wiege des Yogas und des Ayurveda, um ihre innere Mitte wiederzufinden. Die Beatles machten es vor, als sie im Jahr 1968 mit einem Tross von Freunden und Anhängern nach Rishikesh in den Ashram des Yogis Maharishi Mahesh, dem Erfinder der Transzendentalen Meditation, reisten, um dort zu meditieren. Menschen aus aller Welt suchen auch heute noch ihr Seelenheil in der Meditation, sakralen Gesängen, Ayurveda-Entgiftungskuren und Yogaübungen. Aber Achtung: Was sich nach kleinen Wellnessferien anhört, ist kein Spaziergang. Denn gerade im Ashram muss man häufig einen steinigen Weg gehen, um dem Alltag zu entfliehen, Stress hinter sich zu lassen und schliesslich neue Kraft zu schöpfen sowie inneren Frieden zu finden. Auch die Beatles, die drei Monate bleiben wollten, schafften es nicht, sich an die strengen Regeln des Ashrams zu halten. Ringo Star reiste bereits nach zehn Tagen wieder ab, Paul McCartney blieb einen Monat und auch John Lennon und George Harrison schafften gerademal die Hälfte der Zeit.

Doch egal welche Art von Auszeit man sich gönnt, wichtig ist es Gelassenheit zu finden. Denn sobald man anfängt, Dinge aus der Distanz zu betrachten, verlieren sie ganz automatisch an Bedeutung.

 

 

 

Photos Copyrights:  Shutterstock

Bentley

DER VOR KNAPP 100 JAHREN GEGRÜNDETEN LUXUSMARKE BENTLEY WACHSEN SEIT DER ÜBERNAHME DURCH DEN VOLKSWAGEN-KONZERN IMMER KRAFTVOLLERE FLÜGEL. IM VERGANGENEN JAHR WURDEN IM NORDENGLISCHEN CREWE ERSTMALS ÜBER 11,000 EXEMPLARE DES «SILENT SPORTS CARS» HERGESTELLT. ADAM INTERVIEWTE BENTLEY-KENNER RICHARD CHARLESWORTH.

Mr. Charlesworth, in welcher Hinsicht verlieh Ihnen 
Bentley Flügel?

Ich hatte das Glück, über 40 Jahre für eine Firma zu arbeiten, die das Auto baut, das ich liebe. Ausserdem habe ich es genossen, auf meinem beruflichen Weg viele interessante Menschen kennenzulernen, ob das nun Kunden, Mitarbeiter oder Medienleute waren.

Wie ist Bentley in Ihr Leben getreten?

Ich bin in Crewe aufgewachsen. Meine Eltern waren Farmer und wir sahen die Fabrik, in der damals noch Bentley und Rolls Royce gebaut wurden, wenn wir übers Feld blickten. So ging ich zu unseren Nachbarn, klopfte an die Türe und fragte, ob sie nicht einen Job für mich hätten und konnte in der Verkaufs- und Marketing -Abteilung beginnen.

Wie kamen Bentley und Rolls Royce 1931 unter ein Dach?

Die Ingenieure Bentley und Royce sammelten ihre ersten Erfahrungen beide bei der Eisenbahn und liessen sie später in die Konstruktion ihrer Autos einfliessen. Sie setzten auf grossvolumige Motoren, die bei niedrigen Drehzahlen maximale Leistung bringen. Bentley baute zwar sehr gute, sportliche Autos, hatte jedoch wirtschaftliche Probleme, was Royce erlaubte, sich den gefährlichen Konkurrenten einzuverleiben.

Weshalb wurden diese urbritischen Marken 1998 von deutschen Konzernen übernommen?

Weil Rolls Royce und Bentley technologisch gegenüber den Mitstreitern in der Luxusklasse immer weiter zurückfielen und die Mittel fehlten, um genügend in die Forschung investieren zu können, musste der britische Konzern Vickers seine Aktien verkaufen.
VW gewann das Wettbieten gegen BMW, das sich jedoch die Rechte am Namen Rolls Royce sichern konnte.

War von Anfang an klar, dass Bentley im nordenglischen 
Crewe bleiben würde?

Natürlich fürchtete die Belegschaft, VW könnte die Produktion nach Deutschland verlegen, doch schon zwei Tage nach dem Deal kam der damalige Vorstandsvorsitzende Dr. Piëch ins Werk und versicherte: «Wir haben Bentley gekauft, weil wir lieben, was Sie tun. Wir haben grossen Respekt vor Ihrem Handwerk. Es gibt Dinge, die wir gar nicht verbessern können, andere schon. Dort wollen wir Ihnen helfen und damit das neue Juwel in der Krone von VW aufpolieren.»

Wie hat er das gemacht?

Zwei Monate später hat VW 500 Millionen Pfund aufgeboten, um das Werk zu modernisieren und ein neues Modell, den
Continental GT, mitentwickeln zu lassen. Ein heutiger 
Bentley brilliert aber nicht nur mit modernster Technik, er hat selbst in Sachen Luxus zugelegt. So wird doppelt so viel Holz verbaut wie in den 70er-Jahren.

Bentley ist sogar zum Dienstwagen von Queen Elisabeth II. avanciert. Weshalb?

Als ihr Vater, George VI., König war, fuhren die Royals noch Daimler. Dann erhielt sie 1947 einen Phantom IV als Hochzeitsgeschenk. So wurde Rolls Royce zur offiziellen Staatskarosse. Da 2002 schon feststand, dass in Crewe bald nur noch Bentleys gebaut würden, schenkte man ihr zum goldenen Thronjubiläum erstmals ein solches Fabrikat. Die ganz königliche Familie ist inzwischen beruflich wie privat im Bentley unterwegs.

Auch der «grüne» Prince Charles?

Ja, da er sich für den Umweltschutz einsetzt, wurden jedoch extra für ihn zwei Mulsanne mit 8-Zylinder-Motor so umgerüstet, dass sie mit Bioethanol gefahren werden können.

Ettore Bugatti hat Bentley einst als «le camion plus vite du
Monde» bezeichnet. Wie viel Wahres ist da heute noch dran?

Was er als Beleidigung seines Rivalen im Rennsport geäussert hat, ist längst zum Kompliment geworden. Wir haben immer grosse Autos gebaut und entschuldigen uns dafür nicht. Wenn Sie ein kleines Auto kaufen wollen, kaufen Sie keinen Bentley! 
Ein Mulsanne oder Flying Spur haben fünf bequeme Sitze, ausreichend Fussraum und laufen notfalls 300 Stundenkilometer!

Welche Ambitionen hat Bentley im Automobilsport?

Nach dem Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2003 mit dem Rennwagen Speed 8 sind wir nun mit dem Bentley Continental, der in der GT3-Strassenversion 608 PS leistet, im Tourenwagen-Sport sehr erfolgreich.

 

 

 

Photos Copyrights: Bentley

Ibiza Insider’s Guide

Perle im Mittelmeer

Auf der einen Seite sind da die immergünen Pinienwälder, die weiss gekalkten Fincas in den Berghügeln, verlassene Buchten, in denen Delfine Sprünge wagen, ein geradezu idyllisches Bild, das Ibiza prägt. Auf der anderen Seite: pulsierendes Nachtleben. Ibiza, das Eiland der Gegensätze. Oder auch nicht? In Wahrheit grenzt Ibiza nicht ab, es vereint. Leben und leben lassen, lautet sein unausgesprochener Leitsatz. Und er ist mit der Grund für die Popularität dieser Insel neunzig Kilometer östlich des spanischen Festlands. Gehen Sie mit uns auf kulinarische Mission, folgen Sie uns an unsere Lieblingsplätze – Sie werden es nicht bereuen…

SLEEP:

Auf der Finca Can Marti geniessen Sie Ihren Urlaub mit allen Sinnen. Der siebzehn Hektar grosse Hof liegt am Fusse eines Hügels und umgeben von Pinien im Area Natural de Es Amunts, einem geschützten Tal im Norden der Insel. Traumhafte Buchten liegen unweit entfernt, genauso das malerische Dörfchen San Juan mit seinem wöchentlichen Markt. Das Obst und Gemüse aus den hauseigenen Bio-Gärten wird zum Frühstück serviert und kann zudem im Hofladen erstanden werden. Zudem verfügt Can Marti über den überhaupt ersten Eco-Pool der Insel und einem Biotop mit Fröschen, Schmetterlingen und Libellen. Entspannen Sie sich im Hammam oder buchen Sie eine Yoga-Lektion im Freien. Zur Übernachtung stehen mehrere Suiten und zwei Casitas im Angebot.

Finca Can Marti
Venda de Ca’s Ripolls 29
07810 San Joan de Labritia, Ibiza
www.canmarti.com

Finca Can Marti

Atzaró

Entdecken Sie das wahre Ibiza und folgen Sie schmalen Pfaden durch die wilde Natur, vorbei an verborgenen Buchten zu diesem Naturhotel: das Atzaró liegt fernab der Touristenpfade im Landesinnere. Eine Perle mit einem offenen Spa mitten im Orangen-Hain. Trinken Sie einen Detox-Saft am 43 Meter langen Pool oder verwöhnen Ihren Gaumen im La Veranda Restaurant mit ibizenkischen und mediterranen Köstlichkeiten.

Atzaró
Crta Sant Joan KM 15
07800 Santa Eularia Des Riu, Ibiza
www.atzaro.com

Das NOBU ist ein Luxusresort der Extraklasse, gelegen an der malerischen Talamanca-Bucht, ein kurzer Spaziergang vom Yachthafen Botafoch entfernt. Im gleichnamigen Restaurant zaubert Nobu Matsuhisa innovative japanische Fusionküche. Daneben stehen drei weitere Restaurants zur Verfügung: Das Chambao Strandrestaurant mit leckeren Fischgerichten und entspannten Partys bei Mondschein. Das Celisioso-Café mit seinen frischen Smoothies und glutenfreien Gerichten. Und das Peyotito mit seinen mexikanischen Spezialitäten und ausgezeichneten Tequila-Cocktails.

NOBU Hotel Ibiza Bay
Cami ses Feixes 52
07800 Ibiza
www.nobuhotelibizabay.com

NOBU

EAT & DRINK:

Ein absolutes Muss ist ein Besuch in Amante, einem schmucken Strandrestaurant, direkt an der Sol d’en Serra-Bucht gelegen. Auf dem Menü stehen moderne mediterrane Speisen mit Zutaten aus dem eigenen Bio-Garten. Morgens finden unter der Woche Yogastunden im Freien mit anschliessendem Frühstück statt. Und zur Movie-Stunde können Sie es sich unterm Sternenhimmel in den Sitzsäcken bequem machen und mit Sekt und Popcorn Filmklassiker schauen. Die organisierten Filmnächte wurden sowohl vom Independent und der Daily Mail zu den allerschönsten Kinoerlebnissen der Welt gewählt.
www.amanteibiza.com

Amante Ibiza

Die kleine Schwester des Amante hört auf den Namen: Ayianna und liegt an der Cala Nava. Auch hier können Sie sich für eine Yogastunde anmelden. Die Küche ist frisch, saisonal und gesund. Schmuckstück des Restaurants ist der silberfarbene Food Truck, in dem unter anderem leckere Sharing Plates und frische Säfte zubereitet werden.
www.aiyannaibiza.com

Aiyanna

Das Bambuddha nimmt Sie mit auf eine Reise entlang der Gewürzpfade von Spanien, durch Thailand, Vietnam bis nach Japan. Serviert werden allerlei Köstlichkeiten, vorüberwiegend asiatischer Herkunft, wie Baos (gedämpfte chinesische Buns), Korean Beef Tatar, Octopus Carpaccio, Yuzu Hamichi, Wafu Beef, Currys und Sushi. Und die Desserts tragen verheissungsvolle Namen wie etwa
Coconut Milk Foam, Group Orgasm oder Kisetsu. Genossen werden sie natürlich umgeben von Buddhas und Bambus, im Tempel oder im Freien.
www.bambuddha.com

Bambuddha

Ein im besten Sinn rustikales, traditionell-ibizenkisches Restaurant ist das Cas Costas in der Nähe von Sant Josep und der Playa d’en Bossa. Hier kommt Fleisch auf den Tisch – zum Beispiel ein spanisches Kalbskarree oder ein Sirloin Steak oder ein Premium Galician Beef Entrecôte – saftig vom Grill. Auch nett: Für die Kleinen gibt’s einen Spielplatz, für die Grossen einen Bio-Laden mit Delikatessen und einer reichen Auswahl spanischer Weine.
www.cascostasibiza.com

Cas Costas

Das Giri Café in San Juan lebt eine simple Philosophie: iss saisonal, iss nachhaltig, iss in Gesellschaft, pflanz einen Garten, kauf auf dem Markt ein, koch einfach, recyle, deck den Tisch sorgfältig, fessle all deine Sinne und: jedes Gericht ist ein Geschenk. Und wenn man sich diesem Geschenk im Giri Café annimmt, ist es auch ein wahrer Gaumenschmaus. Wir empfehlen Ihnen, einen Tisch direkt im Gemüsegarten zu reservieren.
www.cafe.thegiri.com

Giri Café

Hinter hohen Steinmauern verborgen, liegt das Las Dos Lunas, ein üppig bepflanzter Innenhof, der ideale Ort für ein romantisches Dinner zu zweit. Die Küche ist italienisch, viele der Zutaten stammen aus dem organischen Garten, und das Brot wird direkt im Patio im Holzofen gebacken.
www.lasdoslunas.com

Las Dos Lunas

Die besten Tapas Ibizas gibt es im El Zaguán. Da werden sich Einheimische und Touristen gleichermassen einig sein, von Ersteren trifft man hier ein bisschen mehr, von Letzteren ein bisschen weniger. Der Wirt kommt im zehn Minuten-Rhythmus mit frischen Tapas aus der Küche, die er direkt am Tisch anbietet, Nachschub holt man an der Bar. Probieren sollten Sie so viele Tapas wie möglich, es lohnt sich, belasten wird es Ihren Geldbeutel zudem kaum.
www.elzaguan.es

Fine Dining mit Fünf-Sterne-Service verspricht das Sa Punta und daneben eine wahrlich traumhafte Aussicht über die Talamanca-Bucht und Ibizas Altstadt. Dieselbe Aussicht geniessen Sie im Patchwork, auf der Dachterrasse, Ibizas Nummer eins, wenn es um libanesische Leckerbissen geht. Man teilt die Speisen, nippt Cocktails und lauscht musikalischen Klängen. Letztes Juwel der Restaurantkette ist das Ginger, eine Asian Food Bar. Dieselbe Aussicht, ein ähnlich buntes Dekor, aber dieses Mal mit asiatischen Speisen und exotischen Gewürzen.
www.sapuntaibiza.com

Sa Punta

Patchwork

EXPLORE:

Bummeln Sie durch die Altstadt, sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und beherbergt zahlreiche Restaurants, Bars und Boutiquen. An ihrem höchsten Punkt – von wo aus sich Ibiza perfekt überblicken lässt – thront die Kathedrale Santa Maria, ein Prachtwerk aus dem 14. Jahrhundert.

Entdecken Sie die Insel und ihre Buchten vom Wasser aus und buchen Sie bei Chateralia einen Katamaran, ein Segelboot oder eine Yacht. Die Segeltouren rund um Ibiza oder rüber nach Formentera sind ein Traum. Die Boote lassen sich stunden-, tages- oder auch wochenweise mieten. Der Komfort passt sich dem Budget an, ist aber in jedem Fall erstklassig.

Buchen Sie Ihr Bootcamp oder Body & Wellness Retreat. Top Hill retreats bietet beides in hübschen Villen im Norden der Insel, jeweils wenige Schritte vom Strand entfernt und mit jeglichem Komfort ausgestattet. Dabei geht es um die Kombination aus intensivem Training (Kraft, Ausdauer und Bewegung), die dazu passende Ernährung und Entspannung (Yoga und Massage). Auf Wunsch werden zusätzliche Aktivitäten ausserhalb der Bootcamps wie Kayaking, Windsurfen, Reiten oder Mountainbiken organisiert.
www.tophill-retreats.com

BEACH LIFE:

Es lohnt sich, für den Urlaub einen Wagen zu mieten, und die Insel in Eigenregie zu erkunden. Viele abgelegene Buchten laden zum Verweilen ein. Für den Fall, dass Sie bei vollem Magen der Entdeckertrieb im Stich lässt, hier aber trotzdem noch unsere Lieblingsstrände: Playa de Aigües Blanques, Cala d’en Serra, Cala Comte, Cala Xuclar, Cala Saladeta, Cala Salada, Cala Tarida.

 

 

 

 

 

Photos Copyrights: Shutterstock, Ginger, Cas Costas, Giri Café, Sa Punta, Las Dos Lunas, Patchwork, Nobu, Amante, Aiyanna, Bambuddha, Finca Can Marti, Atzaró, Amante

GENTLESPORTSMEN

CLIFTON CLUB HEISST DIE NEUE UHRENLINIE VON BAUME & MERCIER,
DIE SICH AN DEN AKTIVEN MANN RICHTET.

Die 1830 in Genf gegründete Uhrenmanufaktur Baume & Mercier ist für edle Zeitmesser bekannt. Mit der neuen Clifton Club verjüngt sie ihr Angebot um eine sportlich-elegante Uhr, die ihren Träger durch den ganzen Tag begleiten soll.

Welch sportlicher Gentleman kennt die Situation nicht? Tagsüber hat man eine schöne Uhr am Handgelenk, die ihrem Träger einen guten Geschmack attestiert und ein elegantes Auftreten verleiht. Kommt der Feierabend, wird der Gentle- zum Sportsman. Für diese Aktivität wechselt er seinen Zeitmesser und nimmt eine robustere Sportuhr zur Hand, denn das edle Modell soll vor zu viel Wasser, Schlägen und Schweiss verschont bleiben. Ist der Sportsman dann frisch aus der Dusche und für das abendliche Date bereit, kommt wieder die Luxusuhr ans Handgelenk. Schliesslich will man sich als Gentleman für die blauen Stunden von seiner besten Seite präsentieren.

Was nun, wenn die Gentle- und die Sportsmen – also kurz gesagt die «Gentlesportsmen» –, keine Lust mehr haben auf diesen Uhrenwechsel für jede Lebenssituation? Was, wenn die Gentlesportsmen unter uns nur noch eine schöne Uhr tragen wollen, die auch jegliche Sportart mitmacht? Der Frage hat sich Baume & Mercier-Designdirektor Alexandre Peraldi mit seinem Team angenommen und die Antwort nach rund einem Jahr Arbeit gefunden. Sie lautet: Clifton Club. «Die Anforderungen an unsere neue Clifton Club Uhrenlinie sind vielseitig: Sie soll cool und gleichzeitig komfortabel zu tragen sowie zahlbar sein. Wenn man so eine Uhr am Handgelenk nach einiger Zeit nicht mehr spürt, dann ist sie perfekt. Ich glaube, dieses Kunstwerk ist uns mit der neuen Kollektion gelungen.» Tatsächlich strahlt die in fünf Design-Varianten aufgelegte Clifton Club diese sportive Eleganz aus, die man von einer Uhr in der mittleren Luxus-Preisklasse erwartet. Zwei der 42-mm-Gehäuse sind aus poliert-satiniertem Edelstahl gefertigt und mit einem schwarzen oder weissen Zifferblatt versehen. Ein Kalbslederarmband mit lässiger Segeltuch-Strukturprägung und orangefarbener Gummierung auf der Unterseite verleiht der Clifton Club einen sportiven Look und macht sie gleichzeitig äusserst widerstandsfähig. «Das Orange in Details wie dem Sekundenzeiger oder dem Armband ist aus der Vermischung von Gelb für Kreativität und Rot für Liebe entstanden», erläutert der Kreative mit einem verschmitzten Lächeln.

Zwei andere Versionen verfügen ebenfalls über das poliert-satinierte Edelstahlgehäuse sowie ein schwarzes oder blaues Zifferblatt. Ein Stahlarmband verleiht diesen Zeitmessern aber einen urbanen Touch. Ganz in Schwarz kommt das fünfte Modell im Zifferblatt und Gehäuse daher. Die Beschichtung ist laut Baume & Mercier extrem hart und macht die 10,3 mm hohe Uhr äusserst widerstandsfähig gegenüber Kratzern und Stössen. Das schwarze Armband aus vulkanisiertem Kautschuk macht dank grober Struktur auch die schweisstreibendste Sportart mit.

Von der Alltagstauglichkeit der Clifton Club lassen sich viele Sportstars wie Eishockeyspieler Eric Blum, Snowboarder Pat Burgener, Fechter Race Imboden oder Landhockeyspieler Tom Boon überzeugen. An deren Handgelenken stellt die Clifton Club mit ihrem mechanischen Schweizer Uhrwerk, der Stossfestigkeit bis zu Kräften von 550 G und der Wasserdichtigkeit bis 100 Meter Tiefe schon ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis. Für den kreativen Uhrendesigner Alexandre Peraldi ist das Bestätigung genug, dass sich die zwölfmonatige Entwicklungszeit gelohnt hat: «Unser Konzept, dass die Clifton Club sportlich, aber keine Sportuhr ist, kommt bei den Gentlesportsmen offensichtlich an.»

AN DER MILLE MIGLIA

DAS BERÜHMTE OLDTIMER-RENNEN ZWISCHEN BRESCIA UND ROM BIETET HEUTE NOCH ABENTEUER PUR.

Seit ihrer ersten Austragung 1927 gilt die Mille Miglia als bekanntestes Strassenrennen der Welt. 90 Jahre später wagte ich mich auf die Spuren von legendären Rennfahrern wie Stirling Moss, dem Rekordhalter der Mille Miglia.

10:07:48,000 Stunden! Die Chopard-Mitarbeiter würden heute als offizielle Zeitnehmer des Strassenrennens Mille Miglia ihren Augen nicht trauen, käme am Ende des Oldtimer-Rennens über die 1,000 Meilen (oder rund 1,600 Kilometer) zwischen dem Ausgangs- und Endpunkt Brescia und dem Wendepunkt in Rom ein Fahrzeug mit dieser Zeit ins Ziel. Doch 1955 gelang exakt dieses Husarenstück dem Rennfahrer Stirling Moss. Mit seinem Beifahrer Denis Jenkinson raste der Brite mit seinem Mercedes-Benz 300 SLR die gesamte Strecke zwischen Nord- und Süditalien mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von sagenhaften 157,651 Stundenkilometern – wohlgemerkt auf öffentlichen Strassen und durch unzählige Dörfer und Städte! Die unglaubliche Fahrt von Stirling Moss wurde zum Mythos und trug viel dazu bei, dass die Mille Miglia unter Oldtimer-Enthusiasten 90 Jahre nach ihrer ersten Durchführung und 35 Jahre nach der Wiederaufnahme der Rennveranstaltung im Jubiläumsjahr 2017 immer noch zu den grössten Abenteuern zählt, die man am Steuer eines klassischen Sportwagens heute noch erleben kann.
Ich war dann auch besonders stolz, in einem der 440 zum Start zugelassenen Oldtimer zu sitzen und die einmalige Atmosphäre der Mille Miglia einatmen zu dürfen. Denn alljährlich sind die Starplätze zum Klassik-Event heiss begehrt. Auch dieses Jahr bewarben sich 695 Besitzer edler Klassik-Fahrzeuge aus 41 Ländern von fünf Kontinenten um die Teilnahme. Kein leichtes Unterfangen für die Jury, aus dieser Unmenge von Bewerbungen auszulesen. Denn zugelassen werden zum «most beautiful race in the world» nur Originalfahrzeuge der Baujahre 1927 bis 1957.

Wer die Zulassung zum Start erhält, hat quasi nur die erste Kurve sauber gekratzt, denn viele weitere werden über die langen Tage der Mille Miglia noch folgen, wie ich nun aus eigener Erfahrung vermelden kann. Das Rennen dauert nämlich nicht nur einen Tag, wie das zu Stirling Moss Zeiten noch der Fall war. Heute fährt man die 1,600 Kilometer in vier Tagesetappen: Brescia-Padova, Padova-Rom, Rom-Parma und Parma-Brescia.

Vier Tage, die mir noch lange in Erinnerung bleiben werden und die ich sobald als möglich wiederholen möchte. Denn selten habe ich in so kurzer Zeit so viele überaus spannende Menschen kennengelernt, die mit Benzin im Blut alle der gleichen Leidenschaft für klassische Fahrzeuge erlegen sind. Unvergessen wird auch das Gefühl bleiben, wenn das tagsüber auf den kurvigen Strassen durch die Toskana angesammelte Adrenalin am Abend im geselligen Kreis der Mitfahrer der wohlverdienten Müdigkeit weicht. Ein Glanzlicht der Tage war auch die perfekte Betreuung durch das Chopard-Team, welche die Mille Miglia für mich zu einem unvergesslichen Erlebnis machten – und die zu einigen Erkenntnissen geführt haben: Stirling Moss hat dazumal bestimmt nicht die Spur von der Schönheit der Strecke mitbekommen, die ich unterwegs genossen habe. Klar, auch ich habe die Renntage im Wonnemonat Mai geschwitzt, auch ich habe es dann und wann sehr bedauert, dass der Komfort in meinem Oldtimer-Sportwagen zu wünschen übrig liess. Und ja, die Orientierung auf der langen Fahrt durch Italien war nicht immer ganz so einfach wie zuvor gedacht. Aber all die wunderbaren Landschaften und die herzliche Gastfreundschaft der Bevölkerung an der Strecke bleiben mir unvergesslich, herzerwärmend das Glücksgefühl bei der Zieldurchfahrt in Brescia. Und welche Zeit Chopard am Ende des Tages für uns stoppte, das bleibt mein Geheimnis. Nur soviel: Sie war um Welten von Stirling Moss Rekord entfernt.

Photos Copyrights: Chopard

Fleischeslust

URALTE ROLLENSPIELE AM FEUER NEU INSZENIERT

SO FUNKTIONIERT DIE PERFEKTE BEFRIEDIGUNG ALLER FLEISCHESLUST

Nackensteak und Bratwurst waren gestern“, erklärt Jürgen David (39) aus Worms. Er war der erste Metzger in Deutschland, der Dry Aged Beef kultiviert hat. Das Vorbild für die Salzgrotte lieferte die wohl kultigste Metzgerei in Down Under, das „Churchill“ in Sydney. Salzziegel aus dem Himalaya. Für ideale Reife-Bedingungen. Sie entziehen dem Fleisch Feuchtigkeit. Sechs bis acht Wochen lagert dort das Fleisch bei etwa einem Grad und achtzig Prozent Luftfeuchtigkeit. Die Umgebung ist keimhemmend, erlaubt längere Reifezeiten, optimiert das Aroma. Nun hat David bereits eine zweite, grössere Salzgrotte. Er und David Pietralla (34), der Chemie studiert hat, haben vor drei Jahren einen Steak- und BBQ-Trend losgetreten. Grillmania in Germania und Umgebung. Die uralte Fleischeslust samt Wärmespendern wird quasi wiederbeatmet.

Neues von der galizischen alten Kuh. Die haben ihr Leben lang Kälber geboren, tolle Gräser gefressen. Nun erfahren sie auf ihre alten Tage ein Upgrade. Die Spanier füttern der betagten Kuh etwas Mais zum Gras hinzu. Das Fleisch wird so zur fetthaltigen Delikatesse. Ein weiterer Trend: Wohin mit der Rinderbrust? Kaum eine Hausfrau wusste mehr, wie man Suppenfleisch kocht. „Jetzt kann ich gar nicht genug Rinderbrust haben, da wird z. B. das raffiniert gewürzte Pastrami draus gemacht.
Grillen ist eben einfach Heissgaren.“ BBQ reloaded, im Low-and-slow-Modus. Made in Japan. Das berühmte Kobe Beef hat seinen Preis: Ca. 500 Euro pro Kilo. Der ist vor allem, so David, der  Verfügbarkeit geschuldet. Von 6‘000 Rindern aus der Region bleiben nur 3‘000 übrig, die den Qualitätsansprüchen genügen. Jürgen David verkauft es nicht, weil es mit Mais überfüttert ist und aus Fett besteht. Bei Steak Tastings erreicht es oft nur das Mittelfeld. Ein Hype seit drei Jahren, weil es in ist. Trotzdem Sayonara Kobe Beef.

Testosteron Test: Wenn man ein ruhiges Tier hat, dann ist die Qualität des Fleisches besser. „Aber das ist wie bei uns Menschen, wenn wir übersäuert sind.Dann bin ich mehr der stürmische Jungbulle und dann nicht ganz so schmackhaft.“ Jürgen David lacht mit einem leichten Grinsen um die Mundwinkel. David Pietralla, der als Grill-Experte Seiteneinsteiger ist, reagiert ganz geschlechterneutral: „Egal, ob Mann oder Frau am Grill. Ich freue mich über alle, die Feuer und Flamme sind.“

DON’T WORRY – BEEF HAPPY

STEAKS
WEIDERIND, GUTE RASSE (GALLOWAY, BLACK ANGUS, LIMOUSIN),
GUTE GENETIK. KURZE TRANSPORTWEGE. LANGE WEGE REDUZIEREN DIE FLEISCHQUALITÄT UM BIS ZU 20 PROZENT.

ZUBEREITUNGSTIPPS:
Steaks 15 min  vor dem Anbraten salzen. Nach dem Anbraten oder Grillen pfeffern. Eine Minute pro Seite genügt! Danach Steaks in den Backofen oder Grill, bis die Kerntemperatur erreicht ist. Optimal: Für „rare“ 48 – 50 °C, und bis 60 °C für „well done“.

BEEFER
Der Ferrari unter den Grillgeräten. Made in USA, mit Infrarot-Zone und 800 ˚C Hitze. Ca. 45 Sekunden reichen pro Seite, Kerntemperatur wählen. Irre Röstaromen. Kostet ca. 700 – 800 Euro.

Informationen:
Das bebilderte Buch „GRILLEN-Meisterstücke für Männer“ mit Rezepten und dem Basiswissen in Technik und Fleischkunde für Profis und Anfänger (www.tretorri.de)

 

 

 

Photos Copyrights: Shutterstock/hlphoto, Jürgen David/Neumann&Rodtmann, Shutterstock/Lisovskaya Natalia, A Kaiser, Alexander Wischnewski

CARismatic Die E-Zukunft ist da!

DIE FRAGE, OB MAN IN EINEM EMISSIONSFREIEN ELEKTROAUTO ODER IN EINEM FAHRZEUG MIT HERKÖMMLICHEM VERBRENNUNGSMOTOR UNTERWEGS IST, WIRD SCHON SEHR BALD ZUR GEWISSENSFRAGE – GANZ NACH DEM MOTTO: ZUKUNFT VERSUS VERGANGENHEIT.

Stromerst du schon oder verbrennst du noch? Automo-
bilisten werden sich diese Frage immer öfter stellen. Und ich möchte wetten: Die Frage, ob man in einem emissionsfreien Elektroauto oder in einem Fahrzeug mit herkömmlichem Verbrennungsmotor unterwegs ist, wird schon sehr bald zur Gewissensfrage – ganz nach dem Motto: Zukunft versus Vergangenheit. Denn eines ist nach aktuellem Stand der Dinge offensichtlich. Dem Elektroauto gehört auf unseren Strassen die Zukunft. Alle grossen Automobilhersteller dieser Erde haben sich der E-Mobilität verschrieben. Keiner will den Erfolg verpassen, den Elon Musk als E-Pionier mit seiner Marke Tesla seit geraumer Zeit feiert. Neuerdings bietet der Opel Ampera E mit reinem Elektroantrieb und über 500 Kilometern pro Batterieladung gar die E-Mobilität ohne Reichweitenangst. Und das ist gut so. Warum?

 

Das Fahren im Elektroauto ist wahnsinnig entspannend und immer wieder aufs Neue ein Wohlfühlmoment sondergleichen. Ich habe mitterweile schon viele Elektroautos und -antriebe gefahren und bin dabei Fan dieser lautlosen Fortbewegungsart geworden. Der Start auf Knopfdruck, nur ein sanftes Surren aus dem Elektroantrieb beim Tritt aufs Fahrpedal und ein Antritt aus dem Stand, der jeden Sportwagen vergessen macht – die Summe der positiven Eigenschaften der E-Mobilität überzeugt. Wenn der Strom dazu noch aus nachhaltiger Produktion fliesst, dann ist das Gefühl hinterm Steuer schon nahezu perfekt. Und von wegen der Kritik, die Fahrt im E-Mobil sei spassbefreit: Wer sein Leben mit Motorenlärm und Abgasen bereichern muss, dem fehlt es an viel mehr als nur an Spass.

 

 

Photo Copyrights: Hilbrand Bos (Illustration)

Die Kunst des luxuriösen Reisens

Geoffrey Kent

Mit seinen Eltern gründete Geoffrey Kent vor 55 Jahren Abercrombie & Kent als Safari-Firma und expandierte später zum weltweiten Luxusreisen-Anbieter. Heute organisiert er in über 100 Ländern der Welt tailor-made Urlaubsreisen für Superreiche.

Geoffrey Kents Leben begann so, wie er heute lebt – aufregend und abenteuerlich an einem exotischen Ort. Er kam 1942 während einer Safari seiner Eltern Colonel John und Valerie Kent in Nordrhodesien (heute Sambia) zur Welt. Da er auf der Farm seiner Familie in Kenia aufwuchs, war seine Kindheit von der Pracht des ungezähmten Afrika geprägt. Bereits mit 16 Jahren unternahm Kent auf eigene Faust eine Reise quer durch den afrikanischen Kontinent, welche sein weiteres Leben in vielerlei Hinsicht prägen sollte. Er war die erste Einzelperson, welche auf einer zweimonatigen Reise die 5000 Kilometer zwischen Kenia und Kapstadt in Südafrika mit einem Motorrad zurücklegte. Die Anfänge des Unternehmens Abercrombie & Kent Reisen, welches er 1962 gründete, waren bescheiden. Geoffrey Kent erinnert sich, dass die ersten Safaris mit «einem Bedford-LKW und Sterling Silber Eiskübel meiner Mutter» stattfanden. Inzwischen sind seine Reisen um einiges luxuriöser.

ADAM: Herr Kent, wie oft reisen Sie privat?

Geoffrey Kent: Oh, sehr oft. Ich bin circa 250 Tage im Jahr unterwegs. Ich biete meinen Kunden nichts an, was ich nicht selber bereits ausprobiert habe. Und ich bin detailversessen, deshalb muss ich immer wieder checken, ob auch wirklich überall alles 100 % läuft.

Wie stellen Sie eine Reise wie «Around the World» zusammen?

Ganz egoistisch! Ich nehme rein was mir gefällt und was ich schon immer mal bereisen wollte.

Ist die «Around the World»-Reise für Menschen, die schon überall waren und bei denen Geld keine Rolle spielt?

Reisen um die Welt kommen. Eine Gruppe von maximal 50 Personen geht in einem Privatjet auf eine exklusive Weltreise und besucht fantastische Orte. Hier entdecken Sie in 24 Tagen ungewöhnliche Dinge, die Sie noch nie erlebt haben. Im Oktober 2017 geht es wieder los. Die Reise beginnt in LA und führt von Hawaii über Französisch-Polynesien, Tasmanien, Bhutan, Nepal bis nach Island.

Und was kostet dieser exklusive Spass?

Für 24 Tage veranschlagen wir 147500 Dollar pro Person (im Doppelzimmer). Dafür bringen wir unsere Gäste an Orte, die in keinem Reiseführer stehen. Wir schwimmen unter anderem mit Haien, erklimmen das historische Kloster Tigernest in Bhutan und unternehmen eine waghalsige Fahrt mit dem Schneemobil über die Oberfläche eines isländischen Gletschers. Ich würde es als All-inclusive auf Sechs- oder Sieben-Sterne-Niveau bezeichnen.

Verraten Sie uns, wer schon mit Ihnen auf Reisen war?

Oh, das sind einige … Bill Gates, Cameron Diaz, Hillary Clinton, Robert De Niro, Sting, Henry Kissinger und viele, viele mehr …

Bei Ihren Reisen ist immer ein bisschen Abenteuer angesagt …

Das habe ich von meinem Vater geerbt. . Er legte Wert darauf, mit uns dorthin in die Ferien zu fahren, wo – wie er sagte – «man das Wasser nicht trinken kann». Er war immer auf der Suche nach dem Ursprünglichen und das möchte ich auch meinen Kunden vermitteln. Jedoch immer auf höchstem Niveau. Ganze Trupps von Helfern sorgen dafür, dass es auch im Busch an nichts fehlt.

«Es geht mir darum, die Menschen zu den ungewöhnlichsten Orten der Welt zu bringen, mit Eleganz und Stil und mit der besten Verpflegung.»

 

 

Photos: Geoffrey Kent

SPEED-DATING with Nico Rosberg

Zwar ist Vater Keke Finne, doch der in Wiesbaden geborene und in Monaco aufgewachsene Nico Rosberg fühlt sich als Deutscher. Schliesslich wurde zu Hause Deutsch gesprochen, dazu ist seine Mutter Sina Deutsche. Rosberg besitzt auch die finnische Staatsbürgerschaft, fuhr im Motorsport aber stets mit deutscher Lizenz. Speed liegt ihm in den Genen, schliesslich gewann Papa Keke 1982 mit nur einem Sieg den WM-Titel mit Williams und trat am Ende des Jahres 1986 nach fünf Grand-Prix-Siegen und 114 Starts zurück. Als Nico es ihm 2016 in seinem siebten Jahr im Mercedes-Werksteam gleichtat, zog er sich eine Woche später aus dem aktiven Motorsport zurück.

1. Welchen Stellenwert hat Erfolg für dich?
Einen sehr wichtigen. Ich lebe für den Rennsport und den Erfolg beim Rennsport. Ich denke sehr oft daran wie ich gewinnen kann. Ich bin zielstrebig und engagiert.

2. Was soll die Leute an dich erinnern?
An einen Kerl, der den Formel-1-Fans Emotionen und tolle Momente geliefert hat.

3. Dein Lieblingsmoment?
Meine Hochzeit und die Geburt meiner Tochter.

4. Dein Lieblingsspruch lautet….
Verhalte dich positiv und gib`niemals auf.

5. Was macht einen Nico Rosberg glücklich?
Meine Familie. Ich habe die bezauberndste Frau, die süsseste Tochter. Vater zu sein ist eine wunderbare Erfahrung, die mich sehr glücklich macht.

6. Wie beschreibst du deinen Stil?
Ich eher klassisch, unaufgeregt angezogen, sportlich aber elegant. Ich liebe Jeans oder Chinos, die ich mit Sneakers und einem schlichten Hemd kombiniere.

7. Was braucht man um ein guter Formul-1-Fahrer zu werden?
Der Fokus muss auf der Arbeit liegen. Die Jungs, die es in die Formel Eins geschafft haben, bringen diese Stärke mit. Einerseits ist die Erfahrung und andererseits sind wir damit geboren.

8. Was ist dein Lieblingsstück in der aktuellen BOSS Kollektion?
Für einen eher komfortablen Kleidungsstil würde ich sagen, Oberbekleidung, wie Bomberjacken in einem dunklen Ledermaterial oder einem Khakigrün.

9. … und welches ist dein Lieblingsdesign?
Ich liebe die perfekte Verarbeitung und die Materialien die BOSS in der Produktion verwendet, ausserdem ist die Passform perfekt. Für feierliche Anlässe schlüpfe ich in meinen BOSS-Massanzug.

10. Welche Strecke liebtest du?
Monaco. Ich kann Zuhause schlafen, in der Nachbarschaft herumkurven und meine Familie und Freunde treffen.

 

 

 

 

 

Photo Copyrights: Hugo Boss

Amsterdam Guide

Insider’s Guide

Amsterdam ist wie eine Frau, die jeder Mann haben will: unprätentiös und wunderschön. Verträumten Brücken, ruhige Grachten, blendende Bauten, tausend Fahrräder, noch mehr Tulpen. Ein Viertel malerischer als das andere. Entdecken Sie alle und folgen Sie uns in die Metropole an der Amstel.

Das Angebot an Restaurants, Boutiquen und Museen in Amsterdam ist schier erdrückend, umso erstaunlicher, das alles nur einen Fussmarsch voneinander entfernt liegt. Kaum eine Stadt ist auf so kleinem Raum so kosmopolitisch – und aufregend.

SLEEP:

Das 5-Sterne-Haus Andaz Amsterdam Prinsengracht zählt zu den besten Hotels der Niederlande. Alle wichtigen Sehenswürdigkeiten sind von hier gut erreichbar. Wer mag, darf eines der Gästefahrräder ausleihen und den Amsterdamer Lebensstil zelebrieren. Als buntes, im Industrial-Chic-Design gehaltenes Boutique-Hotel präsentiert sich das Sir Adam. Die Anlaufstelle für Musikliebhaber. Eine Musik-Bibliothek lockt zum Durchstöbern von altem Vinyl. Besonderer Beliebtheit erfreut sich das hauseigene The Butcher. Ein Restaurant das Bonvivants mit Burger und Booze in den Himmel hebt. Ein kleines feines Hotel ist das Maison Rika der schwedischen Modedesignerin Ulrika Lundgren. „A home away from home“ lautet die Devise und so führt das Maison Rika auch nur zwei Schlafzimmer. Für Modefans ein Pluspunkt: direkt gegenüber des Maison Rika befindet sich die Rika-Boutique mit rockigen Fashion-Teilen des Kultlabels.

EAT & DRINK:

Wo früher Matrosen einen über den Durst tranken, werden heute Gäste von einer schnurrenden Katze begrüsst. Die Louis Coffee-Bar ist berühmt für seine leckeren Sandwiches und heimischen Biersorten. Das Restaurant 5&33 feiert Essen als soziales Hobby mit Sharing Plates, man bestellt, was hungrig macht und teilt. Auf der Karte befinden sich überwiegend mediterrane Köstlichkeiten mit einem italienischen Twist. Gemütlich unter Bäumen oder im urban-gehaltenen Innern, im De Plantage lässt es sich ganztags essen. Die Frühstückskarte konzentriert sich auf Basics, mittags gibt es zahlreiche Variationen belegter Brote, dazwischen appetitliche Snacks und abends wartet die Dinner-Karte mit gebratener Ente an Piquillo-Risotto und dergleichen auf. Wining und Dining im sophisticated Schick: Das Morgan & Mees gilt als Amsterdams neuer Hot Spot und überzeugt mit überschaubarer Speisekarte mit einfachen Gerichten. Wenn Essen eine Sünde sein darf, dann bitte hier eintreten: im Mr Porter Steakhouse der Entourage Group. Hier gibt es nur die besten Stücke und die beste Qualität vom Fleisch, mit Vorliebe Chateaubriand mit Fois Gras. Bonus: Die Gerichte lassen sich mit Sicht über die Dächer Amsterdams geniessen.

SHOP:

In Amsterdam gibt es nichts, was es nicht gibt. Zentriert finden sich Shops im Dreieck-Damm, Muntplein und Leidseplein. Zum Bummeln und Einkaufen ebenfalls bestens geeignet sind die Haarlemmerstraat sowie die Negen Straatjes, ein Kollektiv aus neun kleinen Gassen mit vielen tollen Geschäften zwischen Raadhuisstraat und Leidsestraat. Anouk Beerents ist die Spezialistin, wenn es um antike Spiegel aus dem 18. und 19. Jahrhundert geht. Über 300 Exemplare finden sich in ihrer Werkstatt. Für einen Besuch müssen Sie einen Termin vereinbaren, geniessen aber auch den entsprechenden Service.

Der Amsterdamer Fashion Brand Laundry Industry führt einen eigenen Store mit modernen ready-to-wear-Kollektionen für Männer und Frauen – und immer mal wieder gewagten Accessoires. Weniger modern, aber nicht minder interessant ist die Mode in der I Love Vintage-Boutique. Hier finden Sie Lieblingsstücke aus vergangenen Jahrzehnten zu erschwinglichen Preisen. Puccini Bomboni, wo Schokoholics auf ihre Kosten kommen. Leitsatz der Eigentümer: jeder Bissen Schokolade soll eine selige Erfahrung sein. Kleine Wohltaten für den Gaumen lassen sich ebenfalls im Van Stapele Koekmakerij Cookie-Shop erstehen. Naschen Sie Kekse und lauschen Sie den Piano-Klängen.

EXPLORE:

Lassen Sie sich zwei Dinge nicht nehmen: eine Grachtenrundfahrt, bei der Sie Amsterdam vom Wasser aus entdecken (stromma.nl) und ein Besuch auf einem der Blumenmärkte. Oder wagen Sie gleich einen Ausflug in den prächtigen Keukenhof mit seinen 800 Tulpensorten (keukenhof.nl). Wem der Weg in den Keukenhof zu weit ist, mitten in Amsterdam liegt der Vondelpark, ein gleichwohl idyllischer Flecken Erde, benannt nach dem niederländischen Dramatiker Joost van den Vondel.

LEARN & MARVEL:

Das Van Gogh Museum am Museumplein beherbergt die die grösste Sammlung von Vincent Van Goghs Werken. Ebenso am Museumplein liegt das sehenswerte Rijksmuseum, das bedeutende Malerei aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande verwahrt. Auch lohnenswert: ein Abstecher ins Rembrandthuis, das Radierungen des Künstlers und eine Rekonstruktion seiner einstigen Hauseinrichtung zeigt.

EXPERIENCE

Imagine Film Festival, 12. – 22.4.17, imaginefilmfestival.com

Königstag, nationaler Feiertag, 27.4.17, holland.com

Openair-Theater @ Vondelpark, 5.5. – 11.9.17, openluchttheater.nl

Tage der offenen Gärten, 16. – 18.6.17, holland.com

LoveLand Festival @ Sloterpark, 12.8.17, lovelandfestival.com