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Ferrari – Wer ausreiten will, braucht ein gutes Pferd

Wer ausreiten will, braucht ein gutes Pferd.

In unserer Kindheit war das Lieblingspferd meiner Schwester „Black Beauty“. Meines hingegen war nicht der Rappe „RI“ aus Karl Mays Wüstenromanen, sondern hatte schon damals vier Räder und konnte schneller laufen als alle anderen seiner Gattung. Ferrari ist mein Herzblut.

Dass meine Jugend schon ein paar Jährchen zurückliegt, ist nicht nur daran ersichtlich, dass sich weisse Haare in meinem Bart verstecken, sondern auch, weil sich meine Freunde ein Familienfahrzeug mit Stauraum und mehr bequemen Sitzen als nur zwei zulegen. Manche greifen auf deutsche Fabrikate zurück, da sie deren Zuverlässigkeit schätzen, andere bevorzugen amerikanische Modelle, die wuchtig und massiv die Strasse einengen. Asiatische Fahrzeuge werden von meinen wirklichen Freunden kaum gefahren. Aber der König unter den geräumigen Gran-Turismo- Männerfreuden kommt natürlich aus Italien. An Schönheit, Motorisierung, technischer Raffinesse und Verarbeitung, aber vor allem an Emotion und Freude ist der schwarze Hengst nicht zu übertreffen.Ich steige in meinen Ferrari GTC4Lusso und drücke mit einem freudigen Lächeln den roten Startknopf in meinem Cockpit. Wie eine erregte Wildkatze heult der Motor zur Begrüssung auf.Ich wurde noch nie von 690 Pferdchen getragen, die freudig warten, mich über Schweizer Passstrassen fliegen zu lassen. Behutsam lege ich mit der Lenkradwippe den ersten Gang ein und merke sofort, dass die Ferrari-Ingenieure die Quadratur des Kreises geschafft haben.Ein Sportwagen, der aufgrund von Geräumigkeit, Durchdachtheit und luxuriösem Interieur eine taugliche Familienkutsche darstellt und gleichzeitig ein wilder Mustang, dem zwar neidvoll ein jeder Verkehrsteilnehmer hinterherblickt, der aber vom durchschnittlichen Reiter gefühlvoll beherrscht werden kann.

Am Lenkrad befindet sich die übersichtliche Fahrwerksabstimmung sowie ein blauer Knopf, der den Namen „Michael-Schumacher-Knopf“ trägt.
Während meine Zufriedenheit die höchsten Ausmasse erfährt, gleite ich durch die wunderbare Natur, welche die drei Schweizer Pässe Susten, Furka und Grimsel offeriert. Jede Kehre, jeder Anstieg und jedes Plateau scheinen nur für meinen prachtvollen GTC4Lusso gemacht zu sein. Die mitlenkenden Hinterräder machen jede Kurve zum grössten Fahrvergnügen und von den Beschleunigungswerten will ich erst gar nicht sprechen, da ich jetzt noch froh bin, unterwegs keine Exekutive getroffen zu haben.
Natürlich habe ich vor meinem Ausritt die technischen Daten des Ferrari Wunderwerks studiert – sie lesen sich wie die Kombination aus einem spannenden Roman von Dan Brown und dem Guinness Buch der Rekorde. Aber die Lektüre der technischen Meisterleistungen wird von der Emotion, dieses Automobil zu steuern, noch bei weitem übertroffen. Wir zwei scheinen einfach füreinander gemacht zu sein.

Ich bin ADAM, ich liebe das Leben und das Leben liebt mich. Schon in der Kindheit besass mein Lieblingspferd vier Reifen und heute als erwachsener Mann darf ich selbstbewusst feststellen: Ich hatte schon damals einen guten Geschmack!

Photos Copyrights: LNNN, Lennen Descamps

Dalli Klick!

Mit 2 Klicks zum Ressourcen-Pionier

Das Leben hat, auch für einen verwöhnten Kater wie mich, nicht immer nur Positives zu bieten, doch hin und wieder gibt ein Schuss vor den Bug einen Impuls das Leben wieder in geregelte Bahnen zu leiten und richtig Grosses zu schaffen.
Seit geraumer Zeit betäubte ich meine Alltags-Langeweile mit onlineshoppen. An jenem schicksalshaften Morgen berichtete Adam aufgebracht, dass seine Kreditkarten allesamt gesperrt worden seien, da offensichtlich ein irrer Hacker sein Konto plündere. Bis die Sache geklärt sei, müsse er sich mit Bargeld behelfen, das er nun steinzeitlich von der Bank holen müsse. „Wehe, wenn der Kater was damit zu tun hat“, grummelte er, während er eiligen Schrittes für ein paar Tage zu einer Dienstreise verschwand. Kaum war er weg, gellte ein verzweifelter Schrei durch´s Haus. Mein kleines Hobby war also aufgeflogen. Ich war einkommenslos, so blank, wie ein Kater nur sein kann.
Seufzend, mit der Last einer enttäuschten Freundschaft auf den Schultern, schlurfte ich zum Fenster und stierte in den Garten.Über die Terrasse hatte sich eine Ameisenstrasse gebildet.->

Wie ferngesteuert krabbelten diese in Reih und Glied und schleppten allerlei Ballast auf ihren filigranen Körpern.
Ich würde arbeiten müssen wie ein würdeloser Streuner, schoss es mir durch den Kopf, während mir der kalte Schweiss auf der Stirn stand. Aber was? Gedankenverloren durchblätterte ich die Zeitung, diese steinzeitliche Hardcopy, in Richtung Stellenanzeigen. Bei einer Schlagzeile blieb ich hängen: Ressourcen nutzen! Second Hand und Vintage sind der Trend des Jahres! Wie sie mit ihrem Kleiderschrank Geld verdienen können.
Second Hand klang nach Museum, Vintage hörte sich schon frischer an und Ressourcen war schon fast Musik in meinen Ohren. Irgendwie gewinnbringender.
Mit einem dynamischen Satz sprang ich zum Laptop und tippte „Vintagemode verkaufen“ in das freundlich blinkende Suchfeld. Sekunden später gelangte ich auf eine Plattform, die sich für den Kauf und Verkauf von allerlei Markenkram spezialisiert hatte. Markenkram hatten wir reichlich angehäuft, man musste den Schatz eigentlich nur noch heben.

Die folgenden Stunden tobte ich wie ein Besessener durchs Haus, fischte Trenchcoats, untragbare Hemden, Schuhe, Parfums, Taschen und einige erlesene Uhren, die in kleinen hübschen Boxen geschlummert hatten, auf einen gigantischen Vintage-Ressourcen-Berg.
Was soll ich sagen, das Geschäft lief blendend. Die Crowd war offensichtlich verrückt nach diesem Zeug. Und all das mit nur wenigen Klicks vom Wohnzimmertisch aus. „Tomcat-Vintage“, hatte sofort einen exzellenten Ruf und nachdem ich alles mehr oder weniger Entbehrliche verkauft hatte, kaufte und verkaufte ich, wonach der Markt verlangte. Mit blendendem Gewinn, wie ich anmerken möchte. Schon nach zwei Tagen hatte ich so viel verdient, dass ich eine beträchtliche Summe auf Adams Konto überweisen konnte und die Putzfrau lag mir zu Füssen, nachdem ich sie mit einem schicken Chanel-Täschchen bestochen und->

ihr eine Gehaltserhöhung für den Mehraufwand der Postgänge versprochen hatte. Ich war mit ein paar Klicks ein äusserst erfolgreicher Unternehmer geworden.
Ende der Woche kam Adam freudestrahlend von seiner Dienstreise nach Hause und berichtete, dass das Konto wieder komplett ausgeglichen sei. „Der Kerl muss ein schlechtes Gewissen gehabt haben oder er hat im Lotto gewonnen“, meinte er fröhlich vor sich hinpfeifend.
„Wahrscheinlich Lotto“, meinte ich und ging auf leisen Sohlen zu meinem Platz am Fenster. Plötzlich hörte ich Adams schwache Stimme aus dem leeren Schrankraum hallen: „Oh Gott, wieso ist hier alles leer?“
„Vielleicht Einbrecher“, tippte ich voll Mitgefühl und beobachtete interessiert die fleissigen Ameisen bei der Arbeit.

Copyrights: Manuela Dona

Begleiter für gewisse Stunden

Als Vater braucht es auch mal Auszeiten. In diesem Fall inklusive grandiosem Begleiter in Form des Porsche Panamera 4S Sport Turismo.

Es röhrt ein wenig unter dem Hinterteil und stufenlos schaltet der Wagen in den nächsten Gang. Die Nadel hängt auf der 120 fest und im digitalen Display sehe ich, dass es dann und wann ein paar wenige km/h zu viel werden. Also: Schnell wieder die Pferdestärken einfangen und entspannt weiter des Weges. Wir haben Dienstagnachmittag. Die Mutter schaut auf den Sohn und Papa geniesst den neuen Porsche Panamera 4S Sport Turismo.

Mit 440 PS unter der Haube geht es auf den 21-Zoll 911 Turbo Designrädern Richtung Gotthart-Massiv. Das Lenkrad braucht dabei beim Überholen wenig Einschlag. Vielmehr bewegt sich der Wagen geschmeidig von der rechten auf die linke Spur und wieder zurück. Eben genau, wie es sich für einen echten Sportwagen gehört. Im Oktober in gleich fünf Versionen auf den Markt gekommen, bietet der Panamera Sport Turismo zudem eines auf jeden Fall: Platz. Erstmals können drei Personen im Heck Platz nehmen und der Kofferraum ist Kombiwürdig. Das Konzept des Modells ist daher aufgegangen, denn einst wurde der Panamera als die ideale Kombination aus Sport- und Familienwagen entworfen.

Ganz sicher gut unterwegs

Dass ich an diesem Tag meine Familie zuhause gelassen habe, ist eine persönliche Vorliebe. Denn ich nehme mir heraus, bestimmte Dinge nicht teilen zu wollen. Egal was andere dazu sagen. Dabei wären sie sicher auch gerne mit an Bord, und das ziemlich sicher sogar. Denn die zahlreichen Assistenzsystemes des Sechs-Zylinders sorgen ebenfalls für eine entspannte Reise. Und auch beim Einparken bleiben keine Wünsche offen und die gute Figur ist dank Rückfahrkamera sowie Vogelperspektive quasi ein echtes Kinderspiel. Wie eng es auch wird. Denn mit mehr als 5 Metern Länge und fast zwei Metern Breite ist der Panamera 4S Sport Turismo ein dickes Ding. Eines, das echt Spass macht.

Daher geniesse ich weiter die Fahrt und lasse meinen Blick durch das Cockpit gleiten. In Zuffenhausen hört die digitale Steuerzentrale auf den Namen «Advanced Cockpit». Und «Fortschrittlich» ist das Interieur des Panamera auf jeden Fall. Der grosse Touchscreen, die multifunktionale Mittelkonsole mit Steuerelement der Automatik und vor allem auch die zahlreichen, über das Steuerrad einstellbaren Funktionen, alles fügt sich ästhetisch zu einem perfekten Ganzen zusammen, das viel bietet, aber überschaubar bleibt.

Ganz sicher nicht zu schnell unterwegs

Zum Glück ist heute wenig los, auf der Nord-Süd-Tangente der Schweiz. Daher lässt sich der Wagen – der in seiner Grundausstattung ab einem Preis von 159’000 Franken erhältlich ist – wirklich gut (er)fahren. Auch wenn ich die Höchstgeschwindkeit von 286 km/h natürlich nicht annähernd erreichen kann und das sicher auch nicht will. Denn ohne Führerschein wäre es schwierig, mir meine kleinen Auszeiten mit den lieben Pferdchen zu gönnen, fernab aller Alltagspflichten. Daher bleibe ich trotz Herausforderung am Ende doch der vernünftige Ehemann und Vater. Ist eben auch ein Teil meiner Natur. Aber eben nur ein Teil…

Photo Copyrights: Porsche

Bucket List

Adam’s Bucket List

Mallorca

Mit der glitzernden Bucht von Palma und der historischen Stadtmauer vor Ihrem Hotelfenster kann sich das elegante «Es Princep» nicht nur der prächtigen Umgebung rühmen, sondern bietet ausserdem die perfekte Lage, um Palma de Mallorca ganz bequem zu erkunden.
www.esprincep.com

Munich

Ein einzigartiger Ort, mit unbegrenzten Möglichkeiten. Stimmungsvolles Interior, das Design und Wärme miteinander vereint. Moderne Kunst, die eine sinnliche und gemütliche Atmosphäre versprüht. Die perfekte Kulisse für besondere Momente.
www.roomers-munich.com

Madrid

Mit der Gestaltung des Barceló Torre de Madrid setzt Jaime Hayon ein Zeichen für Kunst und Design in seiner Geburtsstadt. Als wiederkehrendes, gestalterisches Element prägen Spiegel in verschiedenen Formen und Grössen mit Rahmen aus Silber und Gold die Einrichtung. Die Designerstühle und Sofas leuchten in kräftigen Farben wie Orange, Pink, Kiwigrün und Senfgelb.
www.barcelo.com

Montenegro

Das direkt an der Adriaküste Montenegros gelegene, stilvolle 1930er-Jahre-Herrenhaus mit acht Suiten war einst Sommersitz des jugoslawischen Königshauses und später die Urlaubsinsel von Präsident Tito. Alle Suiten des AMAN Resorts Sveti Stefan vereinen den Stil des alten Europas mit zeitgenössischen Designelementen.
www.aman.com

Photos Copyrights: Es Princep, Roomers-Munich, Barceló Torre de Madrid, AMAN

Mauritius

Mauritius … einfach,  weil ich mich liebe!

Manche Menschen leben um zu arbeiten, manche arbeiten um zu leben, ich bin Adam: ich lebe und ich geniesse!

Da mein Beruf mir so einiges abverlangt, habe ich beschlossen, mir vor der kräfteraubenden Weihnachtssaison ein paar Tage Entspannung und Vitamin D, Sonnenschein, zu gönnen.  Meine Entscheidung, wo ich Energie fürs restliche Jahr tanken kann, fällt schnell auf die paradiesische Insel Mauritius – ein Ort, der um so Vieles mehr zu bieten hat, als hinlänglich bekannt.

Aber alles der Reihe nach: Auf Mauritius gibt es viele wunderschöne Hotels, das macht die Auswahl etwas schwieriger, die Vorfreude dafür aber umso grösser. Daher folge ich der Empfehlung meiner Freunde und checke im Heritage Le Telfair Golf & Wellness im Südwesten der Insel ein. Es geht nichts über persönliche Empfehlungen, denn meine Lieben wollen mir nur Gutes – so auch dieses Mal.

Zirka 40 Fahr-Minuten vom Flughafen entfernt erreiche ich die Domaine Bel Ombre, 2’500 Hektar Land, auf dem ein Highlight dem andern folgt.

Das Heritage Le Telfair Golf & Wellness Ressort, daneben das familienfreundliche Awali Ressort, in wenigen Minuten zu Fuss erreichbar der 18 Loch Heritage Golf Club, der es mit den Mauritius Open schafft, die prestigeträchtige European Tour, die Asian Tour und die Sunshine Tour in einem Turnier zu vereinen.

Angrenzend an den Golfplatz  wurde die Villengegend „Villas Valriche“ errichtet, in der jedes einzelne Haus einen atemberaubenden Blick auf den Golfplatz oder den Indischen Ozean offeriert.

Die vom Heritage Ressort servicierten Villen sind sowohl mietbar als auch käuflich zu erwerben. 1’300 Hektar umfasst das Frédérica Naturreservat, welches sich für Ausflüge und Jeep-Safaris eignet. Das Herrenhaus Chateau de Bel Ombre aus dem 19. Jahrhundert beherbergt  eines von 12 Restaurants, welche auf der Domaine den Gästegaumen mit lokalen oder internationalen Köstlichkeiten verwöhnen.

Ich habe mich für das Heritage Le Telfair Golf & Wellness Ressort entschieden,  welches gerade nach einer „Rundum-Wellness-Behandlung“ in neuem Glanz erstrahlt. Als reines Suiten-Hotel direkt am Strand des Indischen Ozeans werden mir durch das besonders aufmerksame Personal alle Wünsche erfüllt, die einen Urlaub unvergesslich machen.

Mein Ziel ist zu relaxen, geniessen, aber auch etwas zu erleben. All das kann ich gut in einer Woche unterbringen, obwohl ich gerne noch einige Tage anhängen würde, um noch mehr von dem perfekt abgestimmten Angebot Le Telfairs zu profitieren. Eine Jetlag-Massage im neuen Wellness-Pavillon entspannt Rücken und Beine nach dem 11-stündigen Flug. Schon dort fallen mir die vielen kleinen liebevollen Details auf, welche sich nach der geschmackvollen Überarbeitung im gesamten Heritage Ressort wiederfinden. Man darf sich unter diesem Wellness- Pavillon nicht das Übliche vorstellen. Es handelt sich dabei um ein ganzes Areal, welches an eine asiatische Tempelanlage mit kleinen Teichen, Wegen, Höfen und einzelnen kleinen Häuschen erinnert. Entsprechend finden Yoga, Pilates, Tai Chi, und vieles mehr an anderen Orten statt als die Massagen und
Beauty-Behandlungen, welche das Seven Colour Spa mit eigens kreierten Produkten anbietet. Ach, ich könnte mich jeden Tag dort verwöhnen lassen.

Ich bin ein Geniesser, daher folge ich dem Prinzip, vieles auszuprobieren, um Gutes entdecken zu können … und dann dabei zu bleiben. Zu diesen Entdeckungen zählt unter anderem auch das Strand Restaurant PALMIER. Am eleganten Holzdeck lasse ich mir zart zubereitete Meeresfrüchte mit einem Glas Sauvignon Blanc servieren.  Herrlich … jetzt  möchte ich am Liebsten auf die „Pause-Taste“ drücken und einfach so verweilen. Mittlerweile bin ich schon vollends im Relaxmodus angelangt.

Dabei habe ich ja noch gar nichts von den zahlreich angebotenen Aktivitäten ausprobiert. Mit dem Elektro-Fahrrad die schöne Küste abfahren, Stand-up-Paddeling am Meer und meine erste Yoga Stunde mitten im Naturreservat – so stelle ich mir meinen Urlaub vor.

Am Tag vor meiner Abreise erzählt mir ein Hotelgast, dass er mit Delphinen geschwommen ist – ein atemberaubendes Erlebnis. Ich will das auch noch unbedingt machen und bitte das Hotelpersonal um Hilfe bei der Organisation. So konnte ich noch kurz, bevor ich mich in meinen bequemen Flugzeugsitz niederlasse, einen weiteren Höhepunkt meiner Reise hinzufügen.

 

Mauritius, deine schöne Landschaft, deine Gastfreundschaft und vor allem deine herzlichen und freundlichen Einwohner – ihr alle habt mir eine wunderbare Woche ermöglicht. Danke!

Heritage Le Telfair Golf & Wellness wir werden uns sicherlich bald wieder sehen!

 

 

Photos Copyrights: Heritage Le Telfair Golf & Wellness

Malediven

Das Paradies auf Erden

Die Malediven sind für viele die Traumdestination im Indischen Ozean. Wie aber wählt man zwischen all den Luxus-Resorts die perfekte Insel für einen unvergesslichen Urlaub aus? Ich habe mich für Sie auf die Suche gemacht und es gefunden, das Paradies auf Erden.

Türkisblau schimmerndes Wasser, einsame weisse Sandstrände, aneinander-gereihte Kokosnusspalmen und sommerliche Temperaturen – das sind die Gedanken, die mir während meines Langstreckenfluges auf die Malediven immer wieder durch den Kopf gehen.

Nach zirka neun Stunden ist es dann soweit und die ersten Inseln der Malediven ziehen wie smaragdgrüne Edelsteine eingefasst von weissen Diamanten an meinem Flugzeugfenster vorbei. Von diesen maledivischen Perlen gibt es insgesamt 26 Atolle und über 1’000 Koralleninseln, welche zwischen unzähligen Blau- und Türkistönen eingebettet im Indischen Ozean vor der Südspitze von Indien liegen. Rund 200 Eilande der Atolle sind bewohnt und mehr als 90 stehen dafür als Traumdestinationen für Urlauber aus aller Welt zur Verfügung.

Ein Urlaub auf den Malediven steht für viele gleichbedeutend mit High-Class-Luxus gepaart mit Robinson-Crusoe-Inselfeeling. Genau dieses Gefühl habe ich bereits bei meiner Ankunft im luxuriösen 5 Sterne Anantara Dhigu Resort & Spa, welches im Süd-Malé-Atoll liegt und per Schnellboot oder der Resort-eigenen Yacht von der Hauptinsel Male aus in 35 Minuten erreichbar ist. Gestärkt durch eine frische Kokosnuss mit hübscher Hibiskusblüte – welche täglich frisch von Omar, dem Beach Guru, von den 20 bis 25 Meter hohen Kokosnusspalmen der Insel geerntet werden – starte ich meine Erkundungstour dieser einzigartigen Destination.

Die Besonderheit des Anantara Dhigu Resort & Spa ist, dass es mit zwei weiteren kleinen Inseln verbunden ist. Die Anantara Veli und die Picknick Insel liegen nur eine kurze Wassertaxi-Fahrt entfernt und zeichnen sich durch ihre Abgeschiedenheit und durch noch mehr Ruhe und Privatsphäre aus. Island-Hopping wird einem somit leicht gemacht und garantiert einen abwechslungsreichen Aufenthalt.
Ich fühle mich sofort wohl auf der Insel meiner Wahl und mein Entdeckertrieb führt mich vorbei an perfekt aneinander gereihten Kokosnusspalmen, weissen Sandstränden wie aus dem Bilderbuch und schliesslich erblicke ich das Sinnbild des Maledivischen Traums: eine Hängematte mitten im Ozean, gespannt über zwei ästhetische Baumstämme, die wie starke Arme aus dem Meer ragen. Während mich die Wellen des warmen Indischen Ozeans sanft hin- und herschaukeln und vereinzelt kleine Wolken über mir vorbeiziehen, kommt mir immer wieder derselbe Gedanke und ich bin mir sicher, dass ich angekommen bin, im Paradies auf Erden.

Over Water oder Beach, das ist hier die Frage

Ob Sie sich für eine der aussergewöhnlichen Over-Water-Suites oder eine der malerischen Beach Villen entscheiden, liegt ganz bei Ihnen. Soviel sei vorweggenommen – Sie können keinen Fehler machen!

Während die eleganten Over-Water-Suiten durch ihren ikonischen maledivischen Baustil über dem Wasser überzeugen, haben Sie in den im tropischen Design gestalteten Beach-Villen mit  privatem Strandabschnitt die üppige Vegetation und den Indischen Ozean unmittelbar vor Ihrem Insel-Zuhause.

Meine Suche nach dem Urlaubseldorado führt mich mit dem Wasserflugzeug auf eine weitere maledivische Insel, das Niyama Private Island Resort. In meinen schönsten Phantasien hätte ich mir meine Trauminsel mit privatem Butler-Service nicht so wunderschön ausmalen können. Die beiden Zwillingsinseln „Play“ und „Chill“ liegen wie atemberaubende Schönheiten im Wasser und bieten 5 Sterne Annehmlichkeiten jeglicher Art. Am besten erkundet man diese standesgemäss mit einem der resorteigenen Fahrräder und geniesst beim Cruisen die warme Meeresbrise.

„Chill“

Die Oase inmitten des Paradieses für ruhige Momente in den Beach- oder Over-Water-Studios oder im wunderschönen Niyama Spa. Hier findet man absolute Entspannung in einer einzigartigen Meereskulisse.

„Play“

Die abenteuerlustige Schwesterinsel. Die karibische Strandbar „Surf Shack“ mit atemberaubender Sicht auf den Sonnenuntergang, die Tauchstation „Float“ mit einem breiten Angebot an Wassersportaktivitäten und einem Programm zur Korallen-Patenschaft oder eleganten Infinity Pools stillen erlebnishungrige Luxusurlauber.

Meine Erkundungstour konzentriert sich weiter auf die beeindruckende kulinarische Vielfalt des Niyama Private Island Resorts. Aufgrund der Auswahl an erstklassigen und einzigartigen Gourmetrestaurants komme ich kaum mehr aus dem Staunen heraus. Das Restaurant „Nest“ liegt inmitten der tropischen Baumwipfel und bietet asiatische Avantgarde-Küche und Teppanyaki der Extraklasse. Afrikanisches Ambiente wie in exklusiven Lodges in Südfrika oder Botswana findet man im einzigen afrikanischen Restaurant auf den Malediven „Tribal“. Abtauchen und den Meeresbewohnern ganz nah sein, dieses aussergewöhnliche Cuisine- Erlebnis schafft das Ambiente des „Subsix“ Unterwasser-Restaurants. Für weitere besondere Gaumenfreuden stehen Globetrottern sechs weitere Restaurants mit unterschiedlichen Speisekonzepten aus aller Welt bereit.

Ich habe Ihnen eingangs meine Gedanken beschrieben, die mir beim Anflug auf diese einzigartige Inselgruppe durch den Kopf gingen – türkisblau schimmerndes Wasser, einsame weisse Sandstrände, aneinandergereihte Kokosnusspalmen und sommerliche Temperaturen. Ich habe alles vorgefunden und noch so vieles mehr entdeckt. Die luxuriösen Resorts überzeugen nicht nur mit Traumstränden und einer atemberaubenden Kulisse, sondern übertreffen Urlaubserwartungen mit aussergewöhnlichen Aktivitäten, Kulinarik und Service. Ich muss leider hiermit feststellen, dass selbst meine besten Absichten, diesen wundervollen Ort in Worte zu fassen und mit Bildern zu beschreiben, der Schönheit und Einzigartigkeit dieser Trauminseln nicht Genüge tun. Man muss es selbst gesehen und erlebt haben, das Paradies auf Erden.

ADAMs Reisetipps für die Malediven

Barfuss Deluxe:

Der Dresscode auf den Malediven lautet Barfuss! Lassen Sie Ihre Valentino, Louboutin High-Heels oder Sneakers beruhigt zuhause, Sie werden sie auf den Malediven nicht vermissen.

Einschlafen mit Meeresrauschen:

Die Over Water Villen sind direkt über dem Meer gebaut und können bei starkem Wind und Wellengang naturgemäss etwas lauter sein. Berücksichtigen Sie dies bei der Wahl Ihrer Zimmerkategorie.

Der perfekte Reisezeitpunkt:

Die Luft- und Wassertemperatur sind das ganze Jahr über konstant sommerlich und machen die maledivischen Inseln zu einer ganzjährigen Urlaubsdestination der Extraklasse.

Sunrise Lover:

Die Malediven sind für ihre unbeschreiblich schönen Sonnenuntergänge berühmt. Aber versuchen Sie zumindest einen der magischen Sonnenaufgänge zu beobachten. Die verpassten Schlafstunden können Sie bei einem erholsamen
Nickerchen am Strand oder am Infinity-Pool nachholen.

Star Gazing:

Blicken Sie in die Sterne. Sie werden die Milchstrasse sogar mit freiem Auge erkennen.

@topolindra – away we go.

Ihr Arbeitsplatz ist dort, wo andere Menschen Urlaub machen. Das Blogger-Paar Verena und Konrad aus Wien reist kreuz und quer durch die Welt und fotografiert und dokumentiert seine Reiseerlebnisse auf ihrem Blog @topolindra. Akutes Reisefieber ist garantiert.

 

 

Photos Copyrights: Verena Lang

Madrid Insider’s Guide

Das Feuer Spaniens

Falsa modestia ist ihre Sache nicht. Madrid stapelt nicht tief, sie zeigt sich pompös, mit prachtvollen Bauten und eindrucksvollen Plätzen, wovon die Plaza de España mit ihrem hübschen Miguel de Cervantes nicht die einzige ist.
Madrid bietet zahlreiche Fotomotive. Wer nun aber glaubt, die 7-Millionen-Metropole sei bloss nett anzuschauen, irrt. Madrid steht für Leben pur. Im Zentrum Spaniens werden Emotionen gelebt – wird diskutiert, an jeder Strassenecke geküsst – und die Kulinarik gefeiert – gegessen wird spät, gern viel, und besonders gut. Gewiss, manch einem mag das alles zu viel des Guten sein. Aber dann, kann man vom Guten je wirklich genug bekommen?

SLEEP

Zentral gelegen, unweit zahlreicher Sehenswürdigkeiten, befindet sich The Prinicpal. Das durchgestylte Boutiqe-Hotel überrascht mit einer eigenen Terraza, einer der schönsten Madrids, süffigen Cocktails und exquisiter Haute Cuisine. Wer zum Relaxen nach Madrid reist, dem sei die Wellness-Suite mit integrierter Sauna empfohlen.

The Principal Madrid Hotel
Marqués de Valdeiglesias, 1
28004 Madrid
www.theprincipalmadridhotel.com

Ebenso mit exquisiter Sterne-Küche fährt das 5-Sterne-Hotel Único auf. Das hauseigene Restaurant Ramon Freixa Madrid wurde schon zum besten der Stadt gekürt und ist bei Weinkennern beliebt. Sonntags wird im Único jeweils zum üppigen Foodie-Brunch geladen, in dessen Rahmen leckere Detox-Smoothies aufgetafelt werden, genauso wie Lammkeule an orientalischer Sauce.

Hotel Único Madrid
Claudio Coello, 67
28001 Madrid
www.unicohotelmadrid.com

Das Tótem liegt mitten in Salamanca, im Fashion District Madrids.  Die Zimmer und Suiten überzeugen mit schlichtem, elegantem Design und einer Walk-in Rain Shower. An der Cocktailbar können Sie sich einen Drink genehmigen oder einen kleinen Appetizer, bevor Sie im Hermosos dinieren oder ins Madrider Nachtleben eintauchen.

Tótem Madrid
Calle de Hermosilla, 23
28001 Madrid
www.totem-madrid.com

Das alte und das neue Madrid kommen im schicken Urso Hotel & Spa zusammen, in der Empfangshalle, im Restaurant, in den Zimmern, und im lobenswerten Spa mit seinem hydrotherapy Pool. Im Angebot stehen unter anderem besondere Treatments für Männer wie etwa die Hot Shells Massage oder das Royal Oxigen Ritual.

URSO Hotel & Spa Madrid
Mejía  Lequerica, 8
28004 Madrid
www.hotelurso.com

EAT & DRINK

Eine Madridreise ist immer auch eine Gourmetreise. Sollte sie zumindest sein. Das Angebot an guten Restaurants in Spaniens Hauptstadt ist beachtlich. Und gerade in letzter Zeit hat sich einiges getan. Im neu eröffneten Chow Chow etwa gibt es japanische Spezialitäten mit einem südamerikanischen Touch. Wobei die Gerichte so bezaubernd sind wie das Interieur des Restaurants: sleek chic mit Pflanzen und Blättern, die von der Decke baumeln.

chowchowmadrid.com

Drei Generationen alt, aber nicht minder innovativ ist dagegen das mit zwei Michelin-Sternen gekürte Coque. Hier werkeln und zaubern die Gebrüder Sandovals. Mario, Rafael und Diego bieten Ihren Gästen ein gastronomisches Erlebnis der Superlative. So werden für das legendäre Q17-Menü bestehend aus sechs Startern, neun Hauptgängen und drei Desserts auch drei Stunden Genuss einberechnet.

www.restaurantecoque.com

Am authentischsten ist Madrid in der Taberna La Revoltosa. Hier schlemmen Sie mit den Gatos, zu Deutsch Katzen, damit sind die Madrileños aus den hippen Stadtteilen gemeint, weil es ihrer Natur entspricht, rauszugehen, lange wach zu bleiben und Spass zu haben. Die Mägen füllt man sich mit Geschmortem, belegten Broten und Hamburgern sowie diversem alkoholischem Gebräu.

revoltosamadrid.com

Auf den Madrider Jet-Set trifft man im Pointer. Serviert wird das Beste aus allen Ecken der Welt, weil man sich nicht festlegen muss, solange es schmeckt. Und das tut es im Pointer immer. Nettes Detail: Die gemütlichen Sitzgruppen bieten Platz für fünf bis sechs Personen.

pointermadrid.com

Wenn es einen Ort gibt, an dem man in Madrid gegessen haben muss, dann im Peyote San.  Auf der Karte stehen japanische-mexikanische Gaumenfreuden. Am besten bringen Sie ordentlich Appetit mit, wobei dieser beim Anblick der üppigen, kunstvoll angerichteten Speisen ohnehin geweckt wird.

peyotesan.com

Im Fismuler stehen traditionelle spanische Gerichte (mit einem leichten nordischen Touch) auf der Karte. Sie sind einfach, frisch und sehr sehr gut. Gesetzt wird auf lokale Produkte. Gelebt wird Understatement. Typisch nordisch eben, alles ein wenig unaufgeregt, mit bescheidenem Charme und Garantie auf Qualität.

fismuler.es

Peyotesan

Fismuler

EXPLORE

Wer Madrid mit seinem Gaumen entdeckt, ist schon mal auf dem richtigen Weg, doch Spaniens Hauptstadt begeistert nicht nur in puncto Kulinarik. Hier ein paar der schönsten Schauplätze: Eine wie keine ist die Almudena-Kathedrale. Sie wurde erst 1993 fertiggestellt und überrascht mit einem modernen Innern mit Pop-Art-Dekor des Madrider Künstlers Kiko Argüello. Ebenso hübsch wie sehenswert ist das Madrider Stadtschloss, Palacio Real, wobei gesagt werden sollte, dass die spanische Königsfamilie im etwas bescheideneren Zarzuela-Palast residiert. Eine weitere Attraktion bildet das Tor Europas (Puerta de Europa), zwei schräg aufeinander zulaufende Hochhäuser an der Plaza de Castilla, auch KIO-Türme genannt. Und wenn es dann mal Zeit ist, einen Gang runter-zu-schalten, suchen Sie am besten einen der idyllischen Parks auf, von denen es in Madrid so viele gibt. Der grösste unter ihnen ist das Erholungsgebiet Casa de Campo, einstiges Jagdrevier des spanischen Königshauses. Heute befindet sich dort auf 1’700 Hektar ein Vergnügungspark, eine Seilbahn, ein Zoo, verschiedene Sportanlagen sowie die Feria de Madrid.

SHOP

Geshoppt wird in Madrid an der Calle Fuencarral (hip), an der Calle Preciados und Calle Carmen (preiswert) oder an der Calle Almirante (edle Mode zu edlen Preisen).
Oder im Concept Store El Paracaidista. Das Angebot: Kleidung mit dem gewissen Etwas (von Cog Sportif, Teekes, Bataasta, William Webster, Bultaco usw.), Accessoires, jegliche Art von Lifestyle-Gadgets, moderne Deko und Möbel, Tech-Stuff, und ein bisschen Spielzeug für Peter Pans. Daneben gibt’s eine Gourmet-Abteilung, falls mal grad das Olivenöl ausgegangen oder der Weinvorrat am Schrumpfen ist. Und das Beste: eine eigene Movie Bar.

CELEBRATE

Warhol. El Arte Mécanico, Exhibition @ Caixa Forum, 1.2.-6.5.
Documenta Madrid, Dokumentarfilmfestival @ Cineteca Madrid, 3.5.-13.5.
Madrider Buchmesse @ Retiro-Park, Mai-Juni
Bruno Mars Konzert @ Stadion Wanda Metropolitano, 22.6.
Mercedes Benz Fashion Week Madrid @ Messe Madrid, 5.7.-9.7.
Vogue Fashion’s Night Out @ diverse Shops, September
September Madrid Exquisito @ diverse Gourmet-Restaurants, Oktober

Lärchenboden und Eichenfass

PURESLeben, Südsteiermark

Mit seinen sanften Hügeln und alten Weinstrassen ist das südsteirische Weinland ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Hunderte Kilometer markierter Wander- und Radwege laden ein, die bezaubernden Landschaften mit ihren vielen Weinbergen, Hopfenäckern, Wiesen und Wäldern kennenzulernen.

Mitten in diesem Naturpark befinden sich die zehn exklusiven Ferienhäuser von PURESLeben – in unmittelbarer Nähe der unzähligen Weingüter, Haubenlokale und urigen Buschenschenken. Jedes der Premiumhäuser ist für sich ein Schmuckstück und vermittelt PURESLeben(s)gefühl, etwa der revitalisierte Stadl Tunauberg oder der behutsam restaurierte Stadl in Altenbach. In bester Lage schweift der Blick über die sanfte Hügellandschaft oder kommt mitten im Weinberg zur Ruhe. Grosse Glasfronten holen die sanfte Landschaft ins Innere und heimische Massivhölzer sorgen für ein kuscheliges Zuhause auf Zeit. Im eigenen Spa-Bereich mit Panoramasauna und Outdoor-Pool schwimmt und sauniert man in absoluter Privatsphäre und lässt danach die Seele in der gemütlichen Hängematte baumeln.
Und nicht zuletzt schmecken die regionalen Produkte aus dem hauseigenen Weingut Silly und der eigenen Landwirtschaft besonders gut. Jeden Morgen lockt der Duft des frisch gelieferten Frühstückskorbs und was gibt es Schöneres als an warmen Abenden auf der hauseigenen Terrasse zu grillieren …

Hier legt man Wert auf die einfachen Dinge des Lebens – wie Schlafen, Essen und Trinken. Und es ist dieses Bewusstsein der Reduziertheit, das die Gäste als PURESLeben(s)gefühl mit nach Hause nehmen.

www.puresleben.at

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Ein besonderes Highlight sind Wanderungen entlang des Grenzpanoramaweges mit einem mit Picknickkorb bepackten Esel als Begleiter.

Ballonfahren: In einem Heissluftballon lässt sich aus einer Vogelperspektive wunderbar die sanfte Hügellandschaft der Südsteiermark erkunden.

Eingebettet in die Natur

Wiesergut, Hinterglemm / Salzburger Land

Eingerahmt von den sanften Ausläufern der Pinzgauer Grasberge und den imposanten Gipfeln der Kitzbüheler Alpen und der Hohen Tauern liegt das Glemmtal mit seiner eindrucksvollen Naturerlebniswelt. 400 Kilometer Wanderwege und ausgewiesene Radstrecken ziehen sich durch das Tal – vorbei an Bergseen, schroffen Gipfelfelsen und wunderschönen Almlandschaften.

In dieser archaischen und puren Einfachheit entstand mit viel Liebe zum Detail und architektonischem Gespür das Wiesergut. Der vormalige Gutshof überzeugt mit purem Lebensraum und punktet insbesondere mit seinen exklusiven Garten-Suiten. Die hohen Glasfassaden der lichtdurchfluteten Räume geben die Sicht auf die umliegenden Berge frei. Aus der freistehenden Badewanne eröffnet sich der Blick in den Sternenhimmel. Das Innen verschmilzt förmlich mit dem Aussen. Verwendet wurden einfache Materialien wie einheimisches Eichen- oder Wallnussholz und Naturstein. Warme Erdtöne, edle Lodenstoffe und wettergegerbtes Leder sorgen für wohnliche Behaglichkeit.
Die individuelle Handschrift der Betreiber erkennt man auch anderorts: Aus dem eigenen Holzbackofen strömt der Duft von frisch gebackenem „Wiesernbrot“ und Obstbäume locken im grosszügigen Innenhof zum Plausch. Die Küche serviert Wildkräutergerichte und Regionales aus der eigenen Landwirtschaft. Und nicht zuletzt überrascht das durchgehend geöffnete Spa auf dem Dach mit offenem Kamin, Wanne und beindruckendem Blick auf die Glemmtaler Bergwelt.

www.wiesergut.com

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Morgendliche Gipfelstürmer erleben herrliche Bergmomente bei der Sonnenaufgangswanderung zum Tristkogel.

bergsteigen: Die 24 Kilometer lange Bergtour „Seven Summits“ führt über die höchsten Gipfel des Glemmtals und ist ein besonderes Erlebnis für konditionsstarke und erfahrene Alpinisten.

Der Wahl-Einsiedler

Auf steinigem Weg Richtung Gipfel

Anatole Taubman (47), der schon in über 100 internationalen Film- und TV Produktionen mitgewirkt hat, ist seit 2010 Botschafter von Unicef Schweiz für schutzbedürftige Kinder. Im Adam-Interview erzählt der Schauspiele auch über die Ups & Downs seiner eigenen Jugend.

Welches war Ihre bisher eindrücklichste Erfahrung als Unicef-Botschafter?

Wenn man für Unicef unterwegs ist, hat man nur eindrückliche Erlebnisse. Besonders betroffen machte mich, was ich in Rumänien gesehen habe, weil es für uns Schweizer quasi gleich um die Ecke ist. Nicht einmal in der Hauptstadt Bukarest funktioniert viel – und auf dem Land, an der Grenze zu Moldawien, noch viel weniger. Das hat mich zutiefst berührt.

Worüber sind Sie erschrocken?

Auf dem Land leben Familien in Häusern, eher Hütten, manche mit Fenstern ohne Scheiben, obwohl die Temperaturen im Winter unter den Gefrierpunkt fallen. Ein Bauer scharte seine sechs Kinder um die Feuerstelle im selbst gebauten Lehmhaus. Die traurigen Augen der Kinder in den Waisenhäusern. Manche hatten das Glück, dass man sie vor den Menschenhändlern und dem organisierten Verbrechen retten konnte, nachdem alkohol- oder drogenabhängige Eltern sie für ein paar Flaschen Wodka und Zigaretten verkauft hatten. Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke.

Welches ist Ihre Aufgabe?

Als Spokesperson setze ich mich weltweit für die Anliegen von UNICEF und von verletzlichen Kindern ein, weil mir dies persönlich am Herzen liegt. Ich leiste einen Beitrag, die Öffentlichkeit für Missstände und die Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren. Auf Feldbesuchen erhalte ich vor Ort einen Eindruck von der Situation der Kinder und der Arbeit von UNICEF. In der Schweiz engagiere ich mich an Veranstaltungen von UNICEF Schweiz, wie z. B. bei Cycling for Children. Ich habe auch die Kinderjury geleitet, welche das Zurich Film Festival zusammen mit UNICEF organisiert.


Wie kommen Sie mit den Kindern in Kontakt?

Bei allen Feldbesuchen mit UNICEF sieht man vor Ort, wie Kinder von der Arbeit von UNICEF profitieren, etwa in Schulen oder bei Programmen im Bereich Kinderschutz. Sie beinhalten immer den Austausch mit Kindern, die direkt von ihrem Leben berichten.

Wie haben Sie Ihre eigene, alles andere als einfache Kindheit verarbeitet?

Ich denke, das ist eine lebenslange Aufgabe, der ich mich seit fünf Jahren intensiver widme.  Nach einem medizinischen Notfall im letzten Jahr stand ich plötzlich – Gott sei Dank! – an der wahrhaftigsten Kreuzung meines privaten und beruflichen Lebens. ->

Wie haben Sie Ihre eigene, alles andere als einfache Kindheit verarbeitet?

Ich musste und wollte dringend ändern, wie ich mir und meinem täglichen Leben begegne. Mein innerer Frieden und mein inneres Gleichgewicht sind mittlerweile meine Top-Priorität. Es ist ein steiler, manchmal schmerzhafter und trauriger, aber ehrlicher Weg dorthin. Ich bin dankbar, dass mir Frau, Freunde, Familie, Yoga und Zen helfen. Jeder muss ihn jedoch selbst gehen – und es tut gut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen .

Nun haben Sie sich wieder eine Wohnung in der Schweiz genommen. Weshalb sind Sie nach Einsiedeln zurückgekehrt?

Brutal gesagt war das Internat des Klosters Einsiedeln mein erstes richtiges Zuhause. Es hat mir Halt und Geborgenheit gegeben. Mit 10, nach dem Tod meines Vaters, musste mich meine Mutter abermals weggeben, diesmal für zwei Jahre in eine heilpädagogische Grossfamilie im Prättigau. Danach kam ich wieder zu ihr nach Zürich. Die 6. Primarklasse ging noch gut, doch im Gymnasium begannen die disziplinarischen Probleme. Einsiedeln wurde meine Rettung und ich packte diese letzte Chance am Schopf. So wurde es mein Zuhause und Präfekt Pater Kassian eine Art Ersatzpapa.

Wie hat das Ihr Leben verändert?

Grundlegend und nachhaltig. Das Lernen begann mir Freude zu machen und ich schaffte die Matura mit einer 5,18 – auf nichts in meinem Leben war ich je so stolz! Nachdem Pater Kassian mir, der sonst immer den Klassenclown spielte, mit 17 im Theaterkurs den alten Shylock in Shakespeares «Der Kaufmann von Venedig» zutraute und man mich in dieser Rolle ernst nahm, wusste ich, dass ich Schauspieler werden wollte.

Geniessen Sie es, jemand anders sein zu können?

Früher war es sicher auch eine Flucht. Was mich unverändert fasziniert, wofür ich brenne und blute, ist die Herausforderung, den Figuren, die im Drehbuch mit Worten beschrieben werden, vor der Kamera Leben einzuhauchen. Und je mehr ich zu mir selbst finde, desto authentischer werde ich als Schauspieler. Ich verstehe mittlerweile total, wenn ein Regisseur sagt: «Anatole, mach einfach gar nichts. Vertraue dir, sei einfach da, sag deinen Text, glaube ihm – und den Rest können die Leute aus deinem Gesicht lesen.»

Der Sohn einer geborenen Wienerin mit slowakischen Gross-eltern und eines Ostpreussen mit russischen und polnischen Grosseltern wurde am 23. Dezember 1970 in Zürich geboren. Nach der renommierten Schauspielschule Circle In The Square in New York arbeitete er zwei Jahre sehr erfolgreich als Model. Seine Vielsprachigkeit und sein unverwechselbares, aber schwer zu schubladisierendes Gesicht ermöglichten ihm, sich zu einem gefragten Charakterdarsteller zu entwickeln. In Marc Fosters James-Bond-Film «Quantum Of Solace» spielte er Elvis, die linke Hand des Oberbösewichts. Taubman ist mit der einstigen Circus-Knie-Mediensprecherin und Ex-«Glanz & Gloria»-Moderatorin Sara Hildebrand liiert und hat drei Kinder aus früheren Beziehungen. 2018 spielt er in «Zwingli» dessen besten Freund Leo Jud und in der 2. Staffel der Netflix-Serie «Dark» den Kernkraftwerk-Bauherr Bernd Doppler. Zudem wird er in «L’Apparition» von Kultregisseur Xavier Giannoli zu sehen sein.

 

 

Photos Copyrights: Lukas Schweitzer, UNICEF Mirjam Kluka,