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Ferrari 812 GTS: die Rückkehr des V12 Spider

800 PS machen ihn zum leistungsstärksten Serien-Cabrio auf dem Markt

Genau 50 Jahre nach dem Debüt des letzten Ferrari Spider mit V12-Frontmotor feiert dieser Modelltyp, der in der langen Geschichte des Unternehmens eine so zentrale Rolle gespielt hat, mit dem Ferrari 812 GTS eine triumphale Rückkehr.

Viele legendäre Modelle sind in seiner Ahnenreihe zu finden, die 1948 mit dem 166 MM ihren Ausgang nahm – einem echten Vollblut-Renn-GT, der 1949 die beiden prestigeträchtigsten Langstreckenrennen der Welt gewann: die Mille Miglia und die 24 Stunden von Le Mans.

Der letzte in diesen langen Reihe war dann 1969 der 365 GTS4, auch Daytona Spider genannt, wegen Ferraris legendären Siegs in den 24 Stunden von Daytona 1967, als zwei Werks-330P4s und der von NART eingesetzte 412P die ersten drei Plätze belegten.

Seit dem 365 GTS4 wurde in keinen Serien-Spider von Ferrari mehr ein V12-Frontmotor eingebaut. Allerdings gab es seitdem vier begrenzte Sonderserien mit Frontmotor: der 550 Barchetta Pininfarina 2000, der Superamerica 2005, der SA Aperta 2010 und schließlich 2014 der F60 America, von dem nur 10 Stück zur Feier von 60 Jahren Ferrari auf dem amerikanischen Markt gebaut wurden.

Wie seine historischen Vorgänger setzt auch der Ferrari 812 GTS neue Maßstäbe für Leistung und Exklusivität. Mit seinem majestätischen 800 PS-V12-Motor ist er nicht nur der leistungsstärkste Serien-Spider auf dem Markt, sondern dank seinem Retractable Hardtop (RHT), einem einmaligen Merkmal in diesem Segment, auch der vielseitigste. Ermöglicht das RHT doch auch ein größeres Kofferraumvolumen.

Das RHT lässt sich bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h in nur 14 Sekunden öffnen und hat keinen Einfluss auf die Innenabmessungen, so dass das geräumige Cockpit des Ausgangsmodells erhalten bleibt. Dank der elektrischen Heckscheibe, die als Windstop dient, ist die Fahrt mit offenem Verdeck ein echtes Vergnügen. Bei geschlossenem Verdeck kann sie hingegen offenbleiben, wenn die Insassen weiterhin den einmaligen Sound des V12-Saugmotors genießen wollen.

MOTOR

Der Ferrari 812 GTS ist die Spider-Version des 812 Superfast, von dem er sowohl die Spezifikationen als auch die Performance übernommen hat, vor allem aber das Triebwerk. Dank seiner Fähigkeit, massive 800 PS bei 8500 U/min auf die Straße zu bringen, ist dies der leistungsstärkste Motor seiner Klasse. Ein Drehmoment von 718 Nm garantiert eine ebenso beeindruckende Beschleunigung wie beim 812 Superfast und ein berauschendes Drehzahlmaximum von 8900 U/min  bedeutet ein unbegrenztes sportliches Fahrvergnügen.

Wie beim 812 Superfast wurde dieses Leistungsniveau einerseits durch Optimierung der Motorkonstruktion und andererseits durch Innovationen ermöglicht, darunter das Direkteinspritzsystem mit 350 Bar und das Steuersystem für die verstellbaren Ansaugtrakte, das für F1-Saugmotoren entwickelt wurde. Diese Systeme ermöglichen es, den von 6,2 auf 6,5 Liter vergrößerten Hubraum für die Maximierung der Ausgangsleistung zu nutzen und gleichzeitig die ausgezeichnete Beschleunigung auch bei niedrigen Drehzahlen beizubehalten.

Das Hochdruck-Einspritzsystem verbessert auch die Vernebelung des eingespritzten Kraftstoffs und reduziert so deutlich den abgegebenen Feinstaub während des Aufwärmens des Katalysators. Durch den Einbaus eines Feinstaubfilters zusammen mit dem System Stop&Start On the Move, das den Motor ab- und anstellt, während sich das Auto bewegt, wurde sichergestellt, dass der Motor alle Emissionsvorschriften erfüllt.

Besondere Aufmerksamkeit galt auch der Kalibrierung der Manettino-Einstellungen, um so das Potential des Motors und das Gefühl ungeheurer Kraft zu erhöhen. Trotzdem ist der Fahrer stets in der Lage, das massive verfügbare Drehmoment einfach und souverän mit dem Gaspedal zu dosieren, da die Leistung zuverlässig und sanft ansteigend bei allen Drehzahlen zur Verfügung gestellt wird.

Die Drehmomentkurve zeigt, dass die Drehmomentverteilung nicht der Leistungssteigerung zum Opfer gefallen ist. So stehen bei nur 3500 U/min bereits 80 % des maximalen Drehmoments zur Verfügung, was sich positiv auf die Flexibilität und Beschleunigung bei niedrigeren Drehzahlen auswirkt.

Die Leistungskurve, die bis zum Drehzahlmaximum von 8500 U/min stetig ansteigt, und die Schnelligkeit, mit der sich die Motordrehzahl dank des niedrigen Trägheitsmoments erhöht, vermitteln den Insassen das Gefühl unbegrenzter Kraft und Beschleunigung. Dies ist auf die Gesamterhöhung der maximalen Ausgangsleistung und die Optimierung der bereits erwähnten Leistungskurve zwischen 6500 und 8900 U/min zurückzuführen. Dadurch wird die durchschnittliche Leistung, die beim Fahren auf der Rennstrecke bei konstant hoher Motordrehzahl genutzt werden kann, maximiert.

Verstärkt wird der sportliche Charakter des Wagens auch durch das Getriebe mit Doppelkupplung. Wenn am Manettino die sportlicheren Einstellungen gewählt werden, wird die Zeit zum Hoch- und Runterschalten deutlich verkürzt und die Übergangszeit optimiert, um das Fahrerlebnis für den Fahrer zu optimieren. In Kombination mit der kürzeren Übersetzung bedeuten diese Modifizierungen, dass die Insassen das Ansprechen des Autos auf das Gaspedal unmittelbar spüren können.

Die Geometrie der Auspuffanlage wurde darauf ausgelegt, den vom Motor und den Auspuffrohren erzeugten Soundtrack zu verstärken und abzustimmen. Ziel dabei war, den extrem sportlichen Charakter beim offenen Fahren zu betonen.

Beim Auspuff lag die Priorität darauf, den Sound durch Formveränderung bei den zentralen Verlängerungsrohren zu gestalten. Alle Rohre zwischen dem 6-in-1-Auspuffkrümmer und dem Katalysator-Monolithen sind gleich lang, wodurch der Sound optimiert wird, indem vor allem die Obertöne hörbar werden.

Das Ergebnis ist ein satter V12-Sound im Inneren bei allen Fahrweisen, der bei offenem Verdeck aber natürlich besonders gut rüberkommt.

DESIGN

Der Ferrari 812 GTS wurde vom Ferrari Design Centers basierend auf dem 812 Superfast entworfen. Er nimmt die Formensprache und Proportionen des V12-Modells mit Frontmotor ohne Änderungen bei den äußeren Abmessungen oder dem Volumen und Komfort des Innenraums auf und ist somit eine perfekte Verbindung von Sportlichkeit und Eleganz. Die schlanke Fließheck-Silhouette des Ferrari 812 GTS wird durch ein Zwei-Box-Design mit hohem Heck erzeugt und erinnert an den glorreichen 365 GTB4 (Daytona) von 1968.

Die fließenden Flankenlinien lassen das Heck kürzer erscheinen. Unverkennbar sind die stark geneigten Faltenlinien und die muskulös wirkenden Radläufe, die schon dem 812 Superfast ein gebührend kraftvolles und aggressives Erscheinungsbild verliehen.

In der Spider-Version des 812 Superfast wurde nun das gesamte Heck – Dach, Verdeckcover und Kofferraum – neu gestaltet. Die Idee dabei war, dem Auto eine neue Mischung aus Schnittigkeit und Ausgewogenheit mitzugeben, erzeugt durch zwei Strebebögen, unter denen der Bewegungsmechanismus für das Dach untergebracht ist.  Die Strebebögen sollen optisch ein Gefühl von Vorwärtsschub vermitteln und den Seitenfenstern einen eigenen Look verleihen, der den Spider von der Berlinetta unterscheidet. Wenn das Verdeck versenkt wird, verschwinden die Dachpaneele unter dem Verdeckcover.

Aus stilistischer Perspektive hat der hintere Radlauf den charakteristischen aerodynamischen Bypasskanal des 812 Superfast verloren. Kompensiert wurde der Verlust des Luftkanals jedoch durch die Umgestaltung des Heckdiffusors, der jetzt eine zusätzliche Luftklappe aufweist.

Der neue Ferrari 812 GTS ist zudem mit neuen modellspezifischen Mehrspeichen-Schmiederädern ausgestattet.  Er wird in drei Farbversionen erhältlich sein: Diamond Finish, Liquid Silver und Grigio Scuro.

AERODYNAMIK

Aerodynamisch standen die Ferrari Ingenieure beimFerrari 812 GTS vor allem vor zwei großen Herausforderungen: Bei geschlossenem Verdeck die gleiche Leistung wie bei der Coupé-Version zu garantieren und gleichzeitig bei offenem Verdeck für maximalen Komfort für die Fahrzeuginsassen zu sorgen.

Hinsichtlich der aerodynamischen Performance erforderte das RHT und dessen Verstauung eine Modifizierung des Hecks. Durch sorgfältige Gestaltung der Oberflächen des Verdeckcovers und, noch wichtiger, die Integration eines Dreideckflügels in den Heckdiffusor, um so einen effizienten Saugdruck (und damit Anpressdruck) vom Unterboden zu gewährleisten, konnte der Verlust an Anpressdruck durch den Wegfall des Bypasskanals im hinteren Radlauf des 812 Superfast, dessen Lufteinlass sich hinter dem Ausstellfenster befand, kompensiert werden.

Der Luftwiderstand andererseits wurde gesenkt, indem die Luftschlitze über der hinteren Flanke dazu genutzt wurden, übermäßigen Druckaufbau aus dem Radlauf effizient abzuführen.

Viel Sorgfalt wurde auch darauf verwendet, exzellenten Komfort an Bord bei offenem Verdeck zu gewährleisten. Ein großer Teil der Entwicklungsarbeit wurde auf die Minimierung der Turbulenzen im Innenraum und des aerodynamischen Geräuschs verwendet, damit sich die Fahrzeuginsasse auch bei hoher Geschwindigkeit ungestört unterhalten können.

Wie schon beim LaFerrari Aperta erzeugen zwei kleine L-förmige Klappen in den oberen Ecken der Windschutzscheibe einen kohärenten konzentrierten Wirbel, der wiederum Outwash im Geschwindigkeitsfeld direkt über der Heckscheibe erzeugt und damit einen übermäßigen Druck hinter den Köpfen der Fahrzeuginsassen verhindert.

In diesem Bereich haben die Aerodynamiker einen aerodynamischen Durchlass in der vorderen Verkleidung der beiden Strebebögen, die sich zu den Sitzen hin verjüngen, geschaffen. Auf dem Durchlass befindet sich ein Spoiler, der den auf die Verkleidung des Verdeckcovers auftreffenden Luftstrom kanalisiert. Dies erleichtert sowohl die Druckabfuhr aus dem Innenraum als auch die Dekomprimierung der Ablöseblase hinter dem Windstop, was sich wiederum positiv auf die aerodynamische Effizienz auswirkt und den Luftstrom stabilisiert.

 

FAHRZEUGDYNAMIK

Ziel bei der Entwicklung des Ferrari 812 GTS war, das berauschende Gefühl von Geschwindigkeit und Kraft, das die Berlinetta durch ihre, Ansprechzeit und Agilität vermittelt, beizubehalten.

Daher ist der Ferrari 812 GTS mit allen für den 812 Superfast entwickelten Komponenten und Steuersystemen ausgestattet und liefert, wie dieser, ein beeindruckendes Handling. So verfügt er über eine elektromechanische Servolenkung (EPS), die in guter Ferrari Tradition dazu eingesetzt wird, im Verbund mit den anderen elektronischen Fahrdynamikassistenten, darunter Version 5.0 des patentierten SSC von Ferrari, das Leistungspotential des Wagens voll auszureizen. Ein weiteres integriertes System ist die Virtual Short Wheelbase (PCV 2.0), die auf Grundlage der Erfahrungen auf dem F12tdf weiterentwickelt wurde.

Auch wieder dabei sind die folgenden hochentwickelten Fahrdynamikassistenten:

Ferrari Peak Performance (FPP): Das Drehmoment des Lenkrades signalisiert dem Fahrer in Kurvenfahrten, dass sich das Fahrzeug der Haftungsgrenze nähert und trägt so dazu bei, dass dieser dynamische Zustand unter Kontrolle bleibt.

Ferrari Power Oversteer (FPO): Meistens übersteuert das Fahrzeug, wenn es aus der Kurve heraus beschleunigt wird. In diesem Fall führt das Lenkraddrehmoment den Fahrer hin zu Lenkmanövern, die das Auto wieder geraderichten.

Dank der optimierten Kalibrierung der magnetorheologischen Stoßdämpfer ist der elastische Aufbau derselbe wie bei der Berlinetta – trotz des 75 kg höheren Gewichts verursacht durch die Verstärkung des Fahrgestells.

Daher erreicht auch die Gesamtleistung mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 3 Sekunden und von 0 auf 200 km/h in nur 8,3 Sekunden ein ähnliches Niveau wie die Berlinetta. Die Höchstgeschwindigkeit ist beim Ferrari 812 GTS dieselbe wie bei der Berlinetta: 340 km/h.

7 JAHRE WARTUNG

Die einmaligen Qualitätsstandards von Ferrari und der zunehmende Fokus auf hervorragenden Kundendienst liegen auch dem umfangreichen siebenjährigen Wartungsprogramm für den Ferrari 812 GTS zugrunde. Es wird für die gesamte Ferrari Modellpalette angeboten und deckt die gesamte regelmäßige Wartung in den ersten sieben Jahren des Wagens ab. Dieses Wartungsprogramm ist ein exklusiver Service, der unseren Kunden die Gewissheit gibt, dass ihr Wagen über die Jahre das Spitzenniveau seiner Leistung und Sicherheit hält. Der Service steht auch Zweitbesitzern von Ferraris zur Verfügung.

Regelmäßige Wartung (in Intervallen von entweder 20.000 km oder einmal im Jahr ohne Kilometerbegrenzung), Originalersatzteile und akribische Überprüfungen durch im Ferrari Training Center in Marinello geschultes Fachpersonal unter Verwendung modernster Diagnose-Tools sind nur ein paar der Vorteile des Genuine Maintenance Programms.

Der Service wird weltweit von allen Händlern unseres offiziellen Händlernetzwerks angeboten.

Das Genuine Maintenance Programm ist eine Erweiterung der After-Sales-Services, die Ferrari Kunden anbietet, welche die exzellente Leistung bewahren wollen, die typisch ist für alle Autos aus der Fabrik Maranello, die immer ein Synonym für modernste Technologie und Sportlichkeit war und ist.

Die Zeit tickt für die Zukunft der Ozeane

Launch der Patravi Scubatec Black Manta Special Edition

Die Patravi ScubaTec Black Manta Special Edition ist ab September 2019 weltweit erhältlich. Die markante Taucheruhr hat sich nicht nur optisch und technisch den Tiefen der Meere verschrieben: auch deren Schutz steht im Fokus.
Mit dem COSC-zertifizierten Zeitmesser setzt sich Carl F. Bucherer im Rahmen seiner seit vielen Jahren bestehenden Partnerschaft mit der gemeinnützigen Organisation Manta Trust für den Erhalt der Ozeane und einer besonders seltenen Spezies ein: des schwarzen Mantarochens. Und setzt dabei auf nachhaltige Materialien.

Tiefgang mit Stil: Die Patravi ScubaTec Black Manta Special Edition

Die unlimitierte «Black Manta» vereint elegante Sportlichkeit mit Robustheit, nützlichen Funktionen und einer Wasserdichtigkeit bis 50 bar (500 m). Ihr 44,6 mm grosses Titangehäuse – ein Novum bei Carl F. Bucherer – trägt eine DLC-Beschichtung, deren schwarze Farbe mit bronzefarbenen Elementen kontrastiert, in Anlehnung an historische Taucherhelme. Mit Superluminova beschichtete Indexe und Zeiger umrahmen die Silhouetten von zwei Mantarochen auf dem schwarzen Zifferblatt.

Nachhaltiger Tragekomfort: Ein Armband, das es in sich hat

Mehrere Millionen Tonnen Plastikabfälle landen jedes Jahr im Meer – eine massive Bedrohung für unser Ökosystem, die echtes Umdenken erfordert. Carl F. Bucherer setzt hier mit der neuen Patravi ScubaTec Black Manta Special Edition ein Zeichen: Der Stoffeinsatz des markanten Armbandes aus Naturkautschuk, der mit einer bronzefarbenen Ziernaht eingenäht wurde, besteht zu 100 Prozent aus recycelten Flaschen, die aus dem Mittelmeer gefischt wurden.

Treasuring Values: Eine engagierte Partnerschaft

Nachhaltigkeit, Tradition, Exzellenz, Innovationskraft: Auf diesen Pfeilern ruht die Firmenphilosophie von Carl F. Bucherer. Die vier Werte werden aktiv gelebt – in der Uhrmacherkunst genau wie an der Seite von langjährigen, verlässlichen Partnern. So widmet sich Carl F. Bucherer gemeinsam mit Manta Trust, der in Grossbritannien ansässigen Wohltätigkeitsorganisation, seit über sieben Jahren dem Erhalt der Ozeane und damit der Lebensräume der Mantarochen.

Manta Trust: Für den Erhalt einer seltenen Spezies

Die Zusammenarbeit mit Manta Trust ist eine echte Herzensangelegenheit. Die gemeinnützige Stiftung hat sich seit 2011 den seltenen Mantarochen verschrieben. Mit engagierten Projekten und unermüdlicher Aufklärungsarbeit setzt sich Manta Trust in mehr als 20 Ländern für das Überleben dieser bedrohten Spezies ein. Ziel ist es, das maritime Ökosystem und damit den Lebensraum der Rochen langfristig und nachhaltig zu bewahren – daran arbeitet Manta Trust mit einem internationalen Team aus Forschern, Wissenschaftlern, Naturschützern, Pädagogen und Medienexperten in den Bereichen Forschung, Lehre und Kooperationen.

Montblanc unterstützt die Novak-Djokovic-Stiftung

Montblanc bekräftigt durch die Zusammenarbeit mit der Novak-Djokovic-Stiftung sein Engagement für weltweite Bildungsprogramme

Montblanc gibt stolz seine Partnerschaft mit der Novak-Djokovic-Stiftung bekannt, im Rahmen derer beide Organisationen ihre Bemühungen zur fortlaufenden Unterstützung von Kindern und ihrer Zukunft bündeln wollen. Mit der Lancierung einer Sonderedition des StarWalker Schreibgeräts, die auf 300 Stück limitiert ist, will die Partnerschaft Bildungsprogramme weltweit unterstützen. Novak Djokovic ist überzeugt davon, dass Schreiben ein grundlegender Bestandteil von Bildung ist, der jedem Kind zugänglich sein sollte. Die gleiche Überzeugung vertritt Montblanc, dessen Erfolgsgeschichte mit Schreibgeräten begonnen hat. Für das Unternehmen ist Schreiben ein kostbares Geschenk, das die Welt verändern kann und jedem Menschen zuteil werden sollte.

«Wir hatten das Vergnügen, Novak bei den diesjährigen Laureus World Sports Awards zu treffen, und wir waren erfreut zu erfahren, dass eine Sportlegende wie er Tagebuch führt. Sein leidenschaftliches Engagement dafür, unsere Jugend durch Bildung zu stärken, geht Hand in Hand mit den Werten unserer Maison. Auch wir möchten jeden Menschen dazu ermutigen, eigene Spuren zu hinterlassen. Es ist uns eine Freude, mit Novaks Stiftung zusammenzuarbeiten und Kindern Geräte an die Hand zu geben, die ihnen dabei helfen werden, ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Egal unter welchen Umständen kann somit jeder Traum wahr werden», so Montblanc-CEO Nicolas Baretzki.

Im Rahmen der Zusammenarbeit leistet Montblanc einen Beitrag dazu, die globale Wirkung der Novak-Djokovic-Stiftung weiter zu erhöhen, die sie seit ihrer Gründung 2007 erzielt. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus benachteiligten Gemeinschaften dabei zu helfen, in einem anregenden und sicheren Umfeld aufwachsen und sich entwickeln zu können. Mit langfristigen Investitionen in Bildungsprogramme für Kleinkinder strebt die Stiftung danach, in die Zukunft jedes Einzelnen zu investieren und jedem Kind eine hochwertige vorschulische Bildung zu ermöglichen, um sich entfalten und verwirklichen zu können.

Für Montblanc, dessen Ursprünge in der Kultur des Schreibens liegen, steht Bildung seit jeher im Zentrum des sozialen Engagements der Maison. Montblanc fördert Programme, die Kindern die Fähigkeit zum Lesen und Schreiben vermitteln und ihnen zu einer besseren Zukunft verhelfen.

«Ich wurde vor kurzem in einem Interview gefragt, ob der Tennisschläger für mich die wirksamste Waffe sei, weil er mir so viel gebracht hat. Meine Antwort lautete, dass ein Schreibgerät das Hilfsmittel mit der grössten Wirkung ist. Alle grossen Ideen, Bücher, Lieder, Erinnerungen und wissenschaftlichen Erkenntnisse wurden irgendwann aufgeschrieben. Mein Wunsch sowie der Wunsch meiner Familie und der Stiftung ist es daher, dass Wissen zu einer bewegenden Kraft für jeden jungen Menschen weltweit wird. Um das zu erreichen, müssen wir den Zugang zu Bildung von Kindesbeinen an sicherstellen. Ich möchte Montblanc dafür danken, dass das Unternehmen unsere Stiftung als Partner bei der gemeinsamen Mission anerkennt, die frühe Entwicklung und Bildung von Kindern weltweit zu fördern und zu unterstützen», sagt Novak Djokovic.

Der Fineliner der StarWalker Sonderedition ist zusammen mit einem Notizbuch, beide versehen mit der Signatur von Novak Djokovic, exklusiv in den Montblanc Boutiquen in New York, London und Paris sowie in den US-amerikanischen, britischen und französischen Online- Boutiquen erhältlich.

Weitere Informationen sind unter www.montblanc.com/NovakDjokovicFoundation und www.novakdjokovicfoundation.org erhältlich.

Fotos zur Verfügung gestellt von: Montblanc.ch

Stärkster Porsche Cayenne kommt als Plug-in-Hybrid

Stuttgart. Porsche setzt weiterhin konsequent auf Elektromobilität und krönt nach der Panamera- nun auch die Cayenne-Baureihe mit einem Plug-in-Hybrid als neuem Topmodell. Der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Cayenne Turbo S E-Hybrid Coupé schöpfen ihre Systemleistung von 500 kW (680 PS) aus dem intelligenten Zusammenspiel eines Vierliter-V8-Motors (404 kW/550 PS) und eines in die Achtgang-Tiptronic S integrierten Elektromotors (100 kW/136 PS). Bereits knapp über Leerlaufdrehzahl steht das maximale Systemdrehmoment von 900 Nm zur Verfügung. Beide Modelle sprinten in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 295 km/h. Dieser aussergewöhnlichen Performance steht eine hohe Effizienz gegenüber: Bis zu 40 Kilometer weit fahren der Cayenne Turbo S E-Hybrid und das Turbo S E-Hybrid Coupé lokal emissionsfrei. Der NEFZ-Durchschnittsverbrauch beträgt 3,9 – 3,7 l/100 km Kraftstoff sowie 19,6 – 18,7 kWh/100 km Strom.

Neben den beiden Topmodellen ergänzt ab sofort das neue Cayenne E-Hybrid Coupé mit einer Systemleistung von 340 kW (462 PS), 700 Nm Drehmoment und einer elektrischen Reichweite von bis zu 43 Kilometern die Hybrid-Palette von Porsche. Wieder bestellbar ist der Cayenne E-Hybrid, der nun über einen Ottopartikelfilter verfügt.


Rein elektrisch bis zu 135 km/h schnell
Wie alle Plug-in-Hybrid-Modelle von Porsche zählt auch das neue Topmodell der Cayenne-Familie zu den sportlichsten Fahrzeugen im Premiumsegment – nicht trotz, sondern wegen des Hybridantriebs. Bei den Cayenne Turbo S E-Hybrid-Modellen ist die E-Maschine zwischen V8-Motor und Achtgang-Tiptronic S angeordnet. Zusammengeschaltet werden beide Motoren über eine im Hybridmodul angeordnete Trennkupplung, den sogenannten Electric Clutch Actuator (ECA). Die elektrische Maschine übernimmt im Fahrmodus „E-Power“ bis zu einer Geschwindigkeit von maximal 135 km/h alleine den Vortrieb und kann in den übrigen, über das serienmässige Sport Chrono-Paket anwählbaren Modi („Hybrid Auto“, „Sport“ und „Sport Plus“) für einen zusätzlichen Leistungsschub genutzt werden. Diese Boost-Strategie hat Porsche vom Supersportwagen 918 Spyder übernommen.

Die Lithium-Ionen-Batterie ist unterhalb des Laderaumbodens platziert und hat eine Kapazität von 14,1 kWh. Binnen 2,4 Stunden ist die Hochvolt-Batterie mit dem serienmässigen 7,2-kW-On-Board-AC-Lader über einen 400-Volt-Anschluss mit 16-Ampere-Absicherung vollständig geladen. An einer herkömmlichen Haushaltssteckdose mit 230 Volt und 10 Ampere dauert der Ladevorgang sechs Stunden. Via Porsche Communication Management (PCM) oder die App Porsche Connect (für Smartphone und Apple Watch®) kann das Laden auch zeitgesteuert gestartet werden. 

Webseite: www.porsche.com

Bilder © Porsche

Porsche präsentiert neues 911 Carrera Coupé und 911 Carrera Cabriolet

Zuwachs für den Elfer: Porsche erweitert mit dem 911 Carrera* das Modellprogramm der achten Generation. Der neue Sportwagen geht als Coupé und Cabriolet an den Start und leistet 283 kW (385 PS) aus dem drei Liter grossen Sechszylinder-Boxermotor mit Biturbo-Aufladung. Der Carrera markiert den Einstieg in die 911-Familie und überzeugt mit elf kW (15 PS) mehr Leistung gegenüber dem Vorgänger. Die hochwertige Serienausstattung teilt er sich nahezu unverändert mit dem 911 Carrera S. Dazu zählen das hochwertige Interieur mit dem 10,9 Zoll grossen Touch-Screen-Monitor, die umfassende Konnektivität sowie innovative Assistenzsysteme wie der Porsche Wet Mode für noch sichereres Fahrverhalten auf nassen Strassen. Der 911 Carrera differenziert sich durch kleiner dimensionierte Räder und Bremsen sowie die Einzelendrohrblenden der Abgasanlage.

Motor, Fahrwerk und Bremsen sind wie beim Carrera S-Modell auf exklusive Sportlichkeit ausgelegt. Im Vergleich dazu generiert der drei Liter grosse Sechszylinder-Boxermotor die Leistung im Wesentlichen über kleinere Raddurchmesser von Turbinen und Kompressoren der neuen Turbolader. Die Kraftübertragung übernimmt das neue Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe PDK. Damit beschleunigt das 911 Carrera Coupé in 4,2 Sekunden von null auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 293 km/h. Mit dem optionalen Sport Chrono-Paket verkürzt sich der Sprint nochmals um 0,2 Sekunden. Der Verbrauch nach korreliertem NEFZ liegt beim Coupé bei gesamt 9,0 l/100 km, beim Cabriolet bei 9,2 l/100 km.
Die fahrdynamische Abstimmung umfasst an der Vorderachse Reifen der Dimension 235/40 ZR auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern. In der Mischbezollung sind an der Hinterachse 20-Zoll-Räder mit 295/35 ZR-Reifen montiert. Die Verzögerung übernehmen an beiden Achsen 330 Millimeter grosse Bremsscheiben mit schwarzen Vier-Kolben-Monobloc-Festsätteln.

Das 911 Carrera Coupé startet in der Schweiz bei 136.300 CHF, das 911 Carrera Cabriolet bei 155.200 CHF – jeweils einschliesslich Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung. Die neuen Modelle sind ab sofort bestellbar. Schweizer Kunden profitieren von einer Garantieverlängerung (2 + 2) sowie den Optionen des Porsche Swiss Package, die ohne Aufpreis für beide Modelle enthalten sind: Automatisch abblendende Spiegel mit Regensensor, LED Hauptscheinwerfer mit PDLS+ und Matrix Beam, Windschutzscheibe mit Graukeil, Sitzheizung, Digitalradio und Parkassistent vorne und hinten inkl. Rückfahrkamera. Die Allrad-Version folgt in Kürze.

Webseite: www.porsche.com

Bullet Trials

Royal Enfield knüpft mit Sonderedition an die Renn- und Touren-Bullets der 1940er und -50er an

Bereits 1932 rollte die erste Bullet vom Produktionsband und ist damit das am längsten fortlaufend produzierte Motorrad der Welt. Im Laufe der Jahre konnte sich die Bullet einen hervorragenden Ruf erwerben – auch dank ihrer Erfolge bei den legendären Trial-Meisterschaften. Inspiriert von diesem Vermächtnis präsentiert Royal Enfield nun die “Bullet Trials” – eine Hommage an die International Six Days Trials (ISDT) und den weltberühmten “Trials Wizard” Johnny Brittain.

Die Bullet Trials ist ab August/September 2019 erhältlich. Dabei verbindet Royal Enfield Design und Funktionen, wie sie zum Höhepunkt der Trials-Rennen in den 1940er und -50er Jahren üblich waren, mit modernen Features. So ist die Bullet Trials mit Reifen mit Blockprofil für einen verbesserten Grip ausgestattet und weist einen verstärkten Lenker mit Querstrebe auf. Der hochgezogene Endschalldämpfer sorgt zusammen mit den abgeänderten Kotflügeln für eine zeitgemäße Off Road Optik. Darüber hinaus verfügt die Bullet Trials über einen Einzelsitz und einen Gepäckträger. Passend zum Motorrad wird es auch entsprechendes Zubehör geben, darunter einen Motorschutz. Angetrieben wird die Bullet Trials 500 von dem bekannten 498 cm3 UCE-Motor.

Zum offiziellen Launch der Bullet Trials in Redditch erklärte Mark Wells, Global Head, Product Strategy and Industrial Design, Royal Enfield:

„Royal Enfield hat eine überaus lange Geschichte vorzuweisen, was den Bau von robusten und langlebigen Motorrädern betrifft, mit der Bullet als die ausdauerndste von allen. Das von Johnny Brittain gefahrene Bullet Trials-Motorrad ist unvergesslich und erinnert uns einmal mehr an die enorme Leistung des Motorrads auf schwierigem Gelände und sein Trial-Erbe. Daher ist die Bullet Trials zum einen eine Hommage an Johnny Brittain und sein Trial-Motorrad, mit dem er zwischen 1948 und 1965 mehr als 50 Meisterschaften gewonnen hat. Es erinnert jedoch auch an unsere herausragende Design- und Ingenieurskunst, dank der wir schon 1949 bei der Bullet erstmals eine Motorradschwinge eingeführt haben. Daher sind wir sehr zuversichtlich, dass die Bullet Trials von Royal Enfield-Fans aus aller Welt sehr gut aufgenommen wird.”

1932 als Motorrad speziell für Touren oder Trials eingeführt, feierte die Royal Enfield Bullet schon kurz nach ihrer Einführung erste Erfolge: So war das Royal Enfield-Team beim International Six Days Trials 1935 das einzige, das keinen einzigen Punkt verlor. Beim ISDT 1937 gewannen die Enfield-Fahrer (darunter Charlie Rogers, George Holdsworth und Jack Booker mit einer 250 cm3 und 350 cm3 sowie einer 500 cm3-Spezialanfertigung) unglaubliche 37 Preise und sechs Goldmedaillen. Der endgültige Durchbruch folgte in der Nachkriegszeit mit einer brandneuen Bullet, entworfen von Ted Pardoe und Tony Wilsone Jones. Zu den Features zählte die damals revolutionäre Schwingenfederung mit ölgedämpften Stoßdämpfern – ein Novum in der Serienproduktion, das das Design von Motorrädern für immer verändern sollte. Royal Enfield stellte das neue Modell 1948 im Rahmen des Colmore Cup mit drei Prototypen vor. Von da an wurden die Maschinen vom britischen Trophy-Team ausgewählt, um am ISDT 1949 in San Remo, Italien, teilzunehmen. Für die folgenden 14 Jahre wurden die Bullet Trials mit Schwinge zum Rückgrat der Serie. Die Erfolg der Bullet Trials bei den ISDT-Meisterschaften ist auch Johnny Brittain geschuldet, der – Sohn der Trials-Legende Vic Brittain – bereits als 18-jähriger zu Royal Enfield kam und die Trials-Meisterschaften 15 Jahre lang dominierte. So gewann er unter anderem auf seiner 350 ccm Trials Bullet, Registrierungsnummer HNP 331, zweimal den prestigeträchtigen Scott Six Days Trial und den British Experts Trial, dessen jüngster Gewinner aller Zeiten er wurde.

Arun Gopal, Head Business Markets, Europe & MEA, Royal Enfield, anlässlich der Präsentation der Bullet Trials: „Die Royal Enfield Bullet hat seit acht Jahrzehnten eine treue Fangemeinde. Ihren Ruf als Ikone hat sich die Bullet durch ihre Ausdauer und Widerstandsfähigkeit erworben, mit Motorrädern, die von einer Generation zur nächsten weitergegeben wurden. Wir freuen uns, das Trials-Erbe der Bullet auch 2019 weiter fortzuführen und den Launch der neuen Bullet Trials im deutschsprachigen Markt ab August 2019 bekanntzugeben.“

Neben der Bullet Trials können Fans auch Original-Zubehörteile von Royal Enfield erwerben, davon einige speziell für die Bullet Trials. Bestellungen für die Bullet Trials werden ab sofort von den Händlern angenommen.

Über Royal Enfield:

Royal Enfield, die älteste Motorradmarke in fortlaufender Produktion, fertigte 1901 sein erstes Motorrad an. In Indien hat Royal Enfield, ein Unternehmen von Eicher Motors Limited, heute mit seinen einzigartigen und unverwechselbaren modernen Klassikern ein eigenes Segment für mittelgroße Motorräder geschaffen. Dabei ist Royal Enfield dank seiner neuen Produktionsstätte in Chennai, Indien, in der Lage, seine Produktion rasch zu steigern und dadurch die stark gestiegene Nachfrage zu bedienen. So zählt die Marke über alle Segmente hinweg als eine der profitabelsten der Welt und entwickelt sich zu einem sehr wichtigen Akteur auf dem globalen Markt für mittelgroße Motorräder. Ihr Ziel ist es, Motorräder zu erfinden, die stimmungsvoll wie auch ansprechend sind und für unverfälschtes Fahrvergnügen stehen.
Zu den Motorrädern von Royal Enfield gehören die Bullet 500, die Classic 500, die Himalayan 410 und die neu eingeführten Continental GT 650 und Interceptor 650. Mit 17 eigenen Stores und mehr als 800 Händlern ist Royal Enfield in allen zentralen Städten und Gemeinden Indiens vertreten und exportiert seine Bikes in 50 Länder in aller Welt, darunter die USA, Großbritannien, Europa, Lateinamerika, der Nahe Osten und Südostasien. Darüber hinaus verfügt die Marke über 39 exklusive Brand-Stores außerhalb Indiens in strategisch wichtigen Städten wie Milwaukee, London, Paris, Madrid, Barcelona, Melbourne, Sao Paulo, Bogota, Medellin, Dubai, Bangkok, Jakarta, Manila, Ho Chi Minh und Buenos Aires.
Royal Enfield organisiert und unterstützt auch viele Motorradveranstaltungen und Ausfahrten weltweit, darunter die Rider Mania – ein jährliches Treffen von Royal Enfield-Fahrern aus aller Welt an den Stränden Goas – und die Himalayan Odyssey, die schwierigste Motorradtour über einige der härtesten Straßen und höchsten Bergpässe des Himalaya-Gebirges. Royal Enfield führt auch den beliebten „One Ride“ durch, bei dem Menschen auf der ganzen Welt am ersten Sonntag im April mit dem Motorrad ausfahren.

www.royalenfield.com

Neues Gesicht von Hugo Boss ist Liam Payne

Hugo Boss wählte Liam Payne als neuen Markenbotschafter.

Liam Payne, ein ehemaliges Mitglied von One Direction, wurde als neues Gesicht der weltbekannten deutschen Modemarke Hugo Boss angekündigt. Laut der Aussage wird Payne zusammen mit der Bodywear-Kampagne der Marke für das Resort 2020 zusammen mit Kreativdirektor Peter Deirowski eine Kapselkollektion für die Herbst-Winter-Saison 2019 vorbereiten.
Der 25-jährige erfolgreiche Sänger sagte zu der neuen Zusammenarbeit: Wenn ich etwas mit Mode zu tun habe, wäre ich immer gerne Hugo. Sie sollen das machen, was Männer tragen möchten. Die Mode begann für mich als Hobby. Ich bin froh, gerade jetzt Teil des kreativen Prozesses zu sein, sagt er. Die erste Kollektion von Liam wird voraussichtlich nach der Berlin Fashion Week im Juli verfügbar sein.

Fotos: www.hugoboss.com

Die smarte Bank – N26

Zwei deutsche sorgen weltweit mit ihrer mobilen Bank „N26“ für Aufsehen. In nur vier Jahren haben sie es vom Start-Up zum internationalen Top-Player geschafft. Der Clou: Alle Finanzen lassen sich in Echtzeit über eine einzige App regeln.

Es waren einmal zwei frustrierte Freunde. Valentin und Maximilian hatten die Nase gestrichen voll von den bestehenden Angeboten und Services der Banken. Keine digitale innovative Vision, mangelnde Transparenz und Gebührenübertreiber – so ihr Fazit. Doch statt zu klagen, krempelten sie die Ärmel hoch und gründeten selbst eine Bank. Eine nach ihren Vorstellungen. Eine, die den Kunden in Form des Smartphones 24 Stunden, sieben Tage die Woche ein treuer Begleiter ist. Und die es innerhalb von nur vier Jahren nach der offiziellen Produkteinführung an die Spitze des Olymps geschafft hat. „N26“ ist internationaler Marktführer im Mobile Banking – weltweit in 24 Ländern aktiv, 2,4 Millionen Kunden und 700 Mitarbeiter, diese Fakten sprechen wirklich für sich.

Eine einfache Bank

Das Erfolgsgeheimnis: Die Besinnung auf das Wesentliche. Der Kunde findet alle Finanzen in nur einer App. Banking 
ist so flexibel und transparent. Echtzeit-Benachrichtigungen, Unterkonten mit Sparzielen, die weltweite Kartenzahlung, Kreditaufnahme und Versicherungsabschlüsse, alles mit nur einer Hand zu regulieren. «N26» fokussiert sich ganz klar auf die heutigen Kundenbedürfnisse. Dazu Gründer und CEO Valentin Stalf: «Weltweit nutzen immer noch zu viele Menschen schlechte Bankprodukte und zahlen zu hohe Gebühren. Dank unserer Investoren haben wir jetzt mehr denn je die Chance, eine der grössten Industrien umzukrempeln.»

Eine wachsende Bank

„N26“ wurde ausschliesslich für das Smartphone entwickelt und hat damit das Banking einfacher, schneller und zeitgemässer gemacht. Auf Filialen wird weltweit verzichtet, Geld erhalten die Kunden bei rund 9 ‚ 000 Partnerunternehmen wie grossen Detailhandelsketten. Zudem steckt hinter der App ein schlankes IT-System, das kaum Kosten generiert. So können die einzelnen Angebote wie Girokonten oder Master- und Kreditkarten gegen minimale Gebühren genutzt werden. Weltweit arbeitet das Unternehmen zudem mit innovativen Fintechs zusammen, um seine Services weiter auszubauen. Gerade konnten in einer erneuten Finanzierungsrunde 300 Millionen US-Dollar eingesammelt werden. Mit diesen soll „N26“ nun auch jenseits des grossen Teichs in den USA voll durchstarten. Der Name„N26“ geht übrigens auf die ersten Büroräumlichkeiten zurück. Die lagen in Berlin an der Strasse „Unter den Linden 26“. Auch hier zeigt sich erneut die Philosophie der beiden Gründer Valentin Stalf und Maximilian Tayenthal: Warum etwas kompliziert machen, wenn es sich doch auch einfach und kostengünstig verwirklichen lässt.

www.n26.com

„Weltweit nutzen immer noch zu viele Menschen schlechte Bankprodukte und zahlen zu hohe Gebühren. Dank unserer Investoren haben wir jetzt mehr denn je die Chance, eine der grössten Industrien umzukrempeln.“

Photos Copyrights: N26

Daniel Donskoy

„Ich bin Schauspieler und Musiker. Gleichzeitig, beides steht allein für sich, bin ich mit der gleichen Leidenschaft.“

Warum verabredet sich einer zum Weinen, der als Schauspieler gerade einen Traum-Karrierestart hingelegt hat? Für Daniel Donskoy liegen Sonnen- und Schattenseiten des Lebens ganz nah beieinander. Die letzten 10 Jahre des Künstlers waren geprägt von Zerrissenheit, Nomadentum, Erfolgen und Niederlagen – sowohl beruflich, wie auch in der Liebe.
Vor allem die Musikalität Londons, seit 2011 Daniels erster Wohnsitz, die zahlreichen Konzerte, das pulsierende, rastlose Leben der Stadt und auch ihre Melancholie und Zweideutigkeit haben ihn geprägt. Dabei wurden die britischen Singer & Songwriter zu einer wahren Inspiration für ihn. Der Einfluss von Blues, Indie und Brit Pop auf seine Musik ist klar erkennbar.

Nach einer intensiven Phase des kommerziellen Arbeitens für Film & TV war es Daniel umso wichtiger, in seiner Musik die völlige Freiheit und Selbstbestimmtheit zu behalten.
Den richtigen Partner hat er in Musikproduzent Mic Schroeder gefunden, der in den Berliner eleventwentyStudios Berlin bereits die Alben und Singles für Joris, Rea Garvey, Lotte, Silly, u.v.m. produziert hat und der – wie Daniel – sehr viel Wert auf analogen Sound und echte Instrumente legt. Nach der Single „Cry by the River“ arbeitet Daniel nun intensiv an seinem Debütalbum. Geboren in Russland, aufgewachsen in Berlin und Tel Aviv, Schauspiel- und Musikstudium in London, die Familie auf der ganzen Welt verstreut – für Daniel Donskoy ist es schwer, den Begriff Heimat zu definieren. Er ist Kosmopolit, ein Weltbürger, der überall dort zuhause ist, wo er seinen Koffer auspackt. Bereits in früher Kindheit brachte ihm seine russische Grossmutter das Klavierspielen bei. Doch die strenge russische Disziplin engte Daniel zu sehr ein. In der Pubertät brach er aus der Strenge des Elternhauses aus, feierte in Tel Aviv die Nächte durch und fing an, eigene Songs zu schreiben. Sein Talent blieb nicht unentdeckt, aber den Platz an einer Musikschule in Israel schlug er aus, zog alleine zurück nach Berlin, bewarb sich für klassischen Gesang an der UDK Berlin – und wurde abgelehnt. Schließlich bekam Daniel Donskoy ein Stipendium an der Arts Education School of London.

Nach dem Abschluss 2014 ging Daniel Donskoy direkt ans Theater, es folgten Rollen im britischen Fernsehen. In Deutschland wurde er über Nacht mit seiner Titelrolle der Serie „Sankt Maik“ bekannt, es folgten Rollen im Tatort und eine Hauptrolle in Dror Zahavis Kinofilm „Crescendo“.

Photos Copyrights: © Ray Burmiston

Michael Haneke – der Ausnahmeregisseur

„Die Zuschauer haben es natürlich lieber, einer schön verpackten Lüge zu begegnen. Wahrheit tut weh, deswegen will man sie nicht sehen.“

Er führt uns das Leben vor, dem wir uns so gern entziehen. Hoffmann & Campe publiziert nun sämtliche seiner bedeutenden Drehbücher in einem Band. Warum Michael Handke einer der letzten genialen Filmemacher ist.

Eine ältere Frau erleidet einen Schlaganfall. Fortan ist sie eine Gefangene ihrer selbst, an Rollstuhl und Bett gefesselt, auf Pflege angewiesen, muss sie die Schmach erdulden, sich einzunässen, sich von fremden Händen waschen zu lassen. Alles geht dahin, die Freiheit, die Würde, die Sprache, alles, was das Leben lebenswert machte, doch er ist noch da, Georges, ihr Mann. Und mit ihm die Liebe. Er hat ihr versprochen, dass er sie nicht wegbringt. Und nun bittet sie ihn eindringlich, dem Ganzen ein Ende zu setzen. Das ist LIEBE, Michael Hanekes elfter Kinofilm, ein Geniestreich. Dafür gab es 2012 gar einen Oscar, obschon sich der österreichische Autorenfilmer fernab jeglicher Hollywood-Formel bewegt. Seine Werke sind frei von Klischees und ohne jegliche Sentimentalität. „Im Mainstream gibt es Regeln“, so Haneke, „Tieren und Kindern darf nichts passieren. Aber in der Wirklichkeit passiert ihnen halt doch etwas.“ Und um diese Wirklichkeit, um die geht es. Hanekes Filme sind hart und grausam und von warmer Schönheit zugleich. Sie zeigen uns das Leben, wie es ist, nicht schöner, nicht besser. Dabei meidet es der Visionär, irgendwelche Botschaften zu vermitteln. In einem Haneke gibt es keine Antworten, vielmehr werden Fragen aufgeworfen.

Haneke wächst in Wiener Neustadt in einer Schauspielerfamilie auf. Angeblich will er in jungen Jahren die Schule schmeissen, um selbst Schauspieler zu werden, studiert dann aber in Wien Philosophie, Psychologie und Theaterwissenschaften. Mit 47 präsentiert er seinen ersten Kinofilm, DER SIEBENTE KONTINENT, verstört und wappnet uns auf die schonungslose Wahrheit, die mit seinen nachkommenden Werken auf uns niederprasseln wird. Um nur drei davon zu nennen: In BENNYS VIDEO tötet 1992 ein Teenager aus Sensationslust ein Mädchen und filmt das Verbrechen. Bemüht, den Jungen aus der Scheisse zu ziehen, in die er sich selbst geritten hat, machen sich seine Eltern strafbar. Ein Mass an Loyalität, das der Protagonist selbst nicht erwidern wird. Mit DIE KLAVIERSPIELERIN adaptiert Haneke 2001 den gleichnamigen Roman der österreichischen Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek. Schnörkellos inszeniert er die Geschichte einer innerlich abgestumpften Klavierlehrerin, die von ihrer kontrollsüchtigen Mutter zur Pianistin gedrillt wird und deren Bemühen, um ein sadomasochistisches Verhältnis mit einem ihrer Schüler scheitert. DAS WEISSE BAND – EINE DEUTSCHE KINDERGESCHICHTE handelt von mysteriösen Vorfällen und traumatisierenden Übergriffen an durch 
herrische Erziehung fügig gemachten Kindern in einem protestantischen Dorf. Der Film, anstrengend, schwer, aber genial, wurde 2009 in Cannes mit der Goldenen Palme prämiert. Hoffmann & Campe hat nun mit DIE DREHBÜCHER sämtliche bedeutenden Drehbücher des 76-Jährigen zwischen zwei Buchdeckel gepackt. Plus: Das bis anhin nicht realisierte, fertiggestellte Skript FLASHMOB. Für Cineasten und denkfreudige Menschen gleichwohl ein Hochgenuss.

„Man kann darüber streiten, ob Kino Kunst sein kann, aber wenn Kino das sein will, dann ist es der Wahrhaftigkeit verpflichtet.“

Photos Copyrights: Hoffmann & Campe, X Verleih