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Das friedliche Paradies

Ich denke, sprachlos trifft es am besten, meinen Zustand zu beschreiben, als ich das Amanjena am Fusse des hohen Atlasgebirges betrat und für wenige Minuten innehielt und alles um mich herum vergass.

Das Aman-Resort ist eine Oase der Ruhe und des Luxus in paradiesischer Lage wenige Minuten von Marrakesch entfernt, umrahmt von einem erstklassigen Golfplatz mit Blick zum Atlas-Gebirge. Ein Treffpunkt für Gäste, die den aufmerksamen Service und die private Atmosphäre schätzen.

Die Resorts von Aman gelten in der Welt der Fünf-Sterne-Hotellerie als Ikonen des erlesenen Stils, der Weltläufigkeit und Exklusivität.

Einfache Hotelzimmer gibt es im Amanjena keine, jeder Gast residiert in seinem eigenen kleinen Paradies. Von beiden Seiten des Bassins erstrecken sich in geradliniger Architektur die insgesamt 39 Pavillons und Maisons, die durch Pools voneinander getrennt in der weitläufigen Gartenlandschaft liegen.

Dass sich für Familien die Möglichkeit bietet, miteinander verbundene Villen zu mieten, versteht sich von selbst. Ein persönlicher Butler steht natürlich auf Wunsch bereit.

Aber auch die von Palmen und Olivenbäumen gesäumte Hotelanlage lässt kaum Wünsche offen: Die Tradition und Kultur Marokkos spiegeln sich im ruhigen Ambiente des weitläufigen Areals stets wider. Im exklusiven Hotelrestaurant lassen sich marokkanische wie mediterrane Spezialitäten geniessen, private Dinner unter freiem Himmel im Stile von 1001 Nacht gehören ebenfalls zu den Spezialitäten des Hauses. Mein Dinner wurde von lokalen Klängen begleitet und das Hühnchen in der Tajine war eine Gewürzoffenbarung.

Wem der eigene Pool zu klein ist, hat die Möglichkeit, den 33 Meter langen Hotelpool zu geniessen, das angrenzende Spa bietet neben einem traditionellen Hamam zahlreiche nationale wie internationale Behandlungen auf höchstem Niveau an. Aber auch wer es auf Sport abgesehen hat, kommt im Amanjena in keiner Weise zu kurz. Zwei Tennisplätze stehen für die private Nutzung oder auch ein Match gegen den hauseigenen Trainer zur Verfügung, zwei Golfplätze befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Die umliegenden Ausläufer des Atlas-Gebirges lassen sich sowohl mit dem Mountainbike als auch zu Fuss erkunden.

Das Beeindruckende am Amanjena ist jedoch die Atmosphäre: Ständig bekommt man das Gefühl vermittelt, dass sich momentan keine anderen Gäste im Hotel befinden, obwohl das Luxus-Resort der obersten Klasse meist restlos ausgebucht ist. Privatsphäre steht hier in guter alter Aman-Tradition an erster Stelle. Kein Wunder, dass das Hotel als Celebrity-Hotspot Marokkos gehandelt wird.

ADAMS EMPFEHLUNG:

Bestellen Sie sich eine grosse Kanne marokkanischen Minztee ohne Zucker, trinken Sie diesen im Herzen der Anlage, vor dem Bassin, dessen Architektur vom antiken Regenwasserpool in Marrekeschs Menara-Gärten inspiriert ist und blicken Sie in das weitläufige, friedliche Paradies.

 

 

 

Photos Copyrights: Aman

Oase der Sinnlichkeit

Royal Mansour

Es ist das Ergebnis purer Inspiration. Die schönste Form des Lebens. Ein wahr gewordener Traum. So könnte man das Royal Mansour beschreiben, mit dem sich der marokkanische König Mohammed VI. eine Vision verwirklicht hat – eine Luxusoase der Superlative zu schaffen welche gleichzeitig die traditionelle Wohnkultur seines Landes widerspiegelt. Zwei Pariser Architekten haben dies mit kostbarsten Materialien und Perfektion bis ins Detail umgesetzt. Ein lustvolles Spiel von Farbe, Form und Material. Ein Meisterstück maurisch-andalusischer Architektur. Eine Hommage an marokkanische Handwerkskunst.

Verborgen hinter schweren Mauern residieren die Gäste auf dem Dreieinhalb-Hektar-Anwesen im einzigartig schönen Riad, angeordnet wie in einer typischen Medina und eingebettet in einen wundervollen Garten. Beim Öffnen der schweren Eingangstür strömt einem im Patio schon der Duft von Zedernholz entgegen. Üppige Blumenarrangements zieren die atemberaubend hohen Räume. Jedes der 53 Riads ist auf drei Stockwerken angeordnet und verfügt über einen privaten Bassin auf der Dachterrasse, wo das aufmerksame Personal auf Wunsch das Frühstück serviert und fast unsichtbar über die versteckten Gänge entschwindet.

Im Garten verströmen alte Orangen- und Zitronenbäume ihren Geruch. Leise plätschernde Brunnen und kleine Wasserwege führen durch das Kunstwerk aus Blüten und Palmen. Nur die Musik des Wassers unterbricht die magische Stille. Und mittendrin stösst man auf einen märchenhaften marokkanischen Spa wie ein luftiger Vogelkäftig. Der vom Landschaftskünstler Luis Vallejo gestaltete Garten mit seinen alten Olivenbäumen gibt dem Royal Mansour auch seine mystische Ruhe. Die neuen Poolside-Pavillions kombinieren zeitgenössisches Design mit dem Bedürfnis der alten Berber-Seele und vermitteln das entspannte Gefühl für einen Tag Nomade zu sein.

Für die leiblichen Genüsse seiner Gäste sorgt das Mitglied der Leading Hotels of the World in drei Restaurants. Der bekannte 3-Sterne-Koch Yannick Alléno besticht mit französisch-marokkanischer Küche auf höchstem Niveau. Garten, Interieur und Küche des Hauses spiegeln marokkanische Hochkultur wider – ein privater Rückzugsort des Glücks im Herzen von Marrakesch.

 

Photos Copyrights:  Isaac Ichou, Angela Bortenschlager

Green Lifestyle

Raus ins Freie. Rein in die Natur.

Der Frühling steht in den Startlöchern. Die Natur ruft. Zeit, das Mountainbike und die Wanderschuhe aus dem Keller zu holen! Die Lust auf Outdoor-Erlebnisse ist
ungebrochen und Ferien im Holzhotel boomen. Gesundheit und körperliche
Fitness sind zum Statussymbol geworden, naturnahe Rückzugsorte zum Luxusgut.

Mit atemberaubenden Landschaften, ursprünglicher Gastfreundschaft und naturverbundenen Resorts bieten Österreich und Südtirol die perfekten Bedingungen. ADAM hat für Sie ein paar Empfehlungen zusammengestellt.

Hotel Priesteregg Leogang / Salzburger Land

Hotel Pfösl / Deutschnofen Südtirol

Tradition in neuem Kleid

Hotel Pfösl, Deutschnofen / Südtirol

Umgeben von der majestätischen Bergkulisse der Dolomiten liegt auf einem sonnigen Hochplateau auf knapp 1’400 Metern Höhe das Hotel Pfösl – ein neu interpretiertes Architekturschmuckstück mit Tradition. Die Aussenfassade ist in Farbe und Material an den denkmalgeschützten Stadel des früheren Bauernhofs Pfösl angelehnt, welcher wie ein Spiegel das Gesamtbild ergänzt.

Nachhaltigkeit, Regionalität und Naturerleben ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des 2017 nach zahlreichen Umbauarbeiten eröffneten Hotels. In den mit Zirbenholz ausgestatteten Natursuiten und exklusiven Waldchalets schläft man nicht nur hervorragend, auch das Auge findet Ruhe im reduzierten alpinen Design. Im naturaspa lässt es sich im 25 Meter langen Infinity-Sole-Pool herrlich vom Alltag abtauchen und der Kneipp-Parcours macht müde Wanderbeine wieder fit. Die beiden Gastgeberinnen bewahren althergebrachte Traditionen auch im Garten – etwa mit alten Baum- und Rosensorten oder sorgsam kultivierten Heilkräuter-Hochbeeten. Regionale Produkte finden bevorzugt auch in der Küche Anwendung. Unter dem Motto „genussvoll und gesund“ kreiert der Küchenchef alpin-mediterrane Gerichte mit viel Bodenständigkeit. Brot kann im über 300 Jahre alten Steinofen selbst gebacken werden.

Umgeben von 35 Hektar Wiesen und Wald findet der Gast hier einen Ort der Ruhe und der Kraft. Die umliegende Ferienregion Eggental gilt zudem als Wander-, Bike- und Kletterparadies.

www.pfoesl.it

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Markante Bergmassive wie der Sellastock, der höchste Berg der Dolomiten – die 3’342 Meter hohe Marmolata – und die bekannten Drei Zinnen bieten viele sportliche Highlights.

Mountainbiken: Geführte Bike-Touren werden direkt von Deutschnofen bis zum Bergmassiv von Rosengarten, Latemar und Karerpass angeboten.

Holz um die Hütte

Priesteregg, Leogang / Salzburger Land

 

Auf 1’100 Höhenmetern im Herzen der Salzburger Bergwelt gelegen findet sich das kleine Bergdorf Priesteregg. Von der idyllischen Lage auf einem Hochplateau offenbart sich ein fantastisches Panorama auf die umliegende Bergwelt. Hier findet man Abgeschiedenheit, denn Strassen und Lärm gibt es im autofreien Dorf nicht – dafür einen Dorfplatz mit Schwimmteich, jede Menge Natur und unzählige Sportmöglichkeiten. In den Sommermonaten wandelt sich Leogang in ein Eldorado für Mountainbike-Enthusiasten und Wanderer. Sechs Dreitausender und 400 Kilometer Wanderwege sprechen für sich.

Von den gemütlichen Chalets mit Alm-Terrasse schweift der freie Blick über die duftenden Wiesen. Einmal tief einatmen und über den Teller – oder besser – Wannenrand blicken. Denn Badewannen stehen hier im Sommer mit unprätentiöser Selbstverständlichkeit im Freien. Bodenständig geht es auch beim leiblichen Wohl weiter. In Huwis Alm wird selbstgebackenes Brot gereicht, Milch und Käse kommen vom Bauern.

Und wer sich gerne Galloway-Rinder schmecken lässt, bekommt diese aus der hauseigenen Bio-Zucht. Auf Wunsch wird das Essen auch ins Chalet serviert – garniert mit authentischem Charme und herzlicher Gastfreundschaft. Die rustikale Anmutung offenbart den Luxusfaktor des High-End-Alpin-Hideaway erst auf den zweiten Blick – Holzwärme vom offenen Kamin, handgewebtes Bauernleinen und Schlafzimmer aus duftendem Zirbenholz. Der wahre Luxus ist aber die Stille. Hier findet man nicht nur Ruhe, sondern inneren Frieden.

www.priesteregg.at

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Direkt vom Bergdorf führen schöne Wanderungen zum Beispiel zur Wasserhöhle in den Leoganger Steinbergen und zum niedrigstgelegenen Gletscher Mitteleuropas.

Mountainbiken: Die 8er-Kabinenbahn bringt Biker zum Start des Bikepark Leogang, einem der renommiertesten Bikeparks in Europa.

Im grünen zu Hause!

Tipps für Naturburschen

Ich bin ein Naturbursch, ein Kater, der bei allem, was er tut, natürlich und nachhaltig denkt. Sei es Business, Fashion, Freizeit oder Ernährung. Auch im Hinblick auf mein Äusseres bin ich seit kurzem ein unbekümmerter, unkomplizierter Kerl. Ich gebe zu, das war nicht immer so, aber das Leben selbst brachte mir den Sinn einer natürlichen Lebensweise eindrücklich nahe!

Immer nur auf seidenen Laken zu schlafen, Essen aus der 5-Sterne-Feinkost und der Alkohol floss in apokalyptischen Strömen. Immer nur vom Feinsten, Konsum war höchster Lebenssinn für mich und meinen Dosenöffner. Ich war es satt, das Leben.

Eines Tages sass ich wohlgenährt und unzufrieden am Fenster und blickte in den Garten unserer Uper-Class Hütte, die wir Heim nannten.

Plötzlich betrat von links ein fremder Kater die langweilige Szenerie des perfekt gestutzten englischen Rasens. Er war jung, selbstbewusst, trug den Kopf stolz hoch und begann unverzüglich mein grünes Reich flächendeckend zu markieren. Die Szene hatte so eine  animalische Kraft, dass mir der Mund offenstehen blieb.

Plötzlich blickte er mir direkt in die Augen. Die wilde Freiheit, die mich aus seinem arroganten Blick traf, war fast unerträglich. Sekundenlang fixierte er mich, drehte mir dann provokant langsam  den Rücken zu und war mit einem einzigen, geschmeidigen Sprung über die Mauer verschwunden.

Verstört blickte ich in den Garten! Meine Gedanken schweiften zu einer Zeit, als ich es nur kurz im Haus aushielt. Wiesen, Wälder und Seen waren meine Welt, man konnte durchatmen, aktiv sein und ständig Neues entdecken, Frauen lagen mir zu Füssen. Ich war frei!

Das Glücksgefühl dieser Gedanken hallte so intensiv in mir wieder, dass ich augenblicklich beschloss, mein Leben neu zu norden.

Als ersten Schritt gab ich den Begriff „Naturbursche“ in die Suchmaschine und orderte unverzüglich eine grössere Bestellung im Online-Outdoorshop. Von
Boots, Cardigans und Barfussschuhe bis zur 5-Stern-Campingausrüstung wanderte ein nützliches „Outdoor-Must-
Have“ nach dem anderen in meinen virtuellen Einkaufswagen.

Immer weiter schweiften die Vorschläge, die das www mir ungefragt vorlegte, ab.

DIY-Knüpfanleitungen für eine Hängematte, vegan leben ist männlich, die 50 heissesten Sexstellungen des Kamasutra, mit einer Tantramassage zu ungeahnten Höhepunkten …

Ich erstarrte, löschte den Inhalt des Einkaufswagens, gab dem Computer einen hilflos wütenden Stoss und hörte, wie er laut krachend am Boden zerschmetterte. In meinem Kopf lief der Film meines Lebens ab. Was war nur aus mir geworden? Nach der unerträglichen Erkenntnis öffnete ich das Fenster und sprang mit einem geschmeidigen Satz, der die ganze Wildheit meiner Spezies beinhaltete, in den Garten. Eine feine Sommerbrise  strich durch mein Fell, es roch nach Erde, Gras, das Leben wartete an der Ecke und stank penetrant nach Feind. Vom Fenster her hörte ich Adam, meinen Dosenöffner, ängstlich rufen: „Was ist denn los mit dir?“

Ich blickte ihn kurz verächtlich an und verschwand mit einem einzigen wilden Sprung über die Mauer. Wenn schon Naturbursch, dann aber richtig!

Stress lass nach!

Raus aus dem Hamsterrad!

Alles hinter sich lassen. Sich Zeit nehmen. Die Seele baumeln lassen. Tief durchatmen. Und einfach sein.

Um Burnouts, Midlife Crisis oder gar Trennungen vorzubeugen, sollte man sich ab und an eine Auszeit gönnen. Denn es gibt Momente im Leben, da ist Rückzug das einzig Richtige – raus aus dem Alltag und der Hektik, Abstand von der Familie, dem Job, sich eine Atempause gönnen und wieder zu seinen eigenen Bedürfnissen finden. Wer eine Auszeit nehmen will, muss dazu jedoch nicht seinen Job hinwerfen oder gleich auf Weltreise gehen: Schon ein paar Tage oder Wochen können wahre Wunder bewirken.

Auf dem Weg zu sich Selbst
Stress und Hektik prägen häufig unseren Alltag. Einen Pilgerweg zu begehen, ist da ein perfekter Ausgleich. Nirgendwo ist der Ausdruck «Der Weg ist das Ziel» so passend wie beim Pilgern. Unterwegs kann man bewusst entschleunigen und wieder zu sich selbst finden. Der deutsche Komiker und Moderator Hape Kerkeling machte es vor einigen Jahren vor. Er nahm sich nach einem Hörsturz und einer OP eine Auszeit und nutzte diese für eine spirituelle Reise auf dem Jakobsweg. Wie er machen sich täglich Hunderte von Pilgern jeglicher Konfession und Glaubens- oder Weltanschauung auf den Weg. Vor ihnen liegt eine Reise, die teilweise an körperliche wie psychische Grenzen führt und dennoch ein Über-sich-Hinauswachsen mit sich bringt. So kann Pilgern durchaus eine spirituelle Reise sein, muss sie aber nicht.

Schweigen ist Gold
Stress, Verkehr, Kommunikation oder eine ständige Musikbeschallung haben einen Geräuschpegel in unseren Alltag gebracht, der erst die Ohren und später die Seele belasten kann. Nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise im tiefen Wald oder auf einem Berggipfel, bekommt man eine Ahnung von der Bedeutung Stille. Diese Stille zu erleben ist sehr vielen Menschen ein „un-still-bares“ Bedürfnis. Eine besondere Stille lässt sich in sogenannten Schweigeklöstern finden. Bereits im Mittelalter liess der Mönch Bernhard von Triest verlauten: „Erst wenn der Lärm verstummt ist, kommt die innere Stimme zu Gehör.“ Seit jeher sind Klöster Orte der Stille. Sie bieten stressgeplagten, ruhesuchenden Menschen eine Auszeit und spirituelle Erholung. Die Abgeschiedenheit eines Klosters bietet Zuflucht vor der Hektik des Alltags, vor Informationsflut und Leistungsdruck. Kein Handy, kein Small Talk, keine Fragen, auf die Antworten erwartet werden. Nur das Ich als Gesprächspartner. Daran muss man sich erst gewöhnen. Doch nach einer Weile bemerkt man: Wer nicht spricht, sensibilisiert die fünf Sinne. Ganz getreu dem Motto: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“

Ashram
Mithilfe von Yoga, Meditationen und Atemübungen bringt man den Stress, der in der zurückliegenden Zeit geplagt hat, schnell unter Kontrolle. So reisen auch heute noch viele Menschen nach Indien, zur Wiege des Yogas und des Ayurveda, um ihre innere Mitte wiederzufinden. Die Beatles machten es vor, als sie im Jahr 1968 mit einem Tross von Freunden und Anhängern nach Rishikesh in den Ashram des Yogis Maharishi Mahesh, dem Erfinder der Transzendentalen Meditation, reisten, um dort zu meditieren. Menschen aus aller Welt suchen auch heute noch ihr Seelenheil in der Meditation, sakralen Gesängen, Ayurveda-Entgiftungskuren und Yogaübungen. Aber Achtung: Was sich nach kleinen Wellnessferien anhört, ist kein Spaziergang. Denn gerade im Ashram muss man häufig einen steinigen Weg gehen, um dem Alltag zu entfliehen, Stress hinter sich zu lassen und schliesslich neue Kraft zu schöpfen sowie inneren Frieden zu finden. Auch die Beatles, die drei Monate bleiben wollten, schafften es nicht, sich an die strengen Regeln des Ashrams zu halten. Ringo Star reiste bereits nach zehn Tagen wieder ab, Paul McCartney blieb einen Monat und auch John Lennon und George Harrison schafften gerademal die Hälfte der Zeit.

Doch egal welche Art von Auszeit man sich gönnt, wichtig ist es Gelassenheit zu finden. Denn sobald man anfängt, Dinge aus der Distanz zu betrachten, verlieren sie ganz automatisch an Bedeutung.

 

 

 

Photos Copyrights:  Shutterstock

Bentley

DER VOR KNAPP 100 JAHREN GEGRÜNDETEN LUXUSMARKE BENTLEY WACHSEN SEIT DER ÜBERNAHME DURCH DEN VOLKSWAGEN-KONZERN IMMER KRAFTVOLLERE FLÜGEL. IM VERGANGENEN JAHR WURDEN IM NORDENGLISCHEN CREWE ERSTMALS ÜBER 11,000 EXEMPLARE DES «SILENT SPORTS CARS» HERGESTELLT. ADAM INTERVIEWTE BENTLEY-KENNER RICHARD CHARLESWORTH.

Mr. Charlesworth, in welcher Hinsicht verlieh Ihnen 
Bentley Flügel?

Ich hatte das Glück, über 40 Jahre für eine Firma zu arbeiten, die das Auto baut, das ich liebe. Ausserdem habe ich es genossen, auf meinem beruflichen Weg viele interessante Menschen kennenzulernen, ob das nun Kunden, Mitarbeiter oder Medienleute waren.

Wie ist Bentley in Ihr Leben getreten?

Ich bin in Crewe aufgewachsen. Meine Eltern waren Farmer und wir sahen die Fabrik, in der damals noch Bentley und Rolls Royce gebaut wurden, wenn wir übers Feld blickten. So ging ich zu unseren Nachbarn, klopfte an die Türe und fragte, ob sie nicht einen Job für mich hätten und konnte in der Verkaufs- und Marketing -Abteilung beginnen.

Wie kamen Bentley und Rolls Royce 1931 unter ein Dach?

Die Ingenieure Bentley und Royce sammelten ihre ersten Erfahrungen beide bei der Eisenbahn und liessen sie später in die Konstruktion ihrer Autos einfliessen. Sie setzten auf grossvolumige Motoren, die bei niedrigen Drehzahlen maximale Leistung bringen. Bentley baute zwar sehr gute, sportliche Autos, hatte jedoch wirtschaftliche Probleme, was Royce erlaubte, sich den gefährlichen Konkurrenten einzuverleiben.

Weshalb wurden diese urbritischen Marken 1998 von deutschen Konzernen übernommen?

Weil Rolls Royce und Bentley technologisch gegenüber den Mitstreitern in der Luxusklasse immer weiter zurückfielen und die Mittel fehlten, um genügend in die Forschung investieren zu können, musste der britische Konzern Vickers seine Aktien verkaufen.
VW gewann das Wettbieten gegen BMW, das sich jedoch die Rechte am Namen Rolls Royce sichern konnte.

War von Anfang an klar, dass Bentley im nordenglischen 
Crewe bleiben würde?

Natürlich fürchtete die Belegschaft, VW könnte die Produktion nach Deutschland verlegen, doch schon zwei Tage nach dem Deal kam der damalige Vorstandsvorsitzende Dr. Piëch ins Werk und versicherte: «Wir haben Bentley gekauft, weil wir lieben, was Sie tun. Wir haben grossen Respekt vor Ihrem Handwerk. Es gibt Dinge, die wir gar nicht verbessern können, andere schon. Dort wollen wir Ihnen helfen und damit das neue Juwel in der Krone von VW aufpolieren.»

Wie hat er das gemacht?

Zwei Monate später hat VW 500 Millionen Pfund aufgeboten, um das Werk zu modernisieren und ein neues Modell, den
Continental GT, mitentwickeln zu lassen. Ein heutiger 
Bentley brilliert aber nicht nur mit modernster Technik, er hat selbst in Sachen Luxus zugelegt. So wird doppelt so viel Holz verbaut wie in den 70er-Jahren.

Bentley ist sogar zum Dienstwagen von Queen Elisabeth II. avanciert. Weshalb?

Als ihr Vater, George VI., König war, fuhren die Royals noch Daimler. Dann erhielt sie 1947 einen Phantom IV als Hochzeitsgeschenk. So wurde Rolls Royce zur offiziellen Staatskarosse. Da 2002 schon feststand, dass in Crewe bald nur noch Bentleys gebaut würden, schenkte man ihr zum goldenen Thronjubiläum erstmals ein solches Fabrikat. Die ganz königliche Familie ist inzwischen beruflich wie privat im Bentley unterwegs.

Auch der «grüne» Prince Charles?

Ja, da er sich für den Umweltschutz einsetzt, wurden jedoch extra für ihn zwei Mulsanne mit 8-Zylinder-Motor so umgerüstet, dass sie mit Bioethanol gefahren werden können.

Ettore Bugatti hat Bentley einst als «le camion plus vite du
Monde» bezeichnet. Wie viel Wahres ist da heute noch dran?

Was er als Beleidigung seines Rivalen im Rennsport geäussert hat, ist längst zum Kompliment geworden. Wir haben immer grosse Autos gebaut und entschuldigen uns dafür nicht. Wenn Sie ein kleines Auto kaufen wollen, kaufen Sie keinen Bentley! 
Ein Mulsanne oder Flying Spur haben fünf bequeme Sitze, ausreichend Fussraum und laufen notfalls 300 Stundenkilometer!

Welche Ambitionen hat Bentley im Automobilsport?

Nach dem Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans 2003 mit dem Rennwagen Speed 8 sind wir nun mit dem Bentley Continental, der in der GT3-Strassenversion 608 PS leistet, im Tourenwagen-Sport sehr erfolgreich.

 

 

 

Photos Copyrights: Bentley

Ibiza Insider’s Guide

Perle im Mittelmeer

Auf der einen Seite sind da die immergünen Pinienwälder, die weiss gekalkten Fincas in den Berghügeln, verlassene Buchten, in denen Delfine Sprünge wagen, ein geradezu idyllisches Bild, das Ibiza prägt. Auf der anderen Seite: pulsierendes Nachtleben. Ibiza, das Eiland der Gegensätze. Oder auch nicht? In Wahrheit grenzt Ibiza nicht ab, es vereint. Leben und leben lassen, lautet sein unausgesprochener Leitsatz. Und er ist mit der Grund für die Popularität dieser Insel neunzig Kilometer östlich des spanischen Festlands. Gehen Sie mit uns auf kulinarische Mission, folgen Sie uns an unsere Lieblingsplätze – Sie werden es nicht bereuen…

SLEEP:

Auf der Finca Can Marti geniessen Sie Ihren Urlaub mit allen Sinnen. Der siebzehn Hektar grosse Hof liegt am Fusse eines Hügels und umgeben von Pinien im Area Natural de Es Amunts, einem geschützten Tal im Norden der Insel. Traumhafte Buchten liegen unweit entfernt, genauso das malerische Dörfchen San Juan mit seinem wöchentlichen Markt. Das Obst und Gemüse aus den hauseigenen Bio-Gärten wird zum Frühstück serviert und kann zudem im Hofladen erstanden werden. Zudem verfügt Can Marti über den überhaupt ersten Eco-Pool der Insel und einem Biotop mit Fröschen, Schmetterlingen und Libellen. Entspannen Sie sich im Hammam oder buchen Sie eine Yoga-Lektion im Freien. Zur Übernachtung stehen mehrere Suiten und zwei Casitas im Angebot.

Finca Can Marti
Venda de Ca’s Ripolls 29
07810 San Joan de Labritia, Ibiza
www.canmarti.com

Finca Can Marti

Atzaró

Entdecken Sie das wahre Ibiza und folgen Sie schmalen Pfaden durch die wilde Natur, vorbei an verborgenen Buchten zu diesem Naturhotel: das Atzaró liegt fernab der Touristenpfade im Landesinnere. Eine Perle mit einem offenen Spa mitten im Orangen-Hain. Trinken Sie einen Detox-Saft am 43 Meter langen Pool oder verwöhnen Ihren Gaumen im La Veranda Restaurant mit ibizenkischen und mediterranen Köstlichkeiten.

Atzaró
Crta Sant Joan KM 15
07800 Santa Eularia Des Riu, Ibiza
www.atzaro.com

Das NOBU ist ein Luxusresort der Extraklasse, gelegen an der malerischen Talamanca-Bucht, ein kurzer Spaziergang vom Yachthafen Botafoch entfernt. Im gleichnamigen Restaurant zaubert Nobu Matsuhisa innovative japanische Fusionküche. Daneben stehen drei weitere Restaurants zur Verfügung: Das Chambao Strandrestaurant mit leckeren Fischgerichten und entspannten Partys bei Mondschein. Das Celisioso-Café mit seinen frischen Smoothies und glutenfreien Gerichten. Und das Peyotito mit seinen mexikanischen Spezialitäten und ausgezeichneten Tequila-Cocktails.

NOBU Hotel Ibiza Bay
Cami ses Feixes 52
07800 Ibiza
www.nobuhotelibizabay.com

NOBU

EAT & DRINK:

Ein absolutes Muss ist ein Besuch in Amante, einem schmucken Strandrestaurant, direkt an der Sol d’en Serra-Bucht gelegen. Auf dem Menü stehen moderne mediterrane Speisen mit Zutaten aus dem eigenen Bio-Garten. Morgens finden unter der Woche Yogastunden im Freien mit anschliessendem Frühstück statt. Und zur Movie-Stunde können Sie es sich unterm Sternenhimmel in den Sitzsäcken bequem machen und mit Sekt und Popcorn Filmklassiker schauen. Die organisierten Filmnächte wurden sowohl vom Independent und der Daily Mail zu den allerschönsten Kinoerlebnissen der Welt gewählt.
www.amanteibiza.com

Amante Ibiza

Die kleine Schwester des Amante hört auf den Namen: Ayianna und liegt an der Cala Nava. Auch hier können Sie sich für eine Yogastunde anmelden. Die Küche ist frisch, saisonal und gesund. Schmuckstück des Restaurants ist der silberfarbene Food Truck, in dem unter anderem leckere Sharing Plates und frische Säfte zubereitet werden.
www.aiyannaibiza.com

Aiyanna

Das Bambuddha nimmt Sie mit auf eine Reise entlang der Gewürzpfade von Spanien, durch Thailand, Vietnam bis nach Japan. Serviert werden allerlei Köstlichkeiten, vorüberwiegend asiatischer Herkunft, wie Baos (gedämpfte chinesische Buns), Korean Beef Tatar, Octopus Carpaccio, Yuzu Hamichi, Wafu Beef, Currys und Sushi. Und die Desserts tragen verheissungsvolle Namen wie etwa
Coconut Milk Foam, Group Orgasm oder Kisetsu. Genossen werden sie natürlich umgeben von Buddhas und Bambus, im Tempel oder im Freien.
www.bambuddha.com

Bambuddha

Ein im besten Sinn rustikales, traditionell-ibizenkisches Restaurant ist das Cas Costas in der Nähe von Sant Josep und der Playa d’en Bossa. Hier kommt Fleisch auf den Tisch – zum Beispiel ein spanisches Kalbskarree oder ein Sirloin Steak oder ein Premium Galician Beef Entrecôte – saftig vom Grill. Auch nett: Für die Kleinen gibt’s einen Spielplatz, für die Grossen einen Bio-Laden mit Delikatessen und einer reichen Auswahl spanischer Weine.
www.cascostasibiza.com

Cas Costas

Das Giri Café in San Juan lebt eine simple Philosophie: iss saisonal, iss nachhaltig, iss in Gesellschaft, pflanz einen Garten, kauf auf dem Markt ein, koch einfach, recyle, deck den Tisch sorgfältig, fessle all deine Sinne und: jedes Gericht ist ein Geschenk. Und wenn man sich diesem Geschenk im Giri Café annimmt, ist es auch ein wahrer Gaumenschmaus. Wir empfehlen Ihnen, einen Tisch direkt im Gemüsegarten zu reservieren.
www.cafe.thegiri.com

Giri Café

Hinter hohen Steinmauern verborgen, liegt das Las Dos Lunas, ein üppig bepflanzter Innenhof, der ideale Ort für ein romantisches Dinner zu zweit. Die Küche ist italienisch, viele der Zutaten stammen aus dem organischen Garten, und das Brot wird direkt im Patio im Holzofen gebacken.
www.lasdoslunas.com

Las Dos Lunas

Die besten Tapas Ibizas gibt es im El Zaguán. Da werden sich Einheimische und Touristen gleichermassen einig sein, von Ersteren trifft man hier ein bisschen mehr, von Letzteren ein bisschen weniger. Der Wirt kommt im zehn Minuten-Rhythmus mit frischen Tapas aus der Küche, die er direkt am Tisch anbietet, Nachschub holt man an der Bar. Probieren sollten Sie so viele Tapas wie möglich, es lohnt sich, belasten wird es Ihren Geldbeutel zudem kaum.
www.elzaguan.es

Fine Dining mit Fünf-Sterne-Service verspricht das Sa Punta und daneben eine wahrlich traumhafte Aussicht über die Talamanca-Bucht und Ibizas Altstadt. Dieselbe Aussicht geniessen Sie im Patchwork, auf der Dachterrasse, Ibizas Nummer eins, wenn es um libanesische Leckerbissen geht. Man teilt die Speisen, nippt Cocktails und lauscht musikalischen Klängen. Letztes Juwel der Restaurantkette ist das Ginger, eine Asian Food Bar. Dieselbe Aussicht, ein ähnlich buntes Dekor, aber dieses Mal mit asiatischen Speisen und exotischen Gewürzen.
www.sapuntaibiza.com

Sa Punta

Patchwork

EXPLORE:

Bummeln Sie durch die Altstadt, sie ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes und beherbergt zahlreiche Restaurants, Bars und Boutiquen. An ihrem höchsten Punkt – von wo aus sich Ibiza perfekt überblicken lässt – thront die Kathedrale Santa Maria, ein Prachtwerk aus dem 14. Jahrhundert.

Entdecken Sie die Insel und ihre Buchten vom Wasser aus und buchen Sie bei Chateralia einen Katamaran, ein Segelboot oder eine Yacht. Die Segeltouren rund um Ibiza oder rüber nach Formentera sind ein Traum. Die Boote lassen sich stunden-, tages- oder auch wochenweise mieten. Der Komfort passt sich dem Budget an, ist aber in jedem Fall erstklassig.

Buchen Sie Ihr Bootcamp oder Body & Wellness Retreat. Top Hill retreats bietet beides in hübschen Villen im Norden der Insel, jeweils wenige Schritte vom Strand entfernt und mit jeglichem Komfort ausgestattet. Dabei geht es um die Kombination aus intensivem Training (Kraft, Ausdauer und Bewegung), die dazu passende Ernährung und Entspannung (Yoga und Massage). Auf Wunsch werden zusätzliche Aktivitäten ausserhalb der Bootcamps wie Kayaking, Windsurfen, Reiten oder Mountainbiken organisiert.
www.tophill-retreats.com

BEACH LIFE:

Es lohnt sich, für den Urlaub einen Wagen zu mieten, und die Insel in Eigenregie zu erkunden. Viele abgelegene Buchten laden zum Verweilen ein. Für den Fall, dass Sie bei vollem Magen der Entdeckertrieb im Stich lässt, hier aber trotzdem noch unsere Lieblingsstrände: Playa de Aigües Blanques, Cala d’en Serra, Cala Comte, Cala Xuclar, Cala Saladeta, Cala Salada, Cala Tarida.

 

 

 

 

 

Photos Copyrights: Shutterstock, Ginger, Cas Costas, Giri Café, Sa Punta, Las Dos Lunas, Patchwork, Nobu, Amante, Aiyanna, Bambuddha, Finca Can Marti, Atzaró, Amante

GENTLESPORTSMEN

CLIFTON CLUB HEISST DIE NEUE UHRENLINIE VON BAUME & MERCIER,
DIE SICH AN DEN AKTIVEN MANN RICHTET.

Die 1830 in Genf gegründete Uhrenmanufaktur Baume & Mercier ist für edle Zeitmesser bekannt. Mit der neuen Clifton Club verjüngt sie ihr Angebot um eine sportlich-elegante Uhr, die ihren Träger durch den ganzen Tag begleiten soll.

Welch sportlicher Gentleman kennt die Situation nicht? Tagsüber hat man eine schöne Uhr am Handgelenk, die ihrem Träger einen guten Geschmack attestiert und ein elegantes Auftreten verleiht. Kommt der Feierabend, wird der Gentle- zum Sportsman. Für diese Aktivität wechselt er seinen Zeitmesser und nimmt eine robustere Sportuhr zur Hand, denn das edle Modell soll vor zu viel Wasser, Schlägen und Schweiss verschont bleiben. Ist der Sportsman dann frisch aus der Dusche und für das abendliche Date bereit, kommt wieder die Luxusuhr ans Handgelenk. Schliesslich will man sich als Gentleman für die blauen Stunden von seiner besten Seite präsentieren.

Was nun, wenn die Gentle- und die Sportsmen – also kurz gesagt die «Gentlesportsmen» –, keine Lust mehr haben auf diesen Uhrenwechsel für jede Lebenssituation? Was, wenn die Gentlesportsmen unter uns nur noch eine schöne Uhr tragen wollen, die auch jegliche Sportart mitmacht? Der Frage hat sich Baume & Mercier-Designdirektor Alexandre Peraldi mit seinem Team angenommen und die Antwort nach rund einem Jahr Arbeit gefunden. Sie lautet: Clifton Club. «Die Anforderungen an unsere neue Clifton Club Uhrenlinie sind vielseitig: Sie soll cool und gleichzeitig komfortabel zu tragen sowie zahlbar sein. Wenn man so eine Uhr am Handgelenk nach einiger Zeit nicht mehr spürt, dann ist sie perfekt. Ich glaube, dieses Kunstwerk ist uns mit der neuen Kollektion gelungen.» Tatsächlich strahlt die in fünf Design-Varianten aufgelegte Clifton Club diese sportive Eleganz aus, die man von einer Uhr in der mittleren Luxus-Preisklasse erwartet. Zwei der 42-mm-Gehäuse sind aus poliert-satiniertem Edelstahl gefertigt und mit einem schwarzen oder weissen Zifferblatt versehen. Ein Kalbslederarmband mit lässiger Segeltuch-Strukturprägung und orangefarbener Gummierung auf der Unterseite verleiht der Clifton Club einen sportiven Look und macht sie gleichzeitig äusserst widerstandsfähig. «Das Orange in Details wie dem Sekundenzeiger oder dem Armband ist aus der Vermischung von Gelb für Kreativität und Rot für Liebe entstanden», erläutert der Kreative mit einem verschmitzten Lächeln.

Zwei andere Versionen verfügen ebenfalls über das poliert-satinierte Edelstahlgehäuse sowie ein schwarzes oder blaues Zifferblatt. Ein Stahlarmband verleiht diesen Zeitmessern aber einen urbanen Touch. Ganz in Schwarz kommt das fünfte Modell im Zifferblatt und Gehäuse daher. Die Beschichtung ist laut Baume & Mercier extrem hart und macht die 10,3 mm hohe Uhr äusserst widerstandsfähig gegenüber Kratzern und Stössen. Das schwarze Armband aus vulkanisiertem Kautschuk macht dank grober Struktur auch die schweisstreibendste Sportart mit.

Von der Alltagstauglichkeit der Clifton Club lassen sich viele Sportstars wie Eishockeyspieler Eric Blum, Snowboarder Pat Burgener, Fechter Race Imboden oder Landhockeyspieler Tom Boon überzeugen. An deren Handgelenken stellt die Clifton Club mit ihrem mechanischen Schweizer Uhrwerk, der Stossfestigkeit bis zu Kräften von 550 G und der Wasserdichtigkeit bis 100 Meter Tiefe schon ihre Alltagstauglichkeit unter Beweis. Für den kreativen Uhrendesigner Alexandre Peraldi ist das Bestätigung genug, dass sich die zwölfmonatige Entwicklungszeit gelohnt hat: «Unser Konzept, dass die Clifton Club sportlich, aber keine Sportuhr ist, kommt bei den Gentlesportsmen offensichtlich an.»