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Lärchenboden und Eichenfass

PURESLeben, Südsteiermark

Mit seinen sanften Hügeln und alten Weinstrassen ist das südsteirische Weinland ein wahres Paradies für Naturliebhaber. Hunderte Kilometer markierter Wander- und Radwege laden ein, die bezaubernden Landschaften mit ihren vielen Weinbergen, Hopfenäckern, Wiesen und Wäldern kennenzulernen.

Mitten in diesem Naturpark befinden sich die zehn exklusiven Ferienhäuser von PURESLeben – in unmittelbarer Nähe der unzähligen Weingüter, Haubenlokale und urigen Buschenschenken. Jedes der Premiumhäuser ist für sich ein Schmuckstück und vermittelt PURESLeben(s)gefühl, etwa der revitalisierte Stadl Tunauberg oder der behutsam restaurierte Stadl in Altenbach. In bester Lage schweift der Blick über die sanfte Hügellandschaft oder kommt mitten im Weinberg zur Ruhe. Grosse Glasfronten holen die sanfte Landschaft ins Innere und heimische Massivhölzer sorgen für ein kuscheliges Zuhause auf Zeit. Im eigenen Spa-Bereich mit Panoramasauna und Outdoor-Pool schwimmt und sauniert man in absoluter Privatsphäre und lässt danach die Seele in der gemütlichen Hängematte baumeln.
Und nicht zuletzt schmecken die regionalen Produkte aus dem hauseigenen Weingut Silly und der eigenen Landwirtschaft besonders gut. Jeden Morgen lockt der Duft des frisch gelieferten Frühstückskorbs und was gibt es Schöneres als an warmen Abenden auf der hauseigenen Terrasse zu grillieren …

Hier legt man Wert auf die einfachen Dinge des Lebens – wie Schlafen, Essen und Trinken. Und es ist dieses Bewusstsein der Reduziertheit, das die Gäste als PURESLeben(s)gefühl mit nach Hause nehmen.

www.puresleben.at

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Ein besonderes Highlight sind Wanderungen entlang des Grenzpanoramaweges mit einem mit Picknickkorb bepackten Esel als Begleiter.

Ballonfahren: In einem Heissluftballon lässt sich aus einer Vogelperspektive wunderbar die sanfte Hügellandschaft der Südsteiermark erkunden.

Eingebettet in die Natur

Wiesergut, Hinterglemm / Salzburger Land

Eingerahmt von den sanften Ausläufern der Pinzgauer Grasberge und den imposanten Gipfeln der Kitzbüheler Alpen und der Hohen Tauern liegt das Glemmtal mit seiner eindrucksvollen Naturerlebniswelt. 400 Kilometer Wanderwege und ausgewiesene Radstrecken ziehen sich durch das Tal – vorbei an Bergseen, schroffen Gipfelfelsen und wunderschönen Almlandschaften.

In dieser archaischen und puren Einfachheit entstand mit viel Liebe zum Detail und architektonischem Gespür das Wiesergut. Der vormalige Gutshof überzeugt mit purem Lebensraum und punktet insbesondere mit seinen exklusiven Garten-Suiten. Die hohen Glasfassaden der lichtdurchfluteten Räume geben die Sicht auf die umliegenden Berge frei. Aus der freistehenden Badewanne eröffnet sich der Blick in den Sternenhimmel. Das Innen verschmilzt förmlich mit dem Aussen. Verwendet wurden einfache Materialien wie einheimisches Eichen- oder Wallnussholz und Naturstein. Warme Erdtöne, edle Lodenstoffe und wettergegerbtes Leder sorgen für wohnliche Behaglichkeit.
Die individuelle Handschrift der Betreiber erkennt man auch anderorts: Aus dem eigenen Holzbackofen strömt der Duft von frisch gebackenem „Wiesernbrot“ und Obstbäume locken im grosszügigen Innenhof zum Plausch. Die Küche serviert Wildkräutergerichte und Regionales aus der eigenen Landwirtschaft. Und nicht zuletzt überrascht das durchgehend geöffnete Spa auf dem Dach mit offenem Kamin, Wanne und beindruckendem Blick auf die Glemmtaler Bergwelt.

www.wiesergut.com

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Morgendliche Gipfelstürmer erleben herrliche Bergmomente bei der Sonnenaufgangswanderung zum Tristkogel.

bergsteigen: Die 24 Kilometer lange Bergtour „Seven Summits“ führt über die höchsten Gipfel des Glemmtals und ist ein besonderes Erlebnis für konditionsstarke und erfahrene Alpinisten.

Der Wahl-Einsiedler

Auf steinigem Weg Richtung Gipfel

Anatole Taubman (47), der schon in über 100 internationalen Film- und TV Produktionen mitgewirkt hat, ist seit 2010 Botschafter von Unicef Schweiz für schutzbedürftige Kinder. Im Adam-Interview erzählt der Schauspiele auch über die Ups & Downs seiner eigenen Jugend.

Welches war Ihre bisher eindrücklichste Erfahrung als Unicef-Botschafter?

Wenn man für Unicef unterwegs ist, hat man nur eindrückliche Erlebnisse. Besonders betroffen machte mich, was ich in Rumänien gesehen habe, weil es für uns Schweizer quasi gleich um die Ecke ist. Nicht einmal in der Hauptstadt Bukarest funktioniert viel – und auf dem Land, an der Grenze zu Moldawien, noch viel weniger. Das hat mich zutiefst berührt.

Worüber sind Sie erschrocken?

Auf dem Land leben Familien in Häusern, eher Hütten, manche mit Fenstern ohne Scheiben, obwohl die Temperaturen im Winter unter den Gefrierpunkt fallen. Ein Bauer scharte seine sechs Kinder um die Feuerstelle im selbst gebauten Lehmhaus. Die traurigen Augen der Kinder in den Waisenhäusern. Manche hatten das Glück, dass man sie vor den Menschenhändlern und dem organisierten Verbrechen retten konnte, nachdem alkohol- oder drogenabhängige Eltern sie für ein paar Flaschen Wodka und Zigaretten verkauft hatten. Ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke.

Welches ist Ihre Aufgabe?

Als Spokesperson setze ich mich weltweit für die Anliegen von UNICEF und von verletzlichen Kindern ein, weil mir dies persönlich am Herzen liegt. Ich leiste einen Beitrag, die Öffentlichkeit für Missstände und die Bedürfnisse der Kinder zu sensibilisieren. Auf Feldbesuchen erhalte ich vor Ort einen Eindruck von der Situation der Kinder und der Arbeit von UNICEF. In der Schweiz engagiere ich mich an Veranstaltungen von UNICEF Schweiz, wie z. B. bei Cycling for Children. Ich habe auch die Kinderjury geleitet, welche das Zurich Film Festival zusammen mit UNICEF organisiert.


Wie kommen Sie mit den Kindern in Kontakt?

Bei allen Feldbesuchen mit UNICEF sieht man vor Ort, wie Kinder von der Arbeit von UNICEF profitieren, etwa in Schulen oder bei Programmen im Bereich Kinderschutz. Sie beinhalten immer den Austausch mit Kindern, die direkt von ihrem Leben berichten.

Wie haben Sie Ihre eigene, alles andere als einfache Kindheit verarbeitet?

Ich denke, das ist eine lebenslange Aufgabe, der ich mich seit fünf Jahren intensiver widme.  Nach einem medizinischen Notfall im letzten Jahr stand ich plötzlich – Gott sei Dank! – an der wahrhaftigsten Kreuzung meines privaten und beruflichen Lebens. ->

Wie haben Sie Ihre eigene, alles andere als einfache Kindheit verarbeitet?

Ich musste und wollte dringend ändern, wie ich mir und meinem täglichen Leben begegne. Mein innerer Frieden und mein inneres Gleichgewicht sind mittlerweile meine Top-Priorität. Es ist ein steiler, manchmal schmerzhafter und trauriger, aber ehrlicher Weg dorthin. Ich bin dankbar, dass mir Frau, Freunde, Familie, Yoga und Zen helfen. Jeder muss ihn jedoch selbst gehen – und es tut gut, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen .

Nun haben Sie sich wieder eine Wohnung in der Schweiz genommen. Weshalb sind Sie nach Einsiedeln zurückgekehrt?

Brutal gesagt war das Internat des Klosters Einsiedeln mein erstes richtiges Zuhause. Es hat mir Halt und Geborgenheit gegeben. Mit 10, nach dem Tod meines Vaters, musste mich meine Mutter abermals weggeben, diesmal für zwei Jahre in eine heilpädagogische Grossfamilie im Prättigau. Danach kam ich wieder zu ihr nach Zürich. Die 6. Primarklasse ging noch gut, doch im Gymnasium begannen die disziplinarischen Probleme. Einsiedeln wurde meine Rettung und ich packte diese letzte Chance am Schopf. So wurde es mein Zuhause und Präfekt Pater Kassian eine Art Ersatzpapa.

Wie hat das Ihr Leben verändert?

Grundlegend und nachhaltig. Das Lernen begann mir Freude zu machen und ich schaffte die Matura mit einer 5,18 – auf nichts in meinem Leben war ich je so stolz! Nachdem Pater Kassian mir, der sonst immer den Klassenclown spielte, mit 17 im Theaterkurs den alten Shylock in Shakespeares «Der Kaufmann von Venedig» zutraute und man mich in dieser Rolle ernst nahm, wusste ich, dass ich Schauspieler werden wollte.

Geniessen Sie es, jemand anders sein zu können?

Früher war es sicher auch eine Flucht. Was mich unverändert fasziniert, wofür ich brenne und blute, ist die Herausforderung, den Figuren, die im Drehbuch mit Worten beschrieben werden, vor der Kamera Leben einzuhauchen. Und je mehr ich zu mir selbst finde, desto authentischer werde ich als Schauspieler. Ich verstehe mittlerweile total, wenn ein Regisseur sagt: «Anatole, mach einfach gar nichts. Vertraue dir, sei einfach da, sag deinen Text, glaube ihm – und den Rest können die Leute aus deinem Gesicht lesen.»

Der Sohn einer geborenen Wienerin mit slowakischen Gross-eltern und eines Ostpreussen mit russischen und polnischen Grosseltern wurde am 23. Dezember 1970 in Zürich geboren. Nach der renommierten Schauspielschule Circle In The Square in New York arbeitete er zwei Jahre sehr erfolgreich als Model. Seine Vielsprachigkeit und sein unverwechselbares, aber schwer zu schubladisierendes Gesicht ermöglichten ihm, sich zu einem gefragten Charakterdarsteller zu entwickeln. In Marc Fosters James-Bond-Film «Quantum Of Solace» spielte er Elvis, die linke Hand des Oberbösewichts. Taubman ist mit der einstigen Circus-Knie-Mediensprecherin und Ex-«Glanz & Gloria»-Moderatorin Sara Hildebrand liiert und hat drei Kinder aus früheren Beziehungen. 2018 spielt er in «Zwingli» dessen besten Freund Leo Jud und in der 2. Staffel der Netflix-Serie «Dark» den Kernkraftwerk-Bauherr Bernd Doppler. Zudem wird er in «L’Apparition» von Kultregisseur Xavier Giannoli zu sehen sein.

 

 

Photos Copyrights: Lukas Schweitzer, UNICEF Mirjam Kluka,

Das friedliche Paradies

Ich denke, sprachlos trifft es am besten, meinen Zustand zu beschreiben, als ich das Amanjena am Fusse des hohen Atlasgebirges betrat und für wenige Minuten innehielt und alles um mich herum vergass.

Das Aman-Resort ist eine Oase der Ruhe und des Luxus in paradiesischer Lage wenige Minuten von Marrakesch entfernt, umrahmt von einem erstklassigen Golfplatz mit Blick zum Atlas-Gebirge. Ein Treffpunkt für Gäste, die den aufmerksamen Service und die private Atmosphäre schätzen.

Die Resorts von Aman gelten in der Welt der Fünf-Sterne-Hotellerie als Ikonen des erlesenen Stils, der Weltläufigkeit und Exklusivität.

Einfache Hotelzimmer gibt es im Amanjena keine, jeder Gast residiert in seinem eigenen kleinen Paradies. Von beiden Seiten des Bassins erstrecken sich in geradliniger Architektur die insgesamt 39 Pavillons und Maisons, die durch Pools voneinander getrennt in der weitläufigen Gartenlandschaft liegen.

Dass sich für Familien die Möglichkeit bietet, miteinander verbundene Villen zu mieten, versteht sich von selbst. Ein persönlicher Butler steht natürlich auf Wunsch bereit.

Aber auch die von Palmen und Olivenbäumen gesäumte Hotelanlage lässt kaum Wünsche offen: Die Tradition und Kultur Marokkos spiegeln sich im ruhigen Ambiente des weitläufigen Areals stets wider. Im exklusiven Hotelrestaurant lassen sich marokkanische wie mediterrane Spezialitäten geniessen, private Dinner unter freiem Himmel im Stile von 1001 Nacht gehören ebenfalls zu den Spezialitäten des Hauses. Mein Dinner wurde von lokalen Klängen begleitet und das Hühnchen in der Tajine war eine Gewürzoffenbarung.

Wem der eigene Pool zu klein ist, hat die Möglichkeit, den 33 Meter langen Hotelpool zu geniessen, das angrenzende Spa bietet neben einem traditionellen Hamam zahlreiche nationale wie internationale Behandlungen auf höchstem Niveau an. Aber auch wer es auf Sport abgesehen hat, kommt im Amanjena in keiner Weise zu kurz. Zwei Tennisplätze stehen für die private Nutzung oder auch ein Match gegen den hauseigenen Trainer zur Verfügung, zwei Golfplätze befinden sich in unmittelbarer Umgebung. Die umliegenden Ausläufer des Atlas-Gebirges lassen sich sowohl mit dem Mountainbike als auch zu Fuss erkunden.

Das Beeindruckende am Amanjena ist jedoch die Atmosphäre: Ständig bekommt man das Gefühl vermittelt, dass sich momentan keine anderen Gäste im Hotel befinden, obwohl das Luxus-Resort der obersten Klasse meist restlos ausgebucht ist. Privatsphäre steht hier in guter alter Aman-Tradition an erster Stelle. Kein Wunder, dass das Hotel als Celebrity-Hotspot Marokkos gehandelt wird.

ADAMS EMPFEHLUNG:

Bestellen Sie sich eine grosse Kanne marokkanischen Minztee ohne Zucker, trinken Sie diesen im Herzen der Anlage, vor dem Bassin, dessen Architektur vom antiken Regenwasserpool in Marrekeschs Menara-Gärten inspiriert ist und blicken Sie in das weitläufige, friedliche Paradies.

 

 

 

Photos Copyrights: Aman

Oase der Sinnlichkeit

Royal Mansour

Es ist das Ergebnis purer Inspiration. Die schönste Form des Lebens. Ein wahr gewordener Traum. So könnte man das Royal Mansour beschreiben, mit dem sich der marokkanische König Mohammed VI. eine Vision verwirklicht hat – eine Luxusoase der Superlative zu schaffen welche gleichzeitig die traditionelle Wohnkultur seines Landes widerspiegelt. Zwei Pariser Architekten haben dies mit kostbarsten Materialien und Perfektion bis ins Detail umgesetzt. Ein lustvolles Spiel von Farbe, Form und Material. Ein Meisterstück maurisch-andalusischer Architektur. Eine Hommage an marokkanische Handwerkskunst.

Verborgen hinter schweren Mauern residieren die Gäste auf dem Dreieinhalb-Hektar-Anwesen im einzigartig schönen Riad, angeordnet wie in einer typischen Medina und eingebettet in einen wundervollen Garten. Beim Öffnen der schweren Eingangstür strömt einem im Patio schon der Duft von Zedernholz entgegen. Üppige Blumenarrangements zieren die atemberaubend hohen Räume. Jedes der 53 Riads ist auf drei Stockwerken angeordnet und verfügt über einen privaten Bassin auf der Dachterrasse, wo das aufmerksame Personal auf Wunsch das Frühstück serviert und fast unsichtbar über die versteckten Gänge entschwindet.

Im Garten verströmen alte Orangen- und Zitronenbäume ihren Geruch. Leise plätschernde Brunnen und kleine Wasserwege führen durch das Kunstwerk aus Blüten und Palmen. Nur die Musik des Wassers unterbricht die magische Stille. Und mittendrin stösst man auf einen märchenhaften marokkanischen Spa wie ein luftiger Vogelkäftig. Der vom Landschaftskünstler Luis Vallejo gestaltete Garten mit seinen alten Olivenbäumen gibt dem Royal Mansour auch seine mystische Ruhe. Die neuen Poolside-Pavillions kombinieren zeitgenössisches Design mit dem Bedürfnis der alten Berber-Seele und vermitteln das entspannte Gefühl für einen Tag Nomade zu sein.

Für die leiblichen Genüsse seiner Gäste sorgt das Mitglied der Leading Hotels of the World in drei Restaurants. Der bekannte 3-Sterne-Koch Yannick Alléno besticht mit französisch-marokkanischer Küche auf höchstem Niveau. Garten, Interieur und Küche des Hauses spiegeln marokkanische Hochkultur wider – ein privater Rückzugsort des Glücks im Herzen von Marrakesch.

 

Photos Copyrights:  Isaac Ichou, Angela Bortenschlager

Green Lifestyle

Raus ins Freie. Rein in die Natur.

Der Frühling steht in den Startlöchern. Die Natur ruft. Zeit, das Mountainbike und die Wanderschuhe aus dem Keller zu holen! Die Lust auf Outdoor-Erlebnisse ist
ungebrochen und Ferien im Holzhotel boomen. Gesundheit und körperliche
Fitness sind zum Statussymbol geworden, naturnahe Rückzugsorte zum Luxusgut.

Mit atemberaubenden Landschaften, ursprünglicher Gastfreundschaft und naturverbundenen Resorts bieten Österreich und Südtirol die perfekten Bedingungen. ADAM hat für Sie ein paar Empfehlungen zusammengestellt.

Hotel Priesteregg Leogang / Salzburger Land

Hotel Pfösl / Deutschnofen Südtirol

Tradition in neuem Kleid

Hotel Pfösl, Deutschnofen / Südtirol

Umgeben von der majestätischen Bergkulisse der Dolomiten liegt auf einem sonnigen Hochplateau auf knapp 1’400 Metern Höhe das Hotel Pfösl – ein neu interpretiertes Architekturschmuckstück mit Tradition. Die Aussenfassade ist in Farbe und Material an den denkmalgeschützten Stadel des früheren Bauernhofs Pfösl angelehnt, welcher wie ein Spiegel das Gesamtbild ergänzt.

Nachhaltigkeit, Regionalität und Naturerleben ziehen sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche des 2017 nach zahlreichen Umbauarbeiten eröffneten Hotels. In den mit Zirbenholz ausgestatteten Natursuiten und exklusiven Waldchalets schläft man nicht nur hervorragend, auch das Auge findet Ruhe im reduzierten alpinen Design. Im naturaspa lässt es sich im 25 Meter langen Infinity-Sole-Pool herrlich vom Alltag abtauchen und der Kneipp-Parcours macht müde Wanderbeine wieder fit. Die beiden Gastgeberinnen bewahren althergebrachte Traditionen auch im Garten – etwa mit alten Baum- und Rosensorten oder sorgsam kultivierten Heilkräuter-Hochbeeten. Regionale Produkte finden bevorzugt auch in der Küche Anwendung. Unter dem Motto „genussvoll und gesund“ kreiert der Küchenchef alpin-mediterrane Gerichte mit viel Bodenständigkeit. Brot kann im über 300 Jahre alten Steinofen selbst gebacken werden.

Umgeben von 35 Hektar Wiesen und Wald findet der Gast hier einen Ort der Ruhe und der Kraft. Die umliegende Ferienregion Eggental gilt zudem als Wander-, Bike- und Kletterparadies.

www.pfoesl.it

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Markante Bergmassive wie der Sellastock, der höchste Berg der Dolomiten – die 3’342 Meter hohe Marmolata – und die bekannten Drei Zinnen bieten viele sportliche Highlights.

Mountainbiken: Geführte Bike-Touren werden direkt von Deutschnofen bis zum Bergmassiv von Rosengarten, Latemar und Karerpass angeboten.

Holz um die Hütte

Priesteregg, Leogang / Salzburger Land

 

Auf 1’100 Höhenmetern im Herzen der Salzburger Bergwelt gelegen findet sich das kleine Bergdorf Priesteregg. Von der idyllischen Lage auf einem Hochplateau offenbart sich ein fantastisches Panorama auf die umliegende Bergwelt. Hier findet man Abgeschiedenheit, denn Strassen und Lärm gibt es im autofreien Dorf nicht – dafür einen Dorfplatz mit Schwimmteich, jede Menge Natur und unzählige Sportmöglichkeiten. In den Sommermonaten wandelt sich Leogang in ein Eldorado für Mountainbike-Enthusiasten und Wanderer. Sechs Dreitausender und 400 Kilometer Wanderwege sprechen für sich.

Von den gemütlichen Chalets mit Alm-Terrasse schweift der freie Blick über die duftenden Wiesen. Einmal tief einatmen und über den Teller – oder besser – Wannenrand blicken. Denn Badewannen stehen hier im Sommer mit unprätentiöser Selbstverständlichkeit im Freien. Bodenständig geht es auch beim leiblichen Wohl weiter. In Huwis Alm wird selbstgebackenes Brot gereicht, Milch und Käse kommen vom Bauern.

Und wer sich gerne Galloway-Rinder schmecken lässt, bekommt diese aus der hauseigenen Bio-Zucht. Auf Wunsch wird das Essen auch ins Chalet serviert – garniert mit authentischem Charme und herzlicher Gastfreundschaft. Die rustikale Anmutung offenbart den Luxusfaktor des High-End-Alpin-Hideaway erst auf den zweiten Blick – Holzwärme vom offenen Kamin, handgewebtes Bauernleinen und Schlafzimmer aus duftendem Zirbenholz. Der wahre Luxus ist aber die Stille. Hier findet man nicht nur Ruhe, sondern inneren Frieden.

www.priesteregg.at

ADAM Aktivtipp:

Wandern: Direkt vom Bergdorf führen schöne Wanderungen zum Beispiel zur Wasserhöhle in den Leoganger Steinbergen und zum niedrigstgelegenen Gletscher Mitteleuropas.

Mountainbiken: Die 8er-Kabinenbahn bringt Biker zum Start des Bikepark Leogang, einem der renommiertesten Bikeparks in Europa.

Im grünen zu Hause!

Tipps für Naturburschen

Ich bin ein Naturbursch, ein Kater, der bei allem, was er tut, natürlich und nachhaltig denkt. Sei es Business, Fashion, Freizeit oder Ernährung. Auch im Hinblick auf mein Äusseres bin ich seit kurzem ein unbekümmerter, unkomplizierter Kerl. Ich gebe zu, das war nicht immer so, aber das Leben selbst brachte mir den Sinn einer natürlichen Lebensweise eindrücklich nahe!

Immer nur auf seidenen Laken zu schlafen, Essen aus der 5-Sterne-Feinkost und der Alkohol floss in apokalyptischen Strömen. Immer nur vom Feinsten, Konsum war höchster Lebenssinn für mich und meinen Dosenöffner. Ich war es satt, das Leben.

Eines Tages sass ich wohlgenährt und unzufrieden am Fenster und blickte in den Garten unserer Uper-Class Hütte, die wir Heim nannten.

Plötzlich betrat von links ein fremder Kater die langweilige Szenerie des perfekt gestutzten englischen Rasens. Er war jung, selbstbewusst, trug den Kopf stolz hoch und begann unverzüglich mein grünes Reich flächendeckend zu markieren. Die Szene hatte so eine  animalische Kraft, dass mir der Mund offenstehen blieb.

Plötzlich blickte er mir direkt in die Augen. Die wilde Freiheit, die mich aus seinem arroganten Blick traf, war fast unerträglich. Sekundenlang fixierte er mich, drehte mir dann provokant langsam  den Rücken zu und war mit einem einzigen, geschmeidigen Sprung über die Mauer verschwunden.

Verstört blickte ich in den Garten! Meine Gedanken schweiften zu einer Zeit, als ich es nur kurz im Haus aushielt. Wiesen, Wälder und Seen waren meine Welt, man konnte durchatmen, aktiv sein und ständig Neues entdecken, Frauen lagen mir zu Füssen. Ich war frei!

Das Glücksgefühl dieser Gedanken hallte so intensiv in mir wieder, dass ich augenblicklich beschloss, mein Leben neu zu norden.

Als ersten Schritt gab ich den Begriff „Naturbursche“ in die Suchmaschine und orderte unverzüglich eine grössere Bestellung im Online-Outdoorshop. Von
Boots, Cardigans und Barfussschuhe bis zur 5-Stern-Campingausrüstung wanderte ein nützliches „Outdoor-Must-
Have“ nach dem anderen in meinen virtuellen Einkaufswagen.

Immer weiter schweiften die Vorschläge, die das www mir ungefragt vorlegte, ab.

DIY-Knüpfanleitungen für eine Hängematte, vegan leben ist männlich, die 50 heissesten Sexstellungen des Kamasutra, mit einer Tantramassage zu ungeahnten Höhepunkten …

Ich erstarrte, löschte den Inhalt des Einkaufswagens, gab dem Computer einen hilflos wütenden Stoss und hörte, wie er laut krachend am Boden zerschmetterte. In meinem Kopf lief der Film meines Lebens ab. Was war nur aus mir geworden? Nach der unerträglichen Erkenntnis öffnete ich das Fenster und sprang mit einem geschmeidigen Satz, der die ganze Wildheit meiner Spezies beinhaltete, in den Garten. Eine feine Sommerbrise  strich durch mein Fell, es roch nach Erde, Gras, das Leben wartete an der Ecke und stank penetrant nach Feind. Vom Fenster her hörte ich Adam, meinen Dosenöffner, ängstlich rufen: „Was ist denn los mit dir?“

Ich blickte ihn kurz verächtlich an und verschwand mit einem einzigen wilden Sprung über die Mauer. Wenn schon Naturbursch, dann aber richtig!

Stress lass nach!

Raus aus dem Hamsterrad!

Alles hinter sich lassen. Sich Zeit nehmen. Die Seele baumeln lassen. Tief durchatmen. Und einfach sein.

Um Burnouts, Midlife Crisis oder gar Trennungen vorzubeugen, sollte man sich ab und an eine Auszeit gönnen. Denn es gibt Momente im Leben, da ist Rückzug das einzig Richtige – raus aus dem Alltag und der Hektik, Abstand von der Familie, dem Job, sich eine Atempause gönnen und wieder zu seinen eigenen Bedürfnissen finden. Wer eine Auszeit nehmen will, muss dazu jedoch nicht seinen Job hinwerfen oder gleich auf Weltreise gehen: Schon ein paar Tage oder Wochen können wahre Wunder bewirken.

Auf dem Weg zu sich Selbst
Stress und Hektik prägen häufig unseren Alltag. Einen Pilgerweg zu begehen, ist da ein perfekter Ausgleich. Nirgendwo ist der Ausdruck «Der Weg ist das Ziel» so passend wie beim Pilgern. Unterwegs kann man bewusst entschleunigen und wieder zu sich selbst finden. Der deutsche Komiker und Moderator Hape Kerkeling machte es vor einigen Jahren vor. Er nahm sich nach einem Hörsturz und einer OP eine Auszeit und nutzte diese für eine spirituelle Reise auf dem Jakobsweg. Wie er machen sich täglich Hunderte von Pilgern jeglicher Konfession und Glaubens- oder Weltanschauung auf den Weg. Vor ihnen liegt eine Reise, die teilweise an körperliche wie psychische Grenzen führt und dennoch ein Über-sich-Hinauswachsen mit sich bringt. So kann Pilgern durchaus eine spirituelle Reise sein, muss sie aber nicht.

Schweigen ist Gold
Stress, Verkehr, Kommunikation oder eine ständige Musikbeschallung haben einen Geräuschpegel in unseren Alltag gebracht, der erst die Ohren und später die Seele belasten kann. Nur in Ausnahmefällen, wie beispielsweise im tiefen Wald oder auf einem Berggipfel, bekommt man eine Ahnung von der Bedeutung Stille. Diese Stille zu erleben ist sehr vielen Menschen ein „un-still-bares“ Bedürfnis. Eine besondere Stille lässt sich in sogenannten Schweigeklöstern finden. Bereits im Mittelalter liess der Mönch Bernhard von Triest verlauten: „Erst wenn der Lärm verstummt ist, kommt die innere Stimme zu Gehör.“ Seit jeher sind Klöster Orte der Stille. Sie bieten stressgeplagten, ruhesuchenden Menschen eine Auszeit und spirituelle Erholung. Die Abgeschiedenheit eines Klosters bietet Zuflucht vor der Hektik des Alltags, vor Informationsflut und Leistungsdruck. Kein Handy, kein Small Talk, keine Fragen, auf die Antworten erwartet werden. Nur das Ich als Gesprächspartner. Daran muss man sich erst gewöhnen. Doch nach einer Weile bemerkt man: Wer nicht spricht, sensibilisiert die fünf Sinne. Ganz getreu dem Motto: „Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!“

Ashram
Mithilfe von Yoga, Meditationen und Atemübungen bringt man den Stress, der in der zurückliegenden Zeit geplagt hat, schnell unter Kontrolle. So reisen auch heute noch viele Menschen nach Indien, zur Wiege des Yogas und des Ayurveda, um ihre innere Mitte wiederzufinden. Die Beatles machten es vor, als sie im Jahr 1968 mit einem Tross von Freunden und Anhängern nach Rishikesh in den Ashram des Yogis Maharishi Mahesh, dem Erfinder der Transzendentalen Meditation, reisten, um dort zu meditieren. Menschen aus aller Welt suchen auch heute noch ihr Seelenheil in der Meditation, sakralen Gesängen, Ayurveda-Entgiftungskuren und Yogaübungen. Aber Achtung: Was sich nach kleinen Wellnessferien anhört, ist kein Spaziergang. Denn gerade im Ashram muss man häufig einen steinigen Weg gehen, um dem Alltag zu entfliehen, Stress hinter sich zu lassen und schliesslich neue Kraft zu schöpfen sowie inneren Frieden zu finden. Auch die Beatles, die drei Monate bleiben wollten, schafften es nicht, sich an die strengen Regeln des Ashrams zu halten. Ringo Star reiste bereits nach zehn Tagen wieder ab, Paul McCartney blieb einen Monat und auch John Lennon und George Harrison schafften gerademal die Hälfte der Zeit.

Doch egal welche Art von Auszeit man sich gönnt, wichtig ist es Gelassenheit zu finden. Denn sobald man anfängt, Dinge aus der Distanz zu betrachten, verlieren sie ganz automatisch an Bedeutung.

 

 

 

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