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Globetrotting

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Revolution des Tourismus

Es ist eine Wandlung zum Wunschbild: Tourismus ökologisch vertretbar zu machen. In ihrem neuen Bildband Bon Voyage führt uns die französische Journalistin Clara le Fort zu den schönsten nachhaltigsten Hotels der Welt. Dabei geht es um Umwelt- und Artenschutz sowie Schulbildung vor Ort.

Indonesiens populärstes Reisedomizil versinkt im Müll. Tagtäglich kippen unzählige Lastwagen weit über 1’000 Tonnen Abfall auf den balinesischen garbage mountain. Darunter befinden sich PET-Flaschen, Plastiksäcke, Damenbinden, Styroporverpackungen. Das meiste kommt von den Hotels. Es ist der hohe Preis von Touristenströmen, wie man sie überall auf der Welt findet: verschmutze Meere, verschmutze Strände, sterbende Flora und Fauna umgeben von Massentourismus. Manche Gegenden ächzten derart unter der florierenden Reisebranche, dass sich Behörden zu drastischen Massnahmen wie Zugangsbeschränkungen und Totalsperren gezwungen sehen.

Bawah Reserve

Das Antidot zum Massentourismus finden wir im Südchinesischen Meer, hier liegt das Anambas-Archipel, eine indonesische Inselgruppe. Sein Wasser ist glasklar und saphirblau, die Strände scheinen unberührt. Noch vor wenigen Jahre drohte illegale Dynamitfischerei die farbenprächtige Unterwasserwelt des Archipels gänzlich zu zerstören. Nun sind die Anambasinseln eines der ersten Meeresschutzgebiete Indonesiens und das Zuhause des Namen Bawah Reserve. In Zusammenarbeit mit der Bawah Anambas Foundation setzt sich das Luxusresort für den Erhalt der Biodiversität des Archipels ein, betreibt Umweltaufklärung bei der Bevölkerung und lebt Nachhaltigkeit vor. So wird die Permakulturanlage mit Abwasser gewässert, meeresfreundliche Sonnencreme, umweltfreundliches Waschmittel und keinerlei Plastik eingesetzt. Alle Abfälle werden recycelt, Lebensmittel kompostiert. An Land fahren wenn, nur elektrische Buggys und die beiden eingesetzten Boote sind solarbetrieben. Der Preis für eines der Bambus-Bungalows liegt im vierstelligen Bereich, dafür kriegt man, was schwer zu finden geworden ist: Natur im Einklang mit sich selbst.

Das Bawah Reserve ist eines von über 50 Resorts, die es in Clara le Forts Bon Voyage geschafft haben. Der knapp 300 Seiten lange Bildband widmet sich wegweisenden Ökoresorts, die dabei sind, die Reisebranche zu revolutionieren. Dabei geht es um viel mehr als Solarzellen und Bio-Gärten, es geht um Umwelt- und Artenschutz, genauso wie um die Bedürfnisse der heimischen Bevölkerung, um Schulen und Bildung. Laut Studien ist die Tourismusbranche für acht Prozent der Treibhausgasemissionen weltweit verantwortlich. Und immer mehr Menschen überdenken ihren für die Natur untragbaren Lebensstil. Keine Frage, für die Umwelt ist es besser, erst gar nicht in ein Flugzeug zu steigen, wer es dennoch tut, kann sein Gewissen mit sanftem Tourismus beruhigen

Omaanda Lodge

Sanften Tourismus findet man auch im südlichen Afrika. Mit seinen Reservaten zählt Namibia mittlerweile zu den weltweiten Vorreitern in Sachen Naturschutz. Und hier, unweit der Hauptstadt Windhoek, inmitten eines 9’000 Hektar grossen Naturreservats heisst die Omaanda Lodge ihre Gäste willkommen. Omaanda bedeutet Nashorn auf Oshiwambo und spielt auf das umliegende Schutzgebiet für Wildtiere an. Zusammen mit der 2006 ins Leben gerufenen N/a’an ku sê Foundation entwickelt die Luxuslodge Richtlinien für den Schutz des sensiblen Ökosystems und macht sich für verantwortungsvollen Tourismus stark.

Daneben betreuen sie verwaiste und verletzte Wildtiere und kümmern sich um die ärztliche und soziale Versorgung des indigenen Stammes der San. Diesen können Gäste – anders als bei herkömmlichen Wildlife-Safaris – besuchen und im Shiloh Wildlife Sanctuary Eindrücke für den Tierschutz aus erster Hand gewinnen. In der Zufluchtsstätte erholen sich von Wilderern zugerichtete Nashörner und Elefanten, ehe sie wieder in das Naturschutzgebiet zurückkehren können.

Le Barn Hotel

Wie gut Nachhaltigkeit auf dem Bauernhof funktioniert, erfährt man im Le Barn, im französischen Fôret de Rambouillet. Zwischen Eichen, Ulmen und Silberbirken, umgeben von freilaufenden Hasen, Pferden und Rehen, befindet sich, eingebettet in idyllischer Natur, ein Refugium des Glücks. Das Anwesen umfasst 200 Hektar, auf denen allein die Natur das Sagen hat. Eine einstige Mühle, mehrere Scheunen und ein Schafstall wurden zu einem modernen Entspannungshotel umfunktioniert, das energieeffizient und nachhaltig arbeitet. Seine Gäste werden eingeladen, zu reiten, zu wandern, Fahrrad zu fahren, Pilze zu sammeln und vor allem, abzuschalten. Gegessen wird an langen Holztischen unterm Glasdach. Die Zutaten der Gerichte stammen aus dem hauseigenen Bio-Garten oder von lokalen Produzenten.

 

Photos Copyrights: Le Barn, Leonardo Finotti, Peter Guenzel, Cyrielle Astaing / Rigotang, Eleven Experience, Micheal Turek, Günter Standl, Roman Cho, Bon Voyage, Omaanda Lodge, Bawah Reserve

Naturparadies Finca Serena

Auf Mallorca hat ein neues Resort eröffnet: die Finca Serena liegt im Landesinneren umgeben von üppiger Natur. Ein Ort, an den man immer wieder zurückkehren will.

Wir können es nicht beeinflussen und wünschten es doch. Das Wetter ist einer der wichtigsten Gründe, warum wir immer wieder verreisen. Und hier auf Mallorca hat man reichlich schönes. Zu verdanken hat das die Insel mitunter ihrer prächtigen Gebirgsregion, die nicht nur als geschützter Rückzugsort vieler Tiere dient. Der neunzig Kilometer lange Gebirgszug Serra Tramuntana hält einen Grossteil der Regenwolken fern.

Darüber hinaus hat die Insel reichlich anderes zu bieten: traumhaftschöne Buchten, es sind 180 an der Zahl. Eine davon ist die halbmondförmige Cala Murta. Sie wird über einen Pinienwald erreicht und ist noch ein Geheimtipp. Aber auch die mallorquinische Küche mit ihren spanischen und arabischen Einflüssen – und die Natur, sie zeigt sich in einem Anfall von Grosszügigkeit und lädt zu stundenlangem Verweilen ein. Und dann wäre da noch die Finca Serena, die diesen Frühling eröffnet hat. Sie liegt im Landesinnern, mitten in Mallorca, auf einem vierzig Hektar grossen Anwesen, umgeben von Weinbergen, Oliven- und Zitronenhainen, Zypressen und Lavendelfeldern.

Einst eine alte Finca, hat Pau Guardans den Ort in ein 5-Sterne-Luxushotel verwandelt, in dem Gäste auftanken und den süssen Seiten des Lebens frönen können. Das Interieur überzeugt mit schlichter Rustikalität und zeitloser Eleganz. Die 25 Zimmer wurden nach dem japanischen Wabi-Sabi-Konzept gestaltet und befolgen Richard P. Powells Motto: „Beschränke alles auf das Wesentliche, aber entferne nicht die Poesie.“ Sie sind komplett mit natürlichen Materialien wie Baumwolle, Leinen, Naturstein und Holz aus der Umgebung ausgestattet und gewähren Aussicht auf die Gärten, Plantagen und das mallorquinische Land.

Aus ebendiesen Gemüsegärten und Obstplantagen stammen auch viele der Zutaten, die Küchenchefin Celia Martin-Nieto zu wahrem Gaumenschmaus verarbeitet. Martin-Nieto setzt bei ihren Gerichten auf die gastronomische Vielfalt der Insel. Das Restaurant Jacaranda verfügt über einen Speisesaal mit raumhohen Fenstern und eine weitläufige Terrasse, auf der Gäste unter freiem Himmel und mit Sicht auf die üppige Landschaft dinieren können.

Und natürlich lockt die Umgebung zur Erkundung. Traditionellerweise unternimmt man diese mit dem Fahrrad, aber auch Wanderwege bieten sich an. Ein Yoga Retreat, Golfplätze in der Nähe und das hauseigene Spa mit Indoor Pool, Sauna und Fitness sorgen dafür, dass die Batterien nach dem Urlaub auch sicher wieder aufgeladen sind.

Photos Copyrights: Finca Serena

Highlands Highend

Eine Zugreise im Belmond Royal Scotsman

Tag 1

Eigentlich bevorzuge ich eher Individual-Trips und Single- Expeditionen, aber dieses Mal lasse ich mich auf etwas Neues ein: ein Reisen, das dem Begriff «Reisen» tatsächlich entspricht. An der Waverly Station in Edinburgh erwartet mich ein herzlicher Empfang mit Champagner und Dudelsack, ehe ich den nostalgischen Belmond Royal Scotsman betrete. Ich geniesse das Losrollen des Zuges auf der Aussichtsplattform des luxuriösen «Observation Car» und mit jedem nördlichen Schienenkilometer in Richtung Highlands verabschiede ich mich ein Stück mehr vom Alltag und tauche tiefer ein in das sanfte Grün der sich langsam erhebenden Landschaft. Beim English Afternoon Tea verfliegen dann meine letzten Gedanken an Mails und To-dos. Ich freue mich auf die kommenden Tage.

Tag 2

Welch morgendliche Kulisse! Während sich der Zug Richtung Inverness bewegt und flinke Hände gekonnt meinen Rücken massieren, blicke ich aus dem Spa-Waggon hinaus auf das Farbenspiel des Waldes. Ich verliere mich im Wechselbad von Föhrenblau und Laubbaumgrün. Mehr Entspannung geht nicht. Gerüstet für den Tag geht es mit dem Privatbus zu Cawdor Castle, einem wunderschönen Schloss mit einem noch bezaubernderen Garten. Willkürlich anmutende Blumenkompositionen begrenzen behutsam den dominanten Turm, moosige Böden und Mauern verleihen dem Anwesen einen Hauch von Mystik.

Aber auch Ballindalloch Castle muss man gesehen haben. In dessen weitläufigen Rosengärten kommt selbst beim männlichen Geschlecht Sinn für Romantik auf. Mein Statement: just lovely! Das gilt auch für den «Secret Whisky Cocktail», mit dem wir zurück am Bahnsteig bereits von der Royal Scotsman Crew erwartet werden … Vorbei an Schafherden geht es weiter zum westlichsten Punkt auf der wohl malerischsten Strecke unserer Route. In Kyle of Lochalsh, einem zurückgezogenen Fischerdorf, angekommen, geniesse ich die kontemplative Abendstimmung und kühle Brise vom Meer und mache mich langsam schick für einen genussvollen Abend.

Tag 3

Der frühe Vogel fängt den Wurm. Nach einem ausgiebigen Morgenspaziergang am Hafen geniesse ich meinen ersten Kaffee und den freien Veranda-Blick vom langsam hinausrollenden Zug zurück Richtung Osten. Fjordähnliche Meereszungen schlängeln sich in der aufgehenden Sonne sanft landeinwärts. Hin und wieder verirrt sich ein weisses Haus auf die begrünten Felsvorsprünge. Die ruhige Wasseroberfläche spiegelt die Stille der Natur – und auch jene in mir. Dankbar für diese einmaligen Bilder mache ich mich auf den Weg zum Frühstück, schliesslich braucht es eine Unterlage für die anschliessende Whisky-Verkostung, ohne die ein Schottland-Besuch nur eine halbe Sache wäre. Den Worten des Vertreters der Scotch Malt Whisky Society folgend, taste ich mich vom rauchigen 9-jährigen bis zum sanfteren 23-jährigen Single Malt vor. Ein paar Tropfen Wasser hinzugefügt, machen auch den rauhen Charakter etwas zahmer. Mein Wissen vertiefe ich in der Tullibardine Distillery. Die Aromen des Nationalgetränks sind vielfältig und doch gilt nur eine einfache Regel: «Let the oxygene in, let the alcohol out. Wait and taste.» Ich entscheide mich für den «Big Bad Boy» mit seinen 25 Jahren und ein Cheers auf Schottisch: Slàinte Mhath!

Tag 4

Ich freue mich darauf, etwas völlig Neues auszuprobieren – das Tontaubenschiessen. Optisch aufmunizioniert mit meiner Camouflage-Hose geht es von Boat of Garten mit dem Bus zur Shooting Range. Ich folge den Instruktionen des Profis und stütze die Schrotflinte an Schulter und Wange. Das Gewicht nach vorne auf Angriff verlagert, versuche ich der flinken Tontaube mit dem Gewehrlauf zu folgen. Der erste Schuss geht daneben, die anderen sehen schon besser aus. Es folgen Variationen von Höhe, Richtung und Geschwindigkeit. Die am Boden rollende Tontaube am letzten Schiessstand geht mir leider durch die Lappen. Im urspünglichen Jägerleben würde das bedeuten: kein Hase zum Abendessen. Aber um das leibliche Wohl muss ich mir auf dieser Reise keine Sorgen machen, im Gegenteil. Das Küchenteam zaubert in der kleinen Zugkombüse Tag für Tag die köstlichsten Gerichte und geniesst meine absolute Hochachtung. Auch der letzte Abend in Dundee steht den vorherigen Soirées in puncto Genuss um nichts nach und wird mit Eleganz angekündigt. Bei den Ladies dominiert das kleine Schwarze, die Gents erscheinen im feinen Zwirn – und unser Whisky-Experte ergänzt die internationale Runde stilsicher im landestypischen Kilt. Ob Mann darunter etwas trägt, bleibt weiterhin ein offenes Geheimnis …

Tag 5

Mit ein bisschen Wehmut setze ich mich ein letztes Mal an den mit altem Silber eingedeckten Tisch und blicke durch das Fenster auf das morgendlich feuchte Grün. An den knackig angebratenen Spargel an pochiertem Ei und feinen schottischen Lachs könnte ich mich wirklich gewöhnen. Und auch der frische Smoothie wandert wohl die nächste Zeit nicht automatisch auf meinen Frühstückstisch. Der Zug bewegt sich zurück in Richtung Edinburgh. Nicht nur die Landschaft, auch die Erlebnisse der letzten Tage ziehen an meinem geistigen Auge vorbei. Die Fahrt mit dem Royal Scotsman war ein Reisen im wahrsten Sinne des Wortes – ein langsames und fortwährendes Eintauchen, Einatmen und Geniessen mit dem Weg als Ziel.

Photos Copyrights: Belmond/Matt Hind, Angela Bortenschlager, Scott Powell, Ryan Davies

Georgien

Der Balkon Europas

Als ich 2008 erstmalig das Land bereiste, habe ich ein deprimiertes Land ohne Selbstvertrauen kennengelernt. 11 Jahre später erlebe ich ein Land, das sich selbst neu zu erfinden sucht und wieder Farbe und Freude im Inneren zulässt.

Mit seiner Lage in Vorderasien wird Georgien als der Balkon Europas bezeichnet. Mich interessieren seit jeher Regionen, in denen unterschiedliche Kulturen zusammentreffen und sich gegenseitig befruchten. Daher bin ich bereits 2008 in das Land zwischen Schwarzem Meer, Grossem und Kleinem Kaukasus und dem vulkanischen Armenischen Hochland gereist. Nach meiner damaligen Tour quer durch das einst blühende und fruchtbare, aber mittlerweile graue Land habe ich beschlossen, begründet durch die deprimierte Einstellung der Bevölkerung, sollte mich dieses Land nie wiedersehen.

Zum Glück habe ich mein Vorhaben gebrochen und bin im Juni dieses Jahrs abermals nach Tiflis (Tbilisi), der Hauptstadt Georgiens, geflogen. Die Stadt wurde bereits im 5. Jahrhundert gegründet und stieg im Mittelalter aufgrund von sich kreuzen- den Handelswegen zu einer der reichsten Städte dieser Zeit auf. Die heissen Schwefelquellen gehören zu den Besonderheiten dieser sich stetig wandelnden Stadt. Gebeutelt durch viele Besetzungen unterschiedlicher Völker hat Tiflis keine klare Identität. Erst jetzt scheint die Bevölkerung langsam zu erkennen, dass ihre Pluralität ein Reichtum dieser Stadt ist. Tradition stösst auf Jugendkultur, alte Deprimiertheit und Angst weicht dem Hunger der Jungen, ihr Leben erfreulicher zu  gestalten.  Restaurants  mit  Landesspezialitäten  und  Bars, in denen Georgisch gekelterter Wein angeboten wird, säumen das Zentrum.

Was mir allerdings am meisten Freude bereitet, ist die Tatsache, dass die Menschen in Tiflis wieder lachen und offen auf uns Reisende zugehen. Empfinde ich Tiflis als eine schöne Stadt? Sie ist jedenfalls am Weg dorthin. Die Menschen geben sich ehrlich Mühe, das Angebot für Reisende wird laufend ausgedehnt. Die Stadtverwaltung versucht architektonische Gustostückerl zu erreichen und die Kreativen der Stadt eröffnen charmante Boutiquen, in denen sie spannende Mode offerieren. Tiflis verändert sich und diese Entwicklung tut der Stadt und dem ganzen Land ausserordentlich gut.

Als Kraft- und Rückzugsort für meine Städtereise habe ich das Fünfsternehaus Sheraton Grand Tbilisi Metechi Palace aus- gesucht – eine vortreffliche Wahl. Wenn ich schon aufregende Orte besuche, dann will ich ein „Zuhause“ haben, in dem ich wieder meine Batterien aufladen kann. Zudem bietet das besonders geschmackvoll gestaltete Hotel kulinarische Köstlichkeiten im eigenen Ati-Restaurant und ein wunderschönes stilvolles Spa zum Relaxen an. Von meinem Zimmer aus überblicke ich den Grossteil der Altstadt und meine Zigarre geniesse ich auf der Hotel-Dachterrasse bei angenehmen Sommertemperaturen. Mit einem köstlich bereiteten Gin Tonic in der Hand freue ich mich schon darauf, am nächsten Tag kraftvoll meine Erkundungstour weiterzuführen. „Tiflis, ich bin froh, auf diesem Balkon Europas stehen zu dürfen.“

Sheraton Grand Tbilisi Metechi Palace

<em>Das Hotel bietet einen atemberaubenden Blick über das alte Tiflis und verfügt über 220 hervorragend ausgestattete Zimmer und Suiten in sanften Pastellfarben, die dem Auge schmeicheln. Vom grössten Ballsaal bis zu den privaten Tagungsräumen ste- hen alle Arten von Räumlichkeiten zur Verfügung. Sie sind leicht zugänglich und geeignet für Geschäftstreffen als auch für gesellschaftliche Anlässe. Entspannen Sie sich bei einer Mahlzeit oder geniessen Sie einen Cocktail in den Restaurants. Schnappen Sie sich ein kaltes Bier und jubeln Sie Ihrer Lieblingssportmannschaft zu, während Sie im Craft House Speisen wie im Stadion verzehren. Nach einem ganzen Tag voller Arbeit oder Erkundung gönnen Sie sich einen Blick über die Stadt und erfreuen sich an der köstlichen Küche des Dachrestaurants.

Das Tegernsee

Zwischen Himmel und See

Hoch über dem Tegernsee, an einem Ort zwischen Himmel und Erde, lädt das gleichnamige Hotel seine Gäste mit traumhaftem Ausblick in einzigartiger Lage zu einem echten Wohlfühlerlebnis ein.

Das Tegernsee besteht aus fünf verschiedenen Gebäuden aus verschiedenen Entstehungszeiten und vor allem fünf verschiedenen Stilen. Ältester Teil des Hotelkomplexes und unser Liebling ist das denkmalgeschützte Sengerschloss aus dem Jahre 1842. Die prachtvolle Jugendstilvilla durchlebte eine wechselvolle Zeit zwischen Elend und Glanz. Nach der aufwendigen Renovierung erstrahlt seit einiger Zeit das Gebäude in neuem Glanz.

Mit viel Liebe zum Detail wurden zwei Doppelzimmer, acht Suiten und zwei exklusive Restaurants hergerichtet. Alt trifft Neu in einer gekonnten Symbiose. Ein elegantes Märchenschloss mit jeglich erdenklichem Komfort. Perfekt für Familien hingegen sind die 2016 neu errichteten Alpenchalets. Die Wohnwelt ist in modern-alpenländischem Stil mit viel Holz ausgestattet,  während  die  Zimmer  in  der  Herberge  Quirin mit  ihrem  maritimen  Flair  und  ihrem  puristischen  Design an die ehemaligen Zimmer der Bediensteten angelehnt sind. Das geht auf die frühere Historie zurück, denn während der Adel im Sengerschloss residierte, waren die ehemaligen Unterkünfte der Bediensteten in der Herberge Quirin untergebracht. Ja, selbst die Gäste spiegeln das Potpourri in der Gestaltung wider. Hier ist ein jeder willkommen.

Genussplätze mit Aussicht

Besonders Gourmets kommen im Das Tegernsee voll auf ihre Kosten: Ob gehobene Küche im «Restaurant Senger» oder innovative Gerichte mit Produkten aus den fünf Alpenländern

im Stil eines modernen Sharing-Konzepts in der «Alpenbrasserie» – hier findet sich kein Grund zum Meckern. Die Wein- karte ist exzellent bestückt und von Hochgebirgsravioli bis zum Kalbstafelspitz ist eine grosse Bandbreite auf sehr hohem Niveau abgedeckt. Beiden Restaurants ist der atemberaubende Ausblick auf den Tegernsee und die feine Küche unter Leitung von Küchendirektor Norman Fischer gemein.

Wohlfühlrefugium

Zu den Highlights des Hauses zählt der Spa- und Wellness- bereich auf insgesamt 2’400 Quadratmetern. Er wartet unter anderem  mit  einer  Panoramasauna  für  bis  zu  40  Personen mit Blick über das Tegernseer Tal auf. Wie im gesamten Gebäude steht auch im Spa die umgebende Natur Pate für das Konzept. Die Ausrichtung zum See spielt stets eine zentrale Rolle. Ausgewählte Materialien aus der Region wie Naturstein, Kalkstein, Treibhölzer, Flusskiesel und gebürstetes Eichenholz finden Verwendung. Die edlen Ruheliegen sind von Dedon oder Kettal und verführen zum Entspannen. Oben weiss-blauer Himmel, unten der glitzernde Tegernsee. Gäbe es das Wort «Traumkulisse» nicht bereits, müsste man es für diesen Spa erfinden.

Fazit: Das Tegernsee ist die perfekte Wohlfühl-Adresse für alle Stadtflüchtlinge und hebt den Begriff Erholung auf ein ganz neues Niveau. Kein Wunder, dass hier der Adel zur Sommerfrische   kam.  Ach,  das  Leben  kann  schon  schön sein; vor allem im Tegernseer Tal…

Photos Copyrights: Das Tegernsee

Luxuriös abgeschieden

Sonop, die zweite afrikanische Lodge der Zannier Hotels, hat am 1. Juli erfolgreich eröffnet. An der südlichen Spitze der Namib-Wüste in der Region Karas erwartet Gäste hier ein luxuriöses, auf Felsen errichtetes Zelt-Camp, das eine spektakuläre Sicht auf die älteste Wüste der Welt verspricht. Dabei nehmen die insgesamt zehn großzügigen Unterkünfte Ruhesuchende mit auf eine Zeitreise zurück in die frühen 1920er Jahre: Genau wie einst die wohlhabenden britischen Abenteurer kommen Reisende auf Sonop in den Genuss der absoluten Abgeschiedenheit in freier Natur und genießen dabei nicht nur den entspannten Luxus, für den die Zannier Hotels stehen, sondern auch einen Hauch von Glamping.

Man stelle sich vor, man wacht frühmorgens in einem komfortablen Zimmer auf, öffnet die Rollläden an den Fenstern und blickt in die unendliche Weite der Wüste fernab von jeglicher Zivilisation. Klingt surreal? Mit dem Sonop machen Zannier Hotels genau das möglich.

Beste Ausstattung trotz Abgeschiedenheit

Die Lodge bestehend aus zehn Zelten wurde im Süden Namibias errichtet. Dort können Gäste das Leben der Wohlabenden Eroberern des frühen 20. Jahrhunderts kennenlernen und selbst erfahren, wie es ist, einige Tage in kompletter Isolation zu verbringen.

Ganz so ist es dann wohl auch nicht, denn trotz der Abgeschiedenheit kann die Ausstattung der Zelte locker mit den Annehmlichkeiten von Hotelzimmern in Europa mithalten: Kaffeemaschine und Wasserkocher, Safe, Fön, und Telefon im Zimmer sowie WLAN, Heizung und Klimaanlage in der gesamten Anlage sind Standard.

Bilder: © Zannier Hotels

Heritage Resorts Mauritius

Die Heritage Resorts auf Mauritius sind bekannt für Luxus und Traumurlaub und sie legen besonderen Wert darauf, der wunderschönen Natur, die sie umgibt, etwas zurückzugeben.
Gleich mit vier neuen Projekten punkten die Heritage Resorts in diesem Jahr und zeigen: Luxuriöses Reisen geht auch im Einklang mit der Natur! So setzen sie sich für die lokale Bevölkerung, den Erhalt ihrer Kultur und Geschichte ein, die Mauritius zu dem macht, was es ist. Der Schutz der Umwelt ist den Heritage Resorts ebenso ein zentrales Anliegen: Schon seit mehreren Jahren ergreifen sie Maßnahmen, um die natürlichen Ressourcen der Region zu erhalten und das Bewusstsein der lokalen Bevölkerung zu schärfen.

Berufsausbildung im Heritage Resort für einheimische Schüler
Heritage Resorts engagiert sich zusammen mit der „Maison Familiale Rurale de la Savane“, einer gemeinnützigen Schule in Riambel, Schulabgängern eine Ausbildung in verschiedenen Berufen zu ermöglichen. Nach einigen Monaten schulischer Ausbildung können die Schüler die erlernte Theorie in der Küche oder im Service des Heritage Bel Ombre vertiefen.
Die Fahrtkosten der Auszubildenden werden bezahlt, Mahlzeiten und Schulmaterial werden ihnen ebenfalls gestellt. Von der ersten Abschlussklasse 2018 wurden drei der Absolventen von Heritage Bel Ombre übernommen und sind jetzt im Service des Hotels beschäftigt.

Heritage Resorts Academy
Zur Förderung des Bildungsstandards junger Menschen arbeiten die Heritage Resorts seit langem mit lokalen Organisationen und Schulen zusammen. Daher war die Gründung einer hoteleigenen Schule nur eine Frage der Zeit. Jetzt hat der Bau der Heritage Resorts Academy auf dem Gelände des Bel Ombre begonnen. Die Academy sieht zunächst Catering- und Housekeeping-Kurse mit theoretischen und praktischen Modulen vor und wird ihren Lehrplan im nächsten Schritt um zusätzliche Berufsfelder erweitern. Das Projekt offeriert jungen Menschen aus der Region die einmalige Chance, eine erstklassige, vergütete Ausbildung und die Möglichkeit, einer späteren Festanstellung zu erhalten. Aus Sicht von Heritage Resorts bietet dieses Projekt den Einheimischen berufliche Entwicklungsmöglichkeiten und erleichtert die Suche nach qualifiziertem Personal, das mit den Qualitätsstandards des Hauses vertraut ist.

Effiziente Abfallentsorgung
Seit April diesen Jahres arbeiten die Heritage Resorts mit einem neuen Konzept zur effizienten Abfallentsorgung. Die beiden Luxushotels Heritage Awali und Heritage Le Telfair entsorgen ihre Abfälle jetzt in Entsorgungszentren vor Ort, in denen ein speziell geschultes Team die Abfälle sortiert. Die verschiedenen Abfallarten werden an zertifizierte Recyclingunternehmen weitergeleitet. Ziel ist es, so viel wie möglich zu recyceln, um die Deponiemenge zu reduzieren, aber auch sicherzustellen, dass der Abfall zu 100% recyclebar ist. Mit der genauen Ermittlung der monatlichen Abfallmenge sollen schrittweise Ziele für eine weitere Abfallreduzierung festgelegt werden.

Maßnahmen gegen Lebensmittelverschwendung
In den nächsten Wochen wird Heritage Resorts in Zusammenarbeit mit der Organisation FoodWise eine weitere Initiative starten. Übriggebliebenes Essen (insbesondere von Hotelbuffets) wird über wohltätige Organisationen an Bedürftige verteilt. Diese Initiative wirkt nicht nur der Lebensmittelverschwendung entgegen und reduziert Treibhausgasemissionen, sondern kommt auch den ärmeren Menschen zu Gute. Laut FoodWise wird aktuell ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel vernichtet. Mit der Verwendung dieser Lebensmittel könnte die hungernde Bevölkerung gleich vierfach ernährt werden. Seit 2015 hat der Verein 15 Tonnen Lebensmittel vor der Deponie bewahrt und 60.000 Mahlzeiten an Bedürftige ausgegeben.

Mittendrin in der Donaustadt

Barceló Budapest eröffnet im Herzen der ungarischen Hauptstadt – Parlament, Synagoge und das Donauufer sind fußläufig zu erreichen

Das Barceló Budapest ist ab sofort eröffnet. Der neueste Zugang der spanischen Barceló Hotel Group mit Sitz auf Mallorca befindet sich im historischen Zentrum von Budapest in Ungarn, im sechsten Bezirk von Terézváros, wenige Gehminuten von der St.-Stephans-Basilika und des Donauufers entfernt. Das Designhotel verfügt über 179 Zimmer und Suiten teils mit Terrasse und herrlichem Blick auf die Stadt. Ein Buffetrestaurant, welches auch traditionelle Geschmacksnoten bietet, eine Lounge-Bar, drei Tagungsräume für Veranstaltungen mit bis zu 210 Personen und ein Fitnesscenter, welches rundum die Uhr geöffnet hat, runden das Angebot ab. Durch die zentrale Lage ermöglicht das Barceló Budapest die lebhafte Hauptstadt Ungarns nach Herzenslust zu erkunden. Die Donaumetropole wurde 2019 als „Beste europäische Destination“ von der Tourismusorganisation European Best Destination (EBD) ausgezeichnet. Das Hotel ist von Museen, Kunstgalerien, Cafés und Restaurants umgeben und befindet sich zudem in der Nähe des nächtlichen Vergnügungsviertels sowie historischen Sehenswürdigkeiten und symbolträchtigen Gebäuden wie dem Parlament und der Budapester Synagoge. Die Übernachtungspreise beginnen bei 79 Euro für zwei Personen im Doppelzimmer mit Frühstück.

Adam’s Bucket List

1. MALLORCA

Wenn es einen Ort gibt, an dem sich die Natur frei entfalten kann, dann ist das: Pla de Mallorca. In der Finca Serena, die im Mai 2019 eröffnen wird, besticht der Luxus des Einfachen. Auf über 40 Hektar findet der Gast Olivenbäume, Zypressen, Lavendel, Zitronenbäume, Kiefern und eine riesige Weinanbaufläche, auf der einheimische Rebsorten wie Callet, Prensal Callet, Giro Ros und Monastrell wachsen. Hier ist Ruhe, Genuss, Erholung und Tarnkappenluxus garantiert.
www.fincaserenamallorca.com

2. ROVINJ

Ein Ort, an dem das Meer auf den Park trifft, und der Park auf die Stadt – das sind drei Elemente, die sich perfekt in das neue Luxushotel Grand Park Hotel Rovinj einfügen. Geniessen, Schlemmen und Schlendern, das kann man ausgezeichnet entlang der Promenade Lungomare Plaza. Exkulsive Geschäfte, Restaurants und Bars umgeben das Quartier. Von dort aus geniesst man einen prächtigen Blick auf die Yachten und Boote, die in der neuen Fünf-Sterne-Marina vor Anker liegen.
www.maistra.com

3. ROM

La Dolce Vita! The First Roma Dolce ist ein neues Boutique-Hotel an der belebten und berühmten Via del Corso. Es befindet sich in einem klassischen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert, das vom berühmten italienischen Architekten und Stadtplaner Giuseppe Valadier entworfen wurde. Valadier ist bekannt für das elliptische Design der Piazza del Popolo, dieses Design spiegelt sich in diesem Haus wider.
www.thefirsthotel.com

4. BERLIN

Mit knapp 50 Zimmern wurde Sir Savigny als winzige Oase im geschäftigen Treiben Berlins konzipiert. Die Zimmer und Suiten bieten eine friedliche, ruhige Umgebung für grosse Träume. Besonders frisches Leinen aus 300-Faden-Baumwolle und ein Wahlmenü für das perfekte Kissen sind einfach traumhaft. Wenn man ausgehungert von der Berliner Sehenswürdigkeiten-Tour zurückkehren, verbindet Sie die Dial-a-Burger-Taste im Zimmer direkt mit dem hoteleigenen Restaurant «The Butcher». Wie treffend.
www.sirhotels.com

Photos Copyrights: © SIR-Hotels, The first hotel, Maistra, Finca Serena Mallorca

Sri Lanka

Mehr als Tee und Ayurveda

Sri Lanka hat die Form einer aufgestellten Handfläche! Ich habe mir vorgenommen, diesem Land aus der Hand zu lesen. Wenn ich reise, dann will ich immer Genuss mit Abenteuer verbinden. Das zieht sich von der Auswahl des bereisten Landes, über die Quartierwahl, bis hin zu den Transportmitteln und meinen Aktivitäten. Es soll immer von allem etwas dabei sein. So habe ich mir Sri Lanka als zu entdeckende Destination ausgewählt. Für seine kultivierten Teeplantagen und Körperreinigenden AYURVEDA-KUREN ist das Land international bekannt, aber die Insel südöstlich von Indien hat noch sehr viel mehr zu bieten und das wollte ich herausfinden.

Um in 12 Tagen einen umfassenden Querschnitt des Landes erleben zu können, habe ich meine Quartiere bei Uga Escapes gebucht. Diese Hotelgruppe steht im Eigentum einer industriellen Familie, die von der Produktion von Safes über Sicherheitseinrichtungen ins Baugewerbe für Infrastruktur eingestiegen ist und seit 2012 mittlerweile 5 wunderschöne Hotelanlagen quer über die ganze Insel verteilt betreibt.
Bei der Autofahrt von der Hauptstadt Colombo in die Nord-Zentralprovinz Anuradhapura inmitten des kulturellen Dreiecks Sri Lankas drückt mich die Müdigkeit nach dem langen Flug. Allerdings schaukelt mein Fahrer das Vehikel so gekonnt durch den Verkehr, dass ich bald ins Traumland sinke und erst in der Oase von Ulagalla wohlgelaunt in die Sonne blinzle.

ULAGALLA

Ich werde in ein 150 jahre altes wunderschönes Herrenhaus geführt und mit einer Zeremonie, die mir Glück und Freude bringen soll, herzlich wilkommen geheissen. Auf zirka 23 Hektar verteilen sich 25 luxuriöse Villen, die mich mit ihren jeweils 200 m2 zu einer Entdeckungsreise im Inneren der «Wohlfühloase« einladen. Jedes einzelne Haus ausgestattet mit eigenem Pool und einer atemberaubenden Flora und Fauna vor der Türe unterstreicht die Position von Uga Escapes als Vorreiter für nachhaltigen Luxus-Tourismus auf Sri Lanka. Die Fortbewegung auf dem Grundstück erfolgt mit Elektro-Carts oder dem Fahrrad. Ich schwelge im Glück, da mir die bunte Vogelwelt in den abgeernteten Reisfeldern augenblicklich die Gedanken an meinen gestressten Alltag nehmen. Obwohl auch hier im Naturparadies Wlan und Mobilnetz funktionieren, lege ich rasch mein Telefon beiseite, um geniessen zu können, was durch Menschenhand noch nicht vedorben wurde. In den hohen Bäumen erblicke ich kopfüber schlafende Flughunde, die erst in der Dämmerung auf Insektenjagd gehen. Leguane, Pfaue, Schildkröten und eine sich durch die Bäume schwingende Affenfamilie zaubern ein zufriedenes Lächeln in mein Gesicht. Die drei Tage, die ich spazierend, radfahrend und lesend in dieser Idylle verbringe, vergehen viel zu schnell. aber mein nächster Programmpunkt wartet auf mich, da ich ja nicht nur relaxen will, sondern auch meinen Körper mit Aktivitäten in den Ferien fordern möchte.

UGA BAY RESORT

An der Ostküste der Insel checke ich in das familienfreundliche Uga Bay Resort ein. Da die noch sehr junge Hotelanlage halbkreisförmig errichtet wurde, hat man von jedem Studio den Blick in den innenliegenden Garten und auf den Ozean. Der Bucht vorgelagert befindet sich ein Korallenriff. Ein Traum für Schnorchler und Muschelsucher. Bei meinem Strandspaziergang beobachte ich nicht nur glückliche im Wasser planschende Jugendliche, die mit ihren Spielereien sich gegenseitig zu beeindrucken versuchen, sondern Menschen aller Altersgruppen, denen man die Freude über das kühlende Nass mit den sanften Wellen deutlich ansieht.

Eine Ansammlung von Fischerbooten erregt meine Aufmerksamkeit und schon werde ich von einem alten Fischer angesprochen und eingeladen, mir am nächsten Morgen die Aufteilung des Fangs und den Handel mit den frischen Fischen anzusehen. Ein grandioses Spektakel, das man unbedingt erleben sollte. Am Nachmittag verdunkelt sich plötzlich der Himmel über dem Palmenhain und ein Gewitter braut sich zusammen, dass man meinen möchte, der Weltuntergang sei nahe. Jedoch zieht das Wetter aufs offene Meer hinaus und die Farbkulisse des dunkelgrauen Himmels über dem aufgerauten Meer vor dem gelblichen Sandstrand ermöglicht mir das beste Foto meiner Reise.

CHENA HUTS BY UGA ESCAPES

Dass Sri Lanka über eine beeindruckende Tierwelt verfügt, wird mir in meinem nächsten Quartier „Chena Huts“ (by Uga Escapes) im Südosten der Insel bewusst. Schon auf der Fahrt dorthin hat sich ein mächtiger Elefantenbulle quer über die Strasse gestellt und somit den gesamten Verkehr blockiert. Mit einem abgebrochenen Zweig sich die Fliegen von den Flanken schlagend, harrt er im Schatten eines grossen Baumes aus und wartet, dass die staunenden Autofahrer ihm Obst vor die Füsse werfen, damit er sie ungeschoren vorbeifahren lässt. Die luxuriösen Bungalows von Chena Huts liegen angrenzend an den Yala Nationalpark. Unaufdringlich einfühlsam in die Busch- und Baumlandschaft eingewebt, bietet diese Anlage alles, was das Herz des guten Geschmacks begehrt. Auf der Terrasse des Haupthauses geniesse ich die hervorragenden Speisen, serviert von freundlichem und kompetentem Personal. Dabei gleitet mein Blick auf eine vor dem Meer vorbeitrottende Büffelfamilie und zwei Pfauenhähne, die um die Gunst der grauen Pfauenhenne buhlen. Abermals ein Moment, an dem man einfach „auf die Pausetaste“ drücken will. Dies passiert mir während der nächsten zwei Tage, an denen wir mit dem Geländewagen Safaris duch den Naturpark unternehmen, noch öfter. Zum Beispiel, als wir an der Alligatormutter vorbeifahren, die ihre Jungen in ihrem Maul vor bösen Fressfeinden schützt, oder als wir neben einem Busch parken, in dem ein mächtiger Adler sein am Boden huschendes Mittagessen beobachtet. In diesen Augenblicken fühlt man sich so klein und dankbar, dieses Naturschauspiel erleben zu dürfen.

UGA RESIDENCE

Den Abschluss meiner 12-tägigen Sri-Lanka-Tour verbringe ich in der Uga Residence, im Zentrum von Colombo. Während die Stadt chaotisch pulsiert und unzählige Tuk Tuks sich wie Bienen in ihrem Stock geschickt durch den Verkehr winden, schwimme ich ein paar Längen in dem eleganten Pool, umrandet von Arkaden-Gängen. Die abendliche Streetfood Tour, welche vom Hotel organisiert wird, befeuert wieder meine Abenteuerlust. Ich werde in Teile der Stadt geführt, die eigenständig zu erforschen ich mich nie getraut hätte. Ebenso verkoste ich Spezialitäten, die in kleinen mobilen Kochstellen an der Strasse zubereitet werden. Die Menschen freuen sich und bringen unendlich viel Zuneigung entgegen, wenn man sich für ihre Kultur, ihr Land und ihr Leben interessiert. Aber die grösste Freude über all diese wunderbaren Erfahrungen auf der handförmigen Insel darf ich haben. Die Wilkommens-Zeremonie in meinem ersten Quartier hat mir tatsächlich Glück und Freude gebracht!

Mehr Infos zur Streetfood-Tour finden Sie hier: www.pepper.life/experience/colombos-street-food/

Uga Escapes – das sind fünf unverwechselbare Boutique-Hotels auf Sri Lanka: Ulagalla, Jungle Beach, Uga Bay, Residence und das neueste Mitglied Chena Huts. Vom Safari-Urlaub im Dschungel, den kulturellen Schätzen vergangener Dynastien über Schnorcheln und Wellness am tropischen Strand bis hin zu edlen Tagen in der Residence im Herzen von Colombo – Uga Escapes öffnet die Tür zu einer ganz besonderen Reise durch Sri Lanka. Ihre mit Bedacht gewählte Lage macht die Hotels zum idealen Ausgangspunkt, um die Vielfalt des Landes zu entdecken. Die Lotusblume im Logo steht als Wahrzeichen für die Philosophie der sehr individuellen Hideaways: Gästen ein authentisches Reiseerlebnis ermöglichen und zugleich zum Schutz des reichen Erbes der Insel beitragen. Biologische Baumaterialien, Solar- und Wasseraufbereitungsanlagen, die Verwendung von Lehm und Glas statt Plastik und der biologische Gemüseanbau sind nur einige Standards von Uga Escapes.
www.ugaescapes.com