Category

Passion

Category

Alf Heller’s Style

VERSACE

Die Opulenz der Neunziger ist zurück. Dieser Morgenmantel im ikonischen Barocco-Print ermöglicht ADAM den luxuriösen Start in den Tag. Wie in Giannis Zeiten spielt das Modehaus mit den ausdrucksstarken Mustern ihrer unverwechselbaren Heritage.
versace.com

OMEGA

Das perfekte Sammlerstück für ADAM – die Omega Constellation „De Luxe“ von 1956. Hier ist alles Gold, was glänzt. Typisch Omega: viele handgearbeitete Details und das ultrapräzise Laufwerk.
omegawatches.com

GUCCI

ADAM spielt für sein Leben gern, und wenn er es mit Stil tun kann, ist der Tag perfekt. Dieses ledergebundene klassische Backgammon-Set von Gucci aus den Siebzigern ist aufwendig von Hand gearbeitet und erfüllt erlesene Spielerträume.
gucci.com

DIPTYQUE PARIS

„A“ wie aromatisch würzig. In den 1960er Jahren machte eine neuartige Duftsubstanz Furore: Patschuli. Sie stand für Freiheit, eine neue Spiritualität mit viel Nähe zur Natur. Raffinesse für die Haut und mich.
diptyqueparis.com

LOUIS VUITTON

Der Louis Vuitton Überseekoffer ist auch als Wohnaccessoire ein stilsicherer Wert. ADAM setzt das seltene Fundstück mal als Bar, Sideboard oder Salontisch in Szene. Stauraum stylischer gestalten geht nicht.
louisvuitton.com

ALF HELLER

Alf Heller liebt und lebt in Zürich. Wenn es um die schönen Dinge im Leben geht, schlägt sein Herz höher. Er ist ein wegweisender Stilnavigator und kreiert Beauty- und Styletrends. Der Ausdruck seiner Ästhetik ist unverwechselbar. Er arbeitet als Moderator, Stylist und Entertainer.
www.alf-heller.ch

Photos Copyrights: Omega, Versace, Gucci, MCM, Balenciaga, Louis Vuitton

Der Fotofürst – Albert Watson

Über Hundert Titel der Vogue stammen aus seiner Linse und zahllose erfolgreiche Werbekampagnen für Firmen wie Prada und Chanel tragen seine Handschrift.

Helena Christensen, Michael Jackson, Alfred Hitchcock, Jack Nicholson, Mike Tyson, Mick Jagger, Johnny Depp, Steve Jobs – 
seine ikonischen Porträts von Supermodels, Rockstars und Royals, Filmlegenden und anderen Celebrities haben Albert Watson berühmt gemacht, denn seine Bilder sind einfach aussergewöhnlich.

Seinen Durchbruch hatte Watson 1973 mit einem Bild, das er noch immer für das wichtigste seiner Karriere hält: Alfred Hitchcock mit einer gerupften Gans. Seitdem hat er abertausende von Filmen belichtet und dabei fast jedes Genre bedient. Souverän wechselt er zwischen Portrait, Landschaftsfotografie, Bildreportage und Modefotografie. Während viele seiner Kollegen einen bestimmten Look entwickeln oder sich auf ein bestimmtes Thema fokussieren, sucht Watson stets für jede neue Aufgabe die perfekte Lösung. Mit dem Bildband „Marocco“ erschafft er eine visuelle Hymne an das Land und seine Leute. Er fotografierte die Socken des mumifizierten Pharaos Tut-ench Amun und portraitierte mit Leidenschaft Menschenaffen. Zuletzt erforschte er das Phänomen Las Vegas in all seinen Facetten mit provokanten Aktaufnahmen, atmosphärisch dichten Ansichten nächtlicher Motels oder einsamen Billboards in der Weite Nevadas.

Grace Jones setzte er nackt auf den Rücken ihres damaligen Lebensgefährten Dolph Lundgren und stellte dabei Rassenfragen und Geschlechterkampf spielerisch auf den Kopf. Die gerade mal 19-jährige Kate Moss lichtet er nackt auf dem Boden kauernd ab, was sofort einen Schutzinstinkt im Betrachter auslöst. Seine Bilder suchen stets die Kommunikation mit dem Betrachter. Egal, ob er die Reichen und Berühmten fotografiert oder Schlangenbeschwörer in Nordafrika, Baumwollfarmer in Benin oder die einsame Küste Schottlands ablichtet – seine Bilder ziehen in den Bann. Kein Wunder gehört der in Schottland geborene und in New York lebende Fotograf zu den ganz Grossen seines Fachs. Seine Aufnahmen von Sade, Mick Jagger und Jack Nicholson gelten als Ikonen der Fotografie, die sich durch ihre raffinierte Komposition und aussergewöhnliche Lichtführung auszeichnen. Mit ihnen legte er die Messlatte für Porträtfotografie hoch und stilisierte sich selbst zu einer Ikone in diesem Genre.

BASICALLY I’M ALWAYS LOOKING FOR THINGS. ANY GOOD PHOTOGRAPHER SHOULD ALWAYS BE LOOKING FOR SOMETHING, YOU KNOW.

Photos Copyrights: Albert Watson,
Portrait Watson: Gloria Rodríguez

Ode in Blau

Seit jeher verweisen die Zeitmesser „Fifty Fathoms“ auf die enge Beziehung zur Unterwasserwelt. Im Rahmen der „Bucherer Blue Editions“ zelebriert Blancpain nun mit einer Sonderedition in Blau auch die langjährige Partnerschaft mit Bucherer.

Als 1735 in Villeret die heute älteste Uhrenmarke der Welt von Jean-Jacques Blancpain gegründet wurde, war dies der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte. Durch exzellente Produkte und stetige Innovationen wuchs die Schweizer Manufaktur nicht nur schnell zur grössten der Region, sondern führte in den 1950er-Jahren auch zur Entwicklung einer Ikone mit Strahlkraft bis in die Gegenwart: die „Fifty Fathoms“. Ihres Zeichens die erste moderne Taucheruhr, die aus der Leidenschaft für die Unterwasserwelt des damaligen Geschäftsführers Jean-Jacques Fiechter und dem Mitbegründer der französischen Kampfschwimmereinheit Robert „Bob“ Maloubier entstanden war. Eine Leidenschaft, die bis heute ihren Ausdruck in dem grossen Engagement für den Schutz der Ozeane findet – sei es durch Unterstützung von Aktivitäten und Initiativen oder der Mithilfe zur Schaffung von Meeresschutzgebieten.

Blancpain goes Bucherer Blue Editions

Als Teil der jüngsten „Fifty Fathoms“-Kollektion lancierte Blancpain nun die beinahe gänzlich in Blau gehalten Sonderedition „Fifty Fathoms Bathyscaphe Flyback Chronograph“, die damit die Reihe „Blue Editions“ von Bucherer erweitert. Blau – als Symbol für die faszinierenden Meerestiefen, aber auch als Hommage an die langjährige Zusammenarbeit mit Bucherer, die auf dem stetigen Streben nach Perfektion basiert. Der Zeitmesser aus Keramik und einem Durchmesser von 43 mm verfügt über einen satinierten Stundenring und einen Rotor mit Bucherer Gravur, Flyback-Funktion, Datumsanzeige und ein Manufaktur-Automatikwerk mit 50 Stunden Gangreserve. Kurz und gut: Eine Uhr für Kenner – zu Wasser und zu Land.

Copyrights: Bucherer AG & Blancpain

The hidden garden

Pop-up Restaurant The hidden garden in Zürich mit deutschen Weinen und orientalischen Speisen von The Hide Hotel Films

Zürich, 11.07.18. Orientalisches Flair im Pop-up im Zürcher Restaurant Smith and de Luma: In Zusammenarbeit bieten das Deutsche Weininstitut (DWI) und das The Hide Hotel Flims vom 19. Juli bis 11. August im Pop-up Restaurant The hidden garden ein kulinarisches Erlebnis der besonderen Art: Eine Auswahl von zwanzig deutschen Weinen und orientalisch inspirierte Gerichte vom „Küchenrocker“ Adrian Tschanz vom The Hide Hotel Flims.

Das neue Mountain Hideaway, das am 15. Dezember 2018 in den Schweizer Alpen seine Türen öffnet, steckt hinter dem Gastronomiekonzept des Pop-ups. „Wir möchten im The hidden garden schon einmal Lust auf unser Hotel machen“, so Daniel Mani vom The Hide Hotel Flims. „Die Gäste können so bereits einen Eindruck der Küchenausrichtung und des Interieur-Stils des Hotels gewinnen und unsere orientalisch inspirierten Gerichte passen hervorragend zur Aromatik deutscher Weine, da sie grossartig mit deren spezieller Würzigkeit und Schärfe harmonieren.“

Um Geniessern die Möglichkeit geben, unkompliziert die Vielfalt der Weine aus Deutschland zu entdecken, bietet The hidden garden 20 ausschliesslich deutsche Weine aus neun Anbaugebieten by the glass – ein Angebot, das schweizweit einzigartig ist. „In unserem Pop- up kann der Gast deutsche Weiss-, Rosé- & Rotweine kennen lernen, von Schaumwein bis Dessertwein, auch aus unbekannteren Rebsorten wie Silvaner und Scheurebe. Bei der Auswahl steht ein Sommelier mit Rat und Tat zur Seite, lässt auch probieren, so dass der Gast sich dann für den Wein entscheiden kann, der ihm Freude macht“, so Ulrike Lenhardt vom Deutschen Weininstitut.

Am Mittag stehen im Pop-up kleinere, leichte Gerichte wie Fattoush, ein israelischer Brotsalat, oder Hummus mit marinierter Feta zur Auswahl. Abends komponiert Adrian Tschanz ein wöchentlich wechselndes, spannendes Menü, so zum Beispiel einen Artischockensalat mit Salzzitrone zur Vorspeise, Dorade oder Borek Cigarras als Hauptgang und ein Milchreis mit Kardamom und Rosenwasser als süsser Abschluss. Alle Gerichte können auch immer vegetarisch oder vegan bestellt werden. Dazu hat der Gast die Auswahl zwischen knackig- frischen oder mineralisch und gehaltvollen Rieslingen, cremigen Weiss- und Grauburgundern, Silvaner, Scheurebe und feinen Pinot Noirs bis hin zu einer spannenden Rotwein-Cuvée. The hidden garden bietet so die einzigartige Möglichkeit, eine grosse Bandbreite an deutschen Weinen aus nahezu allen Anbaugebieten, unterschiedlichster Rebsorten und – wie im Falle des „Pet Nat“ – auch aktuelle Trends aus dem Weinland Deutschland kennen zu lernen.

The hidden garden befindet sich im Aussen- und Event-Bereich innen des Restaurants Smith and de Luma, das in der Zeit des Pop-ups Sommerpause macht. Die Gäste können es sich in einer Lounge mit kleinen Tischen für den Abend zu Zweit oder im Freundeskreis gemütlich machen oder alternativ im überdachten Restaurant-Bereich, stimmungsvoll dekoriert mit orientalischen Tüchern, frischen Gewürzen, Windlichtern und stilvollem Mobiliar.

Photo Copyrights: The hidden garden

Hublot hält die magische Zeitlosigkeit des Hotel du Cap-Eden-Roc fest

12. Juni 2018, Cap d’Antibes (Frankreich) – Die Kooperationspartner Hublot und Hotel du Cap-Eden-Roc stellen eine auf fünfzig Stück limitierte Auflage des Classic Fusion Aerofusion Chronograph Eden vor.

Diese einzigartige Kreation weckt magische Erinnerungen und verbindet Tradition mit Innovation.
Sie ist das Ergebnis einer beispiellosen Zusammenarbeit zwischen Luxusuhrmacherei und feinster Hotellerie. Mit dem Classic Fusion Aerofusion Chronograph Eden-Roc tritt nun auch Hublot der exklusiven „Eden Being“-Kollektion bei.
Im Zeichen kunstvoller Verschmelzung kombiniert Hublot verschiedene natürliche Elemente und bringt die Welt der Luxusuhren mit der Welt der Hotellerie zusammen.
Das Resultat ist eine wunderbare Hommage an einen legendären Ort, an dem Künstler, Schriftsteller, Filmstars, Könige und andere bedeutende Persönlichkeiten im Laufe der Jahrzehnte Inspiration gesucht und gefunden haben.

„Bei Hublot lassen wir aus der Begegnung verschiedener Welten einzigartige Produkte entstehen. Das Hotel du Cap-Eden-Roc ist einer jener mythischen Orte, deren Name allein ausreicht, um sofort Träume und Erinnerungen hervorzurufen. Heute werden diese Momente mit einem Hublot-Zeitmesser festgehalten.“

Ricardo Guadalupe, CEO Hublot

Elegante Erscheinung

Der Classic Fusion Aerofusion Chronograph Eden-Roc präsentiert sich in seinem schwarzen Dinnerjacket aus polierter, glänzender Keramik betont entspannt.
Inspiriert von den Farben des Mittelmeers sind Marker, Zeiger und Stundenzähler alle in eleganten Blautönen gehalten.
Am Handgelenk wird die Uhr mit einem Armband aus gealtertem, blauem Leder oder aus perforiertem, schwarzem Kalbsleder mit blauer Steppnaht getragen.
Der Sekundenzähler bei 3 Uhr erinnert an den ikonenhaften Rettungsring des Hotel du Cap- Eden-Roc. Über ebendiesen Rettungsring und den natürlichen Meerwasserpool hinaus schweift der Blick weit aufs Meer, dessen Blautöne die Farben der Uhr inspiriert haben.
Das automatische skelettierte Chronographenwerk HUB1155 besitzt eine Gangreserve von zweiundvierzig Stunden.

„Eleganz, Luxus, Tradition und Innovation sind die zentralen Themen unserer Kooperation mit der Firma Hublot, mit dem Ziel ein einzigartiges und zeitloses Produkt zu schaffen.“

Philippe Perd, General Manager und Chief Project Development Officer, Oetker Collection

Der Classic Fusion Aerofusion Chronograph Eden-Roc wurde in einer limitierten Auflage von nur fünfzig nummerierten Exemplaren hergestellt. Er wird in einer Schachtel aus lackiertem Mahagoni präsentiert, die stilisiert den Anlegepier des Hotels darstellt, der sich in das unendliche Blau der mit Booten gesprenkelten Mittelmeerbucht erstreckt.

Photo Copyrights: Hublot

Don’t crack under pressure

Muhammed Ali war Sportler des Jahrhunderts und eine Boxlegende. Ihm zu Ehren lanciert Tag Heuer die limitierte Armbanduhr CARERRA Special Edition in London – eine ungeahnt schweisstreibende Angelegenheit im exklusiven Boxclub BXR.

So hat sich Boxlegende Muhammad Ali Zeit seines Lebens gefühlt? Die ganze Energie ist aus dem eigenen Körper entwichen, man fühlt sich ausgepowert, Schweissperlen am ganzen Körper, die Muskulatur in Armen und Beinen brennt, und beide Fäuste schmerzen vom wiederholten Eindreschen auf den zentnerschweren Boxsack. Der dunkelhäutige Gary Logan, Head of Boxing im exklusiven Boxclub BXR in London und selbst 20 Jahre als Profiboxer aktiv, hat uns über zwei Stunden geschlaucht. Jetzt hält er am Ende der Trainingslektion mit einem strahlenden Lächeln aufmunternde Worte für uns erschöpfte Boxlaien bereit, die sich unter seiner Aufsicht abgerackert haben: «Don‘t crack under pressure!» Seine Worte sind verbale Aufmunterung pur. Und gleichzeitig der imperative Slogan von TAG Heuer, wenn es um deren Engagement im Sportsektor geht. Denn ein berühmter Markenbotschafter der Schweizer Uhrenmarke ist niemand geringerer als Boxlegende Muhammad Ali.

Als eine der bekanntesten Persönlichkeiten in der Sportgeschichte war Ali Zeit seines Lebens Kämpfer und Showman zugleich. Von seinem Olympiasieg 1960 in Rom bis zu seinem Tod am 3. Juni  2016 galt er als Ausnahmekönner und Vorbild für viele Boxergenerationen nach ihm.

Ehrentitel wie Sportler des Jahrhunderts machten Ali für die Nachwelt unsterblich. Selbst wenn man heute in London im Boxring steht und eine harte Sparring-Runde absolviert, kann man sich in Gedanken kaum dagegen wehren, dass einem der wohl legendärste Ali-Spruch in den Sinn kommt: «Float like a butterfly, sting like a bee», schiesst es einem während der Trainingssession im Boxring immer wieder durch den Kopf. Leichter gesagt als getan! Später am Abend treffen wir dann den ehemaligen Boxchampion Larry Holmes, der uns einen lebhaften Einblick in die Fähigkeiten eines Muhammad Ali gibt.
«Ali lehrte mich im Sparring, wie man im Kampf möglichst wenig getroffen wird», erklärt der Schwergewichtsweltmeister von 1978 und langjähriger Trainingspartner von Ali. Ungern erinnert sich Holmes auch an den historischen Kampf, als er als amtierender Weltmeister seinen Freund Muhammad Ali im Oktober 1980 in Las Vegas besiegte: «Ich wollte eigentlich nicht gegen ihn kämpfen», erklärt Holmes, «aber es war viel Geld im Spiel und Ali wollten den Fight unbedingt». Viel lieber als an den Kampf erinnert sich Holmes heute an die Beweglichkeit und Geschmeidigkeit von Ali im Boxring, die ihn zur Legende werden liessen.

So lebt Muhammad Ali über Geschichten und als Markenbotschafter von TAG Heuer in vielen Herzen weiter – und wird mit der TAG Heuer Carrera Muhammad Ali Limited Edition an diesem Abend in London geehrt. Auf dem Zifferblatt der präsentierten Armbanduhr prangt die unverkennbare Unterschrift von Muhammad Ali bei sechs Uhr.

Und auch sonst nimmt der sportlich-elegante Zeitmesser in vielen Details Anleihe am Boxgeschehen. Auffälligstes Merkmal des an die legendäre Stoppuhr Heuer Ringmaster von 1957 angelehnten Uhrendesigns sind zwei farblich abgesetzte Ringe um das blaue Zifferblatt, die mit verschiedenen Skalen Zeiten von Boxkampfrunden für Amateur- und Profiboxkämpfe anzeigen.
Bedient wird der Zeitmesser der Calibre 5 Automatikuhr mit 38 Stunden Gangreserve über eine spezielle Krone bei zehn Uhr, die mit einer glänzend rot lackierten Linie auf sich aufmerksam macht. Der wahre Clou findet sich aber auf der Rückseite des Gehäuses.

Hier haben die Uhrmacher von TAG Heuer das Konterfei von Muhammad Ali in Sparringpose einziseliert, inklusive der Unterschrift der Legende. Der Listenpreis von 2’800 Franken für das limitierte Stück scheint angesichts der feinen Machart dieses Meisterwerkes absolut gerechtfertigt. Nur leider ist das gute Stück bereits weltweit ausverkauft.
Aber wer auf Alis berühmten Spuren wandelt – oder so wie wir im Boxring seiner Aura näherkamen –, der weiss spätestens jetzt: Ohne Schweiss kein Preis. Bestimmt lässt sich die TAG Heuer Carrera Muhammad Ali Limited Edition bei einem guten Uhrenhändler auftreiben. Wir jedenfalls denken darüber nach, aber erst wenn der Muskelkater wieder weg ist.

Photos Copyrights: TAGHeuer, Thomas Borowski

Der Tausendsassa

Seine Arbeiten kennt jeder – getuscht, gepixelt, mit einer gehörigen Portion Surrealismus und definitiv unverkennbar: Die Objekte des Mailänder Designers Piero Fornasetti. Die heute nichts an ihrer Faszination eingebüsst haben.

Keiner konnte die Grenzen zwischen Objektdesign, Kunst und alltäglichem Gebrauchsgegenstand so meisterlich verwischen, wie er es tat – Piero Fornasetti. Am 10. November 1913 in Mailand als eines von vier Geschwistern in eine Unternehmerfamilie geboren, faszinierten ihn die Künste schon von klein auf. Dabei sollte es sich später als Glück erweisen, dass sich sein Bruder dazu bereit erklärte, das Familienunternehmen weiterzuführen und damit Piero den Weg für ein Kunststudium frei machte. Doch die Studienzeit in Brera währte nicht lange, wurde er doch bereits nach zwei Jahren, aufgrund fehlerhaften Verhaltens, der Schule verwiesen.

Als überzeugter Autodidakt und Künstler, der sich ohnehin nicht in eine eng gefasste Kunstgattung einordnen liess, sollte dieser Rauswurf seiner Karriere nur zuträglich sein. An der Mailänder Triennale, an der er im Jahr 1933 – gerade einmal 20 Jahre alt – seine selbstbemalten Foulards ausstellte, lernte er den Designer und Architekten Gio Ponti kennen und damit seinen ersten Förderer. Der Start für eine fruchtbare Zusammenarbeit, in der sie nicht nur Möbel, sondern auch ganze Interior-Konzepte entwarfen.

Die Muse

Ob Wildtiere, Schmetterlinge, Ausschnitte aus Zeitungsartikeln oder florale Muster – sie alle tummeln sich auf den so charakteristischen, getuscht oder gepixelten Aschenbecher, Lampen, Foulards, Geschirr oder Möbeln Fornasettis. Seine Bildsprache ist stark, unverkennbar und mit einer gehörigen Prise Humor und Surrealismus angereichert.

Dabei ist sein wohl berühmtestes Motiv auch denjenigen ein Begriff, denen Fornasetti nicht namentlich bekannt ist. Das Gesicht auf seinen Tellern. Es ist dies das Antlitz von niemand Geringerem als der einstigen italienischen Operndiva Lina Cavalieri. Die göttliche Sopranistin, die um 1900 als die schönste Frau der Welt galt und im Laufe ihres Lebens von unzähligen Gentlemen verehrt wurde, wovon gar sieben aus verzweifelter Liebe den freien Tod gewählt haben sollen. Und nicht umsonst beschrieb sie selbst der italienische Schriftsteller Gabriele d’Annunzio als „die höchste Offenbarung der Venus auf Erden“. Piero Fornasetti jedoch verfiel ihr erst posthum im Jahre 1952, als er zufällig in einem französischen Magazin blätterte. Seine Obessession für sie war deswegen keineswegs geringer. Im Laufe seines künstlerischen Schaffens erweckte er ihr Gesicht mehr als 350 Male wieder zum Leben – mit und ohne Monokel, keck blinzelnd, mit herausgestreckter Zunge, zur Hälfte als Totenschädel und in unzähligen Varianten mehr.

Die einzige Einzelanfertigung

Privat galt der geniale Künstler als ein Exzentriker, der sich durch eine ungemeine Unhöflichkeit auszeichnete und unter dessen Tyrannei auch sein Sohn Barnaba, den er als „einzige Einzelanfertigung“ bezeichnete, mitunter schwer zu kämpfen hatte. Seit dem Tod des Vaters im Jahr 1988 führt Barnaba Fornasetti das Unternehmen und damit das Erbe weiter. Mit grossem Erfolg, gelang es ihm doch, den Namen Fornasetti wieder in den Fokus zu rücken und zum Must-Have eines stilvollen Interiors zu erheben. Mögen die einen behaupten, Fornasettis Arbeiten seien nie modern gewesen, ebenso aber waren sie zu keinem Zeitpunkt nicht-modern.

Und so verbleibt frei nach Getrude Stein zu sagen: Fornasetti ist ein Fornasetti ist ein Fornasetti ist ein Fornasetti.

VIANASSATRE 
Via Nassa 3, 6900 Lugano, Switzerland

FORNASETTI STORE
MILANO
Corso Venezia 21A (corner via Senato)
20121 Milano, Italy

Photos Copyrights: Fornasetti

Lohnende Investments

IN DEN HERZSCHLAG DER MENSCHLICHEN KULTUR

Wahre Uhrenliebhaber schwören auf tickende Mechanik, den Herzschlag der menschlichen Kultur. Nur sie gewährleistet prinzipiellen Werterhalt. Als spekulative Anlageobjekte zur kurzfristigen Gewinnmaximierung taugen freilich nur wenige Armbanduhren aus aktueller Produktion. Der Grund: Alles, was sich beim Fachhandel kurzfristig beschaffen lässt, kann beim Verkauf höchstens den Einstandspreis bringen. Und selbst das nur mit sehr viel Glück. Anders sehen die Dinge bei perspektivischer Betrachtung aus. Allein schon wegen steigender Lohn- und Materialkosten werden Armbanduhren mit schöner Regelmässigkeit teurer. Beredtes Beispiel ist der legendäre Omega „Speedmaster Professional“. Von 1993 bis 2017 ist der Publikumspreis für die so genannte „Moonwatch“ mit Handaufzugs-Chronographwerk um circa das 3,3-fache gestiegen. Ähnlich verhalten sich die Dinge bei allen Klassikern fürs Handgelenk. Angefangen beispielsweise bei „Lange 1“ von A. Lange & Söhne über „Reverso“ von Jaeger-LeCoultre bis hin zur „Nautilus“ von Patek Philippe.

Freilich gibt es auch aktuelle Shootingstars, die, weil entweder streng limitiert oder aber ausgesprochen schwer, will heissen mit langer Wartezeit zu bekommen, eine unverzügliche Vermehrung des eingesetzten Kapitals versprechen. Aber wer trennt sich denn schon von einem derartigen Prachtstück, wenn man es am Ende mit reichlich Fortüne oder guten Beziehungen ergattert hat.
Fünfmal so lange wie üblicherweise dauert allein die Herstellung des Gliederbands der tiefschwarzen Royal Oak von Audemars Piguet. Grund für die zeitaufwändige Produktionsdauer ist leichte, antiallergische Keramik. Der harte Hightech-Werkstoff zeigt allem, was Kratzer machen möchte, die kalte Schulter. Am ausdruckstarken Kunstwerk mit ewigem Kalender, astronomischer Mondphasenindikation und Wochenanzeige können sich vorerst nur 100 Kunden erfreuen. Mehr Gehäuse und Bänder kann die Familienmanufaktur derzeit übers Jahr beim besten Willen nicht produzieren. Auf einen harten Boden sollte das Objekt mit der flachen Manufaktur-Automatik 5134 tunlichst nicht fallen. Der Werkstoff ist spröde und kann deshalb brechen.
Sollten die weltweit nur 50 Eigentümer der „LAB-ID Luminor 1950 Carbotech 3 Days“ während der ersten 50 Jahre nach dem Kauf ein Problem mit ihrer Hightech-Armbanduhr haben, liefert Panerai kostenlos eine neue. Das 49 mm grosse „Carbotech“-Gehäuse aus PEEK-Karbonfaser schützt ein Manufaktur-Handaufzugwerk mit drei Tagen Gangautonomie und rückwärtiger Gangreserveanzeige. Unter anderem dank Karbon kommt das Automatikkaliber ohne die üblichen flüssigen Schmiermittel aus. Silizium ist der Werkstoff für Ankerrad und Anker. Schliesslich findet Kohlenstoff auch beim tiefschwarzen Zifferblatt im Panerai-typischen Sandwich-Aufbau Verwendung.

2016 zelebrierte Patek Philippe den 
40. Geburtstag der sportiven „Nautilus“. Ihr Design stammt von Gérald Genta. Als die stählerne Ikone, Referenz 3700/1A, 1976 zum Preis eines Kleinwagens in den Handel gelangte, war sie alles andere als ein durchschlagender Erfolg. Das lag vielleicht auch an der polarisierend wirkenden Werbung. Einen grossen Schritt in die Zukunft brachte das 30. Jubiläum im Jahr 2006. Durch den Sichtboden des dreiteiligen Stahlgehäuses der 40-Millimeter-Referenz 5711/1A zeigte und zeigt sich das tickende Innenleben in Gestalt des hauseigenen Automatikkalibers 324 SC. Für diese Armbanduhr führen Händler Wartelisten. Am Parallelmarkt wird deutlich mehr bezahlt als der offizielle Preis. Aber Thierry Stern denkt gar nicht daran, die Produktion aufzustocken.
1967 erhielt das Stahlgehäuse der „Submariner“ ein patentiertes Heliumventil. Und damit war die bis 122 bar wasser-
dichte „Sea-Dweller“ geboren. Das Unterwasser-Instrument richtete sich in erster Linie an Profi-Taucher. Zum 50. Geburts-
tag präsentiert Rolex eine neue 43-Millimeter-Version mit kratzfester Cerachrom-Drehlünette. Das Automatikkaliber 3235 mit beidseitig wirkendem Rotoraufzug und 70 Stunden Gangautonomie schützen 14 Patente. Pro Tag weicht die ganze Uhr maximal -2 und +2 Sekunden von der Atomzeit ab. Die weltweite Garantie erstreckt sich über fünf Jahre. Bände spricht die Begehrlichkeit der Referenz 126600. Rolex müsste mehr produzieren, tut es aber ganz bewusst nicht.

Die Uhr-Revolution des 21. Jahrhunderts, vorgestellt am 14. September 2017 von Zenith, besitzt mehrere Gesichter. Und sie macht das obsolet, was Christiaan Huygens 1675 als Gangregler für tragbare Zeitmesser entwickelte: Unruh und metallene Unruhspirale. Die Zukunft gehört dem monolithischen, nur 0,5 mm hohen Sémon Oszillator. Das komplex anmutende, aus monokristallinem, temperaturstabilisiertem Silizium gefertigte Bauteil ersetzt nicht weniger als 31 mechanische Komponenten, oszilliert mit 15 Hertz, widersteht selbst stärksten Magnetfeldern und gewährleistet täglich maximal +/- eine Sekunde Gangabweichung während 48 Stunden. Trotz Hochfrequenz läuft das aus 148 Komponenten assemblierte Automatikwerk nach Vollaufzug 60 Stunden am Stück. Insgesamt werden weltweit nur zehn Uhrenliebhaber die „Unique Pieces“ einer Spezial-Edition der „Défy Lab“ mit nicht minder revolutionärem Gehäuse aus „Aeronith“, dem weltweit leichtesten Aluminium-Komposit-Werkstoff am Handgelenk tragen können. Die Frage nach dem Wertzuwachs stellt sich somit nicht.

 

 

 

 

 

ILLUSTRATION: HILBRAND BOS

Photos Copyrights: Hilbrand Bos, Audemars Piguet

Tic Tac Toe Trend

DRIES VAN NOTEN
Reversible Embroidered Velvet And Printed
Satin Bomber Jacket

FEAR OF GOD
New Era Embroidered Wool Baseball Cap

TOD`S
Cotton-Twill Shirt

CUBITTS
Herbrand Round-Frame Tortoiseshell
Acetate Optical Glasses

BUCHERER x TUDOR = Bucherer Blue Editions
Bronze, 43 mm, manufactured automatic movement, unidirectional rotating bezel, with extra leather strap

VALENTINO
Rockrunner Camouflage-Print Canvas,
Leather And Suede Sneakers

THOM BROWNE
Grey Slim-Fit Embroidered Herringbone
Wool Blazer

GUCCI
Leather-Trimmed Printed Monogrammed
Coated-Canvas Pouch

ALEXANDER MCQUEEN
Skinny-Fit Dégradé Stretch-Denim Jeans

Photos Copyrights: DRIES VAN NOTEN, FEAR OF GOOD, TOD`S , CUBITTS, GUCCI, VALENTINO, THOM BROWNE, BUCHERER x TUDOR, ALEXANDER MCQUEEN