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Henri Cartier-Bresson

Der Meister der SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE

Als Wegbereiter des modernen Fotojournalismus und Mitbegründer der Agentur Magnum gilt Henri Cartier-Bresson unbestritten als einer der grössten Fotografen aller Zeiten, der seit den 1930er-Jahren immer wieder neue Massstäbe zu setzen wusste.

Seine Bilder sind Ikonen der Fotografiegeschichte und wichtige Zeitzeugen, die um die Welt gingen. Der 1908 im französischen Chanteloup-en-Brie geborene Bresson war nicht nur ein begnadeter Fotograf, der die Fotografie selbst als Kunstform etablierte, sondern auch ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde. Dabei verstand Bresson seine Kamera als Skizzenblock, als Werkzeug der Intuition und Spontaneität. Seine Gabe, die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens im entscheidenden Augenblick einer Hundertstelsekunde einzufangen, sind dabei ebenso legendär wie unerreicht. Mit dem Bildband „Die Photographien – Henri-Cartier Bresson“ legt der Verlag Schirmer / Mosel den Klassiker in diesem Herbst neu auf. Ein wunderbares Zeugnis seines Schaffens, das mit von Henri-Cartier Bresson höchstpersönlich ausgewählten Hauptwerken aus den Jahren 1929 und 1979 begeistert.

… die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens …

… ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde …

 

 

 

 

Photos Copyrights: © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos / courtesy Schirmer/Mosel

David Guetta

Keiner hat die europäischen Single-Charts der letzten zehn Jahre stärker beeinflusst als David Guetta. Wir trafen den passionierten House-DJ und Musikproduzenten, der sich vom Scheidungskrieg mit ExFrau Cathy nicht bremsen liess und mit „Dangerous“, „Lovers Of The Sun“ und der Fussball-EM-Hymne „This One’s For You“ weiter Hit an Hit reihte, in Berlin. Nun tritt er am 19. Oktober im Zürcher Hallenstadion auf.

Die offizielle Euro-Hymne „This One’s For You“, die spektakulären Auftritte am Fuss des Eiffelturms sowie bei der Eröffnungs- und Schlussfeier haben den Erfolgshunger von David Guetta für 2016 noch nicht gestillt. Nun hat er rechtzeitig zu seiner Herbst-Tournee, die ihn nach Las Vegas, Ibiza und Zürich führen wird, dem Charles & Eddie-Soulklassiker „Would I Lie To You“ von 1992 ein modernes Sound-Kleid verpasst. Die elektronischen Beats haben dem Song – typischerweise für Guetta – nicht die analoge Seele geraubt. Das liegt auch an seiner Sängerwahl – in diesem Fall Chris Willis, mit dem 2002 der Aufstieg des Franzosen vom reinen Plattenaufleger- zum Popstar-DJ begonnen hatte.
Nach ihm und Sia hat er auf dem aktuellen Album „Listen“ mit Sam Martin ein weiteres Talent entdeckt. „Bevor wir zusammen ins Studio gingen, kannte ich nur die Songs, die er mit Maroon 5 geschrieben hatte, aber nicht seine Stimme“, erzählt der 48-jährige Pariser. „Als ich sie zum ersten Mal hörte, war ich total schockiert, denn sie ist unglaublich gut. Vor allem die Höhen haben mich umgehauen!“

Als Guetta mit 13 Jahren seine ersten Vinyl-Mixes zu machen und drei Jahre später als DJ zu arbeiten begann, war House noch eine Subkultur und undenkbar, dass jemand damit zu Ruhm kommen könnte. „Meine Eltern meinten deshalb zu meiner Berufswahl, das wäre doch kein Job, sondern eine absolute Katastrophe!“, erzählt er lachend.

Der rebellische Sohn fand es total cool, wie Club-DJs bei Piraten-Radios ihre Funk-Alben auflegten und aus der Kombination von elektronischer Musik und Hiphop den neuen Mainstream entwickelten, mit dem er, Avicii und Calvin Harris die heutigen Charts dominieren. Selbst, wenn die „Forbes“-Schätzung seines Jahreseinkommens auf 30 Millionen Dollar nur annähernd stimmt, müssen sich seine Eltern schon lange keine Sorgen mehr um das Auskommen ihres Sprösslings machen. Die Trennung und Kampfscheidung nach 24 Jahren Ehe hat allerdings schmerzlich in Erinnerung gerufen, dass Geld nicht alles ist. „Da habe ich einige der traurigsten Momente meines Lebens erlebt. Ich will mich aber nicht beklagen, nachdem die Jahre zuvor vor allem daraus bestanden hatten, in einer sexy Umgebung Partys zu feiern.“

Um sich abzulenken, macht Guetta neue Songs und legt weiter in schicken Clubs und gigantischen Arenen auf. „Sobald ich auf die Bühne gehe, vergesse ich alles – sogar mich selbst“, erklärt er und räumt ein, das könnte auch gefährlich werden. „Ich nehme jedoch keine Drogen, trinke nicht und rauche nicht. Ins Delirium steigere ich mich im Rausch der Musik und dank der Energie der Fans. Dieses Gefühl, einen einmaligen Moment mit der Menge zu teilen und mit ihr eins zu werden, ist etwas sehr Spezielles!“

 

 

 

 

Photos Copyrights: Warner Music

Adam’s Anniversary Editorial

Adam at Work

Editor’s Letter

Ich habe mich eingerichtet. In vielerlei Hinsicht. Das Wort ist zweifelsohne ein aktives Verb, denn man muss sie tun, um erfolgreich zu sein. 2015 lancierte ich das multidimensionale Skript für Männer und es feiert mit dieser Jubiläumsausgabe seinen ersten Geburtstag und gibt meinem Leben einen Rahmen. Meine Freude ist gross. Man sagt, wer ohne Luftsprünge lebt, ist nicht so vernünftig, wie er glaubt, denn fast nie kommt der Mensch aus Vernunft zur Vernunft. Freeze Frame!

All diese Taten sind nur möglich , weil das Herz keine Vernunft kennt. Das Design bringt ADAM zum Sprechen. Design heisst, Denken und Machen. Beim Machen denke ich sofort an Sport: Fitness gibt dir nämlich das Gefühl, dass du nackt besser aussiehst. Champagner übrigens auch.

Weniger ist mehr. Genügsamkeit ist für mich der natürliche Luxus. Deshalb vergnüge ich mich mit dem Akt und arbeite solange, bis ich mich nicht mehr vorstellen muss.