Category

Passion

Category

„Kunst ist Leben“

Mario Mazzoleni gilt als einer der renommiertesten Galeristen Italiens und größter Sammler von Andy Warhols Werken.  Bei einem Hausbrand würde er dennoch zuerst seine Familie retten. „Ich bin kein Materialist“, sagt Mazzoleni. Wann in seinen Augen ein Bild zu teuer ist, was Warhol als Künstler so besonders macht und warum er mit seiner Sammlerlust keine fehlende Mutterliebe ersetzt.

Herr Mazzoleni, erinnern Sie sich an das erste Kunstwerk, das Sie erstanden haben?
Sehr gern sogar. Es war eine wunderschöne Zeichnung auf Holz von Gianfranco Ferroni, ein bedeutender italienischer Maler. Ich habe sie direkt von ihm erworben, mit meinem Ersparten, ich war damals fünfzehn.

Sotheby’s erzielte vergangenes Jahr mit dem Gemälde „Liegender Akt (auf der linken Seite)“ von Amedeo Modigliani einen Rekordpreis von 157 Millionen Dollar. Ist das nicht absurd?
Der Kunstmarkt entwickelt sich immer mehr in diese Richtung. Ich würde nicht sagen absurd, aber gewiss übertrieben. So lange es Interessenten gibt, die bereit sind, solche Summen für ein Gemälde zu bezahlen, so lange wird es auch Preise in dieser Grössenordnung geben. Mir gefällt, dass es Menschen gibt, die lieber solche Summen für ein Kunstwerk als für eine Jacht ausgeben.

Wann ist ein Bild zu teuer?
Wenn der Preis die Qualität übersteigt. Bedauerlicherweise geht es in der Kunst heutzutage viel um Marketing und wenig um Technik. Gerade bei jungen Nachwuchskünstlern sehe ich reichlich Improvisation. Wichtige Galerien fördern Kritiker, die Sympathien für Werke hegen, die wenig Substanz haben. Wichtig ist eine gute Balance. Die Qualität soll den Preis rechtfertigen.

Haben Sie auch schon zu viel für ein Bild ausgegeben?
Nein, meine Stiftung ist sehr wachsam bezüglich Preis und Qualität.

Welches Kunstwerk hat Ihren Verstand von Kunst nachhaltig geprägt?
Ich bin im Land von Caravaggio geboren. Schon als Kind faszinierten mich seine Skulpturen. Für mich ist Caravaggio der grossartigste Künstler überhaupt.

Ein anderer Künstler, den Sie sehr schätzen: Andy Warhol. Was machen seine Werke so besonders?
Warhol war ein Genie. Exzentrisch und talentiert. Ich hatte das Vergnügen, ihn mehrmals zu treffen. Seine Werke sind im Laufe der Jahre bei Sammlern immer beliebter geworden. Wie kaum ein anderer verstand er es, Marketing für sein Schaffen zu betreiben. Aber dahinter lag viel Können. Er hat die zeitgenössische Kunstszene stark geprägt. Die Idee der Factory war schlicht brillant und führte zu einer Reihe ähnlicher Projekte auf der ganzen Welt. Es ist bedauerlich, dass es keinen zweiten wie ihn gibt. Es bräuchte tausend Andy Warhols.

Gibt es ein Kunstwerk von ihm, das Sie noch unbedingt haben möchten?
Ich würde behaupten, ich besitze bereits seine interessantesten Werke und Relikte. Angefangen bei Michael Jacksons Gitarre, signiert vom Popstar und Warhol persönlich, über die Einladung an Marilyn Monroe zur Ausstellung der Castelli Galerie, bis zum Mao. Meine letzte Errungenschaft war ein lilafarbener elektrischer Stuhl, der 85ste von insgesamt 250 Exemplaren. Ein wunderschönes historisches Werk.

Ist es verwerflich, Kunst aus rein monetären Interessen zu sammeln, ohne Verständnis für ihre Schönheit?
Absolut, ja. Es ist mir unverständlich, wie man Kunst als blosse Handelsware betrachten kann. Ich erstehe und sammle lediglich Kunstwerke, die mich begeistern, die eine Geschichte erzählen. Nie würde ich ein Gemälde in meinen Galerien ausstellen, das mir nicht gefällt oder keine Botschaft vermittelt.

Was sagen Sie zu Sigmund Freuds These: Sammler kompensieren Entbehrung, die sie als Kind durch fehlende Mutterliebe erlitten haben?
Ich verehre Sigmund Freud, ein grossartiger Denker, und natürlich hat er Recht. Was mich jedoch betrifft, ist es reine Passion. Ich bin mit Bildern unter meinem Bett aufgewachsen. Ich habe immer Kunst geatmet, es ist mir eingeimpft, verstehen Sie? Und darum liegt mir meine Stiftung so am Herzen, es geht mir darum, ein eigenes Museum zu schaffen, um die Kunst der jüngeren Generation näherzubringen, sie ihnen kostenfrei zur Verfügung zu stellen.

Man hat herausgefunden, dass kreative Menschen weniger aggressiv sind. Indem man jungen Menschen die Kunst näherbringt, bewegt man sie auch dazu, selber welche zu schaffen?
Ich sehe immer wieder so viele Kunstwerke und Gebäude, die ohne Achtung vor unserer Vergangenheit und Kultur von Vandalen zerstört wurden. Junge Menschen sind oft von den falschen Dingen abgelenkt, sie ziehen das Tablet einem Buch vor, gehen lieber ins Einkaufszentrum als ins Museum. Gerade deshalb sollten Museen für alle unter 21-Jährigen kostenfrei zugänglich sein.

Denn wer die Kunst versteht, bejaht das Leben, zumindest dessen Schönheit?
So ist es. Kunst ist Emotion, ist Leben. Es ist unsere Pflicht, sie zu lieben.

 

Photos Copyrights: Mario Mazzoleni LDS

Echte Perlen

Wie gut, dass Franzosen es für unfein erachten anzustoßen- im Maison Perrier- Jouët könnte sonst Anzeige wegen öffentlicher Lärmbelästigung eingehen. Schliesslich liegt es in der Natur des Hauses, dass man hier durchaus das ein oder andere Glas mehr als daheim trinkt…

„Es gibt drei Dinge im Leben, die unerträglich sind: kalter Kaffee, eine überreizte Frau und lauwarmer Champagner“, sagte Orson Welles einst. Eines ist sicher, in dem Anwesen von Perrier-Jouët hätte sich der amerikanische Schauspieler pudelwohl gefühlt. Wer in der französischen Champagne einmal durch die Jugendstilpforten des traditionsreichen Hauses eintreten darf, wird stets perfekt temperierten Schaumwein serviert bekommen.

Nun muss man sagen, dass es im französischen Épernay die Avenue de Champagne gibt, die sozusagen das Melrose Place aller namhaften Champagnerhersteller ist. Von Moët Chandon über Veuve Cliquot hin zu Ruinart – die Nachbarschaft des Maison Perrier-Jouët lässt sich sehen. Dass alle auf einem Fleck vereint sind, hat seinen guten Grund.

Nur wer Haus und vor allem Weinstöcke auf dem Boden dieser Region hat, ist ermächtigt, Schaumwein herzustellen, der sich dann auch Champagner nennen und auf dem Etikett den Hinweis auf die Appelation d’Origine Protegée tragen darf. Im Falle von Perrier-Jouët geschieht das bereits seit rund 200 Jahren und kaum ein Haus blickt auf solch eine wunderbare Geschichte zurück, wie dieses.

Wenn Monsieur Thierry in seiner grünen Uniform die Tür der Maison Belle Époque öffnet und unter einem gezwirbelten Moustache gewinnend lächelt, hat die Reise in die Vergangenheit begonnen. Keiner kann die Liebesgeschichte der einstigen Hausherren so hübsch erzählen wie der Concierge des Hauses. 1811 war es, als Korklieferant Pierre-Nicolas Perrier und seine Ehefrau Rose Adélaide Jouët (deren Familie Calvados herstellte) genau hier die Firma Perrier-Jouët gründeten. Eine Seltenheit zu der Zeit allein, dass der Mädchenname von Madame mit einfliessen durfte, eine petite sensation. Dank Thierry und Brand Education Ambassador Giacomo Fanzio erfährt man von der Liebe der Familie zu den schönen Künsten und der Natur. Sohn Charles entpuppte sich als Top-Botaniker, der sich mit 300 Orchideensorten und dem Wachstum der Weinreben botanisch hervortat und darüber hinaus 1861 erstmals die britische Königin Victoria mit den Flaschen seines Elternhauses versorgen durfte. Die Söhne seines Schwagers, Henri und Octave, engagierten schliesslich den befreundeten Künstler Emile Gallé, der die japanische Anemone auf die Bouteille des Champagners setzte – bis heute das Wahrzeichen des Hauses. Das Leben mit all seinen schönen Seiten zu feiern, den Gegentrend zur grauen Industrialisierung setzen und Perrier-Jouët zum Sinnbild der Belle Époque – also der Epoche des Schönen – zu machen, ist also nicht zuletzt diesem Trio zu verdanken.

Am Ende des Tages wartet in der schmucken Bar des Hauses ein ganz besonders Highlight: Der langjährige Kellermeister Hervé Deschamps und seine Nachfolgerin Séverine Frerson sind frisch von der Ernte hergekommen, um dem Abschluss- Abendessen beizuwohnen. Ein Geschenk, denn natürlich sind Menschen, die ihr Leben der Erzeugung von Premium- Champagner widmen, keine Durchschnittsvertreter. Wir lernen: „Champagner kann man zu jeder Tageszeit trinken und es sollte viel öfter Menüs mit durchgehender Champagner- Begleitung geben!“ (Hervé) und: „Frauen und Männer haben einen unterschiedlichen Zugang Champagner zu schmecken – deswegen ist es immer bereichernd, wenn beide Meinungen zusammenkommen!“ (Séverine).

Und während weit unten, in den schummrig beleuchteten Kellergängen hinter schweren Gittertüren die älteste Champagner-Flasche der Welt ruht (von 1825!) und die von Hervé komponierten Rosé-Champagner, Grand Brut und Blanc de Blanc, darf man sich freuen, nicht mehr an einem amerikanischen Dinner von 1850 teilnehmen zu müssen. Damals nämlich mochte man’s süss und in einer Flasche Schaumwein war deutlich mehr Zucker als in einer Coca Cola zu finden. „Ungeniessbarer Sirup!“, lacht Fanzio.

Dass wir in Europa auf den rechten Genusspfad gefunden haben, verdanken wir übrigens dem britischen Empire – das gelangte als Kolonialmacht mit stark gewürzten indischen Speisen in Kontakt und verlangte plötzlich nach erfrischendem, trockenen Perlwein. Bleibt nur zu sagen: God save the Queen und – Santé!

 

Photos Copyrights: Perrier Jouët

Ohne Kompromisse.

Eigentlich wollte er nur eine gute Reisetasche, wo er seine Hemden knitterfrei und ohne erneuten Bügelbedarf wieder auspacken kann. Dass daraus später eine eigene Produktlinie entstehen würde, hätte der Schweizer mit indischen Wurzeln und Liebe zu Italien selbst nicht gedacht. Beim «Brocki» fand Achill Prakash so ein Modell, wo das Leder noch auf einem Holzrahmen aufgezogen war, nur leider ohne den gewünschten modischen Aspekt. Die Ausbeute in Mailand war enttäuschend, die vorgefundene Qualität noch mehr. Aber dafür begegnete er einem 75-Jährigen, der dieses Handwerk noch beherrschte. Und so begann per Zufall die Suche nach geeignetem Leder und die Entstehung einer eigenen Taschenkollektion. Der Name «Alvener» stammt aus dem Rätroromanischen und bedeutet schwarz-weiss. Der perfekte Name also für ein qualitativ kompromissloses Produkt.

Das Leder dafür fand sich in der Toskana. Es wird ohne Ammoniak auf natürlich-pflanzliche Weise gegerbt. Durch diesen langsamen Herstellungsprozess bleibt es weich und zugleich äusserst strapazierfähig. Nach etlichen Versuchen entstand auch diese einzigartige Farbe, die zu allem passt. Je nach Lichteinfall und Umfeld wirkt sie ab und an schwarz und dann wieder braun. Und das Beste ist: das Leder entwickelt mit der Zeit eine wunderbare Patina und wird mit zunehmendem Gebrauch immer schöner. Die Suche nach dem perfekten Reissverschluss gestaltete sich nicht einfach, sollte doch jedes Glied sauber und mit Schweizer Präzision einrasten ohne hängenzubleiben. Auf der Pariser Fachmesse erkannte ein kleiner Hersteller aus Bergamo die Leidenschaft des Schweizers und willigte in eine Bestellmenge ein, welche jeder andere Händler schmunzelnd abgelehnt hätte.

Und so fügt sich nun der edle Zipper des lombardischen Familienbetriebs in Gold und dunklem Grün unaufdringlich und dennoch akzentuiert in das Material. Auch der Innenstoff ist mit derselben Sorgfalt ausgewählt – mit Holz verwebte Wolle von höchster Qualität aus der englischen Manufaktur Holland & Sherry, die Jahre hält ohne zu reissen. Also auch hier kein Kompromiss, nicht einmal auf der Innenseite.

Es steckt viel Liebe zum Detail in einer Alvener-Tasche. Bis der Signature Weekender von Hand gefertigt ist dauert es ungefähr 16 Stunden. Und dennoch ist der Preis ehrlich, genauso wie das Produkt selbst. Produziert wird nur eine überschaubare Anzahl an Taschenformaten und immer in einer kleinen Serie. Diese Tasche ist kein Massenprodukt, sondern ein individueller Wegbegleiter fürs Leben.

www.alvener.com

Photos Copyrights: Achill Prakash

Frédérique Constant

Frédérique Constant stellt eine neue dunkelgraue Variante der Classic Worldtimer Manufacture vor

Der Worldtimer Zeitmesser ist ein Muss für viele Uhrenliebhaber, da er es ihnen ermöglicht, die Zeit überall auf der Welt im Auge zu behalten.

Nach der Lancierung der ersten Frédérique Constant Worldtimer im Jahr 2012 entwickelte sich die Uhr zu einer der meistverkauften Manufakturuhren der Marke. Seitdem erschien die Worldtimer in 11 Modellen in unterschiedlichsten Farben. 2019 stellen wir nun eine weitere Farbvariante dieser eleganten und anspruchsvollen Reiseuhr vor: Ihre fein eingeätzte graue Weltkarte auf dem Zifferblatt und die 24 Städte an seinem äußeren Rand lassen Sie von Ihrer nächsten Weltreise träumen. Das Datum per Zeiger bei 6 Uhr, die perfekte Ergänzung der Weltzeitfunktion, unterstreicht die Ästhetik der Uhr. Die Indizes bei jeder Stunde fördern die Ablesbarkeit des Zifferblatts und bieten zusätzlichen Komfort beim Blick auf die jeweilige Zeit.

Die Uhr

Die neue Frédérique Constant Classic Worldtimer Manufacture gibt es in zwei Ausführungen: mit einem 42-mm-Gehäuse aus roségoldplattiertem Edelstahl oder aus Edelstahl, beide auf jeweils 718 Exemplare limitiert.

Das Kaliber FC-718 ist ein außergewöhnliches Uhrwerk. Nicht nur, weil es hausintern entworfen, entwickelt und produziert wird, sondern auch, weil die Weltzeitfunktionen und das Datum über die Krone und ohne zusätzliche Drücker eingestellt werden können. Um die Uhr einzustellen, muss zwischen drei Einstellungen ausgewählt werden: Die erste ermöglicht es, die Uhr manuell aufzuziehen, indem die Krone nach oben gedreht wird. In der zweiten Position werden das Datum und die Stadt eingestellt, indem die Krone nach oben beziehungsweise nach unten gedreht wird. In der dritten Position lässt sich die Uhrzeit einstellen, indem die Krone nach unten gedreht wird.

Der Zeitmesser besitzt zwei verschiedene Scheiben: eine für die 24-Stunden-Tag/Nacht-Anzeige und eine mit den Namen der 24 Städte. Als Manufakturwerk ist das Kaliber FC-718 mit Perlierungen und kreisförmigen Genfer Streifen verziert. Außerdem verfügt es über eine Gangreserve von 42 Stunden. Der dunkelgraue Zeitmesser ist mit einem dunkelgrauen Alligatorlederarmband mit weißer Steppnaht versehen.

Frederique Constant ist ein renommierter Schweizer Uhrenhersteller mit Sitz in Genf, der an sämtlichen Etappen des Fertigungsprozesses seiner Uhren beteiligt ist – vom ersten Entwurf über die hausinterne Entwicklung bis hin zur Endmontage und Qualitätskontrolle. Die Marke produziert dank der im ersten Halbjahr 2019 erweiterten Produktionskapazitäten bis zu 29 hauseigene Kaliber.
Das Gründerpaar Peter und Aletta Stas startete sein Unternehmen im Jahr 1988 mit der Vision, hochwertige mechanische Schweizer Uhren in einem erschwinglicheren Preissegment herzustellen, um mehr Menschen Zugang zu Luxus zu ermöglichen.

Frederique Constant war ein Pionier auf dem Gebiet der „Swiss Made“-Smartwatches, als das Haus 2015 seine erste Horological Smartwatch vorstellte. Das Modell, das mit der MMT SwissConnect Technologie arbeitet, verfügt über eine komplett analoge Zifferblattanzeige, womit die Marke eine ganz neue Uhrenkategorie innerhalb der Schweizer Uhrenbranche schuf.

2018 hat die Marke eine brandneue Smartwatch-Generation ins Leben gerufen, die Hybrid Manufacture, die mechanische Uhrmacherkunst mit einem hoch technischen Smart-Modul und einer integrierten Kaliberanalyse kombiniert. Ein Bruch mit den Regeln der traditionellen Uhrmacherkunst.
2016 wurde Frederique Constant in die japanische Citizen Group integriert. In dieser schweizerisch-japanischen Partnerschaft sah das Haus die Möglichkeit, erschwingliche Luxusuhren für das 21. Jahrhundert – und darüber hinaus – zu entwickeln und zu vermarkten.

Bilder: Eric Rossier

OISHII Pop-Up Restaurant

Presented by Widder x Ruinart x MADE.COM

Zürich, November 2019 – In der japanischen Sprache steht OISHII für lecker – und lecker geht es diesen Winter im Widder Hotel zu und her. Draussen sinken die Temperaturen, die kalten Monate finden sich in Zürich ein und in der Bel Etage des Widder Hotels eröffnet das jährliche Flagship Pop Up mit Ruinart. Dieses Jahr brodelt hier kein Käse mehr (hierfür gibt es das „Chez Vrony @ Widder 2.0“ an der Augustinergasse). Bekannt unter den Editionen „Forest“, „Igloo“ und „Chez Vrony “ erfindet sich das Widder Hotel dieses Jahr neu und gestaltet seinen Pavillon im Nippon Look. Denn die Saison 2019/2020 nimmt sich den japanischen Geschmäckern an: Japanese Hot Pot à la façon Ruinart. An der Getränkeauswahl hält man allerdings fest – zu Recht! Das ShabuShabu geniesst man im OISHII mit der passenden Ruinart Champagner Begleitung. Raum für diese kulinarische Genussreise, bietet dieses Jahr der Designerbrand MADE.COM und sorgt mit einem einmaligen Interieur für ein stimmungsvolles Ambiente.

Vom 08. November 2019 bis zum 14. Februar 2020, kann man sich direkt am Rennweg optisch und kulinarisch nach Japan entführen lassen. Das winterliche Traditionsgericht „ShabuShabu“ aus Ostasien, wird ähnlich einem Fondue Chinoise gereicht und in der Tischmitte serviert. Ito-Konnyaku (Nudeln aus Konjakmehl) treffen im Eisenkochtopf auf dünne Rindsfilet-Tranchen, Hummerschwänze, Lachs und asiatisches Gemüse wie Pak Choi oder Shitake-Pilze. Aufgegossen mit einem Sojafond und ergänzt mit Sesamsauce und Limetten wird der Nabemono (Hotpot) zum kulinarischen Erlebnis und sorgt für Gemütlichkeit und gute Tischgespräche.

Champagner und Hot Pot – geht das? OISHII und Ruinart beweisen, dass es funktioniert. Der japanische Salat zur Vorspeise wird gekonnt mit dem Ruinart „R“ Brut kombiniert, dessen Geschmack von weissem Pfirsich eine harmonische Begleitung abgibt. Die frischen Citrus-Aromen des Ruinart Rosé werden dicht gefolgt von dezenten Noten wie Ingwer und Kardamom und unterstreichen damit die Geschmackvariation des Feuertopfes.

Die Dining Experience OISHII wird durch die fernöstliche Interieur-Ästhetik Japans unterstrichen. Tatami-Matten und Reispapier treffen auf ausgewähltes Lifestyle Mobiliar des führenden Onlinebrands für Interieur Design MADE.COM. Unter dem Motto der Herbst/Winter Kampagne „Design Your Happy Place“ verbindet MADE im OISHII Pop-Up aussergewöhnliches Design mit japanischer Kultur und 5-Sterne-Superior Gastronomie. Zurich-based Künstler Christian Neuenschwander verantwortet die Details und Kunstelemente, welche die Authentizität des japanischen Lebensstils unterstreichen.

Das Pop-Up ist jeweils von Montag bis Samstag ab 18:00 Uhr bis 23:30 Uhr geöffnet. Das 3-Gänge Menü wird mit 2 Gläsern Ruinart Champagner begleitet – ab 130.00 CHF /p.P. Ebenfalls werden pro Abend zwei Seatings angeboten, das Early Bird Dinner im OISHII inkl. After Surijaki Cocktail und Dessert in der Widder Bar 18:00 Uhr – 19:45 Uhr und das Late Dinner ab 20:15 bis 23:30 Uhr im OISHII.

OISHII bietet Platz für 35 Personen und kann auch für exklusive Anlässe gebucht werden. Alle Informationen unter: widderhotel.com

MADE.com

Kunstwerke, die die Zeit anzeigen

Die Tradition fit für die Zukunft machen

Mit dem Gründungsjahr 1755 ist Vacheron Constantin die älteste immer aktive Uhrenmanufaktur der Welt. Als Direktor über Heritage und Patrimony wacht Christian Selmoni über die Koexistenz von analoger und digitaler Welt. ADAM hat den profunden Markenkenner zum Gespräch getroffen.

ADAM: Wie   schützen  und   bewahren Sie Ihre Uhrmacher-Schätze für die Zukunft, ohne von der digitalen Welt abgehängt zu werden?

Christian Selmoni:
Man muss unterscheiden, ob es darum geht das Handwerk zu schützen oder die Produkte … Fangen wir doch mit dem Handwerk an. Ich denke, die digitale und die analoge Welt gehen sehr gut zusammen. Die eine schliesst die andere nicht aus. Wir legen Wert darauf, die Errungenschaften und Qualitäten unserer Haute Horlogerie im besten Licht zu zeigen. Es geht um grosses Know How, um Tradition, um Klassik und nicht zuletzt auch um Ästhetik. Ganz wichtig ist bei uns die Tradition der händischen Finissierung, Jedes Uhrwerkteil wird von Hand poliert und verziert. Das gesamte Uhrmacher-Wissen ist per Definition mechanisch. Heute kauft praktisch niemand mehr eine Uhr um die Zeit abzulesen. Dazu haben wir alle irgendein Gadget.

Was macht denn eine Uhr heute aus?
Eine Uhr ist ein schönes Objekt und ein Kunstwerk, das auch noch die Zeit anzeigt. Von Vacheron Constantin wird erwartet, dass wir unsere Haute Horlogerie, die aus der Mitte des 18. Jahrhunderts stammt, aufrechterhalten.

Kann man dieses Vermächtnis überhaupt digitalisieren? Wenn ja, wie gehen Sie vor?
Bei uns ist diese Frage ganz klar nicht auf dem Tagesprogramm. Diese Diskussion ist kontradiktorisch zu den Werten des Hauses. Unsere Position in der Haute Horlogerie verlangt, dass unsere Uhren mechanisch sind und bleiben. Wir hegen keine Befürchtungen wegen der Smartwatches. Es ist eine ganz andere Technologie, die wir notabene gar nicht beherrschen. Wir überlassen dieses Geschäftsmodell anderen.

Wie sieht es mit der Digitalisierung ihrer Archive aus?
Es gibt zwei Antworten auf die Frage. Wir digitalisieren alles aus unseren Archiven was wir können. Briefe, Dokumente, das ist eine grosse Aufgabe. Trotzdem bewahren wir die Dokumente weiterhin physisch auf. Digitalisieren ist nicht zwingend die beste und alleinige Lösung. Ich erinnere an die Floppy Disk vor 30 Jahren. Heute funktionieren diese Geräte und Datenträger nicht mehr. Digitalisierung macht Sinn, aber wir müssen auch mit den Originaldokumenten arbeiten können. Gleichzeitig haben wir damit einen Backup und können mit Archivmaterial arbeiten ohne es der Gefahr der Beschädigung auszusetzen.

Welches ist der Plan B – das physische Archiv oder das digitale?
Im Heritage Department arbeiten wir jeden Tag sowohl mit dem physischen als dem digitalen Archiv. Wenn wir ein bestimmtes Uhrenmodell suchen, recherchieren wir elektronisch. Wir kontrollieren diese Informationen aber immer in den physischen Archiven. Wir behandeln sie mit grosser Sorgfalt. Wir zollen der Unterstützung aus der Zeit Respekt. Vom 18. Jahrhundert bis in die 1980er-Jahre hatten wir ausschliesslich physische Archive. Das grosse Problem sind die Jahre ab den 80er-Jahren bis heute, weil es keine physischen Archive mehr gibt, alles ist digital. Die Folge ist, dass die Menge der elektronischen Dokumente explodiert. Die Datenmengen sind gigantisch. Wir müssen regelmässig Triagen machen, was sehr viel Arbeit für die Mitarbeitenden nach sich zieht. Wir müssen sie sensibilisieren nicht alles zu löschen. Es ist eine riesiger Challenge, wichtige Dokumente für die Zukunft aufzubewahren. Die Design- und die Kreationsabteilungen müssen ihre Daten ins Patrimoine überführen. Für Prototypen bauchen wir gerade ein Archiv auf. Die Euphorie über die digitalen Möglichkeiten ist etwas verflogen.

Das Design spielt eine grosse und wichtige Rolle in der Uhrenindustrie. Wie wichtig ist es für Ihre neue Uhrenkollektion?
Design ist von vitaler, zentraler und kapitaler Bedeutung. Die Frage wie man eine Uhr einkleidet, ist von grösster Wichtigkeit. Unsere Designs funktionieren über klassische Codes. In meiner früheren Position als Design Director habe ich mich mit der Frage auseinandergesetzt, welches Design den Stil von Vacheron Constantin am besten darstellt. Für mich ist es Eleganz, Raffinesse und eine gewisse Diskretion. Das sind unverrückbare Codes. Man braucht sie nicht einmal auf Papier festzuhalten, sie sind die natürliche Signatur unseres Hauses. Vacheron Constantin ist zeitlos, klassisch, raffiniert. Design ist wichtiger denn je. Der Markt ist sehr kompetitiv. Man muss seine eigene ästhetische Identität haben.

Ihr Firmensitz befindet sich in einem bemerkenswerten Gebäude. Kann Architektur den Look einer Uhr beeinflussen?
Für mich ist es ein grosses Glück, Teil der ältesten Manufaktur zu sein, die seit 1755 immer aktiv war. Deshalb haben wir diese wunderbaren Archive mit Dokumenten, Zeichnungen und Fotos. In unserer Sammlung befinden sich zu- dem 1’500 Uhren. Wenn wir Inspiration brauchen, dann suchen wir sie meistens zuerst da. Für mich ist das wirklich ein Schatz. Wir nutzen die Vergangenheit für die Kreation moderner Uhren. Die Vergangenheit dient uns, die Essenz des Designs einzufangen und unsere Geschichte weiterzuerzählen und nicht um sie zu kopieren. Architektur wiederum kann dieses Universum zusätzlich nähren. Unser Gebäude wurde 2004 vom bekannten Architekten Bernard Tschumi gebaut. Er hat eine ästhetische Signatur geschaffen, für die er von unserem Emblem, dem Malteserkreuz, ausgegangen ist. Er hat es extrem stilisiert. Wir arbeiten hier in einem interessanten Spannungsfeld von traditionellem Handwerk und einem sehr modernen Gebäude.

Welche Fähigkeiten braucht ein Style & Heritage Director in einer Uhrenmanufaktur? Was sind Ihre besonderen Talente?
Eine gute Frage. Wenn ich das wüsste! Ich denke für mich ist diese Entwicklung die Fortsetzung meiner vorherigen Arbeit. Ich war Designdirektor und leite jetzt auch diese Abteilung mit einem kreativen Auge. Es gehört zu meinen Aufgaben aus dem Vermächtnis von Vacheron Constantin diejenigen Uhren herauszuziehen, deren Designdetails uns heute wieder interessieren.

Wie haben Sie sich das Wissen über die lange Geschichte des Hauses angeeignet?
Ich habe beinahe meine ganze Karriere bei Vacheron Constantin verbracht. Daher mein grosses Wissen über die Geschichte des Hauses. Angefangen habe ich als Verkaufsverantwortlicher. Ich habe mich immer sehr für Produkte interessiert. Dann war ich Direktor der Manufaktur und von 2002 bis 2017 habe ich mich um die Kreation und Entwicklung der Marke gekümmert. In den verschiedenen Stationen über die Jahre konnte ich mir eine sehr tiefe Kenntnis über die Manufaktur und die Produkte aneignen. Heute bin ich mit der Aufgabe betraut, das reiche kulturelle Erbe Vacheron Constantins zu bewahren und für die Zukunft aufzubereiten. Es geht nicht nur um die Uhren, sondern auch um die Kunden und die Geschichte des Hauses. Die Leute interessieren sich heute sehr für den Bereich Vintage. Auf unserem Instagram-Account Thehourlounge zeigen wir Interessantes dazu.

Verkauft Vacheron Constatin auch Vintage-Uhren?
Ja, wir haben seit 2017 ein Programm, das sich Les Collectionneurs nennt. Wir kaufen Vintage-Uhren zurück aus den 20er- bis zu den 70er-Jahren, auf Auktionen zum Beispiel, stellen sie instand und verkaufen sie wieder. Um die Uhren zu einem vernünftigen Preis weiterverkaufen zu können, dürfen wir sie nicht schon zu einem überrissenen Preis einkaufen. Das ist eine Herausforderung. Das Volumen dieses Geschäftes ist klein, aber es ist eine fantastische Möglichkeit mit relativ einfachen Mitteln über die Marke zu reden. So erhalten wir unser Erbe lebendig.

Diese Vintagemode ist super. Wir wissen nicht, wohin sie führt und wann sie vorbei sein wird. Aber für uns ist sie im Moment exzellent.

Wer interessiert sich für Vintage-Uhren?
Ich treffe viele junge Klienten zwischen 25 und 38 Jahren und sie sind sehr interessiert an diesen Vintage-Uhren.

Sie verkaufen auch ein neues Vintage- Modell sehr erfolgreich, nicht wahr?
Sie meinen die neue Version der «Chronograph Corne de Vache» von 1955. Diese Uhr ist ein grosser Designklassiker. 2013 haben wir begonnen, sie neu aufzulegen. Sie läuft sehr erfolgreich. Gerade haben wir sie in einer Stahlversion herausgebracht.

Hat Kunst eigentlich einen Einfluss in Ihrer Arbeit? Wenn ja, welche Art Kunst inspiriert Sie?
Ich schätze Kunst als Laie. Ich sammle sie aber nicht. Inspirieren tut mich mehr das Kunsthandwerk verschiedener Kulturen und Zivilisationen. Besonders in Japan und Mexiko liebe ich die Museen für Volkskunst. Ich liebe auch Street Art in New York.

Vacheron Constantin hat eine Beziehung zu den berühmten Abbey Road Studios in London aufgebaut …
«Ja, musikalische Affinitäten und ge- meinsame kreative Bemühungen stehen im Mittelpunkt dieser Partnerschaft mit den Abbey Road Studios, die auf gemeinsamen Werten basiert, die ganz im Einklang mit der neuen«one of not many»- Kommunikationskampagne stehen.»

Mit welcher Art Musik vergleichen Sie Vacheron Constantin? Wenn das Haus ein Musikstück wäre, welches wäre es?
Ein modernes Jazz-Quintett mit einem super guten Solisten. Jazz ist Musik mit Seele, deshalb passt er so gut zu Vacheron Constantin.

Vacheron Constantins Claim ist «one of not many». Wie kam es dazu?
Unsere schöne Uhrmacherkunst ist klein im Vergleich mit anderen Branchen. Im Jahr wird etwa eine Milliarde Uhren produziert. Davon gehören lediglich 157’000 zur hohen Uhrmacherkunst. Wir sind sehr klein.

Wie erklären Sie Ihre Uhren jemandem, der kein Uhren-Afficionado ist?
Ich erkläre einfach die Haute Horloge- rie. Wir machen authentische Uhren von grosser Qualität mit aussergewöhnlichem Finish. Sie überdauern die Jahrhunderte. Es ist die Summe der Horlogerie. Es geht nicht um Quarz gegen Mechanik. Wir suchen die Perfektion und die hat ihren Preis.

Montblanc Great Characters Walt Disney Edition

Montblanc Great Characters Walt Disney Edition: Eine Hommage an das kreative Genie einer Filmlegende

Limitierte Schreibgeräteserie würdigt das Leben und Vermächtnis des beliebten Geschichtenerzählers und Vaters von Micky Maus

Von kulturellen Leitfiguren bis hin zu grossen Denkern und Lenkern ehrt Montblanc mit seiner Great Characters Limited Edition seit 2009 herausragende Persönlichkeiten, die bleibende Spuren in der Geschichte hinterlassen haben. Die neueste Edition ist mit Walt Disney jenem amerikanischen Filmemacher, Unternehmer und Wegbereiter gewidmet, der mit seiner filmtechnischen Pionierarbeit in Ton, Farbe und Animation die beliebte Micky Maus und zahllose andere unvergessene Figuren auf der Leinwand zum Leben zu erweckte. Mit seinen animierten Kurzfilmen und Realverfilmungen in Spielfilmlänge begeisterte er das Fernseh- und Kinopublikum. Mit der Eröffnung von Disneyland1955 machte er seine Fantasiewelt für Besucher aus aller Welt in einem spektakulären Themenpark – dem ersten seiner Art – auch real erlebbar. Nach bescheidenen Anfängen als Zeichentrickkünstler entwickelte Walt Disney sich zu einem der bedeutsamsten Filmmacher in der Unterhaltungsgeschichte und wurde mit rekordverdächtigen 32 Oscars ausgezeichnet. In Zusammenarbeit mit der Walt Disney Company erzählt das Design von Montblanc Great Characters Limited Edition Walt DisneyTM* das Vermächtnis dieses kreativen Visionärs, der Kinder und auch Erwachsene auf neue Art zum Träumen einlud.

Sowohl im Film als auch in der realen Welt wirkte Walt Disney sein gesamtes Leben lang als Wegbereiter für innovative Unterhaltungsformen. Die Great Characters Walt DisneyTM Special Edition wurde in Anlehnung an die berühmte Schwebebahn im kalifornischen Disneyland® Resort gestaltet. Als erste täglich betriebene Schwebebahn der westlichen Hemisphäre beförderte sie 1959 erstmals Gäste durch den Park. Der Füllerclip ist ein Verweis auf den Rauchschlot des Dampfschiffs in Steamboat Willie, Disneys erstem Kurztrickfilm mit synchronisiertem Ton, in dem Micky Maus gemeinsam mit seiner Herzensdame Minnie seinLeinwand-Debüt gab. Das Schreibgerät ist in den für Micky typischen Farben Schwarz, Rot und Gelb gehalten. Die Kappe und der Schaft aus Edelharz sind mit verschiedenen „Hidden Mickeys“ verziert – eine Anspielung auf das bei eingeweihten Fans beliebte Phänomen, in von Disney betriebenen Parks, Hotels und Gebäuden auf der ganzen Welt nach dort versteckten Silhouetten der berühmten Maus zu suchen. Trotz der Rückschläge zu Beginn seiner Karriere gab Walt Disney nie sein Ziel auf, sich als Unterhaltungskünstler einen Namen zu machen. Hinter den Koordinaten auf dem Konus verbirgt sich die Garage seines Onkels in Los Angeles, in der er nach Aufgabe seines ersten Studios einen neuen Anlauf zur Verwirklichung seines Traums unternahm und verschiedene Erfindungen machte, wie etwa das innovative Kamerastativ, das er zusammen mit seinem Bruder entwickelte. Auf der rhodinierten Feder aus massivem 585er Gold findet sich eine Zeichnung von Micky Maus, während die Kappenspitze mit der eingravierten Unterschrift von Walt Disney verziert ist.

In einer Stückzahl, die an das Geburtsjahr von Walt Disney erinnert, besticht die Great Characters Walt DisneyTM Limited Edition 1901 durch ihre Kappenverzierung in Form einer Multiplan-Kamera in Lack. Diese bahnbrechende Filmkamera wurde von der Walt Disney Company erfunden, um in animierten Filmen die Illusion von Tiefe zu erzeugen. Der Schaft zeigt eine Scanimation, eine flackernde Micky-Maus-Animation, die beim Drehen des oberen Teils im Wechsel erscheint und wieder verschwindet. Die Gravuren auf dem Kegel sind eine Hommage an Disneys ersten abendfüllenden Trickfilm Schneewittchen und die Sieben Zwerge und bilden dessen technische Daten (1,33:1, 83 Min.) sowie das Datum und den Ort der Weltpremiere ab (21.12.1937, LA). Die rhodinierte Feder aus massivem 750er Gold ist mit einem Bild von Micky Maus verziert, das im Vorspann früher Disney-Trickfilme gezeigt wurde.

Die Great Characters Walt DisneyTM Artisan Edition 90 ist nicht nur Zeugnis erlesener Handwerkskunst, sondern steht auch für den visionären Geist des Filmemachers und Entertainers. Mit dieser raren und auf nur 90 Stück limitierten Edition feiert Montblanc den 90. Geburtstag der 1928 von Disney erfundenen Micky Maus. Als Inspiration für die teilweise skelettierte Kappe und den Schaft aus wertvollem 750er Weissgold und Lack mit Gelbgoldintarsien dienten die in Disneyland umgesetzten Zukunftsvisionen Walt Disneys wie die berühmte Schwebebahn und Figuren aus der futuristischen Themenwelt Tomorrowland, die seit der Eröffnung des Parks die Besucher begeistert. Die Kappe wird verziert vom Achterbahnwagen des Space Mountain, der berühmten Indoor-Achterbahn im Tomorrowland, und der dort im Raumfahreroutfit anzutreffenden Micky Maus. Ein rundes Fenster in Form von Mickys Astronautenhelm gibt den Blick auf das Gesicht der Maus frei, das in die Feder aus 750er Gold graviert ist und dem Logo des berühmten Mickey Mouse Club entstammt. Ein aus wertvollem Perlmutt gefertigtes Montblanc-Emblem krönt das Schreibgerät.
Mit feiner Handwerkskunst und technischer Präzision erzählt Montblanc die Geschichte eines Geschichtenerzählers, der als kreativer Visionär mit seinem Unterhaltungstalent Millionen von Menschen berührt hat. Auch fast hundert Jahre nach Entstehung der Walt Disney Company wird die Populärkultur nach wie vor vom Vermächtnis ihres Gründers geprägt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.montblanc.com

Mechanik in Vollendung

Als anspruchsvolle Errungenschaft des neuen Jahrhunderts setzt die Luminor Due ihre evolutionäre Entwicklung im typischen Panerai Stil konsequent fort. Technisch, funktional und formal. Ein Meilenstein. 

Die Fortführung einer traditionell ästhetischen Handschrift durch Projektion in die Gegenwart. Kreativität mit einem neuen Ansatz bewahren. Im Einklang mit der DNA der Luminor Due Familie bleiben Haltung und Veranlagung unkonventionell. Die neuen Modelle stehen mit geänderten Gehäusegrößen und überarbeiteter Mechanik für ein hohes Maß an Innovation. Ihre natürliche Disposition zur Veränderung verleiht der Luminor Due nun einen noch eigenständigeren Charakter. So gibt es zum einen drei wegweisende neue Modelle mit einem Gehäuse aus satiniertem Titan und einem blauen Zifferblatt mit Sonnenschliff. Zum anderen sorgen drei aktualisierte Modelle für ein ebenso stimmiges wie vielfältig stilistisches Spektrum. Allen Modellen gemein sind das mechanische Manufaktur-Uhrwerk und ein schnell wechselbares Armband. Jedes einzelne Modell ist einzigartig und damit Teil eines neuen Kapitels in der Geschichte der Marke.

Obwohl sie deutlich flacher als ihre historischen Vorbilder sind, bleiben die Modelle dem klassischen Design treu. In einem perfekten historischen Kompromiss wurden die eleganten Proportionen der Luminor Due in drei eindrucksvollen neuen Modellen umgesetzt, deren innovative Identität ein ikonisches Zifferblatt unterstreicht, das nur den Schriftzug Panerai trägt. Mit der klaren Botschaft ihrer unverkennbaren Persönlichkeit, ihrer formalen Raffinesse und ihres eklektischen italienischen Stils setzt die Luminor Due ihre mutige Erkundung unerforschter Gebiete fort. Durch strukturelle Verbesserungen wurden zudem ihre Funktionen erweitert. Neue Materialien: Erstmals gibt es eine Luminor Due – 38 mm (PAM00926) aus Titan. Neue Kombinationen: Die Luminor Due – 42 mm (PAM00927) ist das erste Modell dieser Größe, das ein Titangehäuse mit einem mechanischen Uhrwerk mit Automatikaufzug verbindet. Neue Lösungen: Die Luminor Due GMT Power Reserve – 45 mm (PAM000964) ist die erste 45-mm- Uhr aus dem Hause Panerai. Sie verfügt zudem über ein austauschbares Armband mit Schnellwechselsystem

Unverwechselbare Raffinesse, ausgedrückt in einem informelleren Charakter, ist das Hauptmerkmal der drei neuen Luminor Due Modelle. Sie sind in den Größen 38 und 42 mm und mit einem Gehäuse aus Edelstahl oder GoldtechTM erhältlich. Allen gemein ist das radikal überarbeitete Zifferblatt: kultiviert, elegant, mit arabischen Ziffern und Zahlen in der typischen Designsprache von Panerai. Ergänzt wird der neue Stil durch eine große Auswahl an Lederarmbändern.

Das ständige Streben nach Perfektion kommt bei der Luminor Due in der sorgfältigen Weiterentwicklung des Uhrwerks zum Ausdruck. Das Manufaktur- Uhrwerk ist rein mechanisch und folgt streng den anspruchsvollen Spezifikationen von Panerai. Ab sofort ist es ausschließlich mit Automatikaufzug verfügbar. Bei dieser Entscheidung spielten praktische Überlegungen eine zentrale Rolle. So galt es, das physische und ästhetische Design der Uhr mit den anspruchsvollen Abmessungen – dem Hauptmerkmal der neuen Kollektion – in Einklang zu bringen. Dies war auch der Grund für die Einführung des neuen Kalibers P.900. Mit einer Stärke von 4,2 mm ist es eines der flachsten Automatikwerke der Panerai Manufaktur in Neuchâtel. Es ist die erste Panerai Automatikuhr dieses Durchmessers, die sowohl eine Datumsanzeige als auch eine Gangreserve von drei Tagen aufweist: eine Besonderheit, die sie mit der Luminor Due – 38 mm (PAM00926 – PAM1043 – PAM1045) und der Luminor Due – 42 mm (PAM00927 – PAM1046) teilt. Technisch noch anspruchsvoller präsentiert sich das Kaliber P.4002, das in der Luminor Due GMT Power Reserve – 45 mm (PAM000964) zum Einsatz kommt. Hier wurden in einem Uhrwerk von nur 4,8 mm zwei Zeitzonen mit Gangreserveanzeige auf dem Zifferblatt und eine 24-Stunden-Funktion mit am/pm- Anzeige realisiert. Getreu ihrer genetischen Veranlagung zur Veränderung verfügen die neuen Luminor Due Uhren über austauschbare Armbänder mit Schnellwechsel- system. Sie sind wasserdicht bis zu einer Tiefe von 3 bar (ca. 30 Meter). 

Fotos: www.panerai.com

 

Longines

Longines präsentiert das neue Gesicht der emblematischen Linie The Longines Master Collection

Die Marke Longines bekräftigt ihre uhrmacherische Expertise mit neuen Kreationen, die eine ihrer wichtigsten Produktlinien ergänzen: The Longines Master Collection. Die Zeitmesser werden von einem neuen Automatikwerk angetrieben, das exklusiv für Longines entwickelt worden ist. Mit ihrer Mondphasenanzeige und der klaren Ästhetik schaffen sie ein Gleichgewicht zwischen technischer Exzellenz und klassischer Eleganz.

The Longines Master Collection, Inbegriff des uhrmacherischen Know-How von Longines, verkörpert perfekt die Werte der Exzellenz und der Eleganz, die zum weltweiten Renommee der Marke beigetragen haben. Seit ihrer Premiere 2005 wurde diese Linie, deren Modelle ausnahmslos mit mechanischen Werken versehen sind, ständig um neue Varianten und Raffinessen ergänzt. Sie unterstreicht hierbei die uhrmacherische Tradition, die der Marke so viel bedeutet.

Nun stellt Longines neue Modelle vor, deren Mondphasenanzeige bei 6 Uhr von einem Datumsring mit arabischen Ziffern umrahmt wird, auf deme Zeiger den jeweiligen Tag ausweist. Der Mechanismus wird von einem neuen Uhrwerk angetrieben, das exklusiv für die Marke entwickelt worden ist: Das Kaliber L899.

In ihrem ewigen Streben nach Eleganz hat die Marke Longines für diese neuen Modelle ein bewusst reduziertes Zifferblatt im zeitlosen Stil entworfen und so eine schlichte, harmonische Optik geschaffen.

Die neuen Modelle von The Longines Master Collection sind in zwei Grössen -40 mm und 42 mm Durchmesser -und mit verschiedenen Zifferblattvarianten erhältlich: in Schwarz mit Gerstenkorn-Dekor und aufgemalten römischen Ziffern, silberfarben mit Gerstenkorn-Dekor und aufgemalten arabischen Ziffern oder in Blau mit Sonnenschliff und Index-Appliken.

Die Version in 40 mm ist zudem in einer Variante mit Diamantindexen erhältlich, für eine noch raffiniertere Optik. Die neuen Modelle von The Longines Master Collection sind ganz nach Wunsch mit einem Edelstahlband oder, passend zum jeweiligen Farbton des Zifferblatts, mit einem Armband aus schwarzen, braunen oder blauen Leder erhältlich.

www.longines.de

A. Lange & Söhne zieht in die Zürcher Bahnhofstrasse

Sächsischer Uhrenhersteller eröffnet erste Boutique in der Schweiz

Seit Juni diesen Jahres sind die exklusiven Zeitmesser aus Sachsen an der Bahnhofstrasse 25 in Zürich erhältlich. Offiziell eingeweiht wurde die neue Boutique im Beisein von Lange-CEO Wilhelm Schmid am 11. Juli 2019.

Eine eigene Boutique in der Schweiz – für die Uhrmacher von A. Lange & Söhne hat diese Er-öffnung „eine besondere Bedeutung“, erklärt Lange-CEO Wilhelm Schmid, „denn wenn Schweizer Kenner der Haute Horlogerie sich für eine Uhr aus Deutschland entscheiden, ist das ein großartiges Kompliment.“
Die Wahl des Standorts folgt der Strategie des Unternehmens, das Markenerlebnis für Kunden in den Kernmärkten durch eine repräsentative Kollektion und bestmögliche Beratung zu steigern. Die Räume der Zürcher Dependance sind im neuen Corporate Design gestaltet. Wilhelm Schmid dazu: „Uns ging es darum, Räume zu schaffen, die in jedem Detail die Persönlichkeit der Marke A. Lange & Söhne reflektieren. Gemeinsam mit unseren Architekten haben wir uns für einen Ansatz entschieden, der den Prinzipien des Bauhauses folgt, indem er – genau wie bei unseren Uhren – Kunst, Handwerk und Technik zu einer Einheit verbindet.“ So entstand eine Atmosphäre, in der Menschen sich wohlfühlen und die handwerklich vollendeten Zeitmesser umfassend erkunden können.

Seit 1995 sind Lange-Uhren in der Schweiz erhältlich. In Zürich arbeitet das Unternehmen nun mit dem langjährigen Konzessionär Embassy zusammen. Das 1970 gegründete Haus zählt zu den führenden Adressen im Schweizer Uhrenmarkt mit Standorten in Luzern und St. Moritz. „Wir freuen uns, mit Embassy einen Partner zu haben, der sich schon seit vielen Jahren in Luzern erfolgreich für die Marke engagiert hat. Der Name passt zu unserem Ziel, im Land der Uhr-macher eine Botschaft zu haben, die unser besonderes Verständnis des Metiers reflektiert“, er-läutert Wilhelm Schmid.
Mit der Neueröffnung hat das Unternehmen nunmehr elf Verkaufspunkte in der Schweiz. Die Zahl der weltweiten Lange-Boutiquen steigt auf 27.