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Unsere aktuellen sechs Lieblingsrestaurants

Heute Abend nichts vor? Dann wissen wir was für Sie. Sie haben doch etwas vor? Kein Problem, das hier ist besser! Wir zeigen Ihnen unsere aktuellen Lieblingsrestaurants in Zürich und Umgebung.

Maison Manesse

Lust auf Lavendel-Mascarpone-Crème mit Heidelbeer-Eis? Davor gäbe es dann zum Beispiel Gnocchi mit Pilzen und Fichtensprossen oder Mangalica-Schweinekoteletts mit Kohl oder Kabeljau mit Jerusalem-Artischocken, Safran-birne, Pfifferlingen und Sesam – die Qual der Wahl. Der Kluge bestellt die Maison Experience bestehend aus sechs Gängen mit Alkoholbegleitung und kann das Michelin-gepriesene Restaurant Stunden später mit einem warmen Magen und der beruhigenden Gewissheit, auch nichts verpasst zu haben, wieder verlassen.

Maison Manesse
Hopfenstrasse 2, 8045 Zürich
info@maisonmanesse.ch
+41 44 462 01 01
www.maisonmanesse.ch
15 Gault-Millau-Punkte
1 Michelin-Stern

Bauernschänke

„Sharing ist caring“ lautet das Motto in der Bauernschänke im Niederdorf. Da gibt es: Schweinebauchgröstel mit
Shiso Rettich und Kopfsalat, Auberginen-Tatar mit Kräutersalat und Knäckebrot oder Schmorbraten-Ravioli mit
Salbeibutter und Parmesan und weitere herrliche Gerichte von Spitzenkoch Nenad Mlinarevic, die zum Teilen auf den Tisch kommen. Es könnte allerdings sein, dass Sie, einmal davon probiert habend, nicht mehr in der Laune sind zu teilen.

Restaurant Bauernschänke
Rindermarkt 24, 8001 Zürich
hunger@bauernschaenke.ch
+41 44 262 41 30
www.bauernschaenke.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Huusbeiz

Zwischen Lochergut und Albisriederplatz an der Badenerstrasse befindet sich die Huusbeiz. Eine stilvolle und sehr gemütliche Quartierbeiz mit ehrlicher, guter Schweizer Küche. Vom 12. bis 14. November findet in der Huusbeiz eine Metzgete nach „Nose to Tail“-Philosophie statt. Serviert wird ein elegantes 5-Gang-Menü mit – so die Macher – ganz viel Schweinerei. Das Ganze beläuft sich auf 94 Franken, mit Weinbegleitung kommen noch 49 dazu.

Huusbeiz
Badenerstrasse 310, 8004 Zürich
+41 43 931 77 90
www.huusbeiz.ch

Gamper

Das Restaurant Gamper begrüsst seine Gäste mittwochs bis samstags. Reservieren kann man nicht, dafür spontan vorbeischauen. In der Regel findet sich nach kurzer Wartezeit (an der Weinbar) ein Platz, und das Warten hat sich im Gamper noch immer gelohnt. Die Gerichte von Marius Frehner sind saisonal und stark auf das Wesentliche reduziert wie überhaupt alles im Gamper. Eine Speisekarte gibt es nicht, serviert wird stattdessen ein sensationelles 5-Gang-Überraschungsmenü.

Gamper
Nietengasse 1, 8004 Zürich
+41 44 221 11 77
www.gamper-restaurant.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Trube Zollikon

Die Trube in Zollikon, gleich neben einem kleinen Käseladen, besticht mit einer einladenden Atmosphäre und geschmackvoller Einrichtung. Tatsächlich fühlt man sich hier schon wohl, noch ehe man Platz genommen hat. Die Gourmetküche von Claudio Obrecht sorgt dann dafür, dass man auch möglichst lange sitzenbleiben möchte. Im Leben ist es so: Manchmal bekommt man, was man erwartet – oftmals nicht – und in seltenen Fällen kriegt man viel mehr. Dann bestellt man Ricotta-Gnocchi und denkt sich, das Restaurant besitzt 14 Gault- Millau-Punkte, das werden richtig gute Gnocchi sein, aber dann, ja dann sind es die besten, die man je gekostet hat.

Trube Zollikon
Alte Landstrasse 94, 8702 Zollikon
info@trubezollikon.ch
+41 44 390 11 60
www.trubezollikon.ch
14 Gault-Millau-Punkte

Fedt

Wer das Fedt (dänisch: cool) betritt, begreift sogleich: Hier sind die Macher mit Leidenschaft am Werk. Ausgerichtet ist das Konzept auf vegetarische und vegane Küche, die überrascht und begeistert. Die Churros auf Karamell beispielsweise sind schlicht ein Gedicht, stellen aber die übrigen Speisen keineswegs in den Schatten. Noch bis zum 18. Dezember ist das Pop-up geöffnet – und bleibt dann hoffentlich für immer. Und wenn es so ist, dass die Freude, die man anderen schenkt, ins eigene Herz zurückkehrt, dann muss Chefkoch und Innovator Alain Pinto ein sehr glücklicher Mann sein, denn seine Gerichte versprechen Freude pur.

Fedt
Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
eat@fedt.ch
+41 44 888 88 08
www.fedt.ch

Photos Copyrights: Maison Manesse, Bauernschänke, Fedt, Bauernschänke, Depositphotos, Huusbeiz, Gamper, Trube Zollikon, Fest

Daniel Craig – Der beste Bond aller Zeiten

In „No Time to Die“ rettet Daniel Craig erneut die Welt. Es ist seine letzte Performance als James Bond – und hoffentlich erst der Anfang von unserem ADAM THE MAGAZINE CoverHelden.

Mit einem Budget von 250 Millionen US-Dollar ist „No Time to Die“ der bisher teuerste Bond-Streifen und Daniel Craigs letzter. 14 Jahre lang war der 52-Jährige der offizielle Geheimagent 007 – und für viele der beste überhaupt. Das war nicht abzusehen. Noch während der Dreharbeiten zu „Casino Royale“ 2006 gingen entrüstete Fans auf die Strasse und riefen zum Boykott auf. Sie verlangten eine neue, bessere Besetzung für ihren Agentenliebling. Craig, so das damalig verbreitete Urteil, sei zu hässlich für einen Bond. Sein Gesicht sei zu breit, der Mund zu dünn, die Nase zu knollig – und überhaupt sei er zu blond. Craig dagegen weigerte sich, sich die Haare schwarz zu färben und beschwichtigte die Skeptiker mit vorgetäuschter Ruhe, das Ergebnis abzuwarten und dann zu urteilen. „Ich hatte von Anfang an 110 Prozent gegeben“, so Craig, und dann wurden daraus eben 115.“ Der Entscheidung für den Part ging aufreibendes Hadern voraus: „Ich hatte Angst, mir meine Karriere zu versauen.“ Aber dann rang er sich durch, aus Angst, andernfalls eines Tages besoffen in einem Pub zu hängen und sich die quälendste aller Fragen stellen zu müssen: Was wäre wenn … und hätte ich doch bloss.

Daniel Craig mit seinen eisblauen Augen hat James Bond neu erfunden, ihm eine Seele gegeben. Zum ersten Mal in der Geschichte hat Bond eine Backstory Wound, ein Trauma, eine Vergangenheit, dieser Bond liebt, weint und stirbt fast. Das macht ihn greifbar und somit attraktiver als sämtliche seiner Vorgänger. Craigs Bond ist gebrochen und dennoch stärker als jeder Bond vor ihm. Für die Rolle hat der Brite das Rauchen aufgegeben – ein Kampf! – und sich 20 Pfund Muskeln antrainiert. Erstmals zu bestaunen in „Casino Royale“, als er in knappen blauen Badeshorts aus dem Wasser steigt. Eine Gratwanderung, die vom Supercoolen geradezu ins Lächerliche abfallen hätte können, aber dann wäre Daniel Craig nicht Daniel Craig. Und dennoch kam er sich dabei wie ein Affe vor: „Schauspielerei ist dann am besten, wenn man sich nicht um Äusserlichkeiten kümmert – bei Bond aber geht das nicht.“

Daniel Craig wächst erst in Liverpool, später in Hoylake bei seiner Mutter und seinem Stiefvater in einem Künstler-Milieu auf. Bereits mit sechs Jahren interessiert er sich für die Schauspielerei. Sein Handwerk lernt er an der Guildhall School of Music & Drama in London. Er kellnert und hilft in Restaurantküchen aus, um über die Runden zu kommen. Seinen ersten kommerziellen Erfolg erzielt er 2004 in „Layer Cake“, in dem er einen Drogendealer mimt. Ein Jahr darauf spielt er in Steven Spielbergs fünffach Oscar-nominierte Werk „Munich“ rund um das Münchner Olympia-Attentat in den Siebzigern. Es folgt „Casino Royale“. Als er die Zusage für die Rolle kriegt, sucht er sogleich eine Bar auf und lässt sich seinen ersten Martini mixen. 2008, zwei Jahre darauf, kommt der Nachfolger „Quantum of Solace“ von Marc Forster in die Kinos, der nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann. Im selben Jahr ist Craig in „Defiance“ zu sehen, der unter Kritikern Unstimmigkeiten hervorruft. Beachtlich ist seine Darbietung in der amerikanischen Stieg-Larsson-Adaption „The Girl with the Dragon Tattoo“ als Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist an der Seite der ebenso wundervollen Rooney Mara als gerechtigkeitsuchender Hackerin, die hier die treibende Kraft ist und quasi den „Bond-Part“ innehat. Letztlich ist sie es, die dem Bösen das Genick bricht und all jenen, die ihr in der Zwischenzeit in die Quere kommen.

Für den aktuellen Bond fühlt sich der bereits leicht ergraute Craig eigentlich schon zu alt. Bei den Dreharbeiten musste er es ruhiger angehen, auch seiner Frau Rachel Weisz zuliebe, die das Bond-Set einen Boxring nennt. Zu oft schon hat er Blessuren davongetragen. Passenderweise ist Bond in „No Time to Die“ in den Ruhestand getreten und geniesst das süsse Nichtstun auf Jamaika, als ein alter Freund vom CIA ihn um Hilfe bittet. Ein entführter Wissenschaftler muss gerettet werden. Bond erweist ihm den Dienst. Es ist der bekannte „letzte Job“, der grösser und gefährlich ist als alles zuvor. Die Frage, wie die Geschichte um James Bond weitergehen soll, möchte Produzentin Barbara Broccoli nicht beantworten: «Es sei ihr ein Graus, sich darüber überhaupt Gedanken zu machen.» Allen ist klar, Daniel Craig hat die Messlatte verdammt hochgelegt.

Kurz-Filmografie – ein Auszug:

„Im Glanz der Sonne“ (1992) von John G. Avildsen
„Elizabeth“ (1998) von Shekhar Kapur
„Lara Croft: Tomb Raider“ (2001) von Simon West
„Road to Perdition“ (2002) von Sam Mendes
„Layer Cake“ (2004) von Matthew Vaughn
„The Jacket“ (2005) von John Maybury
„Munich“ (2005) von Steven Spielberg
„James Bond 007: Casino Royale“ (2006) von Martin Campbell,* BAFTA Award-Nominierung
„The Golden Compass“ (2007) von Chris Weitz„James Bond 007: Quantum of Solace“ von Marc Forster
„Defiance“ (2008) von Edward Zwick

„Cowboys & Aliens“ (2011) von Jon Favreau
„The Girl with the Dragon Tattoo“ (2011) von David Fincher
„James Bond 007: Skyfall“ (2012) von Sam Mendes
„James Bond 007: Spectre“ (2015) von Sam Mendes
„Star Wars: The Force Awakens“ (2015) von J. J. Abrams
„Knives Out“ (2019) von Rian Johnson, *Golden-Globe-Nominierung
„James Bond 007: No Time to Die“ (2021) von Cary Joji Fukunaga

Photos Copyrights: UPI Media, DANJAQ, LLC AND MGM , FRANCO ORIGLIA, RUSH PHOTGRAPHY

Wiederauferstehung einer Legende

La Réserve Eden au Lac Zurich

Zu erwarten wäre ein Gefühl der Ruhe, des Angekommenseins, doch im La Réserve Eden au Lac Zurich ist das anders. Das 5-Sterne-Hotel im Philippe-Starck-Design versprüht Abenteuerlust und Entdeckerdrang. Und zu erkunden gibt es hinter den historischen Gemäuern in der Tat reichlich Spannendes.

An prominenter Lage, direkt am Ufer des Zürichsees erstrahlt das einstige Traditionshaus Eden au Lac in neuem Glanz. Und trägt einen neuen Namen: La Réserve. Stardesigner Philippe Starck hat dem 5-Sterne-Luxushotel ein neues Gesicht verliehen. Dabei ist die hübsche Fassade mit den Löwenköpfen und historischen Skulpturen gänzlich erhalten geblieben. Die grosse Verwandlung fand im Inneren statt. Dort stösst man auf rotes, gehobeltes Holz wie von Schiffsrümpfen, Ruder, die daliegen, als hätte man sie nach einer Regatta vergessen, eine Sammlung in Harz fixierter Schiffskiele, bronzene Fórcole und Rudgergabeln venezianischer Gondeln. Das gesamte Interieur ist einem eleganten Jachtclub nachempfunden und präsentiert sich aufregend mondän. Es fühlt sich an, als würde man zu einem Abenteuer eingeladen sein, bei dem man nicht weiss, wohin es führt, gewiss aber, dass man es erleben will.

Zur Verfügung stehen vierzig Zimmer und Suiten, die in acht Kategorien unterteilt sind. Die Zimmer in den oberen Etagen hat Starck wie Schiffskabinen von Seefahrern auf Landgang gestaltet. Nun, die stilvolle Luxusvariante davon. Für prächtige kulinarische Erlebnisse sorgen gleich zwei Restaurants. Vom Eden Kitchen & Bar erhoffen sich die Besitzer, dass es bald zum Zürcher «In Place» wird, eine lebendige Begegnungsstätte. In der offenen Küche zaubern Marco Ortolani und sein Team wahre Genussfreuden auf die Teller, Köstlichkeiten aus aller Welt und natürlich auch heimische Spezialitäten wie Züri-Gschnätzlets mit Rösti. Über den Glasaufzug gelangt man in das La Muña. Hier auf der sechsten Etage bietet sich ein 360-Grad-Panorama auf das historische Züricher Stadtzentrum, den See und die fernen Alpen. Auf den bepflanzten Rooftops kann man den rhythmischen Wellenschlägen lauschen und die frische Brise des Sees einatmen. Unter riesigen Markisen werden japanisch-peruanische Spezialitäen von Küchenchefin Miya Gunji serviert. Gewählt wird zwischen rohen (crudo) und warmen (caliente) Gerichten, wie etwa Thunfisch-Ceviche oder Rinder-Entrecôte an Trüffel-Teriyaki-Sauce. Im Inneren des Restaurants stehen bequeme Sofas aus hellem Leder auf persisch anmutenden Teppichen. Hie und da streift das Auge einen geheimnisvollen Gegenstand, der Reiselust versprüht. Das eigentliche Geheimnis steckt allerdings in der Zubereitung der sagenhaften Speisen und Cocktails. An die man sich, wie überhaupt an alles hier, lange erinnern wird.

La Réserve Eden au Lac Zurich, Utoquai 45, 8008 Zürich, +41 44 266 25 25, info@lareserve-zurich.com, www.lareserve-zurich.com

Photos Copyrights: La Réserve Eden au Lac Zurich

Herbstliches Lesevergnügen

Sechs Lieblingsbücher

Berührende, bereichernde Bücher sind Phantasie-Fahrzeuge, dabei spielt es gar nicht so sehr eine Rolle, wohin sie den Leser führen: in aufregender Weise geht es einmal um die Welt oder quer durchs Leben und bestenfalls immer auch ein wenig ins tiefste Innere unseres Selbst. Dies sind unsere sechs Lieblingsbücher der vergangenen Monate…

1. Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Ein Junge, einsam und mit Fragen im Kopf, trifft auf einen Maulwurf, der immerzu nach Kuchen giert, klein ist, aber furchtlos und Grosses bewirkt, auf einen Fuchs, der bedächtig still ist, weil ihm das Leben wehgetan hat, und auf ein Pferd mit Flügeln. Zusammen gehen sie durch die Wildnis und meistern den Sturm, der wie jeder Sturm früher oder später aufziehen muss. Geschrieben und illustriert wurde das Ganze von Charlie Mackesy, der sich mit diesem Werk einen Traum erfüllt hat. Es ist daraus ein Buch geworden, das es vermag jede noch so hartnäckige Sorgenwolke zu vernichten und einem stattdessen Tränen der Freude in die Augen treibt

List Hardcover, 128 Seiten
von Charlie Mackesy, www.ullstein-buchverlage.de

2. Draußen gehen

Gedanken sind Diebe. Aber nicht diese Gedanken. Diese Gedanken sind eins mit der Natur. Anstatt im geschlossenen Raum vor dem Bildschirm zu hocken und angestrengt Einfälle zu erzwingen, animiert Christian Sauer – Autor und Coach für Kreative – seine Leser, den Titel seines jüngsten Buchs zum Programm zu machen und eben: nach draussen zu gehen und dabei nicht nur zu guten Einfällen, sondern auch zu sich selbst zu finden. „Draussen gehen“ ist möglicherweise ein Buch, wie Sie es noch nicht gelesen haben, ein Grund mehr es sich anzuschaffen.

Leinenband, 176 Seiten
von Christian Sauer, www.typografie.de

3. Die Parade

Diese Geschichte spielt in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen namenlosen Land und handelt von zwei namenlosen Bauarbeitern, über die der Leser nie viel erfahren wird. Ihr Auftrag: innert zwölf Tagen eine Strasse zu ebnen, auf der eine Parade stattfinden soll, und so den armen Süden mit dem reichen Norden zu verbinden. Während der eine Protagonist pedantisch darauf bedacht ist, den Job zu erledigen, um schnellstmöglich wieder nach Hause zu kommen, sucht der andere das Abenteuer und leichten Sex. Mit „Die Parade“ zeigt Dave Eggers einmal mehr, dass er einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit ist.

192 Seiten
von Dave Eggers, www.kiwi-verlag.de

4. Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende

Wussten Sie, dass es einst üblich – oder zumindest empfohlen – war auf einer Ägypten-Reise sechzig Flaschen französischen Rotweins im Gepäck zu haben? Und Indien-Touristen nicht ohne eigenes Waschbecken reisen sollten? Oder dass abzuraten war, Kuhmilch in der Schweiz ohne Beimischung von Cognac zu trinken? Diese und reichlich weitere skurrile, hochamüsante Reiseerkenntnisse aus den historischen Baedeker Reiseführern sind nun in einem Werk zusammengefasst, dem: „Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende“.

384 Seiten
von Christian Koch und Hasso Spode, www.mairdumont.com

5. Wir sind das Klima

Mit seinem Bestseller „Tiere essen“ hat der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer weltweit für Furore gesorgt und unzählige Menschen zu Vegetarierin gemacht. Die Verwerflichkeit der Massentierhaltung ist nun auch zentrales Thema seines jüngsten Werks, in dem er sich dem Klimawandel widmet. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen und leicht umzusetzen sind.

336 Seiten
von Jonathan Safran Foer,  www.kiwi-verlag.de

6. Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache

Lustgetöne, Zeugemutter, Meuchelpuffer – tatsächlich ist nichts Anrüchiges an diesen Fremdverdeutschungen des Poeten Philipp von Zesen, gemeint sind lediglich: Musik, Natur und Pistole. Auf diese und weitere Bizzaritäten stossen Sie in „Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache“ und merken dabei, die deutsche Sprache ist so vielfältig wie kaum eine andere. Dieses Buch schwelgt geradzu in ihrer Schönheit, Merkwürdigkeit und ihren wundersamen Hervorbringungen. Von Anagrammen und Palindromen über Bildgedichte des Barock bis zur Gegenwart. Eine kurzweilige Lektüre für deutschbegeisterte Wortakrobaten.

Hardcover, 320 Seiten
von Thomas Böhm und Carsten Pfeiffer, www.daskulturellegedaechtnis.de

Photos Copyrights: Ullstein Verlag, Verlag Hermann Schmidt, Amélie Cordier, DuMont Reiseverlag/Karl Baedeker Verlag, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Verlag das kulturelle Gedächtnis

Schlaraffenland Bündnerland

Die Bündner Herrschaft ist das Burgund der Schweiz

Goldene Lärchen, blaue Bergseen, weisse Gipfel Beizen mit Salsiz und Capuns, und auserlesene Tropfen: In der Bündner Herrschaft entlang des Rheins, von Glänsch bis ins Malans, finden sich 42 Rebsorten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich der Blauburgunder und der Pinot Noir. In jüngster Vergangenheit ging der Pinot-Noir-Weltmeistertitel gar sechsmal an die Bündner Herrschaft. Grund genug, sich das Ganze mal genauer anzusehen…

Weingut Donatsch

In Malans, dem südlichsten Dorf der Bündner Herrschaft mit den ältesten Rebbergen, keltert die Familie Donatsch seit fünf Generationen edle Tropfen, die aus den besten Restaurants längst nicht mehr wegzudenken sind. Bereits in den Siebzigern pflanzte Thomas Donatsch Chardonnay- und Weissburgunderreben, was ihm Ärger mit den Behörden eintrug. Heute kümmert sich sein Sohn Martin Donatsch, zweifacher Pinot-Noir-Weltmeister, um die erlesenen Tropfen, die in der hauseigenen Winzerstube Zum Ochsen genossen werden können. Dazu gibts Alpkäse, Salsiz und eine Bündner Gerstensuppe mit 19 Gault- Millau-Punkten.

www.donatsch.info

Weingut Gantenbein

Am Rande des Weindorfs Fläsch im Bündner Rheintal machen Martha und Daniel Gantenbein Wein, der sich weltweit verkauft. Eine Flasche kostet über 100 Franken. Und weil in kleinen Mengen produziert wird, sind sie meistens ausverkauft. Qualität ist wichtiger als Quantität und um die beste Qualität zu erreichen, dürfen keine Kompromisse gemacht werden. Der Pinot Noir beispielsweise wird nicht mehr filtriert oder gepumpt, sondern fliesst entlang der Schwerkraft. Ihm gehört der grösste Teil der Anlage, fünf Hektar, auf einer Hektare wird Chardonnay angebaut und auf zwanzig Aaren Riesling. Im modernen Festraum à table wird nur auf Anfrage gekocht, dann aber auf Mass und hohem Niveau.

www.gantenbeinwein.com

Giani Boner Weinkellerei

Im ehemaligen Klostergewölbe, gleich neben der Dorfkirche, keltert Giani Boner in dritter Generation Rot- und Weissweine und im Besonderen die Spezialität Completer. Die Rebstöcke dieser einheimischen Rebsorte sind über hundert Jahre alt. Goldgelb im Glas und opulent in der Nase offenbart der Completer ein wahres Aroma-Feuerwerk. Die Trinkreife liegt zwischen 5 und 25 Jahren.

www.gianiboner.ch

Alter Torkel – Huus vom Bündner Wii

Fine Dining kennt jeder, steht da auf der Webseite, in Jenins gibt es jetzt Fine Wineing. Hier im Alten Torkel, wo regelmässig Spitzenköche einkehren, bestimmt dann auch der Wein das Gericht und nicht umgekehrt. Auf der Speisekarte wählt der Gast erst die Geschmacksrichtung des Weins, dann was Chefkoch David Esser dazu empfiehlt. Dies könnte sein: ein leichter Rheinriesling zum Rinder-Carpaccio mit Trüffelcréme und Rucola. Danach ein geschmeidiger Completer zu Pilzravioli, ein Pinot Noir Unique zu Acquerello Safran-Risotto mit Jakobsmuscheln, Fenchel und Parmesan und zuletzt ein Sauvignon Noble zu Pfirsich und weisser Schoggi. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, das Leben zu geniessen, aber die werden diese schwer toppen.

www.alter-torkel.ch

Restaurant Schlüssel

In den Genuss herzhafter und zugleich leichter Sterneküche kommt man im Restaurant Schlüssel in Mels. Jahrzehntelang stand Kalbsbacken-König Seppi Kalberer im historischen Patrizierhaus am Herd, nun hat sein jüngster Sohn Roger Kalberer übernommen. Diniert wird in der Nidbergstube mit tannengrünen Holzkassettenwänden, geschmackvoll eingerichtet im Biedermeierstil. Serviert werden Spezialitäten aus der Karte oder 3- bis 7-Gang-Menüs, ausgezeichnet mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern.

www.schluesselmels.ch

Restaurant Adler

Das Restaurant Adler liegt im Winzerdorf Fläsch, besitzt 15 
Gault -Millau-Punkte und wurde vom Guide Michelin zu den schönsten Adressen gewählt. Im Herbst gibt es einheimische Wildspezialitäten. Frisch von der Pirsch. Die Devise von Spitzenkoch Siggi Tschurtschenthaler: Man nehme 40 Prozent Genuss, gebe 30 Prozent Träume hinzu, würze mit 10 Prozent Übermut und schmecke es mit 30 Prozent Dankbarkeit ab. Das ergibt ein wunderbares Gericht – zubereitet mit 110 Prozent Lebensfreude und Leidenschaft.

www.adlerflaesch.ch

Photos Copyrights: Graubünden Ferien, Obrist und Partner Grafikerinnen & Grafiker, Weingut Donatsch, Weingut Gantenbein, Alter Torkel, Restaurant Adler, Graubünden Tourismus

Stilvoll und ästhetischer Multitasker

Schwarz ist die Farbe der Stärke, Individualität und Ästhetik. Optisch wird jedes Objekt durch diese „Nichtfarbe“ aufgewertet und veredelt. Diese Interpretation passt perfekt zu den Taschenmessern von Victorinox, und davon haben sich seine Designer bei der Gestaltung ihrer neuen Onyx Black Collection inspirieren lassen. Damit setzen sie den Erfolg früherer Kollektionen schwarzer Taschenmesser fort. Die neue Kollektion besteht aus den Modellen Signature Lite, Spartan und Ranger Grip 55. Ein einzigartiger polispektraler Prozess sorgt dafür, dass nicht nur die Schale, sondern auch Klinge, Korkenzieher & Co. schwarz sind. Das macht die Modelle der Onyx Black Kollektion einzigartig. Erhältlich ab Oktober 2020.

www.victorinox.com

Big Bold Jelly

BIG BOLD JELLY setzt ihre Transformation vom Beginn des Jahres fort. Der jüngste Star der Swatch-Kollektion BIG BOLD, mit halbtransparentem Armband und vollständig durchsichtigem Gehäuse, das grosszügig sein technisches Herz präsentiert, kommt passend zum bevorstehenden Sommer mit neuen lebendigen Farben daher. Von Neongrün bis Elektrogelb, von Orange-Fluo bis Azurblau verbreiten diese leuchtenden Farbtöne in ihrem transparenten Rahmen Positivität und Lebensfreude. Dieses ausdrucksstarke Schmuckstück mit seinem Ø47-mm-Gehäuse prägt immer neue Charaktere auf der ganzen Welt. Diese Uhr ist der perfekte Ausdruck der sommerlichen Laune und einer sportlichen, gesunden und positiven Einstellung. Es ist an der Zeit, die belebend-grüne Energie der Natur zu geniessen! Es ist and der Zeit, etwas Neues und Sinnliches auszuprobieren und gute Vibes zu tanken – vielleicht mit einem Schluck «verbotenen» Absinths? Erfrischend und kühl wie ein perfekter Minz-Glacestängel – ist Grün nicht die Farbe der Hoffnung und Zukunft? Finden Sie es raus!
www.swatch.com

© Swatch Group SA

911 Targa – Wegbereiter und Vorbild seit 1965

Porsche komplettiert zum Sommer sein klassisches Sportwagen-Trio: Mit den Allrad-Modellen 911 Targa 4 und 911 Targa 4S debütiert nach Coupé und Cabriolet die dritte Karosserievariante der neuen Elfer-Generation. Prägnantes Merkmal bleibt das innovative, vollautomatische Dachsystem. Es besteht wie beim legendären Ur-Targa von 1965 aus dem charakteristischen breiten Bügel, einem beweglichen Dachteil über den Vordersitzen und der umlaufenden Heckscheibe. In 19 Sekunden lässt es sich komfortabel öffnen oder schliessen.

Für einen kraftvollen Auftritt sorgt der Sechszylinder-Boxermotor mit drei Liter Hubraum und Biturbo-Aufladung: Der 911 Targa 4 leistet jetzt 283 kW (385 PS) und sprintet mit optionalem Sport Chrono-Paket aus dem Stand in 4,2 Sekunden auf Tempo 100 km/h – ein Zehntel schneller als bisher. Das Triebwerk im 911 Targa 4S kommt auf eine Nennleistung von 331 kW (450 PS) und erreicht die 100 km/h-Marke unter gleichen Voraussetzungen in 3,6 Sekunden – vier Zehntel schneller im Vergleich zum Vorgänger. Die Höchstgeschwindigkeit des 911 Targa 4 liegt bei 289 km/h (plus zwei km/h), die des 4S bei 304 km/h (plus drei km/h).

Für den emotionalen und sportlichen Fahrspass sorgen in beiden Sportwagen serienmässig das Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) und der intelligente Allradantrieb Porsche Traction Management (PTM). Der 911 Targa 4S kann alternativ auch mit dem neu entwickelten Sieben-Gang-Schaltgetriebe einschliesslich Sport Chrono-Paket geordert werden. Neue Technologien erweitern das Angebotsspektrum für beide Elfer-Modelle zusätzlich: Erstmalig ist Porsche InnoDrive einschliesslich Abstandsregeltempostat erhältlich. Mit der weiterentwickelten Smartlift-Funktion lässt sich die Anhebung der Bodenfreiheit für den alltäglichen Bedarf programmieren. Ergänzt werden die Optionen durch eine umfassende Ausstattung von Porsche Tequipment und neuen Individualisierungsmöglichkeiten der Porsche Exclusive Manufaktur. Die Verbindung von traditionellen Stil-Elementen, zeitlosem Design und moderner Technik vertieft Porsche mit einem Anfang Juni debütierenden Sondermodell des 911 Targa.

Effizienter Boxermotor mit Biturbo-Aufladung

Wie die 911 Carrera-Modelle profitieren die beiden 911 Targa-Varianten von dem Leistungszuwachs der aufgeladenen drei Liter grossen Sechszylinder-Boxermotoren. Das kommt sowohl der Performance als auch der Alltagstauglichkeit zugute. Das Triebwerk im 911 Targa 4 leistet 283 kW (385 PS) bei 6.500 1/min. Das sind elf kW (15 PS) mehr als beim Vorgänger. Das maximale Drehmoment von 450 Newtonmeter steht über ein breites Drehzahlband von 1.950 bis 5.000 1/min zur Verfügung. Beim 911 Targa 4S mit 331 kW (450 PS) sind es 22 kW (30 PS) mehr Leistung im Vergleich zum Vorgängermodell, das maximale Drehmoment von 530 Newtonmeter (plus 30 Nm) liegt zwischen 2.300 und 5.000 1/min an.

Optimierter Allrad-Antrieb für bessere Traktion

Die verbesserte Performance der neuen Allrad-Modelle geht mit einer Weiterentwicklung des Vorderachsgetriebes einher. Die wassergekühlte Einheit aus Kupplung und Differenzial verfügt über verstärkte Kupplungslamellen für mehr Belastbarkeit und Robustheit. Eine Erhöhung der Stellmomente an der Kupplung verbessert deren Stellgenauigkeit und damit die Funktion des zusätzlichen Antriebs über die Vorderachse. In Summe unterstützt das weiterentwickelte Vorderachsgetriebe mit dem PTM (Porsche Traction Management) eine noch bessere Traktion bei allen Fahrbahnzuständen.

Weiterentwickeltes Fahrwerk für mehr Komfort und Sicherheit

Bei den neuen 911-Targa-Modellen gehört das elektronisch geregelte variable Dämpfersystem PASM (Porsche Active Suspension Management) zur Serienausstattung. Es passt die Dämpfer-Eigenschaften in Bezug auf Fahrkomfort und Handling automatisch an die jeweilige Fahrsituation an und verfügt über zwei manuell einstellbare Kennfelder „Normal“ und „Sport“. Das Porsche Torque Vectoring Plus (PTV Plus) inklusive elektronisch geregelter Hinterachs-Quersperre mit vollvariabler Momentenverteilung gehört beim Targa 4S ebenfalls zum Serienumfang und ist optional auch für den Targa 4 erhältlich. Wie die anderen Porsche 911 der achten Generation verfügen auch die Targa-Modelle serienmässig über den Porsche Wet Mode. Sensoren in den vorderen Radhäusern erkennen signifikante Nässe auf der Fahrbahn. In diesem Fall wird dem Fahrer über ein Signal im Cockpit geraten, manuell in den Wet Mode zu wechseln. Dadurch wird das Ansprechverhalten des Antriebs so angepasst, dass ein Maximum an Fahrstabilität gewährleistet ist.

Die fahrdynamische Abstimmung umfasst für den 911 Targa 4 an der Vorderachse Reifen der Dimension 235/40 ZR auf 19-Zoll-Leichtmetallrädern, an der Hinterachse sind 20-Zoll-Räder mit 295/35 ZR-Reifen montiert. Das 4S-Modell ist serienmässig mit Pneus der Dimension 245/35 ZR auf 20-Zoll-Rädern vorne und 305/30 ZR auf 21-Zoll-Rädern hinten ausgerüstet. Die Verzögerung übernehmen beim Targa 4 an beiden Achsen 330 Millimeter grosse Bremsscheiben mit schwarzen Vierkolben-Monobloc-Festsätteln. Der Targa 4S verzögert an der Vorderachse mit Sechskolben- und an der Hinterachse mit Vierkolben-Sätteln, jeweils in Rot. Die Bremsscheiben messen hier je 350 Millimeter vorne und hinten. Als Option kann die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB) bestellt werden.

Extravagantes Targa-Design modern interpretiert

Äusserlich prägen den 911 Targa die Design-Elemente der 992-Modellgeneration. Vorn kennzeichnen die Karosserie im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich prägnantere Radhäuser. Zwischen den LED-Scheinwerfern nimmt die Fronthaube mit der eingeprägten Vertiefung das Design der ersten 911-Generationen auf. Am Heck dominiert der breitere, variabel ausfahrbare Heckspoiler und das nahtlos integrierte feine Leuchtenband. Mit Ausnahme des Bug- und Heckteils besteht die gesamte Aussenhaut aus Aluminium.

Das Interieur entspricht den 911 Carrera-Modellen und ist geprägt von den klaren und geraden Linien der Armaturentafel mit der zurückversetzten Instrumentenebene. Hier standen die Elfer aus den 1970er Jahren Pate. Neben dem Porsche-typisch mittig positionierten Drehzahlmesser erweitern zwei dünne, rahmenlose Freiform-Displays die Informationsanzeigen für den Fahrer. Unter dem 10,9 Zoll grossen Centerscreen des Porsche Communication Management (PCM) befindet sich eine kompakte Schaltereinheit mit fünf Tasten für den direkten Zugriff auf wichtige Fahrzeugfunktionen. Das PCM umfasst unter anderem serienmässig eine Schwarmdaten-basierte Online-Navigation und Connect Plus.

Seit 1965 Vorbild einer neuen Sportwagenklasse

Der 911 Targa 2.0 von 1965 war Wegbereiter für ein neues Fahrzeugkonzept. Anfangs wurde der Targa noch als „Sicherheitscabriolet mit Überrollbügel“ vermarktet. Doch schon bald hatte sich das Fahrzeug mit dem herausnehmbaren Dach als eigenständiges Konzept etabliert und zur Stil-Ikone entwickelt. Mit dem 911 Targa verbindet Porsche bis heute zwei Welten: Die Vorteile des „Offenfahrens“ in einem Cabriolet sind mit dem Alltagskomfort und der Sicherheit eines Coupés kombiniert.

Preise

Die neuen 911 Targa-Modelle kommen ab August 2020 auf den Schweizer Markt. Die Preise inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung starten ab CHF 158‘600 für den 911 Targa 4 und ab CHF 177‘900 für den 911 Targa 4S. Schweizer Kunden profitieren darüber hinaus von einer Garantieverlängerung (2+2) sowie von den Inhalten des Porsche Swiss Packages, die ohne Aufpreis im Listenpreis enthalten sind: Automatisch abblendende Innen-/Aussenspiegel mit integriertem Regensensor, LED-Matrix-Hauptscheinwerfer inkl. Porsche Dynamic Light System Plus (PDLS Plus), Windschutzscheibe mit Graukeil, Sitzheizung und Reifenreparaturset. Im Porsche Swiss Package des 911 Targa 4S ist darüber hinaus noch das BOSE® Surround Sound-System enthalten.

Die Breitling Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45

Vor über 85 Jahren stellte Breitling den ersten modernen Chronographen vor, dessen Einfluss auf das Uhrendesign damals nicht abzusehen war. Mit der neuen Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45, die mit ihrer eigenen Interpretation einer der raffiniertesten Komplikationen der Uhrmacherkunst ausgestattet ist, hat die Marke gezeigt, dass sie weiterhin an der Spitze der Innovation steht. Die Navitimer B03 Chronograph Rattrapante verfügtüber ein Gehäuse aus 18-karätigem Rotgold und ist mit dem Breitling-Manufakturkaliber B03 ausgestattet, einem einzigartigen, durch zwei Patente geschützten Schleppzeiger-Uhrwerk. Ihre innovative Bauweise sorgt für höchste Präzision, Robustheit und Zuverlässigkeit.

Das Schleppzeiger-Uhrwerk ist eine der anspruchsvollsten Komplikationen der Uhrmacherkunst. Einfach ausgedrückt, kann es anhand zweier überlagerter zentraler Chronographenzeiger zwei Zeitabläufe gleichzeitig messen. Das Schleppzeiger-Uhrwerk der neuen Breitling Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45 ist in der Tat etwas ganz Besonderes, und es gibt einige zusätzliche Details, die diese Uhr sofort zum Klassiker machen.

Die Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45 ist ästhetisch beeindruckend und technisch anspruchsvoll. Das grosse, markante Gehäuse aus 18-karätigem Rotgold mit 45 Millimetern Durchmesser zeichnet sich durch ein Zifferblatt in Stratos Grau aus. Die Stundenindizes sowie die Stunden- und Minutenzeiger sind mit Super-LumiNova® beschichtet und damit in allen Lichtverhältnissen garantiert ablesbar. Die Uhr verfügt über eine beidseitig drehbare Lünette mit einem kreisförmigen Rechenschieber – dem Erkennungsmerkmal der Navitimer Uhren von Breitling.

Die Breitling Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45 bietet jedoch noch ein weiteres exquisites Detail. Für gewöhnlich zeigt eine Breitling Navitimer das stilisierte «B»-Logo mit dem Anker an der Basis der Chronographenzeiger. Diese Uhr besitzt eine subtile Variation, bei der das Logo auf zwei Zeiger aufgeteilt wurde. Das «B» sitzt auf dem roten Chronographenzeiger und der Anker auf dem Schleppzeiger. Die beiden Bestandteile des Logos erscheinen also getrennt, wenn der Schleppzeiger angehalten wird, und fügen sich wieder zusammen, wenn man die Zeiger neu aneinander ausrichtet.

Der Drücker für den Schleppzeiger befindet sich in der Krone bei 3 Uhr. Über ihn lässt sich der Schleppzeiger während der Zeitmessung so oft wie nötig anhalten und neu starten. Dank dieser Funktion lassen sich zum Beispiel die Zeiten mehrerer Wettläufer gleichzeitig messen.

Das Breitling-Manufakturkaliber B03 wurde in der Breitling Manufaktur, der Chronométrie in La Chaux-de- Fonds, produziert. Der COSC-zertifizierte Chronometer, dessen Leistung durch den transparenten Saphirboden der Uhr zu sehen ist, bietet eine Gangreserve von rund 70 Stunden und ist durch eine fünfjährige Garantie abgedeckt. Die Uhr mit ihrem markanten 18 karätigen Rotgoldgehäuse besitzt ein schwarzes Alligatorlederarmband mit Dornschliesse.

Die Navitimer und Breitlings Chronographen-Vermächtnis

Seit ihrer Entwicklung im Jahr 1952 gehört die Breitling Navitimer zu den beliebtesten Chronographen der Welt, und mit einigen Neuzugängen in der Familie hat Breitling diese Uhrmacherlegende einer ganz neuen Generation von Enthusiasten auf der ganzen Welt vorgestellt.

Die Breitling Navitimer ist sehr wahrscheinlich diejenige unter den Armbanduhren von Breitling, die den grössten Anspruch auf Kultstatus erheben kann. Dieser Klassiker des 20. Jahrhunderts erfreut sich auch im 21. Jahrhundert unverminderter Popularität – über 65 Jahre nach seiner Premiere, mit der die Bedürfnisse des wachsenden kommerziellen und privaten Luftfahrtmarkts gedeckt werden sollten. Dank des kreisförmigen Rechenschiebers, der in der Lage war, eine Reihe von luftfahrtrelevanten Berechnungen durchzuführen, wurde die Navitimer zur Lieblingsuhr der Piloten und vor allem auch der Aircraft Owners and Pilots Association (AOPA). Der zeitlose Chronograph ist auf den ersten Blick zu erkennen und ist heute noch genauso angesagt wie bei seiner Einführung.

Hinter der Navitimer steckt über ein Jahrhundert an uhrmacherischem Durchbruch. Den ersten unabhängigen Drücker bei 2 Uhr entwickelte Breitling 1915, gefolgt von einem zweiten unabhängigen Drücker im Jahr 1934 – womit der moderne Chronograph Gestalt angenommen hatte. Im Jahr 1969 stellte die Marke einen der weltweit ersten Chronographen mit Selbstaufzug vor, und jeder wahre Uhrenliebhaber kennt und bewundert die klassische Duograph von 1944, deren Schleppzeiger-Chronographenuhrwerk von Breitling mitentwickelt wurde.

Breitling gilt seit Langem als Marktführer bei mechanischen Chronographenwerken, und die neue Navitimer B03 Chronograph Rattrapante 45 in 18-karätigem Rotgold wertet den Status der Marke auf und zeigt, wie aufregend eine mechanische Armbanduhr sein kann.

Über Breitling

Seit 1884 hat sich Breitling mit seinen hoch präzisen Zeitmessern, der Entwicklung der Chronographenarmbanduhr und dem festen Bekenntnis zu seinen Designwerten weltweit einen Namen gemacht. Die legendäre Verbindung zwischen Breitling und der Luftfahrt dokumentiert die Geschichte einer Marke, die an den Schlüsselmomenten der menschlichen Eroberung der Lüfte beteiligt war. Berühmt für seinen Pioniergeist, hat sich Breitling auch einen besonderen Platz in Wissenschaft, Sport und Technologie erobert. Breitling fertigt seine eigenen Uhrwerke im Haus an, und das Prädikat der COSC-Zertifizierung sowie das Label «Swiss made» unterstreichen die Qualität jedes einzelnen Zeitmessers.

Blaues Wunder

Jacky Ickx ist auch über die Porsche-Welt hinaus als einer der besten Rennfahrer aller Zeiten bekannt. Aber für die eingeschworene Gemeinschaft der Ingenieure und Rennfahrer, die fast zehn Jahre lang mit ihm in Weissach zusammengearbeitet haben, ist er eine wahre Ikone. Zur Feier des 75. Geburtstags der belgischen Legende und zur Würdigung seines unschätzbaren Beitrags zu den Rennerfolgen von Porsche in den 70er- und 80er-Jahren bringt Porsche nun eine Sonderedition des 911 zu Ehren von Ickx heraus. Die Idee dafür hatte der belgische Porsche-Importeur „D’Ieteren“. Den Experten der Porsche Exclusive Manufaktur ist mit der ersten Sonderedition des Typ 992 eine einzigartige Hommage an einen der talentiertesten Fahrer in der Geschichte des Rennsports gelungen. Auch Jacky Ickx selbst, Experten von Style Porsche und des belgischen Porsche-Importeurs D’Ieteren waren an der Gestaltung der neuen Legend Edition beteiligt.

Das Design sollte Ickx‘ Markenzeichen, den blau-weißen Helm, widerspiegeln. Der 911 Carrera 4S wurde daher in einem einzigartigen „X Blue“ lackiert; damit ist dies der erste 992 in der begehrten „Paint To Sample“-Farbe von Porsche. Eine Plakette mit der belgischen Flagge und die Unterschrift von Jacky Ickx auf der fahrerseitigen B-Säule verweist auf den sechsfach Le-Mans-Sieger.

Das spezielle Blau wird auch bei den 20/21-Zoll Carrera Classic Felgen wieder aufgegriffen. Kombiniert mit dezenten weißen Akzenten spiegeln auch sie das Design von Ickx‘ Rennfahrerhelm wider, der traditionell mit einem schmalen weißen Streifen um das Visier herum versehen ist. Für dieses Detail war eine aufwändige Lasergravur der Porsche Exclusive Manufaktur erforderlich.

Der Innenraum ist in schwarzem Leder mit Kreuzstichen in Kieselgrau auf dem Armaturenbrett sowie der Tür- und Heckverkleidung ausgeführt, die vollständig in akribischer Handarbeit gefertigt wurden. Die „X“-Form der Ziernähte wurde als weiterer subtiler Hinweis auf den Mann der Stunde gewählt.

Zur weiteren individuellen Innenausstattung gehören kieselgraue Keder auf den 18-Wege-Sportsitzen und der Schriftzug „911“ an den Kopfstützen, die für die serienmäßigen Carrera 4S Modelle nicht erhältlich sind. Auch die Rücksitze sind in Leder ausgeführt – ein weiteres einzigartiges Detail der neuen Legend Edition. Der Wagen weist noch weitere besondere Designelemente auf, darunter eine Mittelarmlehne aus Leder mit einem geprägten Autogramm von Ickx und die Aufschrift „Belgian Legend Edition“ auf den Einstiegsblenden aus Chrom. Die Experten haben keine Mühen gescheut und die Unterschrift des sechsfachen Le-Mans-Gewinners sogar in den farblich abgestimmten Schlüsselanhänger eingearbeitet. Die Belgian Legend Edition ist streng auf 75 Fahrzeuge limitiert (eines für jedes Lebensjahr von Ickx) und wird nur in Belgien erhältlich sein.

Jacques Bernard Ickx, kurz „Jacky Ickx“, wurde am 1. Januar 1945 in der belgischen Hauptstadt Brüssel geboren. Er blickt auf eine lange und erfolgreiche Karriere als Formel-1- und Sportwagen-Rennfahrer zurück. Jacky Ickx gilt als einer der erfolgreichsten Rennfahrer aller Zeiten, und das zurecht: Er ging bei den unterschiedlichsten Motorsportdisziplinen an den Start und konnte zahlreiche Siege einfahren.