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Heilige Dreifaltigkeit

Das Restaurant Dins Santi Taura wurde kürzlich mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Der Chefkoch demonstriert seine Kochkunst und das kulinarische Erlebnis mit drei Dingen: Authentizität, Perspektiven und exklusiven Zutaten.

Santi Taura hat sich der Erforschung der Ursprünge der mallorquinischen Küche und der Aufrechterhaltung traditioneller Rezepte verschrieben. Die Auszeichnung durch Michelin ist die Krönung seiner langjährigen Arbeit. „Wenn es eine Geschichte zum Gericht gibt, ist die Wertschätzung beim Gast viel grösser“, so der Chefkoch.

Seine Leidenschaft für alte Rezepte bringt er leidenschaftlich auf die Teller. Zur Begeisterung der Geniesser und Geniesserinnen. Santi Taura erfindet nichts und kocht nur Dinge, die in der gastronomischen Geschichte verankert sind. Seine Produkte bezieht er in der Region und präsentiert seinen Gästen damit den Reichtum der mallorquinischen Insel.

Zu den charakteristischen Gerichten gehört „Panada de Peix de roca“, eine traditionelle Felsenfischpastete, die viele für eines der ältesten Rezepte der Insel halten. „Porcella amb Anfós“, ein weiteres einzigartiges Gericht, vereint das Meer und die Berge und verwendet das feinste Fleisch vom Schwein von Can Company, einem der angesehensten Produzenten von schwarzem Schweinefleisch und gelbem Zackenbarsch auf der Insel. Der talentierte Koch eröffnete das DINS im Jahre 2016 in einer alten Schreinerei und offerierte dort einzigartige Degustationsmenüs. Der Erfolg blieb nicht lange aus und ein Umzug in das Fünfsternehotel El Llorenç Parc de la Mar stand auf dem Programm. Der Förderer der Inselküche zaubert mit seiner Crew einzigartige, kulinarische Erlebnisse.
www.grupsantitaura.com

Das El Llorenç Parc de la Mar liegt im Herzen von La Calatrava, einem der ältesten Stadtteile von Palma. Das modern gestaltete Hotel eröffnete im Jahr 2020 und bietet 33 exklusive Gästezimmer und einen Infinity Pool auf der mehrstöckigen Dachterrasse mit einer Cocktailbar. Egal, ob man sich in den Sonnenliegen im balinesischen Stil entspannt oder auf einen Drink vorbeischaut, die Gäste können den weiten Blick auf die Bucht von Palma, die Kathedrale und die charmanten Dächer der Altstadt geniessen. Die Wellness-Einrichtungen bieten Spa-Behandlungen der spanischen Luxusmarke Natura Bissé und einen Indoor-Pool.
www.elllorenc.com

Photos Copyrights: Restaurant DINS Santi Taura & Hotel Llorenc de la Mar, Tarek Serraj

Die Welt von Assouline

Bücher entführen uns von daheim aus in ferne Welten. Im Kopf entstehen die schönsten Orte und durch surreale Traumwelten bilden sich fantastische Räume an der Grenze des Vorstellbaren. Auf den nächsten Seiten werden Sie ins Chateau Life – der neue Bildband von Assouline – eintauchen und ins kulinarische Träumen kommen. Die Franzosen werden seit langem als kulinarische Experten gepriesen. Dabei liegt die Betonung besonders auf der Zeit, die sie gemeinsam um den Tisch herum verbringen. Jane Webster und ihre australische Familie leben im Château Bosgouet in der Normandie und haben die Traditionen der französischen Tafel mit Überraschung und Freude auf Schritt und Tritt übernommen. Vom Schlendern über den Markt, über das Decken des Tisches bis hin zur Nutzung eines Gemüsegartens. Ihre Abenteuer werden hier vom kultivierten Blick der Fotografin Robyn Lea eingefangen.

Gebackener französischer Käsekuchen

Kräuter-Gourgéres

Orangenmarmeladen-Soufflé

Räucherlachs-Pastete

Erbsensuppe

Das Speisezimmer des Château du Thil in Graves, Bordeaux.

Doris’s Courgette-Brot

Muscheln á la Normande

CHÂTEAU LIFE: Cuisine and style in the french countryside
By Jane Webster with original photography by Robyn Lea
Publisher: Assouline
WWW.ASSOULINE.COM

Meisterstücke

Die „Impossible Collection“ von Assouline ist mehr als eine Ansammlung von gedruckten Worten und Bildern, sie ist eine Hommage an das Aussergewöhnliche.

Bücher sind fester Bestandteil unserer Vergangenheit und Gegenwart, da sind sich Prosper und Martine Assouline einig. Sie sind aber auch das, was in Zukunft an Schönheit gewinnt, weil Bücher einfach wertvoll sind. Zusammen hat das Paar daher Mitte der 1990er Jahre ihren eigenen Brand gegründet oder vielmehr eine eigene Bibliothek eröffnet, indem sie begannen, die Bücher zu erschaffen, nach denen sie immer gesucht haben. Ihre „Impossible Collection” ist dabei sicher kein Schnäppchen, wenn man das so salopp formulieren darf, aber sie ist sicher eine Fundgrube für alle literarischen Ästheten unter uns.

„Die virtuelle Welt braucht greifbare Dinge.“

– Martine Assouline

Pablo Picasso: The Impossible Collection

100 Werke und ein Mann, dessen Namen schon kleine Kinder kennen. Wenn ein Künstler Einfluss auf das 20. Jahrhundert genommen hat, dann Pablo Picasso. Dieses Werk ist die literarische Sammlung, die niemand auf der Welt in Gänze besitzen kann.

Chanel: The Impossible Collection

Das Buch ist ein literarisches Museum, eine kuratierte Auswahl von 100 ikonischen und charakteristischen Looks des Hauses Chanel, vom zeitlosen kleinen schwarzen Kleid bis zum makellos schlichten Tweed-Anzug – massgeblich beeinflusst vom grossen Karl (Lagerfeld).

Rolex: The Impossible Collection

Keine andere Marke verkörpert den Inbegriff der Luxusuhr mehr als eine Rolex. In diesem Werk haben sie alle ihren Platz gefunden, die besonderen Exemplare dieses einzigartigen Chronographen.

Formula 1: The Impossible Collection

Was im Jahr 1950 als Gentlemen’s Club begann, ist heute ein globaler Zirkus mit Millionen von Fans, die gebannt auf die PS-Boliden schauen, die sich Runde für Runde um Millisekunden duellieren. Dies ist ihre Geschichte.

The Impossible Collection of Bentley

Nicht das schnellste, sondern das beste Auto bauen, darum ging es Walter Owen Bentley, als er im Jahr 1919 seine Firma gründete. Wie treffsicher, elegant und stilvoll ihm das die letzten 10 Dekaden gelungen ist, zeigt dieser einzigartige Sammelband.

The Impossible Collection of Wine 

Enrico Bernado – Der italienische und weltweit beste Sommelier hat mit diesem Buch seinen Traum vom ultimativen Weinkeller wahr werden lassen und alle Weine zusammengetragen, die an Qualität, Rarität und Exklusivität nicht zu überbieten sind.

Photos Copyrights: © Assouline, Robyn Lea

Auf der Reise zu mir selbst.

Die Chenot-Methode verbindet Wellness mit modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um den Gast mit einem massgeschneiderten Programm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine individuelle Ernährungsberatung gehört so selbstverständlich dazu wie der Personal Trainer im Fitnessstudio. Ich dachte, ich gönne mir dieses speziell auf mich abgestimmte Programm, um mir auch mal eine wohlverdiente Wertschätzung zu geben.

Gleichgewicht ist mein Stichwort. Ich möchte nämlich, dass die Wirkung der Auszeit über die Dauer des Aufenthaltes in einem Health Wellness Retreat hinausgeht, weshalb ich sehr akribisch recherchierte, was genau zu meinen Bedürfnissen passt und entschloss mich für das Detox-Programm im Chenot Palace in Weggis. Das Hotel liegt am Fusse der Schweizer Alpen, am Ufer des malerischen Vierwaldstättersees in einem eleganten und herrschaftlichen Gebäude. Erholungssuchende wie ich sind hier genau richtig. Das renommierte Haus wirbt damit, dass die Programme der Prävention und der Verjüngung des Körpers dienen. Schliesslich will ich jung bleiben und langsam altern. Der moderne Webauftritt, die Darstellung und Erklärung der einzelnen Treatments, die Bildsprache der Speisen sprechen mich sehr an und nachdem ich in der Nähe von Zürich lebe, ist es auch noch eine willkommene, für mich sehr gut gelegene Reiseroute. Der einwöchige Aufenthalt hat mir gutgetan und für alle Nachahmer habe ich hier mein Tagebuch zusammengestellt. Bewaffnet mit meinem Handbuch kann dieses Abenteuer nun auch für Sie losgehen…

Anreisetag (Donnerstag, 17.12.20)
Ich reise zu Mittag an und werde herzlich empfangen. Mein Wochenplan und mein Handbuch werden mir ausgehändigt, damit ich weiss, wann ich wo zu erscheinen habe. Meine ersten Behandlungen beginnen am späten Nachmittag, damit ich noch genügend Zeit habe, das Haus zu erkunden.

Um 15:00 Uhr beginnt meine Reise zu mir selbst mit einem medizinischen Beratungsgespräch. Das Chenot-Fachpersonal prüft zuerst meine medizinische Vorgeschichte und danach werden meine Bedürfnisse und Ziele besprochen. Die Entgiftung des Körpers und die Steigerung des Wohlbefindens stehen an oberster Stelle für mich und verordnet wurde mir dieser individuelle Behandlungsplan.

Dann ist es auch schon abends und zum Essen sei gesagt:

«Wer gesund leben will und den Alterungsprozess verlangsamen möchte, kommt um das Thema Ernährung nicht herum». Deshalb heisst es hier: kein Alkohol, kein Koffein, kein Salz, kaum tierische Fette. So spielt das Chenot-Ernährungs-Konzept eine zentrale Rolle in der Chenot Methode® und basiert ebenfalls auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Innerhalb der kalorienreduzierten, pflanzenbasierten Detox-Diät nehme ich täglich ungefähr 850 Kalorien zu mir.

«Ein gesunder Körper braucht innere Harmonie.» Henri Chenot

Tag 1 (FR, 18.12)
Nach einem früchtereichen Frühstück mit Gerstenkaffee als Begleiter mache ich mich auf den Weg zu meinen ersten Therapien. Auf dem Tagesplan stehen: Bioenergetischer Check-Up, eine Stress-Untersuchung , Ganzkörper Photobiomodulation, Hydro-Aromatherapie, energetische Massage. Was das alles genau ist, erkläre ich während der nächsten Tage ausführlich.

Tag 2 19.12
Mein Kickstart in den Tag beginnt mit einer Bioenergetischen-Behandlung. Stimulierung mittels Laserstrahl, die die Energiebalance des Körpers wiederherstellt. Nach diesem Jahr schmerzen auch meine Muskeln und ich leide an Kopfschmerzen. Das Therapieteam verordnet mir auch an diesem Tag eine Akupunkturbehandlung. Sie soll meine neuropathischen Schmerzen und meine Migräne lindern. Ich habe das Gefühl, dass meine aus dem Gleichgewicht geratenen Energiebahnen wieder in «Panta Rhei» sind. Eine Stunde Pilates runden mein heutiges Programm erfolgreich ab.

Tag 3 20.12.
Ich starte mit einer intravenösen Ozonbehandlung (speziell angereicherter Infusionscocktail mit hohen Dosen an Antioxidantien), danach folgen eine Hydro-Aromatherapie und abschliessend folgt ein medizinischer Check-Up. Bevor ich zum Dinner gehe, gönne ich mir noch neuroakustische Behandlungen zur Tiefenentspannung.

Tag 4 21.12
Nüchtern beginnt mein Tag mit einer Colon-Hydrotherapie. Sie ist eine Spülung des Dickdarms, die dazu dient, Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Diese Reinigung fügt dem Körper neue Energie zu und stärkt mein angeschlagenes Immunsystem.

Tag 5 22.12
Ein guter Morgen beginnt mit einer Selbsttrainingseinheit, das sogenannte HRV-Biofeedback Training. Es dient der systematischen Entspannung und Leistungssteigerung des parasympathischen Nervensystems. Danach fühle ich mich gesund und stark energetisiert. An diesem Tag habe ich nur noch eine weitere Behandlung bei Minus 110 Grad und zwar für den ganzen Körper. Die Kryotherapie ist eine sehr wirksame Methode, die chronische Schmerzen lindern soll und zugleich die Schlafqualität fördert. Ein Effekt der meiner Meinung nach sehr lange anhält.

Abreisetag 23.12
Wehmütig, mit vielen positiven Gedanken an meinen Aufenthalt in diesem lebendig inszenierten Vitalitätskomplex, verabschiede ich mich nach einer Hydro-Aromatherapie. Mein Badewasser wird mit ätherischen Ölen versetzt und der abgestimmte Wasserdruck und die Temperatur regen meine Durchblutung und den Lymphfluss an. Eine Regenerationsbehandlung ganz in meinem Sinne.

Wir befinden uns in ständigem Wandel und dies stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Damit das Leben lebenswert bleibt, sollten wir die vielen noch so kleinen Veränderungen in unseren Alltag integrieren. Kreativität und Freude am Tun sind die Schlüssel zum Glück. Die Worte des Architekten Davide Macullo, der für das Chenot Palace Weggis verantwortlich zeichnet, bleiben mir noch nach Abreise wie ein Leitspruch im Kopf.

Aus der Ferne ist es eine Form, aus der Nähe eine Reise von vielen Dingen und aus dem Inneren eine Welt von Emotionen und Inspirationen.

In der nächsten ADAM THE MAGAZINE Ausgabe, die im April 2021 erscheint, lesen Sie ein Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter und Entwickler, Dr. George Gaitanos. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Führungsrolle in der präventiven und verjüngenden Health Wellness-Bewegung, die Gesundheit und Wohlbefinden integriert, kontinuierlich auszubauen.

Bilder ©: Chenot®

Link zum Download der Broschüre:

https://issuu.com/chenotpalaceweggis/docs/chenot_palace_weggis_brochure_de?fr=sOGE5MjIxODA4MjE

Kontakt:
CHENOT PALACE WEGGIS

Hertensteinstrasse 34
6353 Weggis
+41 41 255 20 00
info@chenotpalaceweggis.com
www.chenotpalaceweggis.com

Glücksatt

Unsere aktuellen sechs Lieblingsrestaurants

Heute Abend nichts vor? Dann wissen wir was für Sie. Sie haben doch etwas vor? Kein Problem, das hier ist besser! Wir zeigen Ihnen unsere aktuellen Lieblingsrestaurants in Zürich und Umgebung.

Maison Manesse

Lust auf Lavendel-Mascarpone-Crème mit Heidelbeer-Eis? Davor gäbe es dann zum Beispiel Gnocchi mit Pilzen und Fichtensprossen oder Mangalica-Schweinekoteletts mit Kohl oder Kabeljau mit Jerusalem-Artischocken, Safran-birne, Pfifferlingen und Sesam – die Qual der Wahl. Der Kluge bestellt die Maison Experience bestehend aus sechs Gängen mit Alkoholbegleitung und kann das Michelin-gepriesene Restaurant Stunden später mit einem warmen Magen und der beruhigenden Gewissheit, auch nichts verpasst zu haben, wieder verlassen.

Maison Manesse
Hopfenstrasse 2, 8045 Zürich
info@maisonmanesse.ch
+41 44 462 01 01
www.maisonmanesse.ch
15 Gault-Millau-Punkte
1 Michelin-Stern

Bauernschänke

„Sharing ist caring“ lautet das Motto in der Bauernschänke im Niederdorf. Da gibt es: Schweinebauchgröstel mit
Shiso Rettich und Kopfsalat, Auberginen-Tatar mit Kräutersalat und Knäckebrot oder Schmorbraten-Ravioli mit
Salbeibutter und Parmesan und weitere herrliche Gerichte von Spitzenkoch Nenad Mlinarevic, die zum Teilen auf den Tisch kommen. Es könnte allerdings sein, dass Sie, einmal davon probiert habend, nicht mehr in der Laune sind zu teilen.

Restaurant Bauernschänke
Rindermarkt 24, 8001 Zürich
hunger@bauernschaenke.ch
+41 44 262 41 30
www.bauernschaenke.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Huusbeiz

Zwischen Lochergut und Albisriederplatz an der Badenerstrasse befindet sich die Huusbeiz. Eine stilvolle und sehr gemütliche Quartierbeiz mit ehrlicher, guter Schweizer Küche. Vom 12. bis 14. November findet in der Huusbeiz eine Metzgete nach „Nose to Tail“-Philosophie statt. Serviert wird ein elegantes 5-Gang-Menü mit – so die Macher – ganz viel Schweinerei. Das Ganze beläuft sich auf 94 Franken, mit Weinbegleitung kommen noch 49 dazu.

Huusbeiz
Badenerstrasse 310, 8004 Zürich
+41 43 931 77 90
www.huusbeiz.ch

Gamper

Das Restaurant Gamper begrüsst seine Gäste mittwochs bis samstags. Reservieren kann man nicht, dafür spontan vorbeischauen. In der Regel findet sich nach kurzer Wartezeit (an der Weinbar) ein Platz, und das Warten hat sich im Gamper noch immer gelohnt. Die Gerichte von Marius Frehner sind saisonal und stark auf das Wesentliche reduziert wie überhaupt alles im Gamper. Eine Speisekarte gibt es nicht, serviert wird stattdessen ein sensationelles 5-Gang-Überraschungsmenü.

Gamper
Nietengasse 1, 8004 Zürich
+41 44 221 11 77
www.gamper-restaurant.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Trube Zollikon

Die Trube in Zollikon, gleich neben einem kleinen Käseladen, besticht mit einer einladenden Atmosphäre und geschmackvoller Einrichtung. Tatsächlich fühlt man sich hier schon wohl, noch ehe man Platz genommen hat. Die Gourmetküche von Claudio Obrecht sorgt dann dafür, dass man auch möglichst lange sitzenbleiben möchte. Im Leben ist es so: Manchmal bekommt man, was man erwartet – oftmals nicht – und in seltenen Fällen kriegt man viel mehr. Dann bestellt man Ricotta-Gnocchi und denkt sich, das Restaurant besitzt 14 Gault- Millau-Punkte, das werden richtig gute Gnocchi sein, aber dann, ja dann sind es die besten, die man je gekostet hat.

Trube Zollikon
Alte Landstrasse 94, 8702 Zollikon
info@trubezollikon.ch
+41 44 390 11 60
www.trubezollikon.ch
14 Gault-Millau-Punkte

Fedt

Wer das Fedt (dänisch: cool) betritt, begreift sogleich: Hier sind die Macher mit Leidenschaft am Werk. Ausgerichtet ist das Konzept auf vegetarische und vegane Küche, die überrascht und begeistert. Die Churros auf Karamell beispielsweise sind schlicht ein Gedicht, stellen aber die übrigen Speisen keineswegs in den Schatten. Noch bis zum 18. Dezember ist das Pop-up geöffnet – und bleibt dann hoffentlich für immer. Und wenn es so ist, dass die Freude, die man anderen schenkt, ins eigene Herz zurückkehrt, dann muss Chefkoch und Innovator Alain Pinto ein sehr glücklicher Mann sein, denn seine Gerichte versprechen Freude pur.

Fedt
Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
eat@fedt.ch
+41 44 888 88 08
www.fedt.ch

Photos Copyrights: Maison Manesse, Bauernschänke, Fedt, Bauernschänke, Depositphotos, Huusbeiz, Gamper, Trube Zollikon, Fest

Daniel Craig – Der beste Bond aller Zeiten

In „No Time to Die“ rettet Daniel Craig erneut die Welt. Es ist seine letzte Performance als James Bond – und hoffentlich erst der Anfang von unserem ADAM THE MAGAZINE CoverHelden.

Mit einem Budget von 250 Millionen US-Dollar ist „No Time to Die“ der bisher teuerste Bond-Streifen und Daniel Craigs letzter. 14 Jahre lang war der 52-Jährige der offizielle Geheimagent 007 – und für viele der beste überhaupt. Das war nicht abzusehen. Noch während der Dreharbeiten zu „Casino Royale“ 2006 gingen entrüstete Fans auf die Strasse und riefen zum Boykott auf. Sie verlangten eine neue, bessere Besetzung für ihren Agentenliebling. Craig, so das damalig verbreitete Urteil, sei zu hässlich für einen Bond. Sein Gesicht sei zu breit, der Mund zu dünn, die Nase zu knollig – und überhaupt sei er zu blond. Craig dagegen weigerte sich, sich die Haare schwarz zu färben und beschwichtigte die Skeptiker mit vorgetäuschter Ruhe, das Ergebnis abzuwarten und dann zu urteilen. „Ich hatte von Anfang an 110 Prozent gegeben“, so Craig, und dann wurden daraus eben 115.“ Der Entscheidung für den Part ging aufreibendes Hadern voraus: „Ich hatte Angst, mir meine Karriere zu versauen.“ Aber dann rang er sich durch, aus Angst, andernfalls eines Tages besoffen in einem Pub zu hängen und sich die quälendste aller Fragen stellen zu müssen: Was wäre wenn … und hätte ich doch bloss.

Daniel Craig mit seinen eisblauen Augen hat James Bond neu erfunden, ihm eine Seele gegeben. Zum ersten Mal in der Geschichte hat Bond eine Backstory Wound, ein Trauma, eine Vergangenheit, dieser Bond liebt, weint und stirbt fast. Das macht ihn greifbar und somit attraktiver als sämtliche seiner Vorgänger. Craigs Bond ist gebrochen und dennoch stärker als jeder Bond vor ihm. Für die Rolle hat der Brite das Rauchen aufgegeben – ein Kampf! – und sich 20 Pfund Muskeln antrainiert. Erstmals zu bestaunen in „Casino Royale“, als er in knappen blauen Badeshorts aus dem Wasser steigt. Eine Gratwanderung, die vom Supercoolen geradezu ins Lächerliche abfallen hätte können, aber dann wäre Daniel Craig nicht Daniel Craig. Und dennoch kam er sich dabei wie ein Affe vor: „Schauspielerei ist dann am besten, wenn man sich nicht um Äusserlichkeiten kümmert – bei Bond aber geht das nicht.“

Daniel Craig wächst erst in Liverpool, später in Hoylake bei seiner Mutter und seinem Stiefvater in einem Künstler-Milieu auf. Bereits mit sechs Jahren interessiert er sich für die Schauspielerei. Sein Handwerk lernt er an der Guildhall School of Music & Drama in London. Er kellnert und hilft in Restaurantküchen aus, um über die Runden zu kommen. Seinen ersten kommerziellen Erfolg erzielt er 2004 in „Layer Cake“, in dem er einen Drogendealer mimt. Ein Jahr darauf spielt er in Steven Spielbergs fünffach Oscar-nominierte Werk „Munich“ rund um das Münchner Olympia-Attentat in den Siebzigern. Es folgt „Casino Royale“. Als er die Zusage für die Rolle kriegt, sucht er sogleich eine Bar auf und lässt sich seinen ersten Martini mixen. 2008, zwei Jahre darauf, kommt der Nachfolger „Quantum of Solace“ von Marc Forster in die Kinos, der nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann. Im selben Jahr ist Craig in „Defiance“ zu sehen, der unter Kritikern Unstimmigkeiten hervorruft. Beachtlich ist seine Darbietung in der amerikanischen Stieg-Larsson-Adaption „The Girl with the Dragon Tattoo“ als Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist an der Seite der ebenso wundervollen Rooney Mara als gerechtigkeitsuchender Hackerin, die hier die treibende Kraft ist und quasi den „Bond-Part“ innehat. Letztlich ist sie es, die dem Bösen das Genick bricht und all jenen, die ihr in der Zwischenzeit in die Quere kommen.

Für den aktuellen Bond fühlt sich der bereits leicht ergraute Craig eigentlich schon zu alt. Bei den Dreharbeiten musste er es ruhiger angehen, auch seiner Frau Rachel Weisz zuliebe, die das Bond-Set einen Boxring nennt. Zu oft schon hat er Blessuren davongetragen. Passenderweise ist Bond in „No Time to Die“ in den Ruhestand getreten und geniesst das süsse Nichtstun auf Jamaika, als ein alter Freund vom CIA ihn um Hilfe bittet. Ein entführter Wissenschaftler muss gerettet werden. Bond erweist ihm den Dienst. Es ist der bekannte „letzte Job“, der grösser und gefährlich ist als alles zuvor. Die Frage, wie die Geschichte um James Bond weitergehen soll, möchte Produzentin Barbara Broccoli nicht beantworten: «Es sei ihr ein Graus, sich darüber überhaupt Gedanken zu machen.» Allen ist klar, Daniel Craig hat die Messlatte verdammt hochgelegt.

Kurz-Filmografie – ein Auszug:

„Im Glanz der Sonne“ (1992) von John G. Avildsen
„Elizabeth“ (1998) von Shekhar Kapur
„Lara Croft: Tomb Raider“ (2001) von Simon West
„Road to Perdition“ (2002) von Sam Mendes
„Layer Cake“ (2004) von Matthew Vaughn
„The Jacket“ (2005) von John Maybury
„Munich“ (2005) von Steven Spielberg
„James Bond 007: Casino Royale“ (2006) von Martin Campbell,* BAFTA Award-Nominierung
„The Golden Compass“ (2007) von Chris Weitz„James Bond 007: Quantum of Solace“ von Marc Forster
„Defiance“ (2008) von Edward Zwick

„Cowboys & Aliens“ (2011) von Jon Favreau
„The Girl with the Dragon Tattoo“ (2011) von David Fincher
„James Bond 007: Skyfall“ (2012) von Sam Mendes
„James Bond 007: Spectre“ (2015) von Sam Mendes
„Star Wars: The Force Awakens“ (2015) von J. J. Abrams
„Knives Out“ (2019) von Rian Johnson, *Golden-Globe-Nominierung
„James Bond 007: No Time to Die“ (2021) von Cary Joji Fukunaga

Photos Copyrights: UPI Media, DANJAQ, LLC AND MGM , FRANCO ORIGLIA, RUSH PHOTGRAPHY

Wiederauferstehung einer Legende

La Réserve Eden au Lac Zurich

Zu erwarten wäre ein Gefühl der Ruhe, des Angekommenseins, doch im La Réserve Eden au Lac Zurich ist das anders. Das 5-Sterne-Hotel im Philippe-Starck-Design versprüht Abenteuerlust und Entdeckerdrang. Und zu erkunden gibt es hinter den historischen Gemäuern in der Tat reichlich Spannendes.

An prominenter Lage, direkt am Ufer des Zürichsees erstrahlt das einstige Traditionshaus Eden au Lac in neuem Glanz. Und trägt einen neuen Namen: La Réserve. Stardesigner Philippe Starck hat dem 5-Sterne-Luxushotel ein neues Gesicht verliehen. Dabei ist die hübsche Fassade mit den Löwenköpfen und historischen Skulpturen gänzlich erhalten geblieben. Die grosse Verwandlung fand im Inneren statt. Dort stösst man auf rotes, gehobeltes Holz wie von Schiffsrümpfen, Ruder, die daliegen, als hätte man sie nach einer Regatta vergessen, eine Sammlung in Harz fixierter Schiffskiele, bronzene Fórcole und Rudgergabeln venezianischer Gondeln. Das gesamte Interieur ist einem eleganten Jachtclub nachempfunden und präsentiert sich aufregend mondän. Es fühlt sich an, als würde man zu einem Abenteuer eingeladen sein, bei dem man nicht weiss, wohin es führt, gewiss aber, dass man es erleben will.

Zur Verfügung stehen vierzig Zimmer und Suiten, die in acht Kategorien unterteilt sind. Die Zimmer in den oberen Etagen hat Starck wie Schiffskabinen von Seefahrern auf Landgang gestaltet. Nun, die stilvolle Luxusvariante davon. Für prächtige kulinarische Erlebnisse sorgen gleich zwei Restaurants. Vom Eden Kitchen & Bar erhoffen sich die Besitzer, dass es bald zum Zürcher «In Place» wird, eine lebendige Begegnungsstätte. In der offenen Küche zaubern Marco Ortolani und sein Team wahre Genussfreuden auf die Teller, Köstlichkeiten aus aller Welt und natürlich auch heimische Spezialitäten wie Züri-Gschnätzlets mit Rösti. Über den Glasaufzug gelangt man in das La Muña. Hier auf der sechsten Etage bietet sich ein 360-Grad-Panorama auf das historische Züricher Stadtzentrum, den See und die fernen Alpen. Auf den bepflanzten Rooftops kann man den rhythmischen Wellenschlägen lauschen und die frische Brise des Sees einatmen. Unter riesigen Markisen werden japanisch-peruanische Spezialitäen von Küchenchefin Miya Gunji serviert. Gewählt wird zwischen rohen (crudo) und warmen (caliente) Gerichten, wie etwa Thunfisch-Ceviche oder Rinder-Entrecôte an Trüffel-Teriyaki-Sauce. Im Inneren des Restaurants stehen bequeme Sofas aus hellem Leder auf persisch anmutenden Teppichen. Hie und da streift das Auge einen geheimnisvollen Gegenstand, der Reiselust versprüht. Das eigentliche Geheimnis steckt allerdings in der Zubereitung der sagenhaften Speisen und Cocktails. An die man sich, wie überhaupt an alles hier, lange erinnern wird.

La Réserve Eden au Lac Zurich, Utoquai 45, 8008 Zürich, +41 44 266 25 25, info@lareserve-zurich.com, www.lareserve-zurich.com

Photos Copyrights: La Réserve Eden au Lac Zurich

Herbstliches Lesevergnügen

Sechs Lieblingsbücher

Berührende, bereichernde Bücher sind Phantasie-Fahrzeuge, dabei spielt es gar nicht so sehr eine Rolle, wohin sie den Leser führen: in aufregender Weise geht es einmal um die Welt oder quer durchs Leben und bestenfalls immer auch ein wenig ins tiefste Innere unseres Selbst. Dies sind unsere sechs Lieblingsbücher der vergangenen Monate…

1. Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Ein Junge, einsam und mit Fragen im Kopf, trifft auf einen Maulwurf, der immerzu nach Kuchen giert, klein ist, aber furchtlos und Grosses bewirkt, auf einen Fuchs, der bedächtig still ist, weil ihm das Leben wehgetan hat, und auf ein Pferd mit Flügeln. Zusammen gehen sie durch die Wildnis und meistern den Sturm, der wie jeder Sturm früher oder später aufziehen muss. Geschrieben und illustriert wurde das Ganze von Charlie Mackesy, der sich mit diesem Werk einen Traum erfüllt hat. Es ist daraus ein Buch geworden, das es vermag jede noch so hartnäckige Sorgenwolke zu vernichten und einem stattdessen Tränen der Freude in die Augen treibt

List Hardcover, 128 Seiten
von Charlie Mackesy, www.ullstein-buchverlage.de

2. Draußen gehen

Gedanken sind Diebe. Aber nicht diese Gedanken. Diese Gedanken sind eins mit der Natur. Anstatt im geschlossenen Raum vor dem Bildschirm zu hocken und angestrengt Einfälle zu erzwingen, animiert Christian Sauer – Autor und Coach für Kreative – seine Leser, den Titel seines jüngsten Buchs zum Programm zu machen und eben: nach draussen zu gehen und dabei nicht nur zu guten Einfällen, sondern auch zu sich selbst zu finden. „Draussen gehen“ ist möglicherweise ein Buch, wie Sie es noch nicht gelesen haben, ein Grund mehr es sich anzuschaffen.

Leinenband, 176 Seiten
von Christian Sauer, www.typografie.de

3. Die Parade

Diese Geschichte spielt in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen namenlosen Land und handelt von zwei namenlosen Bauarbeitern, über die der Leser nie viel erfahren wird. Ihr Auftrag: innert zwölf Tagen eine Strasse zu ebnen, auf der eine Parade stattfinden soll, und so den armen Süden mit dem reichen Norden zu verbinden. Während der eine Protagonist pedantisch darauf bedacht ist, den Job zu erledigen, um schnellstmöglich wieder nach Hause zu kommen, sucht der andere das Abenteuer und leichten Sex. Mit „Die Parade“ zeigt Dave Eggers einmal mehr, dass er einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit ist.

192 Seiten
von Dave Eggers, www.kiwi-verlag.de

4. Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende

Wussten Sie, dass es einst üblich – oder zumindest empfohlen – war auf einer Ägypten-Reise sechzig Flaschen französischen Rotweins im Gepäck zu haben? Und Indien-Touristen nicht ohne eigenes Waschbecken reisen sollten? Oder dass abzuraten war, Kuhmilch in der Schweiz ohne Beimischung von Cognac zu trinken? Diese und reichlich weitere skurrile, hochamüsante Reiseerkenntnisse aus den historischen Baedeker Reiseführern sind nun in einem Werk zusammengefasst, dem: „Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende“.

384 Seiten
von Christian Koch und Hasso Spode, www.mairdumont.com

5. Wir sind das Klima

Mit seinem Bestseller „Tiere essen“ hat der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer weltweit für Furore gesorgt und unzählige Menschen zu Vegetarierin gemacht. Die Verwerflichkeit der Massentierhaltung ist nun auch zentrales Thema seines jüngsten Werks, in dem er sich dem Klimawandel widmet. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen und leicht umzusetzen sind.

336 Seiten
von Jonathan Safran Foer,  www.kiwi-verlag.de

6. Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache

Lustgetöne, Zeugemutter, Meuchelpuffer – tatsächlich ist nichts Anrüchiges an diesen Fremdverdeutschungen des Poeten Philipp von Zesen, gemeint sind lediglich: Musik, Natur und Pistole. Auf diese und weitere Bizzaritäten stossen Sie in „Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache“ und merken dabei, die deutsche Sprache ist so vielfältig wie kaum eine andere. Dieses Buch schwelgt geradzu in ihrer Schönheit, Merkwürdigkeit und ihren wundersamen Hervorbringungen. Von Anagrammen und Palindromen über Bildgedichte des Barock bis zur Gegenwart. Eine kurzweilige Lektüre für deutschbegeisterte Wortakrobaten.

Hardcover, 320 Seiten
von Thomas Böhm und Carsten Pfeiffer, www.daskulturellegedaechtnis.de

Photos Copyrights: Ullstein Verlag, Verlag Hermann Schmidt, Amélie Cordier, DuMont Reiseverlag/Karl Baedeker Verlag, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Verlag das kulturelle Gedächtnis

Schlaraffenland Bündnerland

Die Bündner Herrschaft ist das Burgund der Schweiz

Goldene Lärchen, blaue Bergseen, weisse Gipfel Beizen mit Salsiz und Capuns, und auserlesene Tropfen: In der Bündner Herrschaft entlang des Rheins, von Glänsch bis ins Malans, finden sich 42 Rebsorten. Besonderer Beliebtheit erfreuen sich der Blauburgunder und der Pinot Noir. In jüngster Vergangenheit ging der Pinot-Noir-Weltmeistertitel gar sechsmal an die Bündner Herrschaft. Grund genug, sich das Ganze mal genauer anzusehen…

Weingut Donatsch

In Malans, dem südlichsten Dorf der Bündner Herrschaft mit den ältesten Rebbergen, keltert die Familie Donatsch seit fünf Generationen edle Tropfen, die aus den besten Restaurants längst nicht mehr wegzudenken sind. Bereits in den Siebzigern pflanzte Thomas Donatsch Chardonnay- und Weissburgunderreben, was ihm Ärger mit den Behörden eintrug. Heute kümmert sich sein Sohn Martin Donatsch, zweifacher Pinot-Noir-Weltmeister, um die erlesenen Tropfen, die in der hauseigenen Winzerstube Zum Ochsen genossen werden können. Dazu gibts Alpkäse, Salsiz und eine Bündner Gerstensuppe mit 19 Gault- Millau-Punkten.

www.donatsch.info

Weingut Gantenbein

Am Rande des Weindorfs Fläsch im Bündner Rheintal machen Martha und Daniel Gantenbein Wein, der sich weltweit verkauft. Eine Flasche kostet über 100 Franken. Und weil in kleinen Mengen produziert wird, sind sie meistens ausverkauft. Qualität ist wichtiger als Quantität und um die beste Qualität zu erreichen, dürfen keine Kompromisse gemacht werden. Der Pinot Noir beispielsweise wird nicht mehr filtriert oder gepumpt, sondern fliesst entlang der Schwerkraft. Ihm gehört der grösste Teil der Anlage, fünf Hektar, auf einer Hektare wird Chardonnay angebaut und auf zwanzig Aaren Riesling. Im modernen Festraum à table wird nur auf Anfrage gekocht, dann aber auf Mass und hohem Niveau.

www.gantenbeinwein.com

Giani Boner Weinkellerei

Im ehemaligen Klostergewölbe, gleich neben der Dorfkirche, keltert Giani Boner in dritter Generation Rot- und Weissweine und im Besonderen die Spezialität Completer. Die Rebstöcke dieser einheimischen Rebsorte sind über hundert Jahre alt. Goldgelb im Glas und opulent in der Nase offenbart der Completer ein wahres Aroma-Feuerwerk. Die Trinkreife liegt zwischen 5 und 25 Jahren.

www.gianiboner.ch

Alter Torkel – Huus vom Bündner Wii

Fine Dining kennt jeder, steht da auf der Webseite, in Jenins gibt es jetzt Fine Wineing. Hier im Alten Torkel, wo regelmässig Spitzenköche einkehren, bestimmt dann auch der Wein das Gericht und nicht umgekehrt. Auf der Speisekarte wählt der Gast erst die Geschmacksrichtung des Weins, dann was Chefkoch David Esser dazu empfiehlt. Dies könnte sein: ein leichter Rheinriesling zum Rinder-Carpaccio mit Trüffelcréme und Rucola. Danach ein geschmeidiger Completer zu Pilzravioli, ein Pinot Noir Unique zu Acquerello Safran-Risotto mit Jakobsmuscheln, Fenchel und Parmesan und zuletzt ein Sauvignon Noble zu Pfirsich und weisser Schoggi. Natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten, das Leben zu geniessen, aber die werden diese schwer toppen.

www.alter-torkel.ch

Restaurant Schlüssel

In den Genuss herzhafter und zugleich leichter Sterneküche kommt man im Restaurant Schlüssel in Mels. Jahrzehntelang stand Kalbsbacken-König Seppi Kalberer im historischen Patrizierhaus am Herd, nun hat sein jüngster Sohn Roger Kalberer übernommen. Diniert wird in der Nidbergstube mit tannengrünen Holzkassettenwänden, geschmackvoll eingerichtet im Biedermeierstil. Serviert werden Spezialitäten aus der Karte oder 3- bis 7-Gang-Menüs, ausgezeichnet mit 17 Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern.

www.schluesselmels.ch

Restaurant Adler

Das Restaurant Adler liegt im Winzerdorf Fläsch, besitzt 15 
Gault -Millau-Punkte und wurde vom Guide Michelin zu den schönsten Adressen gewählt. Im Herbst gibt es einheimische Wildspezialitäten. Frisch von der Pirsch. Die Devise von Spitzenkoch Siggi Tschurtschenthaler: Man nehme 40 Prozent Genuss, gebe 30 Prozent Träume hinzu, würze mit 10 Prozent Übermut und schmecke es mit 30 Prozent Dankbarkeit ab. Das ergibt ein wunderbares Gericht – zubereitet mit 110 Prozent Lebensfreude und Leidenschaft.

www.adlerflaesch.ch

Photos Copyrights: Graubünden Ferien, Obrist und Partner Grafikerinnen & Grafiker, Weingut Donatsch, Weingut Gantenbein, Alter Torkel, Restaurant Adler, Graubünden Tourismus

Stilvoll und ästhetischer Multitasker

Schwarz ist die Farbe der Stärke, Individualität und Ästhetik. Optisch wird jedes Objekt durch diese „Nichtfarbe“ aufgewertet und veredelt. Diese Interpretation passt perfekt zu den Taschenmessern von Victorinox, und davon haben sich seine Designer bei der Gestaltung ihrer neuen Onyx Black Collection inspirieren lassen. Damit setzen sie den Erfolg früherer Kollektionen schwarzer Taschenmesser fort. Die neue Kollektion besteht aus den Modellen Signature Lite, Spartan und Ranger Grip 55. Ein einzigartiger polispektraler Prozess sorgt dafür, dass nicht nur die Schale, sondern auch Klinge, Korkenzieher & Co. schwarz sind. Das macht die Modelle der Onyx Black Kollektion einzigartig. Erhältlich ab Oktober 2020.

www.victorinox.com

Big Bold Jelly

BIG BOLD JELLY setzt ihre Transformation vom Beginn des Jahres fort. Der jüngste Star der Swatch-Kollektion BIG BOLD, mit halbtransparentem Armband und vollständig durchsichtigem Gehäuse, das grosszügig sein technisches Herz präsentiert, kommt passend zum bevorstehenden Sommer mit neuen lebendigen Farben daher. Von Neongrün bis Elektrogelb, von Orange-Fluo bis Azurblau verbreiten diese leuchtenden Farbtöne in ihrem transparenten Rahmen Positivität und Lebensfreude. Dieses ausdrucksstarke Schmuckstück mit seinem Ø47-mm-Gehäuse prägt immer neue Charaktere auf der ganzen Welt. Diese Uhr ist der perfekte Ausdruck der sommerlichen Laune und einer sportlichen, gesunden und positiven Einstellung. Es ist an der Zeit, die belebend-grüne Energie der Natur zu geniessen! Es ist and der Zeit, etwas Neues und Sinnliches auszuprobieren und gute Vibes zu tanken – vielleicht mit einem Schluck «verbotenen» Absinths? Erfrischend und kühl wie ein perfekter Minz-Glacestängel – ist Grün nicht die Farbe der Hoffnung und Zukunft? Finden Sie es raus!
www.swatch.com

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