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Schöner Wohnen

Kaum hat das neue Jahr angefangen, lassen uns die Möbelhersteller endlich einen Blick auf ihre neuen Kollektionen werfen. In diesem Jahr lässt ein Trend alle anderen weit hinter sich. Wir sagen nur: Retro is back.

KARE DESIGN

Das Art-Déco-Sofa verbündet sich mit einer Mid-Century-Kommode und Pop-Art-Objekte 
treffen auf klassische Lounge-Sessel. Leuchten und Accessoires aus Messing werden als 
punktuelle Hingucker platziert. „Retro Elegance“ 
in Perfektion.
www.kare.de

Neues Jahr, neue Trends – auf den internationalen Möbelmessen ist einer dabei unübersehbar. 2019 steht fest in der Hand von „Retro Elegance“. Alte Designs werden neu interpretiert und Klassiker wie der Mid-Century Style oder die Popkultur zeigen sich im modernen Kleid. Möbel-Solisten werden zu Hinguckern im Wohnbereich, während Ordnungshüter sich im Schlafzimmer und der Küche breit machen. Hier zeigen sich intelligente Baukastensysteme, die auf der einen Seite Ordnung garantieren, auf der anderen individuell zusammenstellbar und multifunktional sind.

Farblich existiert eine Schere zwischen bunt und dunkel-elegant. Und auch Grau ist weiterhin ein Megatrend. Die Farbe des Jahres ist jedoch laut dem internationalen Farbinstitut Pantone „Living Coral“, und das knallt wirklich. Gleiches gilt für die wieder in unsere vier Wände zurückgekehrten Materialien Messing und Gold. Daher der Tipp der Design-Experten: Punktuell eingesetzt sind knallige Farben und auffallende Materialien ein echtes Highlight. Wer es übertreibt, wird schnell erschlagen.
Nicht tot zu kriegen ist zudem Holz, wobei es keine klare Festlegung auf eine besondere Art gibt. Da verschmilzen heimische Hölzer wie Eiche und Nussbaum mit Exoten wie Palisander oder Teak zu einem harmonischen Gesamtbild. Ergänzt wird dieses durch Glaselemente und Natursteine. Und bei den Textilien ist und bleibt Samt ein Favorit. Weich, warm und luxuriös – er sorgt bereits beim Betrachten des Sofas oder Sessels für ein einladendes Gefühl.

Der Genussvolle

Die Philosophie steckt beim Unternehmen „Stressless“ bereits im Namen. Mit der neuen Dining Kollektion liefert es einen modernen und mal etwas anderen Essbereich. Der Tisch wird stilvoll mit zwei „300D“-Stühlen und dem Dining-Sofa „Spice“ ergänzt.
www.stressless.com

Der Vielseitige

„Avalanche“ heisst Ihr neuer Freund in Sachen Entspannung. Das multifunktionale Möbel ist Hochlehner, Daybed, Sitzgelegenheit mit Ablage oder Liegewiese in nur einem Objekt. Erhältlich in verschiedenen Formen und Farben. www.cor.de

Der Wandelbare

„Zukunft braucht Herkunft“, unter diesem Aspekt überrascht die Manufaktur „Team 7“ jedes Jahr mit neuen Produkten aus Naturhölzern. Der Esstisch „Tema“ ist der perfekte Ort, um mit der Familie, Freunden oder dem Partner genussvolle Stunden zu verbringen. Mit nur einem Handgriff ist der Tisch um einen weiteren Meter ausziehbar. Holzarzt auf Wunsch.
www.team7.ch

Der Klassiker

Die Tischserie „DS-3011“ ist seit fast einem halben Jahrhundert ein Klassiker bei „De Sede“. Jetzt gabs für den aus den 1970ern stammenden Couchtisch ein Revival im neuen Design. Die Tischplatte ist mit einem Lederband umzogen, die einzelnen Elemente scheinen im Raum zu schweben.
www.desede.ch

Ethimo

Grand Life ist die neue „Geschichte“ von Ethimo, eine Lounge-Kollektion, die von Christophe Pillet entworfen wurde und die elegantesten Outdoorbereiche noch stärker aufwerten soll. Sie bringt uns Orte von zeitloser Schönheit mit einer bezaubernden und entspannenden Atmosphäre in Erinnerung, Panoramen, die eine grosse Seelenruhe in uns hervorrufen, und Outdoorbereiche mit schlichten, gemütlichen und eleganten Möbeln, die Ausdruck des echten italienischen „Way of Life“ sind.
www.ethimo.com

Die Erleuchtung

Farbiges Glas kombiniert mit einem Sockel aus Marmor, die Tischleuchte Stockholm besticht vor allem durch ihr minimalistisches Design. Influencer würden wahrscheinlich vom It-Peace sprechen.
www.boconcept.de

Der Trendsetter

Stauraum und Dekowunder, das Sideboard „Zil“ wurde vom Designer This Weber für das Atelier Pfister entworfen. Klare Formen, hochwertige Materialien und die Möglichkeit verschiedener Ausführungen machen es zur Idealbesetzung für den Wohn-, aber auch Schlafbereich. In der Trendfarbe des Jahres ist es natürlich besonders stilvoll.
www.pfister.ch

Der Assistent

Die Espressotasse, der Laptop, das Buch – wer auf dem Sofa sitzt, braucht einen Assistenten. Und zwar den perfekten Beistelltisch. Mit dem Model „927“ stellt Rolf Benz diesen bereit.
www.rolfbenz.de

Es werde Lucerna

Lucerna ist ein ausserordentlich viel-
seitiges Designobjekt, das weit über seine ursprüngliche Funktion hinausgeht: Obwohl sie zur Beleuchtung von Outdoorbereichen entwickelt wurde, ist sie auch optimal als dekoratives Element für Gärten und Terrassen geeignet, das mit aussergewöhnlichen Lichteffekten überrascht.
www.ethimo.com

Photos Copyrights: Kare, : COR, De Sede, Bo Concept, Ethimo, Pfister, Rolf Benz

Die Legende – Jean-Michel Basquiat

Keiner wollte einer Generation angehören, die einem weiteren Van Gogh verkennt. Wie Jean-Michel Basquiat die New Yorker Kunstszene im Sturm eroberte.

Er gewinnt als Kind keinen Wettbewerb. Seine Zeichnungen gelten als chaotisch. Einmal verliert er gegen einen Jungen, der einen mustergültigen Spiderman abliefert. Seinem Selbstvertrauen tut das keinen Abbruch, Jean-Michel Basquiat weiss oder glaubt zu wissen, dass er zur Ikone, zur Legende berufen ist. Und tatsächlich soll ihm schon bald als erstem Afroamerikaner der Durchbruch in der New Yorker Kunstszene gelingen.

Vier Jahre um reich, sechs um berühmt zu werden

Die meisten Gemälde Basquiats sind farbenreich. Er hat alles übermalt, das ihm nicht gefällt oder eben doch. Eine Schicht folgt auf die andere, und nein, das ist nicht Chaos, das ist Reichtum, besitzt Tiefe. Da ist diese geballte rohe Kraft. Die Bilder sind laut, schreien dich an. Vier Jahre um berühmt, sechs um reich zu werden, so viel Zeit hat sich Basquiat gegeben. Damals, als Junge ohne Wettbewerbsbestätigung und nicht genug Geld für Leinwände in der Tasche, klang das utopisch, war es aber nicht. Jean-Michel Basquiat sollte schon bald eine neue visuelle Sprache erfinden und New York damit im Sturm erobern.

Mit sechs Jahren wird Jean-Michel von einem Auto angefahren. Als seine Mutter ihn im Krankenhaus besucht, schenkt sie ihm ein Buch über die menschliche Anatomie. Der Unfall, seine erste Erinnerung, das Buch, seine erste Inspirationsquelle. Später wird man in seinen Werken immer wieder Narben, Organe und Skelette entdecken. Vorerst aber zieht Basquiat unter dem Pseudonym SAMO (same old shit) durch sie Strassen New Yorks und besprayt alles, das still hält. Seine aphoristischen Graffitis wecken bald das Interesse von Galleristen und so führt das eine zum anderen. Eines Tages verkauft er an Andy Warhol selbstbemalte Postkarten für weniger als fünf Dollar. Zwei Jahre später kosten seine Bilder bereits bis zu 10‘000 Dollar. Das Geld wird ihm zugeschoben, nicht immer ein Vertrag abgeschlossen, manchmal wird mit Drogen bezahlt. Ein extravaganter Lebensstil, der so nicht anhalten kann, nimmt seinen Lauf. Kostspielige Partys, Kaviar und Crystal Meth. In manchen Wochen verprasst Basquiat bis zu 2‘000 Dollar für Drogen allein. Aus der Begegnung mit Warhol entsteht eine fruchtbare Beziehung, gemeinsames Schaffen erntet jedoch wenig Applaus, Warhol und sein fleissiger Schützling distanzieren sich voneinander. Als Warhol stirbt, stürzt Basquiat in eine Krise. Interviews, die er nun gibt, sind schwer zu ertragen, er stottert, verschluckt Antworten, versteht Fragen falsch. Es folgt ein Entzug, aus dem der 27-Jährige voller Leben und Tatendrang zurückkehrt. In sein Tagebuch schreibt Basquiat, dass er sich ein Saxophon kaufen möchte, kurz darauf stirbt er an einer Überdosis Heroin.

„Je mehr ich male, desto mehr gefällt mir alles.“

Basquiat, der Gefeierte

In nur acht Jahren gelang es Basquiat, ein umfängliches Oeuvre zu schaffen und neue figurative und expressive Elemente in der amerikanischen Kunst der Nachkriegszeit zu etablieren. Seine Werke zählen heute zu den gefragtesten Kunstobjekten des 20. Jahrhunderts.
2017 versteigerte Sothebys eines seiner Bilder für 110,5 Millionen Dollar. Somit ist Basquiat im obersten Preissegment des weltweiten Kunstmarkts angekommen. Taschen veröffentlicht mit JEAN-MICHEL BASQUIAT nun eine XXL-Monografie, die die Werke des eigenwilligen Künstlers in ihrer oft wilden und nicht immer leicht zu entschlüsselnden Verschränkung von Text und Bild studieren lässt. Ein wundervolles, für Kunstliebhaber absolut notwendiges Buch, das zeigt, dass die Werke Basquiats auch nach über dreissig Jahren nichts von ihrer Kraft eingebüsst haben.

„Wenn ich male, mache ich mir keine Gedanken über Kunst, ich versuche, ans Leben zu denken.“

Photos Copyrights: Taschen Verlag, © The Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Kultiviertes Design

Minimalismus ist stilvoll und zeitlos, dass er auch warm sein kann, zeigt der niederländische Interior-Brand HKLIVING. Die beiden Kindheitsfreunde Emiel Hetsen und Sander Klaver bringen uns nordisches Design mit einem asiatischen Touch.

Dschungel-Fieber im modernen Grossstadtapartment: der Wall Chart aus bedrucktem Leinen-Baumwoll-Stoff.

Auch bei den Lampen sind in der aktuellen Kollektion asiatische Einflüsse zu finden. Diese traditionelle Laterne aus Stoff und Bambus gibt’s in ver-
schiedenen Ausführungen.

In der Küche setzt HKliving auf natürliche Elemente wie Holz und Baumscheiben sowie kreative Glasuren auf schöner Keramik.

Bequem sitzen, um länger zusammen zu sein.

Minimalismus stilvoll umgesetzt – so sieht das Wohnzimmer bei HKliving aus. Die Couch lässt sich aus verschiedenen Elementen individuell zusammensetzen.

Japanischer Minimalismus und Mut zu unkonventionellen Farben machen den kleinen grossen Unterschied.

Die Menge macht’s und natürlich auch der Stil: Bei HKliving überzeugen die Kissen in verschiedenen Farben und Formen.

Photos Copyrights: HKliving

Mister Abstrakt

Farben und Formen hat er gefühlt, die Kunst war sein Leben. Wassily Kandinsky gehört zu den besten Künstlern, die je einen Pinsel in die Hand genommen und zeitloses erschaffen haben. Ein Grund, ihm nicht nur diese Geschichte, sondern auch ein Cover zu widmen.

Beginnen wir diese Geschichte mit einem „A“ wie abstrakt. Und enden wir mit „Z“, wie ziemlich cool. Und wir tun das, indem wir über Wassily Kandinsky sprechen. Seines Zeichens ein Typ, der Kunstgeschichte schrieb. Ist er doch der Begründer der Abstrakten Malerei und der Mann, der Farben und Formen Emotionen zuordnete. Er machte das Blau zum Übersinnlichen und versah das Gelb mit den Attributen irdisch, aggressiv und exzentrisch. Der Punkt wurde zum Urelement und die Vertikale zur warmen, weissen Erscheinung. Das Ergebnis dieses Weiterdenkens waren Bilder, die die perfekte Zusammenstellung von Farben und Formen zeigen. Und die heute Sammlern nette Millionensummen wert sind. So kam beispielsweise die „Studie für Improvisation 8“ aus dem Jahr 1909 für 23 Millionen Dollar unter den Hammer.

Wassily selber kam am 16. Dezember 1866 in Moskau zur Welt und verstarb am 13. Dezember 1944 im französischen Neuilly-sur-Seine. Glücklich? Das kann man bei Künstlern ja nie eindeutig sagen. Was aber feststeht, er schaute auf ein bewegtes Leben zurück. Nach dem Abbruch des Jurastudiums widmete er sich der Kunst, lebte lange in München und gründete mit Freunden 1911 die Ausstellungsgemeinschaft „Der Blaue Reiter“. Wie bei vielen anderen seiner Zeit, bestimmte der Erste Weltkrieg seinen Aufenthalts- oder besser Lebensort und auch sein Einkommen. Schlecht ging es ihm aber nie. Seine Arbeit war ein kreatives Potpourri, das über seinen Tod hinaus seine zweite Ehefrau verwaltete. Und die investierte es in Stiftungen und Künstlerförderung. Mut braucht auch Investoren, das wusste Kandinsky und das wusste auch seine Frau. Daher abschliessend einfach ein Fazit: geiler Typ, klasse Frau. Und damit eine ziemlich coole Geschichte. Punkt.

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
VG-Bild Kunst, Bonn 2016
Foto: Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München
Impression III (Konzert), 1911 Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Alf Heller’s Style

KILIAN

Vodka on The Rocks. Klar, unverfälscht, stark. Erst mit einem kompromisslosen Duftwie diesem von Kilian Hennessy ist dein Auftritt perfekt.
bykilian.com

SAINT LAURENT

Saint Laurent macht momentan die coolsten modischen Statements: Sehr klassische Elemente der Garderobe werden super glamourös neu interpretiert. So möchte man Black Tie am liebsten den ganzen Tag tragen.
bykilian.com

SAINT LAURENT

Das Dinner-Jacket ist die neue Rüstung für ADAM auf seinem Streifzug durch die Stadt. Du hast noch nie so gut ausgesehen. Ein Million-Dollar-Look.
ysl.com

CARTIER

Die neuen Modelle des Love Bracelets sind unwiderstehlich und perfekt zu kombinieren. Eine super lässige Art, Diamanten zu tragen.
cartier.com

VERSACE

Mono-Brand-Looks sind langweilig. Zum perfekten Style gehört ein guter Mix. Versace zieht die Stars an und dich!
versace.com

SAINT LAURENT

Auch der Boot-Klassiker kommt in einer Glam-Neuauflage. Du bist bereit für jede Party. Sei ein Rockstar!

 

 

 

Photos Copyrights: CARTIER, HERMES, FOX UMBRELLAS, PETER NITZ, LORO PIANA

Business Nomaden

Business to go

Immer mehr Menschen werden zu Business-Nomaden, die statt festem Arbeitsplatz flexible Einsatzgebiete bevorzugen. Ein Trend, auf den auch die Möbelbranche reagiert wie auf der IMM Cologne und dem Salone del Mobile 2018 in Mailand zeigen.

 

Heute hier, morgen dort – das heutige Arbeitsleben ist geprägt von Bewegung und Flexibilität. Stationäre Arbeitsplätze, Co-Working-Büros oder das Homeoffice, man schafft, wo man gebraucht wird oder eben am besten arbeiten kann. Ein Wandel, dem auch die Interieur Designer ihren Tribut zollen. Und das auf intelligente Art und Weise.

Experten sprechen von der räumlichen Verschmelzung von Arbeit und Freizeit. Wir würden es schlicht und einfach flexible Arbeitsplätze nennen, die vor allem durch die Digitalisierung geprägt wurden. Heute braucht es nicht mehr das Büro, den einen Platz, an dem man arbeitet. Heute kann man – je nach Job – schaffen, wann immer, wo immer und wie auch immer man will. Dies gilt natürlich vor allem für die Beratungs- und Kreativbranche, die in der Regel mit einem funktionstüchtigen Computer, einem smarten Telefon und entsprechender Software wie Skype, Facetime & Co. alles beieinanderhaben, was es zum täglichen erfolgreichen Arbeiten braucht.

Doch so ganz stimmt das dann auch wieder nicht. Denn natürlich braucht es für kreative Gedanken auch eine animierende, motivierende Umgebung. Ob sich dieses Zuhause oder abseits der eigenen vier Wänden in einem Café, einem Co-Working-Büro oder direkt beim Kunden vor Ort befindet, spielt dabei weniger eine Rolle. Wichtig ist, das Drumherum soll Spass machen.

HAY bietet mit dem Copenhague Desk CPH 90 den idealen Arbeitsplatz für jeden, der wenig Platz hat. Das schlichte Pult und der klassische Holzstuhl sind das perfekte Duett für jeden, der nach einem Schaffensbereich sucht, der sich perfekt in den Wohnbereich einfügt.

Die Kunden bestimmen das Angebot

Diesen Wunsch haben auch die Designer und Verantwortlichen der Interieur Branche erkannt und entsprechend reagiert. So zeigte COR bereits Anfang des Jahres ihre neue COR LAB-Kollektion, bei der neben internen Experten auch gezielt auf die Unterstützung namhafter externer Designer wie den Frankfurter Uwe Fischer oder aber auch die in Paris lebende Pauline Deltour gesetzt wurde. Ligne Roset setzt zudem auf Raffinesse und sorgt nicht nur für ein stilvolles, sondern auch überraschendes Homeoffice. Und Interieur von Rolf Benz ist und bleibt ein Hingucker, auch im Büro.

Auf dem Freistil 149 von Rolf Benz lässt sich wunderbar denken. Die ursprüngliche Form des Ohrensessels wurde dabei neu interpretiert, die beschützende Aura bleibt aber erhalten. Erhältlich ist der Sessel in verschiedenen Farben und auch als Sondereditionen.

Als Rückzugsort geschaffen, bietet das Möbelkonzept Floater mit seinen bequemen Polstern und der ausreichend vorhandenen Arbeitsfläche Raum für kreative Arbeit. Designerin Pauline Deltour schuf diese Kollektion im Auftrag der deutschen Marke COR.

Schaut man sich zudem bei den Experten für Büroeinrichtungen um, zeigt sich deutlich, dass man dem Kunden heute funktionelle Klassiker mit langer Lebensdauer und smarten Überraschungen bieten möchte. USM Haller wie auch Girsberger bieten dabei mit den neuen Kollektionen vor allem tolle Stücke für die Raumgestaltung von Co-Working-Arbeitsplätzen. Und natürlich lassen sich diese ebenso auch im heimischen Arbeitsbereich gut platzieren. Und bei der passenden Beleuchtung ist von der Stehlampe bis zur lustigen Männchen-Tischleuchte alles drin.

Es braucht nicht viel, um gut zu sein

Grundsätzlich aber lässt sich mit Blick auf den idealen Schaffensplatz sagen, dass ein guter Schreibtisch, raffinierte Staufläche und ein bequemer Stuhl bereits das perfekte Terzett ergeben, um gute Arbeit leisten zu können. Beim Rest ist eben der individuelle Stil ausschlaggebend. Zwei, drei kleine Dinge aber sollten neben einer guten Beleuchtung jedoch immer beachtet werden, egal wie extravagant oder auch schlicht die eigenen Ansprüche sind. Lässt sich die Oberfläche der Tische gut reinigen, darf auch mal was danebengehen, und die Sitzflächen der Stühle machen lange Freude, wenn sie ergonomisch geformt sind.

 

 

Photos Copyrights: © Hay, Rolf Benz, COR, USM Haller, De Sede, Moll, Coolinarium, Ligne Roset;

Bekannt für edle Möbelstücke hat Ligne Roset auch für Business-Nomaden eine stilvolle Auswahl für den perfekten Arbeitsplatz. Der Sekretär Mural darf dabei als Schatzkästchen verstanden werden, das bei Nichtgebrauch zum sicheren Schliessfach wird. Nubo ist ebenfalls eine schöne Wandgestaltung, die sich innerhalb von wenigen Sekunden zu einem Schreibtisch umfunktionieren lässt. Und Rewrite ist so etwas wie das NonPlusUltra für jeden Kreativen, der die schlichte Eleganz liebt.

Auch wenn sein Name eher wenig spektakulär daherkommt, ist der DS-515 von De Sede ein echter Hingucker für das Homeoffice. Leder und Stahl sorgen in perfekter Kombination für einen langen Sitzkomfort. Designt wurde er vom Zürcher Studio Greutmann Bolzern.

Uwe Fischer hat für das Unternehmen COR die perfekte Kombination aus höhenverstellbarem Tisch (Level) und passender Polsterbank (Bridge) entworfen. Daran machen Diskussionen, heisse Schreib-Arbeitsphasen oder auch mal eine kleine Pause besonders Freude.

Getty images

Es kommt doch auf’s Aussehen an!

Die visuellen Trends für das Jahr 2018 hören auf die klangvollen Titel Masculinity undone, second renaissance und conceptual realism. Klingt spannend, vor allem aber fremd. Was steckt also hinter den Zukunftsprognosen der Bildagentur GETTY IMAGES?

Mal im Ernst, das Jahreshoroskop für das kommende Jahr liest man nicht offiziell, aber dennoch macht man sich ein ganz klein bisschen Sorgen, wenn es nicht so ausfällt, wie man es sich für das neue Jahr erhofft. Gleiches gilt für Trendprognosen. Anscheinend weiss jeder, was kommt, so zahlreich die Aussagen, die sich Ende des alten und Anfang des neuen Jahres zu nahezu jedem Thema finden lassen. Digital wie auch gedruckt. Einer, der ebenfalls immer mitmischt, ist die Bildagentur Getty Images. Das dem Milliardär Mark Harris Getty gehörende Unternehmen prognostiziert in schöner Regelmässigkeit die visuellen Trends für das kommende Jahr. Und für 2018 hören diese auf die Namen Masculinity undone, Second Renaissance und Conceptual Realism. Und das macht sie erklärungsbedürftig. Irgendwie. Ein bisschen.

Masculinity undone

Getty nutzt als Basis für die Prognose die über das vergangene Jahr registrierten Suchbegriffe. Also welche Recherchebegriffe werden am häufigsten angegeben und wie sieht es bei den Kombinationen aus? Ebenfalls bezieht das Team aus Forschern und Artdirektoren das weltweite Konsumenten- wie auch Gesellschaftsverhalten mit in seine Analysen ein. Die Auswertung von 2017 hat dabei gezeigt, dass der «richtige Kerl» oder «knallharte Typ» ausgedient hat. Heute darf Er auch etwas weicher, emotionaler sein und seine Maskulinität eher zurückhaltend zur Schau tragen. So hat Getty weltweit im Vergleich mit anderen Wort-Kombinationen einen extrem hohen prozentualen Anstieg für die Suchbegriffe homosexuelle Väter, meditierende Väter wie auch alleinerziehende Väter registriert. 2018 wird Mann sich daher zwar nicht weiblicher, aber weniger kantig zeigen. Das erste Fazit einer der grössten Bildagenturen der Welt ist demnach: Masculinity undone.

Second Renaissance

Der zweite Trend wird von dem Umstand geprägt, dass heute eigentlich jeder jederzeit Dank Smartphone und anderer digitaler Begleiterscheinungen in der Lage ist, ein Bild zu machen. Dem geschuldet ist somit die Kunst des Fotografierens ein wenig auf der Strecke geblieben, vor allem jedoch die Wertschätzung von ausgebildeten Fotografen. Diese gehen daher nun einen neuen Weg, suchen Inspiration in der Kunstgeschichte und hauchen der Renaissance ein zweites Leben ein. Portraits werden wieder zu Inszenierungen, Gesichter zu Kunstwerken. Zum Einsatz kommen dabei gedämpfte Farben und wertvolle Stoffe. Getty leitet diese «Second Renaissance» aus den von ihnen registrierten Suchbegriffen abstrakt & luxuriös sowie Vintage & Porträt ab.

Conceptual Realism

Das Terzett vollendend hat Getty zudem noch den «Conceptual Realism» als neuen Trend definiert. Runtergebrochen aufs Wesentliche ist damit gemeint, dass sich Menschen wieder realere Bilder wünschen. Oder anders: Authentizität in Zeiten, in denen viele hinterfragen, was und wem sie noch Glauben schenken können. Influencer hier, Softwareprogramme dort, die Digitalisierung macht die Manipulation einfach. 2018 werden vermehrt wieder Bilder auftauchen, die sich durch einen realistischen Stil auszeichnen, aber auch überraschen werden. Denn die Realität wird sich in neuen Facetten zeigen, und die werden gut durchdacht sein. Denn das Bauchgefühl ist zwar gut, Strategie und ein gutes Konzept aber wertvoll. Gesucht wurde hier nach den Worten Realität wie auch unerwartetes Konzept.

Well done

2018 wird daher visuell auf jeden Fall ein aufregendes Jahr, zumindest wenn Getty mit seinem Bilder-Horoskop Recht behält. Stellt sich abschliessend nur noch die Frage, für wen macht die Zukunftsprognose der Bildagentur eigentlich Sinn? Die Antwort: Marken und Unternehmen und der ganze Rattenschwanz der Kommunikationsagenturen. Denn die Zeiten, in denen man mit einem Werbefoto seine Kunden in Form von Plakaten abholte, sind vorbei. Heute werden Zielgruppen definiert, deren Erwartungen skizziert und daraus ergibt sich, auf welchen Wegen man sie kontaktiert. Trifft man schon einmal visuell den richtigen Nerv, ist man daher gut aufgestellt. Denn am Ende ist es doch wie beim zu Beginn erwähnten Horoskop: Stimmt die Message für einen, steigt die Zufriedenheit.

Photos Copyrights: StockSnap, Shutterstock/Richard Lyons
Photos Copyrights: StockSnap

Food pairing

KAVIAR MIT WEISSER SCHOKOLADE ODER LEBERPASTETE MIT JASMINE. HÖRT SICH SCHRÄG AN? SCHMECKT ABER! FOOD PAIRING SEI DANK!

Lamm mit Schokoladensauce ist inzwischen ein Klassiker. Aber auch Kombinationen wie Rindfleisch mit Popcorn, Erbsen-Kartoffel-Brei mit Vanille-Öl und Marmelade oder Schokomousse mit Röstzwiebeln und Speck stehen auf den Speisenkarten hipper Restaurants. Immer mehr Köche verschreiben sich dem Food Pairing. Dabei entstehen die verrücktesten Kombinationen, die eine neue, überraschende Geschmackswelt eröffnen.

Wie funktionierts?

Die vier Sinne Zunge, Nase, Augen und Ohren beeinflussen, ob uns ein Gericht schmeckt oder nicht. Mit der Zunge unterscheidet man lediglich die Geschmacksrichtungen süss, salzig, sauer, bitter und umami (fleischig, herzhaft). Hinzu kommt noch die geschmackliche Schärfe, die über Wärme- und Schmerzsensoren wahrgenommen wird, im engeren Sinne aber nicht als Geschmacksrichtung bezeichnet wird. Mit der Nase nimmt man die Aromen, Gerüche und Düfte wahr – je sensibler die Nase, desto mehr schmeckt man heraus. Die Augen bringen den optischen Eindruck, die Ohren die akustische Empfindung. Nur durch das Zusammenspiel aller vier Komponenten bekommen wir ein umfassendes Resultat, den Geschmack.

Beim Food Pairing geht es nun darum, welche Aromen sich gegenseitig am besten ergänzen und durch ihre Paarung ein harmonisches Ganzes ergeben. Es gilt: Je ähnlicher zwei Produkte in Bezug auf ihr Aroma sind, umso besser passen sie zusammen. Food Pairing ist Harmonie durch dieselbe Aromagruppe. Während passende Kombinationen früher nur durch Experimentieren in der Küche entdeckt wurden, sind sie heute auch im Labor feststellbar. Ist die Aroma-DNA erst einmal entschlüsselt, kann man genau sagen, welche Produkte wie gut zusammenpassen. Beim Food Completing kommt dann noch eine weitere entscheidende Zutat hinzu, das sogenannte Kontrastlebensmittel, das eine ganz andere Aromastruktur aufweist. Ein wissenschaftlich perfektes Gericht sieht also zum Beispiel folgendermassen aus: Erbsen plus Kartoffeln gleich Harmonie. Hinzugabe von Aprikosenmarmelade und Vanille-Öl gleich Spannung.

SpitzenkaffeE trifft auf Haute Cuisine

Auch Kaffee eignet sich nicht nur zum Trinken oder für Desserts, sondern auch zum Kochen. Der heisse Muntermacher sorgt bei vielen Gerichten für den gewissen Kick. Führt man sich vor Augen, dass Kaffee mehr als 800 unterschiedliche Aromen enthält, ist es naheliegend Kaffee als Gewürz zu verwenden. Sein breites Aromenspektrum entsteht in erster Linie durch die hohe Kunst der Röstung. Dies sind hauptsächlich Röst- und Nussnoten, pfeffrig-röstige Aromen, Spuren von Vanille und Nelke sowie Rauch- und Karamellaromen. So verleihen Espresso & Co. Saucen und Marinaden einen ganz besonderen Touch. Ein Chili con Carne beispielsweise wird durch die Zugabe von etwas Espresso zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Aber auch Lachs und Jakobsmuscheln sind ideale Partner zum Tanz der Aromen. Sie haben von Natur aus eine leicht süssliche Note, die mit dem Kaffeearoma sowie dessen Röstnoten perfekt harmoniert.
Im Rahmen der im Oktober stattfindenden Nespresso Gourmet Weeks haben Gourmets die Möglichkeit in Spitzen-Restaurant kulinarische Köstlichkeiten kennenzulernen und zu geniessen. Dabei ergänzen sich die kulinarischen Erlebnisse mit aussergewöhnlichen Grand Crus von Nespresso auf einzigartige Weise. Während der Gourmet-Wochen kreieren Spitzenköche ganz besondere Menüs, die alle eins gemeinsam haben: Sie sind mit Spezialitäten-Kaffees von Nespresso verfeinert.Dank Food Pairing werden neue, überraschende Geschmackswelten eröffnet – es bleibt also spannend in der kulinarischen Welt!

Es begann in der fetten Ente …

Der Ursprung des Food Pairing geht auf den britischen Küchenchef Heston Blumenthal zurück, der in den 90er-Jahren mit verschiedenen Aromen zu experimentieren begann. Vor zwölf Jahren wurde sein Restaurant «The Fat Duck» in Bray/England dafür zum weltweit besten Restaurant ernannt. Und das, obwohl auf seiner Karte Kombinationen wie weisse Schokolade mit Kaviar, Schoko-Muffin mit Blauschimmelkäse oder Austern mit Kiwi standen.

 

 

 

 

Photos Copyrights:  Nespresso, Shutterstock

Der perfekt unperfekte Mann

MIT DEM LAUNCH DES NEUEN SINNLICHEN MÄNNERDUFTES COLONIA PURA HAT NICHT NUR LAURA BURDESE IHREN ERSTEN MEILENSTEIN ALS CEO DES ITALIENISCHEN UNTERNEHMENS ACQUA DI PARMA GEFEIERT, SONDERN AUCH GLEICH DAS NEUE MÄNNERBILD DER MARKE PRÄSENTIERT.

Laura Burdese, Sie haben im letzten Spätherbst als CEO von Acqua di Parma die Führung übernommen. Können Sie die letzten Monate noch einmal Revue passieren lassen?Als ich letztes Jahr bei Acqua di Parma begonnen hatte, war klar, dass die Marke ein Rohdiamant ist, dessen wahres Potenzial jedoch viel grösser ist. Das Hauptziel war es, die Marke weiterzuentwickeln. Um die Geschichte und das Heritage der Marke zu verstehen, habe ich sehr viel Nachforschung betrieben. Bevor man die Zukunft klar vor sich sieht, muss man zuerst einmal in die Vergangenheit reisen. Anders kann man die DNA einer Marke nicht erfassen und auf das nächste Level heben.

Mit dem neuen Duft Colonia Pura schlagen Sie nun ein neues Kapitel auf und präsentieren auch gleichzeitig die neue DNA der Marke …Das ist richtig. Im Zuge unserer Forschungen hatte sich ergeben, dass die Marke zwar für Stärke, Qualität und Heritage steht, in einigen Ländern aber als ein wenig kalt wahrgenommen wurde. Ich stellte mir die Frage, wie wir die wirklichen Werte hervorheben könnte; unseren USP als italienische Marke, die die kultivierte Art, den exquisiten Stil und die Wärme der italienischen Lebensweise widerspiegelt.

Wie würden Sie die Übersetzung in den neuen Duft beschreiben?

Colonia Pura ist in der klassischen italienischen Welt angesiedelt, die kultivierte Lebensfreude, Warmherzigkeit und Leichtigkeit verbindet. Seine Atmosphäre ist warm und sonnig mit hellen Zitrusfrüchten, von einladender Natur mit faszinierenden urbanen Nuancen. Der Duft lebt von einer minimalistischen Ästhetik, der modern auf der Reinheit der Freude basiert und für den Mann mit Stil und Manieren kreiert wurde.

In der neuen Kampagne haben Sie nun auch das erste Mal mit realen Menschen gearbeitet …Um emotional zu bewegen haben wir uns dazu entschieden unseren idealen Acqua-di-Parma-Mann zu suchen. Ein Mann, der nicht das Cliché des perfekten Fragrance-Man widerspiegelt, sondern ein natürlicher, moderner Mann, der an sich arbeitet, um ein noch besserer Mann und Vater zu sein. Wir haben sozusagen den perfekt unperfekten Mann gesucht und gefunden. Ihn in seiner realen Umgebung mit seinen Kindern und seiner Frau zu zeigen, ist wunderbar authentisch.

Welches sind die Düfte, die Sie selbst am meisten lieben?

Einer meiner Favoriten ist Colonia Quercia und auch Pura liebe ich sehr, das durch seine leichte Interpretation von Frische durchaus auch als unisex bezeichnet werden darf. Und dann mag ich auch sehr Fico aus der Blu-Mediterraneo-Collection.
Nun haben Sie gerade erst die Reise begonnen – wovon träumen Sie, wenn Sie an die Zukunft der Marke denken?Ich träume davon, dass man in einiger Zeit, wenn man unser Gelb sieht, so automatisch an Acqua di Parma denkt, wie bei dem entsprechenden Blau bei Tiffany, Orange bei Hermes oder Rot bei Cartier.

ALF HELLER`S CHOICES

Eine Stadt, die sich über fast 100 Inseln erstreckt, die geprägt ist von unzähligen Grachten, berühmten Museen und deren komplette Innenstadt unter Denkmalschutz steht: dass Besucher Amsterdam trotzdem nicht als ein Freilichtmuseum erleben, liegt an einem einzigartigen Mix. Der Unternehmergeist der Kaufleute und das tolerante „Anything goes“ einer allem Neuen gegenüber aufgeschlossenen Bevölkerung gehen hier seit Jahr- hunderten eine Verbindung ein, die ein ganz eigenes Flair gibt. Diese Must-Haves finden sich in meinem Koffer, wenn ich die traditionsreiche und aufregende Metropole bereise …

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GUCCI

Hände frei fürs Fahrradfahren. Ein Rucksack, der zu jedem Outfit passt ob leger oder trendy.
gucci.com

SUITSUPPLY

Leicht windschief lehnen die schmalen Häuser in Amsterdam aneinander.
Dieser Wollmantel wärmt und ist vielseitig kombinierbar.
suitsupply.com

LOUIS VUITTON

Der City Guide gibt uns eine Insiderperspektive auf die Stadt, die Reisenden hilft, sich mühelos orientieren zu können.
louisvuitton.com

LEICA

Cheese! Ein sehr stilvolles Accessoire für den City Trip jeglicher Art. Garantiert sind aussergewöhnliche Fotos, die an
eine wunderbare Reise erinnern sollen. MUST HAVE !
leica.ch

BALLY

Für den perfekten Auftritt und lange Märsche empfehle ich die hippen Sneakers des Schweizer Luxusbrands.
bally.com

ALF HELLER
Alf Heller liebt und lebt in Zürich. Wenn es um die schönen Dinge im Leben geht, schlägt sein Herz höher. Er ist ein wegweisender Stilnavigator und kreiert Beauty- und Styletrends. Der Ausdruck seiner Ästhetik ist unverwechselbar. Er arbeitet als Moderator, Stylist und Entertainer.
www.alf-heller.ch

 

 

Photos Copyrights: GUCCI, SUITSUPPLY, LOUIS VUITTON, LEICA, BALLY