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Perspective

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Mister Abstrakt

HE FELT COLOURS AND SHAPES; ART WAS HIS LIFE. WASSILY KANDINSKY RANKS AMONG ONE OF THE BEST ARTISTS THAT EVER HELD A PAINTBRUSH IN HIS HAND AND CREATED CLASSICS. REASON ENOUGH, NOT ONLY TO DEVOTE THIS STORY TO HIM BUT ALSO THE COVER. 

Let us begin this story with an “A” as in abstract. And end with “Z”, as in zanily cool. And we’ll do it by talking about Wassily Kandinsky. His character was a guy, who wrote art history. He is the founder of abstract painting and the man who attributed colours and shapes to emotions. He made blue transcendental and attributed the attributes earthly, aggressive and eccentric to yellow. The point became a primary element and the vertical line a warm, white phenomenon. The result of this rethink was pictures, showing the perfect combination of colours and shapes. And which are worth millions to collectors today. For example, the “Study of improvisation 8” from the year 1909 came under the hammer for 23 million dollars.

Wassily himself was born on 16 December 1866 in Moscow and died on 13 December 1944 in the French commune of Neuilly-sur-Seine. Happy? One can never definitively claim that of artists. What is certain is that he could look back on an eventful life. After dropping out of law studies, he devoted himself to art, lived for a long time in Munich and founded the exhibition group “The blue rider” with friends in 1911. As was
the case for many at the time, the First World War determined his place of residence or rather place to live and also his income. However, he was never badly off. His work was a creative potpourri that his second wife managed after his death. And she invested in foundations and art funding. Because courage also requires investors, Kandinsky knew that and his wife knew it too. Therefore to conclude simply a summary: Great guy, classy lady. The result a zanily cool story. Full stop.

Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau, München
VG-Bild Kunst, Bonn 2016
Foto: Gabriele Münter- und Johannes Eichner-Stiftung, München
Impression III (Konzert), 1911 Städtische Galerie im Lenbachhaus München

Alf Heller’s Style

KILIAN

Vodka on The Rocks. Klar, unverfälscht, stark. Erst mit einem kompromisslosen Duftwie diesem von Kilian Hennessy ist dein Auftritt perfekt.
bykilian.com

SAINT LAURENT

Saint Laurent macht momentan die coolsten modischen Statements: Sehr klassische Elemente der Garderobe werden super glamourös neu interpretiert. So möchte man Black Tie am liebsten den ganzen Tag tragen.
bykilian.com

SAINT LAURENT

Das Dinner-Jacket ist die neue Rüstung für ADAM auf seinem Streifzug durch die Stadt. Du hast noch nie so gut ausgesehen. Ein Million-Dollar-Look.
ysl.com

CARTIER

Die neuen Modelle des Love Bracelets sind unwiderstehlich und perfekt zu kombinieren. Eine super lässige Art, Diamanten zu tragen.
cartier.com

VERSACE

Mono-Brand-Looks sind langweilig. Zum perfekten Style gehört ein guter Mix. Versace zieht die Stars an und dich!
versace.com

SAINT LAURENT

Auch der Boot-Klassiker kommt in einer Glam-Neuauflage. Du bist bereit für jede Party. Sei ein Rockstar!

 

 

 

Photos Copyrights: CARTIER, HERMES, FOX UMBRELLAS, PETER NITZ, LORO PIANA

Business Nomaden

Business to go

Immer mehr Menschen werden zu Business-Nomaden, die statt festem Arbeitsplatz flexible Einsatzgebiete bevorzugen. Ein Trend, auf den auch die Möbelbranche reagiert wie auf der IMM Cologne und dem Salone del Mobile 2018 in Mailand zeigen.

 

Heute hier, morgen dort – das heutige Arbeitsleben ist geprägt von Bewegung und Flexibilität. Stationäre Arbeitsplätze, Co-Working-Büros oder das Homeoffice, man schafft, wo man gebraucht wird oder eben am besten arbeiten kann. Ein Wandel, dem auch die Interieur Designer ihren Tribut zollen. Und das auf intelligente Art und Weise.

Experten sprechen von der räumlichen Verschmelzung von Arbeit und Freizeit. Wir würden es schlicht und einfach flexible Arbeitsplätze nennen, die vor allem durch die Digitalisierung geprägt wurden. Heute braucht es nicht mehr das Büro, den einen Platz, an dem man arbeitet. Heute kann man – je nach Job – schaffen, wann immer, wo immer und wie auch immer man will. Dies gilt natürlich vor allem für die Beratungs- und Kreativbranche, die in der Regel mit einem funktionstüchtigen Computer, einem smarten Telefon und entsprechender Software wie Skype, Facetime & Co. alles beieinanderhaben, was es zum täglichen erfolgreichen Arbeiten braucht.

Doch so ganz stimmt das dann auch wieder nicht. Denn natürlich braucht es für kreative Gedanken auch eine animierende, motivierende Umgebung. Ob sich dieses Zuhause oder abseits der eigenen vier Wänden in einem Café, einem Co-Working-Büro oder direkt beim Kunden vor Ort befindet, spielt dabei weniger eine Rolle. Wichtig ist, das Drumherum soll Spass machen.

HAY bietet mit dem Copenhague Desk CPH 90 den idealen Arbeitsplatz für jeden, der wenig Platz hat. Das schlichte Pult und der klassische Holzstuhl sind das perfekte Duett für jeden, der nach einem Schaffensbereich sucht, der sich perfekt in den Wohnbereich einfügt.

Die Kunden bestimmen das Angebot

Diesen Wunsch haben auch die Designer und Verantwortlichen der Interieur Branche erkannt und entsprechend reagiert. So zeigte COR bereits Anfang des Jahres ihre neue COR LAB-Kollektion, bei der neben internen Experten auch gezielt auf die Unterstützung namhafter externer Designer wie den Frankfurter Uwe Fischer oder aber auch die in Paris lebende Pauline Deltour gesetzt wurde. Ligne Roset setzt zudem auf Raffinesse und sorgt nicht nur für ein stilvolles, sondern auch überraschendes Homeoffice. Und Interieur von Rolf Benz ist und bleibt ein Hingucker, auch im Büro.

Auf dem Freistil 149 von Rolf Benz lässt sich wunderbar denken. Die ursprüngliche Form des Ohrensessels wurde dabei neu interpretiert, die beschützende Aura bleibt aber erhalten. Erhältlich ist der Sessel in verschiedenen Farben und auch als Sondereditionen.

Als Rückzugsort geschaffen, bietet das Möbelkonzept Floater mit seinen bequemen Polstern und der ausreichend vorhandenen Arbeitsfläche Raum für kreative Arbeit. Designerin Pauline Deltour schuf diese Kollektion im Auftrag der deutschen Marke COR.

Schaut man sich zudem bei den Experten für Büroeinrichtungen um, zeigt sich deutlich, dass man dem Kunden heute funktionelle Klassiker mit langer Lebensdauer und smarten Überraschungen bieten möchte. USM Haller wie auch Girsberger bieten dabei mit den neuen Kollektionen vor allem tolle Stücke für die Raumgestaltung von Co-Working-Arbeitsplätzen. Und natürlich lassen sich diese ebenso auch im heimischen Arbeitsbereich gut platzieren. Und bei der passenden Beleuchtung ist von der Stehlampe bis zur lustigen Männchen-Tischleuchte alles drin.

Es braucht nicht viel, um gut zu sein

Grundsätzlich aber lässt sich mit Blick auf den idealen Schaffensplatz sagen, dass ein guter Schreibtisch, raffinierte Staufläche und ein bequemer Stuhl bereits das perfekte Terzett ergeben, um gute Arbeit leisten zu können. Beim Rest ist eben der individuelle Stil ausschlaggebend. Zwei, drei kleine Dinge aber sollten neben einer guten Beleuchtung jedoch immer beachtet werden, egal wie extravagant oder auch schlicht die eigenen Ansprüche sind. Lässt sich die Oberfläche der Tische gut reinigen, darf auch mal was danebengehen, und die Sitzflächen der Stühle machen lange Freude, wenn sie ergonomisch geformt sind.

 

 

Photos Copyrights: © Hay, Rolf Benz, COR, USM Haller, De Sede, Moll, Coolinarium, Ligne Roset;

Bekannt für edle Möbelstücke hat Ligne Roset auch für Business-Nomaden eine stilvolle Auswahl für den perfekten Arbeitsplatz. Der Sekretär Mural darf dabei als Schatzkästchen verstanden werden, das bei Nichtgebrauch zum sicheren Schliessfach wird. Nubo ist ebenfalls eine schöne Wandgestaltung, die sich innerhalb von wenigen Sekunden zu einem Schreibtisch umfunktionieren lässt. Und Rewrite ist so etwas wie das NonPlusUltra für jeden Kreativen, der die schlichte Eleganz liebt.

Auch wenn sein Name eher wenig spektakulär daherkommt, ist der DS-515 von De Sede ein echter Hingucker für das Homeoffice. Leder und Stahl sorgen in perfekter Kombination für einen langen Sitzkomfort. Designt wurde er vom Zürcher Studio Greutmann Bolzern.

Uwe Fischer hat für das Unternehmen COR die perfekte Kombination aus höhenverstellbarem Tisch (Level) und passender Polsterbank (Bridge) entworfen. Daran machen Diskussionen, heisse Schreib-Arbeitsphasen oder auch mal eine kleine Pause besonders Freude.

Getty images

Es kommt doch auf’s Aussehen an!

Die visuellen Trends für das Jahr 2018 hören auf die klangvollen Titel Masculinity undone, second renaissance und conceptual realism. Klingt spannend, vor allem aber fremd. Was steckt also hinter den Zukunftsprognosen der Bildagentur GETTY IMAGES?

Mal im Ernst, das Jahreshoroskop für das kommende Jahr liest man nicht offiziell, aber dennoch macht man sich ein ganz klein bisschen Sorgen, wenn es nicht so ausfällt, wie man es sich für das neue Jahr erhofft. Gleiches gilt für Trendprognosen. Anscheinend weiss jeder, was kommt, so zahlreich die Aussagen, die sich Ende des alten und Anfang des neuen Jahres zu nahezu jedem Thema finden lassen. Digital wie auch gedruckt. Einer, der ebenfalls immer mitmischt, ist die Bildagentur Getty Images. Das dem Milliardär Mark Harris Getty gehörende Unternehmen prognostiziert in schöner Regelmässigkeit die visuellen Trends für das kommende Jahr. Und für 2018 hören diese auf die Namen Masculinity undone, Second Renaissance und Conceptual Realism. Und das macht sie erklärungsbedürftig. Irgendwie. Ein bisschen.

Masculinity undone

Getty nutzt als Basis für die Prognose die über das vergangene Jahr registrierten Suchbegriffe. Also welche Recherchebegriffe werden am häufigsten angegeben und wie sieht es bei den Kombinationen aus? Ebenfalls bezieht das Team aus Forschern und Artdirektoren das weltweite Konsumenten- wie auch Gesellschaftsverhalten mit in seine Analysen ein. Die Auswertung von 2017 hat dabei gezeigt, dass der «richtige Kerl» oder «knallharte Typ» ausgedient hat. Heute darf Er auch etwas weicher, emotionaler sein und seine Maskulinität eher zurückhaltend zur Schau tragen. So hat Getty weltweit im Vergleich mit anderen Wort-Kombinationen einen extrem hohen prozentualen Anstieg für die Suchbegriffe homosexuelle Väter, meditierende Väter wie auch alleinerziehende Väter registriert. 2018 wird Mann sich daher zwar nicht weiblicher, aber weniger kantig zeigen. Das erste Fazit einer der grössten Bildagenturen der Welt ist demnach: Masculinity undone.

Second Renaissance

Der zweite Trend wird von dem Umstand geprägt, dass heute eigentlich jeder jederzeit Dank Smartphone und anderer digitaler Begleiterscheinungen in der Lage ist, ein Bild zu machen. Dem geschuldet ist somit die Kunst des Fotografierens ein wenig auf der Strecke geblieben, vor allem jedoch die Wertschätzung von ausgebildeten Fotografen. Diese gehen daher nun einen neuen Weg, suchen Inspiration in der Kunstgeschichte und hauchen der Renaissance ein zweites Leben ein. Portraits werden wieder zu Inszenierungen, Gesichter zu Kunstwerken. Zum Einsatz kommen dabei gedämpfte Farben und wertvolle Stoffe. Getty leitet diese «Second Renaissance» aus den von ihnen registrierten Suchbegriffen abstrakt & luxuriös sowie Vintage & Porträt ab.

Conceptual Realism

Das Terzett vollendend hat Getty zudem noch den «Conceptual Realism» als neuen Trend definiert. Runtergebrochen aufs Wesentliche ist damit gemeint, dass sich Menschen wieder realere Bilder wünschen. Oder anders: Authentizität in Zeiten, in denen viele hinterfragen, was und wem sie noch Glauben schenken können. Influencer hier, Softwareprogramme dort, die Digitalisierung macht die Manipulation einfach. 2018 werden vermehrt wieder Bilder auftauchen, die sich durch einen realistischen Stil auszeichnen, aber auch überraschen werden. Denn die Realität wird sich in neuen Facetten zeigen, und die werden gut durchdacht sein. Denn das Bauchgefühl ist zwar gut, Strategie und ein gutes Konzept aber wertvoll. Gesucht wurde hier nach den Worten Realität wie auch unerwartetes Konzept.

Well done

2018 wird daher visuell auf jeden Fall ein aufregendes Jahr, zumindest wenn Getty mit seinem Bilder-Horoskop Recht behält. Stellt sich abschliessend nur noch die Frage, für wen macht die Zukunftsprognose der Bildagentur eigentlich Sinn? Die Antwort: Marken und Unternehmen und der ganze Rattenschwanz der Kommunikationsagenturen. Denn die Zeiten, in denen man mit einem Werbefoto seine Kunden in Form von Plakaten abholte, sind vorbei. Heute werden Zielgruppen definiert, deren Erwartungen skizziert und daraus ergibt sich, auf welchen Wegen man sie kontaktiert. Trifft man schon einmal visuell den richtigen Nerv, ist man daher gut aufgestellt. Denn am Ende ist es doch wie beim zu Beginn erwähnten Horoskop: Stimmt die Message für einen, steigt die Zufriedenheit.

Photos Copyrights: StockSnap, Shutterstock/Richard Lyons
Photos Copyrights: StockSnap

Food pairing

KAVIAR MIT WEISSER SCHOKOLADE ODER LEBERPASTETE MIT JASMINE. HÖRT SICH SCHRÄG AN? SCHMECKT ABER! FOOD PAIRING SEI DANK!

Lamm mit Schokoladensauce ist inzwischen ein Klassiker. Aber auch Kombinationen wie Rindfleisch mit Popcorn, Erbsen-Kartoffel-Brei mit Vanille-Öl und Marmelade oder Schokomousse mit Röstzwiebeln und Speck stehen auf den Speisenkarten hipper Restaurants. Immer mehr Köche verschreiben sich dem Food Pairing. Dabei entstehen die verrücktesten Kombinationen, die eine neue, überraschende Geschmackswelt eröffnen.

Wie funktionierts?

Die vier Sinne Zunge, Nase, Augen und Ohren beeinflussen, ob uns ein Gericht schmeckt oder nicht. Mit der Zunge unterscheidet man lediglich die Geschmacksrichtungen süss, salzig, sauer, bitter und umami (fleischig, herzhaft). Hinzu kommt noch die geschmackliche Schärfe, die über Wärme- und Schmerzsensoren wahrgenommen wird, im engeren Sinne aber nicht als Geschmacksrichtung bezeichnet wird. Mit der Nase nimmt man die Aromen, Gerüche und Düfte wahr – je sensibler die Nase, desto mehr schmeckt man heraus. Die Augen bringen den optischen Eindruck, die Ohren die akustische Empfindung. Nur durch das Zusammenspiel aller vier Komponenten bekommen wir ein umfassendes Resultat, den Geschmack.

Beim Food Pairing geht es nun darum, welche Aromen sich gegenseitig am besten ergänzen und durch ihre Paarung ein harmonisches Ganzes ergeben. Es gilt: Je ähnlicher zwei Produkte in Bezug auf ihr Aroma sind, umso besser passen sie zusammen. Food Pairing ist Harmonie durch dieselbe Aromagruppe. Während passende Kombinationen früher nur durch Experimentieren in der Küche entdeckt wurden, sind sie heute auch im Labor feststellbar. Ist die Aroma-DNA erst einmal entschlüsselt, kann man genau sagen, welche Produkte wie gut zusammenpassen. Beim Food Completing kommt dann noch eine weitere entscheidende Zutat hinzu, das sogenannte Kontrastlebensmittel, das eine ganz andere Aromastruktur aufweist. Ein wissenschaftlich perfektes Gericht sieht also zum Beispiel folgendermassen aus: Erbsen plus Kartoffeln gleich Harmonie. Hinzugabe von Aprikosenmarmelade und Vanille-Öl gleich Spannung.

SpitzenkaffeE trifft auf Haute Cuisine

Auch Kaffee eignet sich nicht nur zum Trinken oder für Desserts, sondern auch zum Kochen. Der heisse Muntermacher sorgt bei vielen Gerichten für den gewissen Kick. Führt man sich vor Augen, dass Kaffee mehr als 800 unterschiedliche Aromen enthält, ist es naheliegend Kaffee als Gewürz zu verwenden. Sein breites Aromenspektrum entsteht in erster Linie durch die hohe Kunst der Röstung. Dies sind hauptsächlich Röst- und Nussnoten, pfeffrig-röstige Aromen, Spuren von Vanille und Nelke sowie Rauch- und Karamellaromen. So verleihen Espresso & Co. Saucen und Marinaden einen ganz besonderen Touch. Ein Chili con Carne beispielsweise wird durch die Zugabe von etwas Espresso zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Aber auch Lachs und Jakobsmuscheln sind ideale Partner zum Tanz der Aromen. Sie haben von Natur aus eine leicht süssliche Note, die mit dem Kaffeearoma sowie dessen Röstnoten perfekt harmoniert.
Im Rahmen der im Oktober stattfindenden Nespresso Gourmet Weeks haben Gourmets die Möglichkeit in Spitzen-Restaurant kulinarische Köstlichkeiten kennenzulernen und zu geniessen. Dabei ergänzen sich die kulinarischen Erlebnisse mit aussergewöhnlichen Grand Crus von Nespresso auf einzigartige Weise. Während der Gourmet-Wochen kreieren Spitzenköche ganz besondere Menüs, die alle eins gemeinsam haben: Sie sind mit Spezialitäten-Kaffees von Nespresso verfeinert.Dank Food Pairing werden neue, überraschende Geschmackswelten eröffnet – es bleibt also spannend in der kulinarischen Welt!

Es begann in der fetten Ente …

Der Ursprung des Food Pairing geht auf den britischen Küchenchef Heston Blumenthal zurück, der in den 90er-Jahren mit verschiedenen Aromen zu experimentieren begann. Vor zwölf Jahren wurde sein Restaurant «The Fat Duck» in Bray/England dafür zum weltweit besten Restaurant ernannt. Und das, obwohl auf seiner Karte Kombinationen wie weisse Schokolade mit Kaviar, Schoko-Muffin mit Blauschimmelkäse oder Austern mit Kiwi standen.

 

 

 

 

Photos Copyrights:  Nespresso, Shutterstock

Der perfekt unperfekte Mann

MIT DEM LAUNCH DES NEUEN SINNLICHEN MÄNNERDUFTES COLONIA PURA HAT NICHT NUR LAURA BURDESE IHREN ERSTEN MEILENSTEIN ALS CEO DES ITALIENISCHEN UNTERNEHMENS ACQUA DI PARMA GEFEIERT, SONDERN AUCH GLEICH DAS NEUE MÄNNERBILD DER MARKE PRÄSENTIERT.

Laura Burdese, Sie haben im letzten Spätherbst als CEO von Acqua di Parma die Führung übernommen. Können Sie die letzten Monate noch einmal Revue passieren lassen?Als ich letztes Jahr bei Acqua di Parma begonnen hatte, war klar, dass die Marke ein Rohdiamant ist, dessen wahres Potenzial jedoch viel grösser ist. Das Hauptziel war es, die Marke weiterzuentwickeln. Um die Geschichte und das Heritage der Marke zu verstehen, habe ich sehr viel Nachforschung betrieben. Bevor man die Zukunft klar vor sich sieht, muss man zuerst einmal in die Vergangenheit reisen. Anders kann man die DNA einer Marke nicht erfassen und auf das nächste Level heben.

Mit dem neuen Duft Colonia Pura schlagen Sie nun ein neues Kapitel auf und präsentieren auch gleichzeitig die neue DNA der Marke …Das ist richtig. Im Zuge unserer Forschungen hatte sich ergeben, dass die Marke zwar für Stärke, Qualität und Heritage steht, in einigen Ländern aber als ein wenig kalt wahrgenommen wurde. Ich stellte mir die Frage, wie wir die wirklichen Werte hervorheben könnte; unseren USP als italienische Marke, die die kultivierte Art, den exquisiten Stil und die Wärme der italienischen Lebensweise widerspiegelt.

Wie würden Sie die Übersetzung in den neuen Duft beschreiben?

Colonia Pura ist in der klassischen italienischen Welt angesiedelt, die kultivierte Lebensfreude, Warmherzigkeit und Leichtigkeit verbindet. Seine Atmosphäre ist warm und sonnig mit hellen Zitrusfrüchten, von einladender Natur mit faszinierenden urbanen Nuancen. Der Duft lebt von einer minimalistischen Ästhetik, der modern auf der Reinheit der Freude basiert und für den Mann mit Stil und Manieren kreiert wurde.

In der neuen Kampagne haben Sie nun auch das erste Mal mit realen Menschen gearbeitet …Um emotional zu bewegen haben wir uns dazu entschieden unseren idealen Acqua-di-Parma-Mann zu suchen. Ein Mann, der nicht das Cliché des perfekten Fragrance-Man widerspiegelt, sondern ein natürlicher, moderner Mann, der an sich arbeitet, um ein noch besserer Mann und Vater zu sein. Wir haben sozusagen den perfekt unperfekten Mann gesucht und gefunden. Ihn in seiner realen Umgebung mit seinen Kindern und seiner Frau zu zeigen, ist wunderbar authentisch.

Welches sind die Düfte, die Sie selbst am meisten lieben?

Einer meiner Favoriten ist Colonia Quercia und auch Pura liebe ich sehr, das durch seine leichte Interpretation von Frische durchaus auch als unisex bezeichnet werden darf. Und dann mag ich auch sehr Fico aus der Blu-Mediterraneo-Collection.
Nun haben Sie gerade erst die Reise begonnen – wovon träumen Sie, wenn Sie an die Zukunft der Marke denken?Ich träume davon, dass man in einiger Zeit, wenn man unser Gelb sieht, so automatisch an Acqua di Parma denkt, wie bei dem entsprechenden Blau bei Tiffany, Orange bei Hermes oder Rot bei Cartier.

ALF HELLER`S CHOICES

Eine Stadt, die sich über fast 100 Inseln erstreckt, die geprägt ist von unzähligen Grachten, berühmten Museen und deren komplette Innenstadt unter Denkmalschutz steht: dass Besucher Amsterdam trotzdem nicht als ein Freilichtmuseum erleben, liegt an einem einzigartigen Mix. Der Unternehmergeist der Kaufleute und das tolerante „Anything goes“ einer allem Neuen gegenüber aufgeschlossenen Bevölkerung gehen hier seit Jahr- hunderten eine Verbindung ein, die ein ganz eigenes Flair gibt. Diese Must-Haves finden sich in meinem Koffer, wenn ich die traditionsreiche und aufregende Metropole bereise …

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GUCCI

Hände frei fürs Fahrradfahren. Ein Rucksack, der zu jedem Outfit passt ob leger oder trendy.
gucci.com

SUITSUPPLY

Leicht windschief lehnen die schmalen Häuser in Amsterdam aneinander.
Dieser Wollmantel wärmt und ist vielseitig kombinierbar.
suitsupply.com

LOUIS VUITTON

Der City Guide gibt uns eine Insiderperspektive auf die Stadt, die Reisenden hilft, sich mühelos orientieren zu können.
louisvuitton.com

LEICA

Cheese! Ein sehr stilvolles Accessoire für den City Trip jeglicher Art. Garantiert sind aussergewöhnliche Fotos, die an
eine wunderbare Reise erinnern sollen. MUST HAVE !
leica.ch

BALLY

Für den perfekten Auftritt und lange Märsche empfehle ich die hippen Sneakers des Schweizer Luxusbrands.
bally.com

ALF HELLER
Alf Heller liebt und lebt in Zürich. Wenn es um die schönen Dinge im Leben geht, schlägt sein Herz höher. Er ist ein wegweisender Stilnavigator und kreiert Beauty- und Styletrends. Der Ausdruck seiner Ästhetik ist unverwechselbar. Er arbeitet als Moderator, Stylist und Entertainer.
www.alf-heller.ch

 

 

Photos Copyrights: GUCCI, SUITSUPPLY, LOUIS VUITTON, LEICA, BALLY

Alles im grünen Bereich

GARTENTRENDS 2017

Grillieren goes digital

Der Schweizer Nationalsport ist beliebt wie eh und je: Frei gekocht ist einfach doppelt genossen. In der kommenden Gartensaison trifft schönes Design dazu noch auf innovative Technologie. Der neue Holzkohle-Booster Grill von Röshults beispielsweise punktet mit seiner Infraschall-Technologie. Anstelle von 20 bis 30 Minuten Aufheizzeit verspricht er die nötige Hitze in nur 5 bis 7 Minuten. Aber vor allem kommuniziert der Grill künftig mit uns – oder genauer gesagt mit unserem Smartphone oder Tablet … Via Bluetooth und der passenden App lassen sich bei den neuesten Modellen viele Parameter – etwa Temperatur und Grilldauer – aus bequemer Entfernung steuern. Also ran an den Grill, Mann!

Outdoor Living

Der Trend der letzten Jahre zum Chillaxen im Freien setzt sich fort: Der Garten ist das neue Wohnzimmer. Innen und Aussen verschmelzen zu einem Lebensraum. Für eine harmonische Verbindung lassen Gartenprofis Materialien wie etwa Holz und Stein gekonnt ineinanderfliessen. Loungemöbel, hochwertige Outdoorküchen und ausgefallene Lichtdesigns machen das grüne Refugium zu einer Wohlfühloase. Also portablen Lautsprecher mitnehmen und Garten geniessen!

Im Namen der Rose

Das permanente „Höher, Weiter, Schneller“ unserer Arbeitsgesellschaft löst in vielen Lebensbereichen einen Gegentrend aus. Im Garten heisst dies: Zuviel Perfektionismus stört. 
Gartenprofis sind dann gefordert, die Gärten wie zufällig 
gewachsen wirken zu lassen. Dabei ist so ein Gartenbild mit viel Aufwand verbunden. Als Vorbild dienen die englischen Gärten mit ihren verwunschenen Wegen, romantischen Rosengärten und wildanmutenden Kletterpflanzen – wo sich zwischendurch ein plätschernder Brunnen oder eine kleine Fontäne versteckt. Glück lässt sich pflanzen!

Wasser ist Leben

Welche Wohltat dieses kühle Nass! Das denken sich offensichtlich immer mehr Gartenbesitzer, denn der Boom bei Pools und Schwimmteichen ist ungebrochen. Der Trend geht in Richtung Naturpools – zum chlorfreien Schwimmvergnügen in Trinkwasserqualität. Eingesäumt von Natursteinmauern oder sanft geschwungenen Pflastersteinen bringen sie ein formschönes Element mit Vergnügungsfaktor in den Garten. Stege aus Naturholz unterbrechen gewollt das Gesamtbild und dienen als integrierte Liegeflächen. Also Badehose anziehen und Spass haben!

Herbst-zeitlos

Das grüne Wohnzimmer ist mittlerweile nicht nur ein Lebensraum im Sommer: Die Mediterranisierung des heimischen Gartens hat Einzug gehalten. Auch bei etwas frischeren Temperaturen ist das Outdoor-Vergnügen angesagt: Dicke Felle und Decken dienen als Warmhalter etwa beim herbstlichen Cüpli-Trinken und Wintergrillen erlebt einen regelrechten Boom. Auch im wohlig warmen Whirlpool lässt es sich in der frostigen Zeit richtig gut entspannen. Das Leben geniessen kann so schön sein!

Bei allen Trends und Tipps rund um das Thema Garten können wir die HAUSER GÄRTEN AG als kompetenten Ansprechpartner empfehlen. Das Familienunternehmen hat sich auf die Gestaltung, Planung und Realisierung anspruchsvoller Projekte als Gesamtdienstleister spezialisiert. Im ATELIER VERDE entstehen unter der Leitung von Sarah Hauser sämtliche Ideen und Konzepte für Gärten und Terrassen. Die erfahrene Gartendesignerin realisierte u. a. verschiedenste Gärten und Landschaftsparks in England und vereint die Geheimnisse englischer Gartentradition mit der modernen Schlichtheit und Eleganz schweizerischen Designs. HAUSER LIVING präsentiert ergänzend auserlesene Gartenmöbelkollektionen renommierter Hersteller wie Roda, Paola Lenti, Kettal, Tribù oder Dedon. 

Photos Copyrights: Hauser Gärten, Gärten & Pools Sven Studer, Depositphotos

Henri Cartier-Bresson

Der Meister der SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE

Als Wegbereiter des modernen Fotojournalismus und Mitbegründer der Agentur Magnum gilt Henri Cartier-Bresson unbestritten als einer der grössten Fotografen aller Zeiten, der seit den 1930er-Jahren immer wieder neue Massstäbe zu setzen wusste.

Seine Bilder sind Ikonen der Fotografiegeschichte und wichtige Zeitzeugen, die um die Welt gingen. Der 1908 im französischen Chanteloup-en-Brie geborene Bresson war nicht nur ein begnadeter Fotograf, der die Fotografie selbst als Kunstform etablierte, sondern auch ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde. Dabei verstand Bresson seine Kamera als Skizzenblock, als Werkzeug der Intuition und Spontaneität. Seine Gabe, die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens im entscheidenden Augenblick einer Hundertstelsekunde einzufangen, sind dabei ebenso legendär wie unerreicht. Mit dem Bildband „Die Photographien – Henri-Cartier Bresson“ legt der Verlag Schirmer / Mosel den Klassiker in diesem Herbst neu auf. Ein wunderbares Zeugnis seines Schaffens, das mit von Henri-Cartier Bresson höchstpersönlich ausgewählten Hauptwerken aus den Jahren 1929 und 1979 begeistert.

… die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens …

… ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde …

 

 

 

 

Photos Copyrights: © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos / courtesy Schirmer/Mosel

Rimowa hebt ab

„Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört: in der Luft.“
Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Die für die Luftfahrtgeschichte wegweisenden Stationen reichen über mehr als 2‘000 Jahre zurück zum Drachen, dem ersten von Menschen geschaffenen Fluggerät und zur griechischen Mythologie, die mit Gestalten wie Daidalos und Ikarus dem Traum vom Fliegen Ausdruck verlieh. In der Renaissance entwarf Leonardo da Vinci verschiedene Flugzeuge, darunter auch den Helikopter. Keines der Modelle wäre flugtauglich gewesen, aber die kreativen Ansätze und insbesondere die ingenieurswissenschaftliche Methodik hatte Pionierwert.

1919 erhob sich erstmals ein kleines sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau revolutionierte und den Grundstein für den modernen Flugverkehr legte – die Junkers F13. Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers entwarf und kreierte diesen freitragenden Tiefdecker, der sparsam im Verbrauch, sicher, bequem, wenig reparaturanfällig und langlebig war. Die F13 kam in fast allen Ländern der Welt zum Einsatz. Aber was wurde aus den 348 Ikonen? Vier Modelle stehen in Museen und einem neuen wuchsen Flügel durch Rimowa und Dieter Morszeck, der den Wiederaufbau verfolgte und förderte.

Eigentlich ist Rimowa ein traditionsreiches Unternehmen aus Köln und produziert Premium-Reisegepäck aus Polycarbonat, aber auch aus Aluminium. Dieser Bestandteil ist für die Produktion der Junkers F13 entscheidend. Das Fluggerät und die Rimowa-Koffer besitzen das ikonische Rillendesign – ein Markenzeichen der 1950er-Jahre mit hohem Wiedererkennungswert. Der Nachbau der F13 dauerte drei Jahre und sie sah den Himmel endlich am 15. September 2016, denn sie ist nicht fürs Museum gemacht und kann in Serie bestellt werden.

„Der Wiederaufbau der ‚Urmutter‘ aller Verkehrsflugzeuge war schon lange mein Traum und ich bin sehr froh, dass er endlich Wirklichkeit wurde“, sagte Dieter Morszeck in einem Interview mit uns.

„Mit der Junkers F13 hat alles begonnen, sie hat uns ermöglicht, neue Welten zu entdecken und unseren Horizont zu erweitern, es war an der Zeit sie wiederzubeleben, um neue Höhen zu erklimmen und neue Perspektiven zu ermöglichen.“ §

Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Photos Copyrights: Rimowa