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Food pairing

KAVIAR MIT WEISSER SCHOKOLADE ODER LEBERPASTETE MIT JASMINE. HÖRT SICH SCHRÄG AN? SCHMECKT ABER! FOOD PAIRING SEI DANK!

Lamm mit Schokoladensauce ist inzwischen ein Klassiker. Aber auch Kombinationen wie Rindfleisch mit Popcorn, Erbsen-Kartoffel-Brei mit Vanille-Öl und Marmelade oder Schokomousse mit Röstzwiebeln und Speck stehen auf den Speisenkarten hipper Restaurants. Immer mehr Köche verschreiben sich dem Food Pairing. Dabei entstehen die verrücktesten Kombinationen, die eine neue, überraschende Geschmackswelt eröffnen.

Wie funktionierts?

Die vier Sinne Zunge, Nase, Augen und Ohren beeinflussen, ob uns ein Gericht schmeckt oder nicht. Mit der Zunge unterscheidet man lediglich die Geschmacksrichtungen süss, salzig, sauer, bitter und umami (fleischig, herzhaft). Hinzu kommt noch die geschmackliche Schärfe, die über Wärme- und Schmerzsensoren wahrgenommen wird, im engeren Sinne aber nicht als Geschmacksrichtung bezeichnet wird. Mit der Nase nimmt man die Aromen, Gerüche und Düfte wahr – je sensibler die Nase, desto mehr schmeckt man heraus. Die Augen bringen den optischen Eindruck, die Ohren die akustische Empfindung. Nur durch das Zusammenspiel aller vier Komponenten bekommen wir ein umfassendes Resultat, den Geschmack.

Beim Food Pairing geht es nun darum, welche Aromen sich gegenseitig am besten ergänzen und durch ihre Paarung ein harmonisches Ganzes ergeben. Es gilt: Je ähnlicher zwei Produkte in Bezug auf ihr Aroma sind, umso besser passen sie zusammen. Food Pairing ist Harmonie durch dieselbe Aromagruppe. Während passende Kombinationen früher nur durch Experimentieren in der Küche entdeckt wurden, sind sie heute auch im Labor feststellbar. Ist die Aroma-DNA erst einmal entschlüsselt, kann man genau sagen, welche Produkte wie gut zusammenpassen. Beim Food Completing kommt dann noch eine weitere entscheidende Zutat hinzu, das sogenannte Kontrastlebensmittel, das eine ganz andere Aromastruktur aufweist. Ein wissenschaftlich perfektes Gericht sieht also zum Beispiel folgendermassen aus: Erbsen plus Kartoffeln gleich Harmonie. Hinzugabe von Aprikosenmarmelade und Vanille-Öl gleich Spannung.

SpitzenkaffeE trifft auf Haute Cuisine

Auch Kaffee eignet sich nicht nur zum Trinken oder für Desserts, sondern auch zum Kochen. Der heisse Muntermacher sorgt bei vielen Gerichten für den gewissen Kick. Führt man sich vor Augen, dass Kaffee mehr als 800 unterschiedliche Aromen enthält, ist es naheliegend Kaffee als Gewürz zu verwenden. Sein breites Aromenspektrum entsteht in erster Linie durch die hohe Kunst der Röstung. Dies sind hauptsächlich Röst- und Nussnoten, pfeffrig-röstige Aromen, Spuren von Vanille und Nelke sowie Rauch- und Karamellaromen. So verleihen Espresso & Co. Saucen und Marinaden einen ganz besonderen Touch. Ein Chili con Carne beispielsweise wird durch die Zugabe von etwas Espresso zu einem unvergesslichen Geschmackserlebnis. Aber auch Lachs und Jakobsmuscheln sind ideale Partner zum Tanz der Aromen. Sie haben von Natur aus eine leicht süssliche Note, die mit dem Kaffeearoma sowie dessen Röstnoten perfekt harmoniert.
Im Rahmen der im Oktober stattfindenden Nespresso Gourmet Weeks haben Gourmets die Möglichkeit in Spitzen-Restaurant kulinarische Köstlichkeiten kennenzulernen und zu geniessen. Dabei ergänzen sich die kulinarischen Erlebnisse mit aussergewöhnlichen Grand Crus von Nespresso auf einzigartige Weise. Während der Gourmet-Wochen kreieren Spitzenköche ganz besondere Menüs, die alle eins gemeinsam haben: Sie sind mit Spezialitäten-Kaffees von Nespresso verfeinert.Dank Food Pairing werden neue, überraschende Geschmackswelten eröffnet – es bleibt also spannend in der kulinarischen Welt!

Es begann in der fetten Ente …

Der Ursprung des Food Pairing geht auf den britischen Küchenchef Heston Blumenthal zurück, der in den 90er-Jahren mit verschiedenen Aromen zu experimentieren begann. Vor zwölf Jahren wurde sein Restaurant «The Fat Duck» in Bray/England dafür zum weltweit besten Restaurant ernannt. Und das, obwohl auf seiner Karte Kombinationen wie weisse Schokolade mit Kaviar, Schoko-Muffin mit Blauschimmelkäse oder Austern mit Kiwi standen.

 

 

 

 

Photos Copyrights:  Nespresso, Shutterstock

Der perfekt unperfekte Mann

MIT DEM LAUNCH DES NEUEN SINNLICHEN MÄNNERDUFTES COLONIA PURA HAT NICHT NUR LAURA BURDESE IHREN ERSTEN MEILENSTEIN ALS CEO DES ITALIENISCHEN UNTERNEHMENS ACQUA DI PARMA GEFEIERT, SONDERN AUCH GLEICH DAS NEUE MÄNNERBILD DER MARKE PRÄSENTIERT.

Laura Burdese, Sie haben im letzten Spätherbst als CEO von Acqua di Parma die Führung übernommen. Können Sie die letzten Monate noch einmal Revue passieren lassen?Als ich letztes Jahr bei Acqua di Parma begonnen hatte, war klar, dass die Marke ein Rohdiamant ist, dessen wahres Potenzial jedoch viel grösser ist. Das Hauptziel war es, die Marke weiterzuentwickeln. Um die Geschichte und das Heritage der Marke zu verstehen, habe ich sehr viel Nachforschung betrieben. Bevor man die Zukunft klar vor sich sieht, muss man zuerst einmal in die Vergangenheit reisen. Anders kann man die DNA einer Marke nicht erfassen und auf das nächste Level heben.

Mit dem neuen Duft Colonia Pura schlagen Sie nun ein neues Kapitel auf und präsentieren auch gleichzeitig die neue DNA der Marke …Das ist richtig. Im Zuge unserer Forschungen hatte sich ergeben, dass die Marke zwar für Stärke, Qualität und Heritage steht, in einigen Ländern aber als ein wenig kalt wahrgenommen wurde. Ich stellte mir die Frage, wie wir die wirklichen Werte hervorheben könnte; unseren USP als italienische Marke, die die kultivierte Art, den exquisiten Stil und die Wärme der italienischen Lebensweise widerspiegelt.

Wie würden Sie die Übersetzung in den neuen Duft beschreiben?

Colonia Pura ist in der klassischen italienischen Welt angesiedelt, die kultivierte Lebensfreude, Warmherzigkeit und Leichtigkeit verbindet. Seine Atmosphäre ist warm und sonnig mit hellen Zitrusfrüchten, von einladender Natur mit faszinierenden urbanen Nuancen. Der Duft lebt von einer minimalistischen Ästhetik, der modern auf der Reinheit der Freude basiert und für den Mann mit Stil und Manieren kreiert wurde.

In der neuen Kampagne haben Sie nun auch das erste Mal mit realen Menschen gearbeitet …Um emotional zu bewegen haben wir uns dazu entschieden unseren idealen Acqua-di-Parma-Mann zu suchen. Ein Mann, der nicht das Cliché des perfekten Fragrance-Man widerspiegelt, sondern ein natürlicher, moderner Mann, der an sich arbeitet, um ein noch besserer Mann und Vater zu sein. Wir haben sozusagen den perfekt unperfekten Mann gesucht und gefunden. Ihn in seiner realen Umgebung mit seinen Kindern und seiner Frau zu zeigen, ist wunderbar authentisch.

Welches sind die Düfte, die Sie selbst am meisten lieben?

Einer meiner Favoriten ist Colonia Quercia und auch Pura liebe ich sehr, das durch seine leichte Interpretation von Frische durchaus auch als unisex bezeichnet werden darf. Und dann mag ich auch sehr Fico aus der Blu-Mediterraneo-Collection.
Nun haben Sie gerade erst die Reise begonnen – wovon träumen Sie, wenn Sie an die Zukunft der Marke denken?Ich träume davon, dass man in einiger Zeit, wenn man unser Gelb sieht, so automatisch an Acqua di Parma denkt, wie bei dem entsprechenden Blau bei Tiffany, Orange bei Hermes oder Rot bei Cartier.

ALF HELLER`S CHOICES

Eine Stadt, die sich über fast 100 Inseln erstreckt, die geprägt ist von unzähligen Grachten, berühmten Museen und deren komplette Innenstadt unter Denkmalschutz steht: dass Besucher Amsterdam trotzdem nicht als ein Freilichtmuseum erleben, liegt an einem einzigartigen Mix. Der Unternehmergeist der Kaufleute und das tolerante „Anything goes“ einer allem Neuen gegenüber aufgeschlossenen Bevölkerung gehen hier seit Jahr- hunderten eine Verbindung ein, die ein ganz eigenes Flair gibt. Diese Must-Haves finden sich in meinem Koffer, wenn ich die traditionsreiche und aufregende Metropole bereise …

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GUCCI

Hände frei fürs Fahrradfahren. Ein Rucksack, der zu jedem Outfit passt ob leger oder trendy.
gucci.com

SUITSUPPLY

Leicht windschief lehnen die schmalen Häuser in Amsterdam aneinander.
Dieser Wollmantel wärmt und ist vielseitig kombinierbar.
suitsupply.com

LOUIS VUITTON

Der City Guide gibt uns eine Insiderperspektive auf die Stadt, die Reisenden hilft, sich mühelos orientieren zu können.
louisvuitton.com

LEICA

Cheese! Ein sehr stilvolles Accessoire für den City Trip jeglicher Art. Garantiert sind aussergewöhnliche Fotos, die an
eine wunderbare Reise erinnern sollen. MUST HAVE !
leica.ch

BALLY

Für den perfekten Auftritt und lange Märsche empfehle ich die hippen Sneakers des Schweizer Luxusbrands.
bally.com

ALF HELLER
Alf Heller liebt und lebt in Zürich. Wenn es um die schönen Dinge im Leben geht, schlägt sein Herz höher. Er ist ein wegweisender Stilnavigator und kreiert Beauty- und Styletrends. Der Ausdruck seiner Ästhetik ist unverwechselbar. Er arbeitet als Moderator, Stylist und Entertainer.
www.alf-heller.ch

 

 

Photos Copyrights: GUCCI, SUITSUPPLY, LOUIS VUITTON, LEICA, BALLY

Alles im grünen Bereich

GARTENTRENDS 2017

Grillieren goes digital

Der Schweizer Nationalsport ist beliebt wie eh und je: Frei gekocht ist einfach doppelt genossen. In der kommenden Gartensaison trifft schönes Design dazu noch auf innovative Technologie. Der neue Holzkohle-Booster Grill von Röshults beispielsweise punktet mit seiner Infraschall-Technologie. Anstelle von 20 bis 30 Minuten Aufheizzeit verspricht er die nötige Hitze in nur 5 bis 7 Minuten. Aber vor allem kommuniziert der Grill künftig mit uns – oder genauer gesagt mit unserem Smartphone oder Tablet … Via Bluetooth und der passenden App lassen sich bei den neuesten Modellen viele Parameter – etwa Temperatur und Grilldauer – aus bequemer Entfernung steuern. Also ran an den Grill, Mann!

Outdoor Living

Der Trend der letzten Jahre zum Chillaxen im Freien setzt sich fort: Der Garten ist das neue Wohnzimmer. Innen und Aussen verschmelzen zu einem Lebensraum. Für eine harmonische Verbindung lassen Gartenprofis Materialien wie etwa Holz und Stein gekonnt ineinanderfliessen. Loungemöbel, hochwertige Outdoorküchen und ausgefallene Lichtdesigns machen das grüne Refugium zu einer Wohlfühloase. Also portablen Lautsprecher mitnehmen und Garten geniessen!

Im Namen der Rose

Das permanente „Höher, Weiter, Schneller“ unserer Arbeitsgesellschaft löst in vielen Lebensbereichen einen Gegentrend aus. Im Garten heisst dies: Zuviel Perfektionismus stört. 
Gartenprofis sind dann gefordert, die Gärten wie zufällig 
gewachsen wirken zu lassen. Dabei ist so ein Gartenbild mit viel Aufwand verbunden. Als Vorbild dienen die englischen Gärten mit ihren verwunschenen Wegen, romantischen Rosengärten und wildanmutenden Kletterpflanzen – wo sich zwischendurch ein plätschernder Brunnen oder eine kleine Fontäne versteckt. Glück lässt sich pflanzen!

Wasser ist Leben

Welche Wohltat dieses kühle Nass! Das denken sich offensichtlich immer mehr Gartenbesitzer, denn der Boom bei Pools und Schwimmteichen ist ungebrochen. Der Trend geht in Richtung Naturpools – zum chlorfreien Schwimmvergnügen in Trinkwasserqualität. Eingesäumt von Natursteinmauern oder sanft geschwungenen Pflastersteinen bringen sie ein formschönes Element mit Vergnügungsfaktor in den Garten. Stege aus Naturholz unterbrechen gewollt das Gesamtbild und dienen als integrierte Liegeflächen. Also Badehose anziehen und Spass haben!

Herbst-zeitlos

Das grüne Wohnzimmer ist mittlerweile nicht nur ein Lebensraum im Sommer: Die Mediterranisierung des heimischen Gartens hat Einzug gehalten. Auch bei etwas frischeren Temperaturen ist das Outdoor-Vergnügen angesagt: Dicke Felle und Decken dienen als Warmhalter etwa beim herbstlichen Cüpli-Trinken und Wintergrillen erlebt einen regelrechten Boom. Auch im wohlig warmen Whirlpool lässt es sich in der frostigen Zeit richtig gut entspannen. Das Leben geniessen kann so schön sein!

Bei allen Trends und Tipps rund um das Thema Garten können wir die HAUSER GÄRTEN AG als kompetenten Ansprechpartner empfehlen. Das Familienunternehmen hat sich auf die Gestaltung, Planung und Realisierung anspruchsvoller Projekte als Gesamtdienstleister spezialisiert. Im ATELIER VERDE entstehen unter der Leitung von Sarah Hauser sämtliche Ideen und Konzepte für Gärten und Terrassen. Die erfahrene Gartendesignerin realisierte u. a. verschiedenste Gärten und Landschaftsparks in England und vereint die Geheimnisse englischer Gartentradition mit der modernen Schlichtheit und Eleganz schweizerischen Designs. HAUSER LIVING präsentiert ergänzend auserlesene Gartenmöbelkollektionen renommierter Hersteller wie Roda, Paola Lenti, Kettal, Tribù oder Dedon. 

Photos Copyrights: Hauser Gärten, Gärten & Pools Sven Studer, Depositphotos

Rimowa hebt ab

„Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört: in der Luft.“
Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Die für die Luftfahrtgeschichte wegweisenden Stationen reichen über mehr als 2‘000 Jahre zurück zum Drachen, dem ersten von Menschen geschaffenen Fluggerät und zur griechischen Mythologie, die mit Gestalten wie Daidalos und Ikarus dem Traum vom Fliegen Ausdruck verlieh. In der Renaissance entwarf Leonardo da Vinci verschiedene Flugzeuge, darunter auch den Helikopter. Keines der Modelle wäre flugtauglich gewesen, aber die kreativen Ansätze und insbesondere die ingenieurswissenschaftliche Methodik hatte Pionierwert.

1919 erhob sich erstmals ein kleines sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau revolutionierte und den Grundstein für den modernen Flugverkehr legte – die Junkers F13. Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers entwarf und kreierte diesen freitragenden Tiefdecker, der sparsam im Verbrauch, sicher, bequem, wenig reparaturanfällig und langlebig war. Die F13 kam in fast allen Ländern der Welt zum Einsatz. Aber was wurde aus den 348 Ikonen? Vier Modelle stehen in Museen und einem neuen wuchsen Flügel durch Rimowa und Dieter Morszeck, der den Wiederaufbau verfolgte und förderte.

Eigentlich ist Rimowa ein traditionsreiches Unternehmen aus Köln und produziert Premium-Reisegepäck aus Polycarbonat, aber auch aus Aluminium. Dieser Bestandteil ist für die Produktion der Junkers F13 entscheidend. Das Fluggerät und die Rimowa-Koffer besitzen das ikonische Rillendesign – ein Markenzeichen der 1950er-Jahre mit hohem Wiedererkennungswert. Der Nachbau der F13 dauerte drei Jahre und sie sah den Himmel endlich am 15. September 2016, denn sie ist nicht fürs Museum gemacht und kann in Serie bestellt werden.

„Der Wiederaufbau der ‚Urmutter‘ aller Verkehrsflugzeuge war schon lange mein Traum und ich bin sehr froh, dass er endlich Wirklichkeit wurde“, sagte Dieter Morszeck in einem Interview mit uns.

„Mit der Junkers F13 hat alles begonnen, sie hat uns ermöglicht, neue Welten zu entdecken und unseren Horizont zu erweitern, es war an der Zeit sie wiederzubeleben, um neue Höhen zu erklimmen und neue Perspektiven zu ermöglichen.“ §

Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Photos Copyrights: Rimowa