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Henri Cartier-Bresson

Der Meister der SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE

Als Wegbereiter des modernen Fotojournalismus und Mitbegründer der Agentur Magnum gilt Henri Cartier-Bresson unbestritten als einer der grössten Fotografen aller Zeiten, der seit den 1930er-Jahren immer wieder neue Massstäbe zu setzen wusste.

Seine Bilder sind Ikonen der Fotografiegeschichte und wichtige Zeitzeugen, die um die Welt gingen. Der 1908 im französischen Chanteloup-en-Brie geborene Bresson war nicht nur ein begnadeter Fotograf, der die Fotografie selbst als Kunstform etablierte, sondern auch ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde. Dabei verstand Bresson seine Kamera als Skizzenblock, als Werkzeug der Intuition und Spontaneität. Seine Gabe, die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens im entscheidenden Augenblick einer Hundertstelsekunde einzufangen, sind dabei ebenso legendär wie unerreicht. Mit dem Bildband „Die Photographien – Henri-Cartier Bresson“ legt der Verlag Schirmer / Mosel den Klassiker in diesem Herbst neu auf. Ein wunderbares Zeugnis seines Schaffens, das mit von Henri-Cartier Bresson höchstpersönlich ausgewählten Hauptwerken aus den Jahren 1929 und 1979 begeistert.

… die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens …

… ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde …

 

 

 

 

Photos Copyrights: © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos / courtesy Schirmer/Mosel

Rimowa hebt ab

„Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört: in der Luft.“
Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Die für die Luftfahrtgeschichte wegweisenden Stationen reichen über mehr als 2‘000 Jahre zurück zum Drachen, dem ersten von Menschen geschaffenen Fluggerät und zur griechischen Mythologie, die mit Gestalten wie Daidalos und Ikarus dem Traum vom Fliegen Ausdruck verlieh. In der Renaissance entwarf Leonardo da Vinci verschiedene Flugzeuge, darunter auch den Helikopter. Keines der Modelle wäre flugtauglich gewesen, aber die kreativen Ansätze und insbesondere die ingenieurswissenschaftliche Methodik hatte Pionierwert.

1919 erhob sich erstmals ein kleines sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau revolutionierte und den Grundstein für den modernen Flugverkehr legte – die Junkers F13. Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers entwarf und kreierte diesen freitragenden Tiefdecker, der sparsam im Verbrauch, sicher, bequem, wenig reparaturanfällig und langlebig war. Die F13 kam in fast allen Ländern der Welt zum Einsatz. Aber was wurde aus den 348 Ikonen? Vier Modelle stehen in Museen und einem neuen wuchsen Flügel durch Rimowa und Dieter Morszeck, der den Wiederaufbau verfolgte und förderte.

Eigentlich ist Rimowa ein traditionsreiches Unternehmen aus Köln und produziert Premium-Reisegepäck aus Polycarbonat, aber auch aus Aluminium. Dieser Bestandteil ist für die Produktion der Junkers F13 entscheidend. Das Fluggerät und die Rimowa-Koffer besitzen das ikonische Rillendesign – ein Markenzeichen der 1950er-Jahre mit hohem Wiedererkennungswert. Der Nachbau der F13 dauerte drei Jahre und sie sah den Himmel endlich am 15. September 2016, denn sie ist nicht fürs Museum gemacht und kann in Serie bestellt werden.

„Der Wiederaufbau der ‚Urmutter‘ aller Verkehrsflugzeuge war schon lange mein Traum und ich bin sehr froh, dass er endlich Wirklichkeit wurde“, sagte Dieter Morszeck in einem Interview mit uns.

„Mit der Junkers F13 hat alles begonnen, sie hat uns ermöglicht, neue Welten zu entdecken und unseren Horizont zu erweitern, es war an der Zeit sie wiederzubeleben, um neue Höhen zu erklimmen und neue Perspektiven zu ermöglichen.“ §

Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Photos Copyrights: Rimowa