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Alles im grünen Bereich

GARTENTRENDS 2017

Grillieren goes digital

Der Schweizer Nationalsport ist beliebt wie eh und je: Frei gekocht ist einfach doppelt genossen. In der kommenden Gartensaison trifft schönes Design dazu noch auf innovative Technologie. Der neue Holzkohle-Booster Grill von Röshults beispielsweise punktet mit seiner Infraschall-Technologie. Anstelle von 20 bis 30 Minuten Aufheizzeit verspricht er die nötige Hitze in nur 5 bis 7 Minuten. Aber vor allem kommuniziert der Grill künftig mit uns – oder genauer gesagt mit unserem Smartphone oder Tablet … Via Bluetooth und der passenden App lassen sich bei den neuesten Modellen viele Parameter – etwa Temperatur und Grilldauer – aus bequemer Entfernung steuern. Also ran an den Grill, Mann!

Outdoor Living

Der Trend der letzten Jahre zum Chillaxen im Freien setzt sich fort: Der Garten ist das neue Wohnzimmer. Innen und Aussen verschmelzen zu einem Lebensraum. Für eine harmonische Verbindung lassen Gartenprofis Materialien wie etwa Holz und Stein gekonnt ineinanderfliessen. Loungemöbel, hochwertige Outdoorküchen und ausgefallene Lichtdesigns machen das grüne Refugium zu einer Wohlfühloase. Also portablen Lautsprecher mitnehmen und Garten geniessen!

Im Namen der Rose

Das permanente „Höher, Weiter, Schneller“ unserer Arbeitsgesellschaft löst in vielen Lebensbereichen einen Gegentrend aus. Im Garten heisst dies: Zuviel Perfektionismus stört. 
Gartenprofis sind dann gefordert, die Gärten wie zufällig 
gewachsen wirken zu lassen. Dabei ist so ein Gartenbild mit viel Aufwand verbunden. Als Vorbild dienen die englischen Gärten mit ihren verwunschenen Wegen, romantischen Rosengärten und wildanmutenden Kletterpflanzen – wo sich zwischendurch ein plätschernder Brunnen oder eine kleine Fontäne versteckt. Glück lässt sich pflanzen!

Wasser ist Leben

Welche Wohltat dieses kühle Nass! Das denken sich offensichtlich immer mehr Gartenbesitzer, denn der Boom bei Pools und Schwimmteichen ist ungebrochen. Der Trend geht in Richtung Naturpools – zum chlorfreien Schwimmvergnügen in Trinkwasserqualität. Eingesäumt von Natursteinmauern oder sanft geschwungenen Pflastersteinen bringen sie ein formschönes Element mit Vergnügungsfaktor in den Garten. Stege aus Naturholz unterbrechen gewollt das Gesamtbild und dienen als integrierte Liegeflächen. Also Badehose anziehen und Spass haben!

Herbst-zeitlos

Das grüne Wohnzimmer ist mittlerweile nicht nur ein Lebensraum im Sommer: Die Mediterranisierung des heimischen Gartens hat Einzug gehalten. Auch bei etwas frischeren Temperaturen ist das Outdoor-Vergnügen angesagt: Dicke Felle und Decken dienen als Warmhalter etwa beim herbstlichen Cüpli-Trinken und Wintergrillen erlebt einen regelrechten Boom. Auch im wohlig warmen Whirlpool lässt es sich in der frostigen Zeit richtig gut entspannen. Das Leben geniessen kann so schön sein!

Bei allen Trends und Tipps rund um das Thema Garten können wir die HAUSER GÄRTEN AG als kompetenten Ansprechpartner empfehlen. Das Familienunternehmen hat sich auf die Gestaltung, Planung und Realisierung anspruchsvoller Projekte als Gesamtdienstleister spezialisiert. Im ATELIER VERDE entstehen unter der Leitung von Sarah Hauser sämtliche Ideen und Konzepte für Gärten und Terrassen. Die erfahrene Gartendesignerin realisierte u. a. verschiedenste Gärten und Landschaftsparks in England und vereint die Geheimnisse englischer Gartentradition mit der modernen Schlichtheit und Eleganz schweizerischen Designs. HAUSER LIVING präsentiert ergänzend auserlesene Gartenmöbelkollektionen renommierter Hersteller wie Roda, Paola Lenti, Kettal, Tribù oder Dedon. 

Photos Copyrights: Hauser Gärten, Gärten & Pools Sven Studer, Depositphotos

Henri Cartier-Bresson

Der Meister der SCHWARZ-WEISS-FOTOGRAFIE

Als Wegbereiter des modernen Fotojournalismus und Mitbegründer der Agentur Magnum gilt Henri Cartier-Bresson unbestritten als einer der grössten Fotografen aller Zeiten, der seit den 1930er-Jahren immer wieder neue Massstäbe zu setzen wusste.

Seine Bilder sind Ikonen der Fotografiegeschichte und wichtige Zeitzeugen, die um die Welt gingen. Der 1908 im französischen Chanteloup-en-Brie geborene Bresson war nicht nur ein begnadeter Fotograf, der die Fotografie selbst als Kunstform etablierte, sondern auch ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde. Dabei verstand Bresson seine Kamera als Skizzenblock, als Werkzeug der Intuition und Spontaneität. Seine Gabe, die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens im entscheidenden Augenblick einer Hundertstelsekunde einzufangen, sind dabei ebenso legendär wie unerreicht. Mit dem Bildband „Die Photographien – Henri-Cartier Bresson“ legt der Verlag Schirmer / Mosel den Klassiker in diesem Herbst neu auf. Ein wunderbares Zeugnis seines Schaffens, das mit von Henri-Cartier Bresson höchstpersönlich ausgewählten Hauptwerken aus den Jahren 1929 und 1979 begeistert.

… die flüchtige Wirklichkeit der zuweilen skurrilen, aber auch humorvollen Momente des Lebens …

… ein rastloser Nomade, der die Welt bereiste und Zeuge dramatischer politischer Ereignisse wurde …

 

 

 

 

Photos Copyrights: © Henri Cartier-Bresson / Magnum Photos / courtesy Schirmer/Mosel

Rimowa hebt ab

„Ich wollte der Welt ein wichtiges Kulturgut zurückgeben – und zwar nicht im Museum, sondern dort wo es hingehört: in der Luft.“
Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Die für die Luftfahrtgeschichte wegweisenden Stationen reichen über mehr als 2‘000 Jahre zurück zum Drachen, dem ersten von Menschen geschaffenen Fluggerät und zur griechischen Mythologie, die mit Gestalten wie Daidalos und Ikarus dem Traum vom Fliegen Ausdruck verlieh. In der Renaissance entwarf Leonardo da Vinci verschiedene Flugzeuge, darunter auch den Helikopter. Keines der Modelle wäre flugtauglich gewesen, aber die kreativen Ansätze und insbesondere die ingenieurswissenschaftliche Methodik hatte Pionierwert.

1919 erhob sich erstmals ein kleines sechssitziges Passagierflugzeug in die Luft, das den Flugzeugbau revolutionierte und den Grundstein für den modernen Flugverkehr legte – die Junkers F13. Der deutsche Unternehmer und Ingenieur Hugo Junkers entwarf und kreierte diesen freitragenden Tiefdecker, der sparsam im Verbrauch, sicher, bequem, wenig reparaturanfällig und langlebig war. Die F13 kam in fast allen Ländern der Welt zum Einsatz. Aber was wurde aus den 348 Ikonen? Vier Modelle stehen in Museen und einem neuen wuchsen Flügel durch Rimowa und Dieter Morszeck, der den Wiederaufbau verfolgte und förderte.

Eigentlich ist Rimowa ein traditionsreiches Unternehmen aus Köln und produziert Premium-Reisegepäck aus Polycarbonat, aber auch aus Aluminium. Dieser Bestandteil ist für die Produktion der Junkers F13 entscheidend. Das Fluggerät und die Rimowa-Koffer besitzen das ikonische Rillendesign – ein Markenzeichen der 1950er-Jahre mit hohem Wiedererkennungswert. Der Nachbau der F13 dauerte drei Jahre und sie sah den Himmel endlich am 15. September 2016, denn sie ist nicht fürs Museum gemacht und kann in Serie bestellt werden.

„Der Wiederaufbau der ‚Urmutter‘ aller Verkehrsflugzeuge war schon lange mein Traum und ich bin sehr froh, dass er endlich Wirklichkeit wurde“, sagte Dieter Morszeck in einem Interview mit uns.

„Mit der Junkers F13 hat alles begonnen, sie hat uns ermöglicht, neue Welten zu entdecken und unseren Horizont zu erweitern, es war an der Zeit sie wiederzubeleben, um neue Höhen zu erklimmen und neue Perspektiven zu ermöglichen.“ §

Dieter Morszeck, CEO & Eigentümer Rimowa

Photos Copyrights: Rimowa