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AlpenGold Hotel Davos unter neuer Führung

Mit dem AlpenGold Davos erweitert die Michel Reybier Hospitality ihr Angebot an Schweizer Hotels auf neun Häuser. Mit Zermatt, Crans und Interlaken ist die Gruppe bereits in einigen attraktiven Ski- und Sportregionen präsent, mit dem AlpenGold betreibt sie nun auch ein Hotel für sportliche und familienorientierte Gäste in Graubünden. Bestens vertraut mit dem Haus, den vielen Stammgästen und der Destination Davos ist General Manager Mario Gubi – die Wintersaison 21/22 ist bereits seine neunte im ikonischen Hotel neben dem Davosersee.

«Alpin geprägt mit weltoffenen Werten: Das AlpenGold Hotel Davos bietet ein Zuhause weg vom eigenen Zuhause, mit Raum und Zeit für neue Perspektiven,» erklärt Mario Gubi, General Manager. Gastronomisch setzt die Michel Reybier Hospitality auf drei Restaurantkonzepte, die sich in anderen Betrieben der Gruppe bereits bewährt haben und für die GeniesserInnen weit anreisen. Im obersten Stock hält das La Muña Einzug. Die Karte be- steht aus peruanisch-japanischer Fusionsküche, die zum Beispiel auch im La Réserve Eden au Lac in Zürich und im Crans Ambassador zelebriert wird. Feinste Ceviche mit dem wohl spektakulärsten Blick über Davos – was wünscht man sich mehr. Italianità wird im Sapori gelebt. Das aus dem Victoria-Jungfrau in Interlaken bekannte gruppeneigene Konzept mit Pizza, Pasta, Pesce – serviert mit ganz viel Amore – begeistert Gäste von nah und fern. Fondue vom Bündner Bergkäse, Raclette von der Molkerei Davos aber auch das klassische Fondue Chinoise stillen in der Cheese Factory, bereits im Schweizerhof Zermatt etabliert, die Lust auf urige, traditionelle Momente im Kreise seiner Liebsten. Den Apéro, Cocktail oder Digéstif servieren wir in unserer bei den einheimischen und angereisten Gästen beliebten Nuts & Co. Bar, die ihrerseits mit einer kleinen, feinen Lobby-Karte aufwartet. Tauchen Sie ein in die Welt von Nescens. Unsere in Zusammenarbeit mit dem wissenschaftlichen Ausschuss der Marke Ne- scens entwickelten und von Spezialisten ausgeführten Massagen und Behandlungen sind Teil einer präventiven Philosophie, die darauf abzielt, nachhaltig für eine möglichst hohe Lebensqualität unseres Klientels zu sorgen. In unserem Spa Nescens mit 14 Behandlungsräumen verwöhnen wir Geist und Seele.

Und wer nach einem Tag in der Natur noch Power hat, wird seine Restenergie in unserem Fitness los oder geniesst die Zeit im In- oder Outdoorpool mit Blick in die Bündner Berge.

Bilder ©: AlpenGold Hotel Davos

Der Versuch, der war es wert

Im Jahr 2009 präsentierte Porsche mit dem Gran Turismo Panamera das erste serienreife viersitzige Modell der Unternehmensgeschichte. 12 Jahre später ist klar, das Risiko hat sich gelohnt.

Knapp eine Viertelmillion verkaufte Exemplare sind eine klare Antwort: Dieser letzte Versuch hat sich gelohnt. Denn als man im Jahr 2009 den Gran Turismo Panamera präsentierte, war mancher Porsche-Fan nicht sofort begeistert. Eine Limousine mit grossem Kofferraum und Platz für 5 Personen? Solch ein Modell durfte doch nicht den Namen Porsche tragen. Porsche und vor allem das Modell 911 gelten als Synonyme für Sportwagen und zweisitzig – Notsitze sind ja nicht wirklich Sitze. Und einen Kofferraum braucht es auch nicht wirklich, die unter der Motorhaube versteckten PS machen es möglich, an nur einem Tag die halbe Welt zu bereisen.
Und dennoch war man im Jahr 2009 bereit, in Serie zu gehen. Und zwar mit einem Modell, das sportwagentypische Performance mit dem Luxus und der Variabilität einer Reiselimousine kombinierte. Und weil das aussergewöhnlich war, schaute man auch bei der Präsentation keine Mühen. Medien aus aller Welt fanden sich am 19. April 2009 in der 94. Etage des World Financial Centers in Shanghai ein, um die Premiere des Panamera zu feiern. Die Fahrt im Aufzug und in diesem Fall auf 400 Meter Höhe dauerte nur eine Minute.
Dass den Tag über rund 60 Mitarbeiter über mehrere Stunden und mithilfe eines Schlittens das Auto hochkant oder wie auch immer in den Aufzug und nach oben gebracht hatten, ahnte da niemand.

Dr. Michael Steiner, Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung, damals erster Baureihenleiter des Panamera, vor dem Hintergrund der Körpergrösse Wiedekings und dessen fester Zielsetzung, dass der Panamera nicht länger sein dürfe als fünf Meter, aber dennoch das absolute Maximum an Raum bieten müsse:

Es klappt nicht immer beim ersten Versuch

G1 hiess intern das erste Panamera-Modell, von dem final insgesamt weltweit mehr als 161’000 Exemplare verkauft wurden, bevor das Model einen Nachfolger bekam. Der G1 hatte übrigens schon diverse Vorgänger, die aber eben über den Status «Prototyp» nicht hinauskamen. Dieser Gedanke «Ein Porsche für vier» kam zum ersten Mal in den 1950er- Jahren auf. Auf Basis des 356 wurde ein Auto geschaffen, dass einen verlängerten Radstand besass, vergrösserte Türen und ein angehobenes Dach im Fond.

Der Typ 530 wurde aber schnell wieder in der Schublade versenkt, um dann rund 30 Jahre später einen um 250 Millimeter verlängerten 928 zu kreieren, den Ferry Porsche als Geschenk zu seinem 75. Geburtstag bekam und den er viele Jahre gerne, schnell und häufig fuhr. In die Läden kam er aber nicht, genauso wenig wie sein Nachfolger, der 989. Die hohen Entwicklungskosten machten dem Projekt des viertürigen Porsche erst einmal ein Ende. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Doch Aufgeben ist auch keine Option

Anfang des neuen Jahrtausends wurde dann nach zahlreichen Marktforschungen beschlossen, doch noch einmal einen Versuch zu starten. Nicht zuletzt war es Dr. Wendelin Wiedekings, ehemaliger Vorsitzender des Vorstands bei Porsche, «Verdienst», dass man doch noch einmal über einen Porsche mit vier Sitzen nachdachte. Dazu eine Anekdote von Dr. Michael Steiner, Porsche-Vorstand für Forschung und Entwicklung und erster Baureihenleiter des Panamera: „Es ist tatsächlich so, dass Dr. Wiedeking in Sitzkisten und später auch in Baustufenfahrzeugen mehrmals Platz nahm, und das in der Regel hinten. Dort bat er sich so viel Raum aus, wie er es mit seiner Körpergrösse als angemessen betrachtete. Das Hintensitzen war eine völlig neue Erfahrung für uns alle. Dr. Wiedeking gab sogar einmal den Auftrag, ihm von hinten einen Bericht zu schreiben, um zu sehen, wie sich das so anfühlt. Diese Erfahrungen brachten uns viel für die Entwicklung. Wir lernten zu schätzen, dass man zu viert im Auto sitzen und sich auch bei sehr hohen Reisegeschwindigkeiten in der Kabine normal unterhalten kann. Der Hochgeschwindigkeitskomfort des Panamera war phänomenal.“

Das beste eines Trios in nur einem Auto umgesetzt

Am Ende hörten die drei Konzepte für den ersten serienreifen 4-Türer und -Sitzer von Porsche auf die Namen: Mirage, Meteor und Phantom. Das Ziel war es, eine Fliessheck-Limousine zu erschaffen, die mit Fahrdynamik und Platz überzeugt, auf der aber garantiert der Schriftzug «Porsche» seine Berechtigung hat. Michael Mauer, Leiter Style Porsche, erinnert sich: «Wir wollten einen viersitzigen Sportwagen mit schneller Dachlinie, grosser Heckklappe und Fliessheck bauen.» Und getreu dem Motto «Aus drei mach eins» wurden die besten Elemente der drei Konzeptmodelle zu einem Gesamtwerk zusammengefügt und das erhielt den Namen «Panamera», abgeleitet vom mexikanischen Langstreckenrennen «Carrera Panamericana», bei dem nur 5-sitzige Limousinen an den Start gelassen wurden.

Sportlich schliesst ökologisch nicht aus

Bis heute hat sich der Panamera rund eine Viertelmillionen Mal verkauft. Wobei nicht nur das Modell G1 zahlreiche Nachkommen erhielt, sondern im Jahr 2016 eine komplett überarbeitete Modellgeneration von Band lief. Noch sportlicher und eleganter, aber nicht weniger Porsche. Denn auch wenn ein Panamera gefühlt schon ein wuchtiger Geselle mit nicht zu unterschätzendem Ausmass ist – vor allem beim Einparken in engen Tiefgaragen – ist und bleibt er ein Sportwagen. Und auch dann, wenn er sich nicht mehr von Benzin ernährt, sondern hybrid unterwegs ist. Porsche bezeichnet es als «einzigartige Symbiose der Gegensätze». In Kombination ergibt der 136 PS-starke und in das Achtgang-Doppelkupplungstriebe eingebaute Elektromotor des Panamera 4S E-Hybrid mit dem V6-Biturbo-Aggregat von 440 PS eine Gesamtleistung von 560 PS. Da soll noch einmal sagen, dass sich Sportwagen, Limousine und Elektro-Modelle ausschliessen.

Sportlich ist weiterhin die Messlatte

Gefertigt werden die Panamera-Modelle – Hybride wie Non-Hybride – mittlerweile in Leipzig und man ist sich sicher, dass der erste vollelektrische Kompakt-SUV noch in diesem Jahrzehnt dort seinen Geburtstag feiert. Auf der anderen Seite aber steht Porsche für PS und Sportlichkeit. «Den Weg der Integration setzen wir konsequent fort», sagt Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG. «Durch den Ausbau schaffen wir die Möglichkeit, künftig Benzin-, Hybrid- und reine Elektrofahrzeuge auf einer Linie zu fertigen.» Und daher wird auch der Panamera mit jedem Modell ein wenig stärker. 700 PS ist derzeit die Messlinie und niemand fragt mehr, ob der Panamera wirklich den Namen Porsche verdient. Er hat ihn sich verdient – auf der Überholspur.

Fotos: Porsche

Heilige Dreifaltigkeit

Das Restaurant Dins Santi Taura wurde kürzlich mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Der Chefkoch demonstriert seine Kochkunst und das kulinarische Erlebnis mit drei Dingen: Authentizität, Perspektiven und exklusiven Zutaten.

Santi Taura hat sich der Erforschung der Ursprünge der mallorquinischen Küche und der Aufrechterhaltung traditioneller Rezepte verschrieben. Die Auszeichnung durch Michelin ist die Krönung seiner langjährigen Arbeit. „Wenn es eine Geschichte zum Gericht gibt, ist die Wertschätzung beim Gast viel grösser“, so der Chefkoch.

Seine Leidenschaft für alte Rezepte bringt er leidenschaftlich auf die Teller. Zur Begeisterung der Geniesser und Geniesserinnen. Santi Taura erfindet nichts und kocht nur Dinge, die in der gastronomischen Geschichte verankert sind. Seine Produkte bezieht er in der Region und präsentiert seinen Gästen damit den Reichtum der mallorquinischen Insel.

Zu den charakteristischen Gerichten gehört „Panada de Peix de roca“, eine traditionelle Felsenfischpastete, die viele für eines der ältesten Rezepte der Insel halten. „Porcella amb Anfós“, ein weiteres einzigartiges Gericht, vereint das Meer und die Berge und verwendet das feinste Fleisch vom Schwein von Can Company, einem der angesehensten Produzenten von schwarzem Schweinefleisch und gelbem Zackenbarsch auf der Insel. Der talentierte Koch eröffnete das DINS im Jahre 2016 in einer alten Schreinerei und offerierte dort einzigartige Degustationsmenüs. Der Erfolg blieb nicht lange aus und ein Umzug in das Fünfsternehotel El Llorenç Parc de la Mar stand auf dem Programm. Der Förderer der Inselküche zaubert mit seiner Crew einzigartige, kulinarische Erlebnisse.
www.grupsantitaura.com

Das El Llorenç Parc de la Mar liegt im Herzen von La Calatrava, einem der ältesten Stadtteile von Palma. Das modern gestaltete Hotel eröffnete im Jahr 2020 und bietet 33 exklusive Gästezimmer und einen Infinity Pool auf der mehrstöckigen Dachterrasse mit einer Cocktailbar. Egal, ob man sich in den Sonnenliegen im balinesischen Stil entspannt oder auf einen Drink vorbeischaut, die Gäste können den weiten Blick auf die Bucht von Palma, die Kathedrale und die charmanten Dächer der Altstadt geniessen. Die Wellness-Einrichtungen bieten Spa-Behandlungen der spanischen Luxusmarke Natura Bissé und einen Indoor-Pool.
www.elllorenc.com

Photos Copyrights: Restaurant DINS Santi Taura & Hotel Llorenc de la Mar, Tarek Serraj

Die Welt von Assouline

Bücher entführen uns von daheim aus in ferne Welten. Im Kopf entstehen die schönsten Orte und durch surreale Traumwelten bilden sich fantastische Räume an der Grenze des Vorstellbaren. Auf den nächsten Seiten werden Sie ins Chateau Life – der neue Bildband von Assouline – eintauchen und ins kulinarische Träumen kommen. Die Franzosen werden seit langem als kulinarische Experten gepriesen. Dabei liegt die Betonung besonders auf der Zeit, die sie gemeinsam um den Tisch herum verbringen. Jane Webster und ihre australische Familie leben im Château Bosgouet in der Normandie und haben die Traditionen der französischen Tafel mit Überraschung und Freude auf Schritt und Tritt übernommen. Vom Schlendern über den Markt, über das Decken des Tisches bis hin zur Nutzung eines Gemüsegartens. Ihre Abenteuer werden hier vom kultivierten Blick der Fotografin Robyn Lea eingefangen.

Gebackener französischer Käsekuchen

Kräuter-Gourgéres

Orangenmarmeladen-Soufflé

Räucherlachs-Pastete

Erbsensuppe

Das Speisezimmer des Château du Thil in Graves, Bordeaux.

Doris’s Courgette-Brot

Muscheln á la Normande

CHÂTEAU LIFE: Cuisine and style in the french countryside
By Jane Webster with original photography by Robyn Lea
Publisher: Assouline
WWW.ASSOULINE.COM

Meisterstücke

Die „Impossible Collection“ von Assouline ist mehr als eine Ansammlung von gedruckten Worten und Bildern, sie ist eine Hommage an das Aussergewöhnliche.

Bücher sind fester Bestandteil unserer Vergangenheit und Gegenwart, da sind sich Prosper und Martine Assouline einig. Sie sind aber auch das, was in Zukunft an Schönheit gewinnt, weil Bücher einfach wertvoll sind. Zusammen hat das Paar daher Mitte der 1990er Jahre ihren eigenen Brand gegründet oder vielmehr eine eigene Bibliothek eröffnet, indem sie begannen, die Bücher zu erschaffen, nach denen sie immer gesucht haben. Ihre „Impossible Collection” ist dabei sicher kein Schnäppchen, wenn man das so salopp formulieren darf, aber sie ist sicher eine Fundgrube für alle literarischen Ästheten unter uns.

„Die virtuelle Welt braucht greifbare Dinge.“

– Martine Assouline

Pablo Picasso: The Impossible Collection

100 Werke und ein Mann, dessen Namen schon kleine Kinder kennen. Wenn ein Künstler Einfluss auf das 20. Jahrhundert genommen hat, dann Pablo Picasso. Dieses Werk ist die literarische Sammlung, die niemand auf der Welt in Gänze besitzen kann.

Chanel: The Impossible Collection

Das Buch ist ein literarisches Museum, eine kuratierte Auswahl von 100 ikonischen und charakteristischen Looks des Hauses Chanel, vom zeitlosen kleinen schwarzen Kleid bis zum makellos schlichten Tweed-Anzug – massgeblich beeinflusst vom grossen Karl (Lagerfeld).

Rolex: The Impossible Collection

Keine andere Marke verkörpert den Inbegriff der Luxusuhr mehr als eine Rolex. In diesem Werk haben sie alle ihren Platz gefunden, die besonderen Exemplare dieses einzigartigen Chronographen.

Formula 1: The Impossible Collection

Was im Jahr 1950 als Gentlemen’s Club begann, ist heute ein globaler Zirkus mit Millionen von Fans, die gebannt auf die PS-Boliden schauen, die sich Runde für Runde um Millisekunden duellieren. Dies ist ihre Geschichte.

The Impossible Collection of Bentley

Nicht das schnellste, sondern das beste Auto bauen, darum ging es Walter Owen Bentley, als er im Jahr 1919 seine Firma gründete. Wie treffsicher, elegant und stilvoll ihm das die letzten 10 Dekaden gelungen ist, zeigt dieser einzigartige Sammelband.

The Impossible Collection of Wine 

Enrico Bernado – Der italienische und weltweit beste Sommelier hat mit diesem Buch seinen Traum vom ultimativen Weinkeller wahr werden lassen und alle Weine zusammengetragen, die an Qualität, Rarität und Exklusivität nicht zu überbieten sind.

Photos Copyrights: © Assouline, Robyn Lea

Auf der Reise zu mir selbst.

Die Chenot-Methode verbindet Wellness mit modernsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um den Gast mit einem massgeschneiderten Programm wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine individuelle Ernährungsberatung gehört so selbstverständlich dazu wie der Personal Trainer im Fitnessstudio. Ich dachte, ich gönne mir dieses speziell auf mich abgestimmte Programm, um mir auch mal eine wohlverdiente Wertschätzung zu geben.

Gleichgewicht ist mein Stichwort. Ich möchte nämlich, dass die Wirkung der Auszeit über die Dauer des Aufenthaltes in einem Health Wellness Retreat hinausgeht, weshalb ich sehr akribisch recherchierte, was genau zu meinen Bedürfnissen passt und entschloss mich für das Detox-Programm im Chenot Palace in Weggis. Das Hotel liegt am Fusse der Schweizer Alpen, am Ufer des malerischen Vierwaldstättersees in einem eleganten und herrschaftlichen Gebäude. Erholungssuchende wie ich sind hier genau richtig. Das renommierte Haus wirbt damit, dass die Programme der Prävention und der Verjüngung des Körpers dienen. Schliesslich will ich jung bleiben und langsam altern. Der moderne Webauftritt, die Darstellung und Erklärung der einzelnen Treatments, die Bildsprache der Speisen sprechen mich sehr an und nachdem ich in der Nähe von Zürich lebe, ist es auch noch eine willkommene, für mich sehr gut gelegene Reiseroute. Der einwöchige Aufenthalt hat mir gutgetan und für alle Nachahmer habe ich hier mein Tagebuch zusammengestellt. Bewaffnet mit meinem Handbuch kann dieses Abenteuer nun auch für Sie losgehen…

Anreisetag (Donnerstag, 17.12.20)
Ich reise zu Mittag an und werde herzlich empfangen. Mein Wochenplan und mein Handbuch werden mir ausgehändigt, damit ich weiss, wann ich wo zu erscheinen habe. Meine ersten Behandlungen beginnen am späten Nachmittag, damit ich noch genügend Zeit habe, das Haus zu erkunden.

Um 15:00 Uhr beginnt meine Reise zu mir selbst mit einem medizinischen Beratungsgespräch. Das Chenot-Fachpersonal prüft zuerst meine medizinische Vorgeschichte und danach werden meine Bedürfnisse und Ziele besprochen. Die Entgiftung des Körpers und die Steigerung des Wohlbefindens stehen an oberster Stelle für mich und verordnet wurde mir dieser individuelle Behandlungsplan.

Dann ist es auch schon abends und zum Essen sei gesagt:

«Wer gesund leben will und den Alterungsprozess verlangsamen möchte, kommt um das Thema Ernährung nicht herum». Deshalb heisst es hier: kein Alkohol, kein Koffein, kein Salz, kaum tierische Fette. So spielt das Chenot-Ernährungs-Konzept eine zentrale Rolle in der Chenot Methode® und basiert ebenfalls auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Innerhalb der kalorienreduzierten, pflanzenbasierten Detox-Diät nehme ich täglich ungefähr 850 Kalorien zu mir.

«Ein gesunder Körper braucht innere Harmonie.» Henri Chenot

Tag 1 (FR, 18.12)
Nach einem früchtereichen Frühstück mit Gerstenkaffee als Begleiter mache ich mich auf den Weg zu meinen ersten Therapien. Auf dem Tagesplan stehen: Bioenergetischer Check-Up, eine Stress-Untersuchung , Ganzkörper Photobiomodulation, Hydro-Aromatherapie, energetische Massage. Was das alles genau ist, erkläre ich während der nächsten Tage ausführlich.

Tag 2 19.12
Mein Kickstart in den Tag beginnt mit einer Bioenergetischen-Behandlung. Stimulierung mittels Laserstrahl, die die Energiebalance des Körpers wiederherstellt. Nach diesem Jahr schmerzen auch meine Muskeln und ich leide an Kopfschmerzen. Das Therapieteam verordnet mir auch an diesem Tag eine Akupunkturbehandlung. Sie soll meine neuropathischen Schmerzen und meine Migräne lindern. Ich habe das Gefühl, dass meine aus dem Gleichgewicht geratenen Energiebahnen wieder in «Panta Rhei» sind. Eine Stunde Pilates runden mein heutiges Programm erfolgreich ab.

Tag 3 20.12.
Ich starte mit einer intravenösen Ozonbehandlung (speziell angereicherter Infusionscocktail mit hohen Dosen an Antioxidantien), danach folgen eine Hydro-Aromatherapie und abschliessend folgt ein medizinischer Check-Up. Bevor ich zum Dinner gehe, gönne ich mir noch neuroakustische Behandlungen zur Tiefenentspannung.

Tag 4 21.12
Nüchtern beginnt mein Tag mit einer Colon-Hydrotherapie. Sie ist eine Spülung des Dickdarms, die dazu dient, Schlacken und Giftstoffe aus dem Körper zu leiten. Diese Reinigung fügt dem Körper neue Energie zu und stärkt mein angeschlagenes Immunsystem.

Tag 5 22.12
Ein guter Morgen beginnt mit einer Selbsttrainingseinheit, das sogenannte HRV-Biofeedback Training. Es dient der systematischen Entspannung und Leistungssteigerung des parasympathischen Nervensystems. Danach fühle ich mich gesund und stark energetisiert. An diesem Tag habe ich nur noch eine weitere Behandlung bei Minus 110 Grad und zwar für den ganzen Körper. Die Kryotherapie ist eine sehr wirksame Methode, die chronische Schmerzen lindern soll und zugleich die Schlafqualität fördert. Ein Effekt der meiner Meinung nach sehr lange anhält.

Abreisetag 23.12
Wehmütig, mit vielen positiven Gedanken an meinen Aufenthalt in diesem lebendig inszenierten Vitalitätskomplex, verabschiede ich mich nach einer Hydro-Aromatherapie. Mein Badewasser wird mit ätherischen Ölen versetzt und der abgestimmte Wasserdruck und die Temperatur regen meine Durchblutung und den Lymphfluss an. Eine Regenerationsbehandlung ganz in meinem Sinne.

Wir befinden uns in ständigem Wandel und dies stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Damit das Leben lebenswert bleibt, sollten wir die vielen noch so kleinen Veränderungen in unseren Alltag integrieren. Kreativität und Freude am Tun sind die Schlüssel zum Glück. Die Worte des Architekten Davide Macullo, der für das Chenot Palace Weggis verantwortlich zeichnet, bleiben mir noch nach Abreise wie ein Leitspruch im Kopf.

Aus der Ferne ist es eine Form, aus der Nähe eine Reise von vielen Dingen und aus dem Inneren eine Welt von Emotionen und Inspirationen.

In der nächsten ADAM THE MAGAZINE Ausgabe, die im April 2021 erscheint, lesen Sie ein Interview mit dem wissenschaftlichen Leiter und Entwickler, Dr. George Gaitanos. Er hat es sich zum Ziel gesetzt, die Führungsrolle in der präventiven und verjüngenden Health Wellness-Bewegung, die Gesundheit und Wohlbefinden integriert, kontinuierlich auszubauen.

Bilder ©: Chenot®

Link zum Download der Broschüre:

https://issuu.com/chenotpalaceweggis/docs/chenot_palace_weggis_brochure_de?fr=sOGE5MjIxODA4MjE

Kontakt:
CHENOT PALACE WEGGIS

Hertensteinstrasse 34
6353 Weggis
+41 41 255 20 00
info@chenotpalaceweggis.com
www.chenotpalaceweggis.com

Glücksatt

Unsere aktuellen sechs Lieblingsrestaurants

Heute Abend nichts vor? Dann wissen wir was für Sie. Sie haben doch etwas vor? Kein Problem, das hier ist besser! Wir zeigen Ihnen unsere aktuellen Lieblingsrestaurants in Zürich und Umgebung.

Maison Manesse

Lust auf Lavendel-Mascarpone-Crème mit Heidelbeer-Eis? Davor gäbe es dann zum Beispiel Gnocchi mit Pilzen und Fichtensprossen oder Mangalica-Schweinekoteletts mit Kohl oder Kabeljau mit Jerusalem-Artischocken, Safran-birne, Pfifferlingen und Sesam – die Qual der Wahl. Der Kluge bestellt die Maison Experience bestehend aus sechs Gängen mit Alkoholbegleitung und kann das Michelin-gepriesene Restaurant Stunden später mit einem warmen Magen und der beruhigenden Gewissheit, auch nichts verpasst zu haben, wieder verlassen.

Maison Manesse
Hopfenstrasse 2, 8045 Zürich
info@maisonmanesse.ch
+41 44 462 01 01
www.maisonmanesse.ch
15 Gault-Millau-Punkte
1 Michelin-Stern

Bauernschänke

„Sharing ist caring“ lautet das Motto in der Bauernschänke im Niederdorf. Da gibt es: Schweinebauchgröstel mit
Shiso Rettich und Kopfsalat, Auberginen-Tatar mit Kräutersalat und Knäckebrot oder Schmorbraten-Ravioli mit
Salbeibutter und Parmesan und weitere herrliche Gerichte von Spitzenkoch Nenad Mlinarevic, die zum Teilen auf den Tisch kommen. Es könnte allerdings sein, dass Sie, einmal davon probiert habend, nicht mehr in der Laune sind zu teilen.

Restaurant Bauernschänke
Rindermarkt 24, 8001 Zürich
hunger@bauernschaenke.ch
+41 44 262 41 30
www.bauernschaenke.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Huusbeiz

Zwischen Lochergut und Albisriederplatz an der Badenerstrasse befindet sich die Huusbeiz. Eine stilvolle und sehr gemütliche Quartierbeiz mit ehrlicher, guter Schweizer Küche. Vom 12. bis 14. November findet in der Huusbeiz eine Metzgete nach „Nose to Tail“-Philosophie statt. Serviert wird ein elegantes 5-Gang-Menü mit – so die Macher – ganz viel Schweinerei. Das Ganze beläuft sich auf 94 Franken, mit Weinbegleitung kommen noch 49 dazu.

Huusbeiz
Badenerstrasse 310, 8004 Zürich
+41 43 931 77 90
www.huusbeiz.ch

Gamper

Das Restaurant Gamper begrüsst seine Gäste mittwochs bis samstags. Reservieren kann man nicht, dafür spontan vorbeischauen. In der Regel findet sich nach kurzer Wartezeit (an der Weinbar) ein Platz, und das Warten hat sich im Gamper noch immer gelohnt. Die Gerichte von Marius Frehner sind saisonal und stark auf das Wesentliche reduziert wie überhaupt alles im Gamper. Eine Speisekarte gibt es nicht, serviert wird stattdessen ein sensationelles 5-Gang-Überraschungsmenü.

Gamper
Nietengasse 1, 8004 Zürich
+41 44 221 11 77
www.gamper-restaurant.ch
15 Gault-Millau-Punkte

Trube Zollikon

Die Trube in Zollikon, gleich neben einem kleinen Käseladen, besticht mit einer einladenden Atmosphäre und geschmackvoller Einrichtung. Tatsächlich fühlt man sich hier schon wohl, noch ehe man Platz genommen hat. Die Gourmetküche von Claudio Obrecht sorgt dann dafür, dass man auch möglichst lange sitzenbleiben möchte. Im Leben ist es so: Manchmal bekommt man, was man erwartet – oftmals nicht – und in seltenen Fällen kriegt man viel mehr. Dann bestellt man Ricotta-Gnocchi und denkt sich, das Restaurant besitzt 14 Gault- Millau-Punkte, das werden richtig gute Gnocchi sein, aber dann, ja dann sind es die besten, die man je gekostet hat.

Trube Zollikon
Alte Landstrasse 94, 8702 Zollikon
info@trubezollikon.ch
+41 44 390 11 60
www.trubezollikon.ch
14 Gault-Millau-Punkte

Fedt

Wer das Fedt (dänisch: cool) betritt, begreift sogleich: Hier sind die Macher mit Leidenschaft am Werk. Ausgerichtet ist das Konzept auf vegetarische und vegane Küche, die überrascht und begeistert. Die Churros auf Karamell beispielsweise sind schlicht ein Gedicht, stellen aber die übrigen Speisen keineswegs in den Schatten. Noch bis zum 18. Dezember ist das Pop-up geöffnet – und bleibt dann hoffentlich für immer. Und wenn es so ist, dass die Freude, die man anderen schenkt, ins eigene Herz zurückkehrt, dann muss Chefkoch und Innovator Alain Pinto ein sehr glücklicher Mann sein, denn seine Gerichte versprechen Freude pur.

Fedt
Brauerstrasse 37, 8004 Zürich
eat@fedt.ch
+41 44 888 88 08
www.fedt.ch

Photos Copyrights: Maison Manesse, Bauernschänke, Fedt, Bauernschänke, Depositphotos, Huusbeiz, Gamper, Trube Zollikon, Fest

Daniel Craig – Der beste Bond aller Zeiten

In „No Time to Die“ rettet Daniel Craig erneut die Welt. Es ist seine letzte Performance als James Bond – und hoffentlich erst der Anfang von unserem ADAM THE MAGAZINE CoverHelden.

Mit einem Budget von 250 Millionen US-Dollar ist „No Time to Die“ der bisher teuerste Bond-Streifen und Daniel Craigs letzter. 14 Jahre lang war der 52-Jährige der offizielle Geheimagent 007 – und für viele der beste überhaupt. Das war nicht abzusehen. Noch während der Dreharbeiten zu „Casino Royale“ 2006 gingen entrüstete Fans auf die Strasse und riefen zum Boykott auf. Sie verlangten eine neue, bessere Besetzung für ihren Agentenliebling. Craig, so das damalig verbreitete Urteil, sei zu hässlich für einen Bond. Sein Gesicht sei zu breit, der Mund zu dünn, die Nase zu knollig – und überhaupt sei er zu blond. Craig dagegen weigerte sich, sich die Haare schwarz zu färben und beschwichtigte die Skeptiker mit vorgetäuschter Ruhe, das Ergebnis abzuwarten und dann zu urteilen. „Ich hatte von Anfang an 110 Prozent gegeben“, so Craig, und dann wurden daraus eben 115.“ Der Entscheidung für den Part ging aufreibendes Hadern voraus: „Ich hatte Angst, mir meine Karriere zu versauen.“ Aber dann rang er sich durch, aus Angst, andernfalls eines Tages besoffen in einem Pub zu hängen und sich die quälendste aller Fragen stellen zu müssen: Was wäre wenn … und hätte ich doch bloss.

Daniel Craig mit seinen eisblauen Augen hat James Bond neu erfunden, ihm eine Seele gegeben. Zum ersten Mal in der Geschichte hat Bond eine Backstory Wound, ein Trauma, eine Vergangenheit, dieser Bond liebt, weint und stirbt fast. Das macht ihn greifbar und somit attraktiver als sämtliche seiner Vorgänger. Craigs Bond ist gebrochen und dennoch stärker als jeder Bond vor ihm. Für die Rolle hat der Brite das Rauchen aufgegeben – ein Kampf! – und sich 20 Pfund Muskeln antrainiert. Erstmals zu bestaunen in „Casino Royale“, als er in knappen blauen Badeshorts aus dem Wasser steigt. Eine Gratwanderung, die vom Supercoolen geradezu ins Lächerliche abfallen hätte können, aber dann wäre Daniel Craig nicht Daniel Craig. Und dennoch kam er sich dabei wie ein Affe vor: „Schauspielerei ist dann am besten, wenn man sich nicht um Äusserlichkeiten kümmert – bei Bond aber geht das nicht.“

Daniel Craig wächst erst in Liverpool, später in Hoylake bei seiner Mutter und seinem Stiefvater in einem Künstler-Milieu auf. Bereits mit sechs Jahren interessiert er sich für die Schauspielerei. Sein Handwerk lernt er an der Guildhall School of Music & Drama in London. Er kellnert und hilft in Restaurantküchen aus, um über die Runden zu kommen. Seinen ersten kommerziellen Erfolg erzielt er 2004 in „Layer Cake“, in dem er einen Drogendealer mimt. Ein Jahr darauf spielt er in Steven Spielbergs fünffach Oscar-nominierte Werk „Munich“ rund um das Münchner Olympia-Attentat in den Siebzigern. Es folgt „Casino Royale“. Als er die Zusage für die Rolle kriegt, sucht er sogleich eine Bar auf und lässt sich seinen ersten Martini mixen. 2008, zwei Jahre darauf, kommt der Nachfolger „Quantum of Solace“ von Marc Forster in die Kinos, der nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen kann. Im selben Jahr ist Craig in „Defiance“ zu sehen, der unter Kritikern Unstimmigkeiten hervorruft. Beachtlich ist seine Darbietung in der amerikanischen Stieg-Larsson-Adaption „The Girl with the Dragon Tattoo“ als Enthüllungsjournalist Mikael Blomkvist an der Seite der ebenso wundervollen Rooney Mara als gerechtigkeitsuchender Hackerin, die hier die treibende Kraft ist und quasi den „Bond-Part“ innehat. Letztlich ist sie es, die dem Bösen das Genick bricht und all jenen, die ihr in der Zwischenzeit in die Quere kommen.

Für den aktuellen Bond fühlt sich der bereits leicht ergraute Craig eigentlich schon zu alt. Bei den Dreharbeiten musste er es ruhiger angehen, auch seiner Frau Rachel Weisz zuliebe, die das Bond-Set einen Boxring nennt. Zu oft schon hat er Blessuren davongetragen. Passenderweise ist Bond in „No Time to Die“ in den Ruhestand getreten und geniesst das süsse Nichtstun auf Jamaika, als ein alter Freund vom CIA ihn um Hilfe bittet. Ein entführter Wissenschaftler muss gerettet werden. Bond erweist ihm den Dienst. Es ist der bekannte „letzte Job“, der grösser und gefährlich ist als alles zuvor. Die Frage, wie die Geschichte um James Bond weitergehen soll, möchte Produzentin Barbara Broccoli nicht beantworten: «Es sei ihr ein Graus, sich darüber überhaupt Gedanken zu machen.» Allen ist klar, Daniel Craig hat die Messlatte verdammt hochgelegt.

Kurz-Filmografie – ein Auszug:

„Im Glanz der Sonne“ (1992) von John G. Avildsen
„Elizabeth“ (1998) von Shekhar Kapur
„Lara Croft: Tomb Raider“ (2001) von Simon West
„Road to Perdition“ (2002) von Sam Mendes
„Layer Cake“ (2004) von Matthew Vaughn
„The Jacket“ (2005) von John Maybury
„Munich“ (2005) von Steven Spielberg
„James Bond 007: Casino Royale“ (2006) von Martin Campbell,* BAFTA Award-Nominierung
„The Golden Compass“ (2007) von Chris Weitz„James Bond 007: Quantum of Solace“ von Marc Forster
„Defiance“ (2008) von Edward Zwick

„Cowboys & Aliens“ (2011) von Jon Favreau
„The Girl with the Dragon Tattoo“ (2011) von David Fincher
„James Bond 007: Skyfall“ (2012) von Sam Mendes
„James Bond 007: Spectre“ (2015) von Sam Mendes
„Star Wars: The Force Awakens“ (2015) von J. J. Abrams
„Knives Out“ (2019) von Rian Johnson, *Golden-Globe-Nominierung
„James Bond 007: No Time to Die“ (2021) von Cary Joji Fukunaga

Photos Copyrights: UPI Media, DANJAQ, LLC AND MGM , FRANCO ORIGLIA, RUSH PHOTGRAPHY

Wiederauferstehung einer Legende

La Réserve Eden au Lac Zurich

Zu erwarten wäre ein Gefühl der Ruhe, des Angekommenseins, doch im La Réserve Eden au Lac Zurich ist das anders. Das 5-Sterne-Hotel im Philippe-Starck-Design versprüht Abenteuerlust und Entdeckerdrang. Und zu erkunden gibt es hinter den historischen Gemäuern in der Tat reichlich Spannendes.

An prominenter Lage, direkt am Ufer des Zürichsees erstrahlt das einstige Traditionshaus Eden au Lac in neuem Glanz. Und trägt einen neuen Namen: La Réserve. Stardesigner Philippe Starck hat dem 5-Sterne-Luxushotel ein neues Gesicht verliehen. Dabei ist die hübsche Fassade mit den Löwenköpfen und historischen Skulpturen gänzlich erhalten geblieben. Die grosse Verwandlung fand im Inneren statt. Dort stösst man auf rotes, gehobeltes Holz wie von Schiffsrümpfen, Ruder, die daliegen, als hätte man sie nach einer Regatta vergessen, eine Sammlung in Harz fixierter Schiffskiele, bronzene Fórcole und Rudgergabeln venezianischer Gondeln. Das gesamte Interieur ist einem eleganten Jachtclub nachempfunden und präsentiert sich aufregend mondän. Es fühlt sich an, als würde man zu einem Abenteuer eingeladen sein, bei dem man nicht weiss, wohin es führt, gewiss aber, dass man es erleben will.

Zur Verfügung stehen vierzig Zimmer und Suiten, die in acht Kategorien unterteilt sind. Die Zimmer in den oberen Etagen hat Starck wie Schiffskabinen von Seefahrern auf Landgang gestaltet. Nun, die stilvolle Luxusvariante davon. Für prächtige kulinarische Erlebnisse sorgen gleich zwei Restaurants. Vom Eden Kitchen & Bar erhoffen sich die Besitzer, dass es bald zum Zürcher «In Place» wird, eine lebendige Begegnungsstätte. In der offenen Küche zaubern Marco Ortolani und sein Team wahre Genussfreuden auf die Teller, Köstlichkeiten aus aller Welt und natürlich auch heimische Spezialitäten wie Züri-Gschnätzlets mit Rösti. Über den Glasaufzug gelangt man in das La Muña. Hier auf der sechsten Etage bietet sich ein 360-Grad-Panorama auf das historische Züricher Stadtzentrum, den See und die fernen Alpen. Auf den bepflanzten Rooftops kann man den rhythmischen Wellenschlägen lauschen und die frische Brise des Sees einatmen. Unter riesigen Markisen werden japanisch-peruanische Spezialitäen von Küchenchefin Miya Gunji serviert. Gewählt wird zwischen rohen (crudo) und warmen (caliente) Gerichten, wie etwa Thunfisch-Ceviche oder Rinder-Entrecôte an Trüffel-Teriyaki-Sauce. Im Inneren des Restaurants stehen bequeme Sofas aus hellem Leder auf persisch anmutenden Teppichen. Hie und da streift das Auge einen geheimnisvollen Gegenstand, der Reiselust versprüht. Das eigentliche Geheimnis steckt allerdings in der Zubereitung der sagenhaften Speisen und Cocktails. An die man sich, wie überhaupt an alles hier, lange erinnern wird.

La Réserve Eden au Lac Zurich, Utoquai 45, 8008 Zürich, +41 44 266 25 25, info@lareserve-zurich.com, www.lareserve-zurich.com

Photos Copyrights: La Réserve Eden au Lac Zurich

Herbstliches Lesevergnügen

Sechs Lieblingsbücher

Berührende, bereichernde Bücher sind Phantasie-Fahrzeuge, dabei spielt es gar nicht so sehr eine Rolle, wohin sie den Leser führen: in aufregender Weise geht es einmal um die Welt oder quer durchs Leben und bestenfalls immer auch ein wenig ins tiefste Innere unseres Selbst. Dies sind unsere sechs Lieblingsbücher der vergangenen Monate…

1. Der Junge, der Maulwurf, der Fuchs und das Pferd

Ein Junge, einsam und mit Fragen im Kopf, trifft auf einen Maulwurf, der immerzu nach Kuchen giert, klein ist, aber furchtlos und Grosses bewirkt, auf einen Fuchs, der bedächtig still ist, weil ihm das Leben wehgetan hat, und auf ein Pferd mit Flügeln. Zusammen gehen sie durch die Wildnis und meistern den Sturm, der wie jeder Sturm früher oder später aufziehen muss. Geschrieben und illustriert wurde das Ganze von Charlie Mackesy, der sich mit diesem Werk einen Traum erfüllt hat. Es ist daraus ein Buch geworden, das es vermag jede noch so hartnäckige Sorgenwolke zu vernichten und einem stattdessen Tränen der Freude in die Augen treibt

List Hardcover, 128 Seiten
von Charlie Mackesy, www.ullstein-buchverlage.de

2. Draußen gehen

Gedanken sind Diebe. Aber nicht diese Gedanken. Diese Gedanken sind eins mit der Natur. Anstatt im geschlossenen Raum vor dem Bildschirm zu hocken und angestrengt Einfälle zu erzwingen, animiert Christian Sauer – Autor und Coach für Kreative – seine Leser, den Titel seines jüngsten Buchs zum Programm zu machen und eben: nach draussen zu gehen und dabei nicht nur zu guten Einfällen, sondern auch zu sich selbst zu finden. „Draussen gehen“ ist möglicherweise ein Buch, wie Sie es noch nicht gelesen haben, ein Grund mehr es sich anzuschaffen.

Leinenband, 176 Seiten
von Christian Sauer, www.typografie.de

3. Die Parade

Diese Geschichte spielt in einem vom Bürgerkrieg zerrissenen namenlosen Land und handelt von zwei namenlosen Bauarbeitern, über die der Leser nie viel erfahren wird. Ihr Auftrag: innert zwölf Tagen eine Strasse zu ebnen, auf der eine Parade stattfinden soll, und so den armen Süden mit dem reichen Norden zu verbinden. Während der eine Protagonist pedantisch darauf bedacht ist, den Job zu erledigen, um schnellstmöglich wieder nach Hause zu kommen, sucht der andere das Abenteuer und leichten Sex. Mit „Die Parade“ zeigt Dave Eggers einmal mehr, dass er einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit ist.

192 Seiten
von Dave Eggers, www.kiwi-verlag.de

4. Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende

Wussten Sie, dass es einst üblich – oder zumindest empfohlen – war auf einer Ägypten-Reise sechzig Flaschen französischen Rotweins im Gepäck zu haben? Und Indien-Touristen nicht ohne eigenes Waschbecken reisen sollten? Oder dass abzuraten war, Kuhmilch in der Schweiz ohne Beimischung von Cognac zu trinken? Diese und reichlich weitere skurrile, hochamüsante Reiseerkenntnisse aus den historischen Baedeker Reiseführern sind nun in einem Werk zusammengefasst, dem: „Baedeker’s Handbuch für Schnellreisende“.

384 Seiten
von Christian Koch und Hasso Spode, www.mairdumont.com

5. Wir sind das Klima

Mit seinem Bestseller „Tiere essen“ hat der amerikanische Schriftsteller Jonathan Safran Foer weltweit für Furore gesorgt und unzählige Menschen zu Vegetarierin gemacht. Die Verwerflichkeit der Massentierhaltung ist nun auch zentrales Thema seines jüngsten Werks, in dem er sich dem Klimawandel widmet. Foer erinnert an die Kraft und Notwendigkeit gemeinsamen Handelns und führt anschaulich viele gelungene Beispiele an, die uns als Ansporn dienen sollen und leicht umzusetzen sind.

336 Seiten
von Jonathan Safran Foer,  www.kiwi-verlag.de

6. Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache

Lustgetöne, Zeugemutter, Meuchelpuffer – tatsächlich ist nichts Anrüchiges an diesen Fremdverdeutschungen des Poeten Philipp von Zesen, gemeint sind lediglich: Musik, Natur und Pistole. Auf diese und weitere Bizzaritäten stossen Sie in „Ein Rundgang durch die Wunderkammer der deutschen Sprache“ und merken dabei, die deutsche Sprache ist so vielfältig wie kaum eine andere. Dieses Buch schwelgt geradzu in ihrer Schönheit, Merkwürdigkeit und ihren wundersamen Hervorbringungen. Von Anagrammen und Palindromen über Bildgedichte des Barock bis zur Gegenwart. Eine kurzweilige Lektüre für deutschbegeisterte Wortakrobaten.

Hardcover, 320 Seiten
von Thomas Böhm und Carsten Pfeiffer, www.daskulturellegedaechtnis.de

Photos Copyrights: Ullstein Verlag, Verlag Hermann Schmidt, Amélie Cordier, DuMont Reiseverlag/Karl Baedeker Verlag, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Verlag das kulturelle Gedächtnis